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BAMM15: die 15 wichtigsten MMA-Kämpfer des Jahres

Analog zur GB100, die Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres darstellt, werden in der BAMM15 am Ende eines jeden Jahres die fünfzehn wichtigsten MMA-Kämpfer aufgelistet, die die jeweils abgelaufenen zwölf Monate dominiert haben. Die BAMM15 gibt es seit 2008.
Jahr

11
José Aldo
Lange Zeit galt Jose Aldo als heißer Kandidat, wenn darum gestritten wurde, wer Pound-for-Pound der beste Kämpfer des Planeten ist. Jones, Johnson oder doch Aldo? Das änderte sich Ende 2015, als er endlich auf Conor McGregor traf. Ein lang ersehnter Kampf und Aldo verlor nach einem harten Treffer nach nur 13 Sekunden. Erschwerend für ihm kommt hinzu, dass Conor derzeit keine Ambitionen zeigt, noch einmal gegen Aldo anzutreten. Vielmehr war der im vergangenem Jahr mit dem Lightweight Title und dem Welterweight mit Nate Diaz beschäftigt. So blieb für einen frustrierten Aldo, der immer mal wieder mit einem Rücktritt kokettiert, zwinge UFC McGregor nicht, wieder gegen ihn anzutreten, nur ein Kampf. Dafür fand dieser aber bei UFC 200 gegen Frankie Edgar statt.

Der hatte mit Ausnahme von Conor, Aldo und Holloway in seinen letzten Kämpfen die Featherweight Division weitgehend pulverisiert und so hätte ihm sicher schon länger ein Title Shot zugestanden. Nachdem es mehr als fraglich wurde, wann McGregor – so es denn überhaupt passieren würde – seinen Featherweight Title mal zu verteidigen gedenke, entschied UFC, den Kampf zwischen Aldo und Edgar zu einen Interim Title Fight zu erheben. Die beiden war zuvor schon einmal aufeinandergetroffen, wo es einen denkbar knappen Punktsieg für Aldo gab. Nun aber hatte man das Gefühl, dass Edgar sogar noch stärker geworden sei. Seine Leistungen nach diesem Kampf waren schlicht sensationell. Insofern war der Ausgang alles andere als klar. Jose Aldo selbst war es aber, der eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Kampf mit Edgar zeigte. Über den gesamten Kampf wirkte er fast unangreifbar und setzte sich entsprechend deutlich durch. Viele sprachen vom besten Aldo, den es je zu sehen gab. So scheint es wenig abwegig, dass die Niederlage gegen Conor ihn noch stärker hat werden lassen und umso verständlicher wirkt der Ärger darüber, dass es für Aldo derzeit unmöglich scheint, den Iren in die Hände zu bekommen.

Zum Jahresende wurde der Interim Champ Jose Aldo zum Undisputed Champion ernannt, nachdem man Conor McGregor den Titel abnahm, da er ihn zu lange nicht verteidigt hatte. Das war natürlich vorgeschoben, schien es doch vor allem darum zu gehen, zwischen Max Holloway und Anthony Pettis einen weiteren Interim Title zu platzieren, aber ist der Gedanke doch nicht so abwegig, war doch klar, dass Conor den Cut ins Featherweight sobald nicht machen würde, wenn er es überhaupt noch kann. So ist Jose Aldo letztlich also doch wieder Featherweight Champion, vor allem hat er 2016 aber einen seiner besten Kämpfe gegen einen der stärksten Gegner geliefert. Aldo ist noch immer absolute Weltklasse und damit hier auf Platz 11.
12
Max Holloway
Platz zwölf gehört in dieser Liste dem Mann mit der zweitlängsten aktiven Siegesserie nach Demetrious Johnson: Max Holloway. Der sicherte sich 2016 seine Siege neun und zehn in Folge. Zunächst galt es für ihn, die Hürde Ricardo Lamas zu überwinden. Der ist inzwischen ein klassischer Gate Keeper auf dem Weg zu einem Title Shot. Er ist nicht gut genug, um es wirklich zum Champion zu bringen, schlägt aber dennoch so ziemlich alles, was sich kurz unter diesem Level befindet. Somit stellte er einen entsprechend schwierigen Gegner dar. Ein Sieg gegen diesen sollte endgültig für den lange ersehnten Title Shot Holloways sorgen können, wäre die Featherweight Division nicht in einer solch schwierigen Lage, in der sich der eigentliche Champion Conor McGregor in einer höheren Gewichtsklasse tummelte. Der Kampf jedenfalls war eine überaus starke Ansage von Holloway, besiegte er Lamas doch deutlich nach Punkten.

Es folgte eine Aufeinandertreffen mit dem früheren Lightweight Champion Anthony Pettis. Der hat, wie man aber ehrlicherweise zugestehen muss, aktuell wohl kaum mehr als seinen Namen zu bieten. Seit dem Titelverlust bekommt er sein Zeug nicht so recht zusammen und auch der Wechsel der Gewichtsklasse hat mehr schlecht als recht funktioniert. Gegen Holloway verpasste er gar das Limit recht deutlich, sodass der angesetzte Interim Featherweight Title allein für Holloway ein potentieller Preis war. Dennoch ist Pettis mit all seinem Talent ein nicht ungefährlicher Gegner, den es erst einmal zu schlagen gilt. Der Kampf zeigte jedoch, dass Holloway derzeit eine Klasse höher anzusiedeln ist. Nach knapp drei Runden war dann Schluss. Holloway gewann nach Kicks zum Körper und Punches per TKO und sicherte sich so seinen ersten UFC Title, wenn er auch ein eher unschönes Interim davor stehen hat.

Rein praktisch heißt das aber, dass er alsbald auf Jose Aldo treffen wird. Das dürfte zweifellos der schwierigste Kampf für den noch immer sehr jungen Hawaiianer werden, stellt der schließlich weiterhin eine deutliche Steigerung zu den Kämpfern dar, die sich darunter in der Division tummeln. Holloway hat aber inzwischen auch bewiesen, welche rasanten Fortschritte er noch immer macht. Ein würdiger Contender ist der 25jährige zweifellos und so ist er alles andere als chancenlos. Seine Leistungen 2016 waren beeindruckend und so landet er auf Platz zwölf.
13
Cristiane Justino
Nach langer Zeit ist in dieser Liste mal wieder jemand vertreten, der nicht ausschließlich für UFC in den Käfig stieg. Cris Cyborg – der Name, unter dem sie bekannter sein sollte – ist noch immer Invicta Featherweight Champion, wenn es inzwischen auch fraglich ist, ob sie diesen Gürtel noch einmal verteidigen wird, führt UFC doch mit UFC 208 selbst einen Titel in dieser Gewichtsklasse ein. Eine Klasse, die von Cyborg seit nunmehr über zehn Jahren fast nach Belieben dominiert wird. So klar war auch ihre letzte Titelverteidigung vom Januar 2016 gegen die Russin Daria Ibragimova, die viel Herz zeigte, aber dann dennoch kurz vor Ende der ersten Runde die Segel streichen musste.

Danach erfolgte das lang erwartete Debüt von Cyborg unter dem Banner von UFC. Dort fehlte allerdings die Featherweight Division und so einigte man sich einstweilen auf ein Catchweight von 140 amerikanischen Pfund. Mit diesen Voraussetzungen schlug sie Leslie Smith und Lina Länsberg gewohnt deutlich per TKO. Der eigentliche Fokus der Berichterstattung lag aber auf den Bildern, die von ihrem Weight Cut veröffentlicht wurde. So sah man deutlich, welche Qual dahinter steckt, diese fünf Extrapfund zu schaffen. Alle Diskussionen, ob sie es vielleicht sogar ins Batamweight schaffen könnte, waren damit erledigt. Es hieß aus ihrem Lager gar, man werde wohl kaum mehr bereit sein, einen weiteren Cut auf 140 durchzuführen.

Letztlich entschied man sich bei UFC dann auch tatsächlich, einen Woman's Featherweight Title einzuführen. Man bot Cyborg zwei Kämpfe an, die sie jedoch beide wegen einer zu kurzen Vorbereitung ablehnte. Hören konnte man, dass sie sich noch immer nicht richtig von den Cuts auf 140lbs erholt habe und entsprechend Zeit bräuchte. UFC hat derweil Holly Holm gegen Germaine de Randamie um den neuen Titel angesetzt, wobei klar ist, dass die Nummer eins in dieser Klasse Cris Cyborg gebührt. Die hat inzwischen aber auch einen anderen Kampf auszutragen, wurde sie von der USADA doch im Dezember positiv getestet. Ihr Camp beruft sich darauf, dass es sich um ein Medikament handelt, welches ihr ärztlich verschrieben wurde. Die Behandlung sei durch den harten Weight Cut auf 140 lbs notwendig geworden. Ob dies schlüssig und belegt ist, bleibt einstweilen offen, klar ist aber, dass es der Verdienst von Cris Cyborg ist, dass die Woman's Featherweight Division auch bei UFC eine Heimat findet. Dies und die nach wie vor fehlerfreien Leistungen Cyborgs im Käfig ermöglichen ihr hier den 13. Platz.
14
Gegard Mousasi
Auf Platz 14 wird es Zeit, einen der vielbeschäftigsten Kämpfer bei UFC zu ehren. Gegard Mousasi brachte es auf ganze vier Kämpfe, die er auch alle überzeugend gewann. Sein Jahr begann mit einem Kampf gegen Thales Leites, der sich seit langer Zeit immer irgendwo in den Middleweight Top10 tummelt. Das gilt auch für Mousasi, entsprechend richtungsweisend sollte das Aufeinandertreffen werden. Mousasi setzte sich klar nach Punkten durch. Es folgte ein Kampf gegen Thiago Santos, der sich seinerzeit auf einer beeindruckenden Siegesserie befand. Es galt also für Mousasi, seine Position zu verteidigen und auch das gelang beeindruckend mit einem Erstrunden-KO.

Sein dritter Kampf wurde gegen einen Veteranen angesetzt: Vitor Belfort. Erneut konnte der Niederländer eine vorzeitige Entscheidung erzwingen. In Runde zwei war Belfort nicht länger in der Lage, sich intelligent zu verteidigen. Letztlich wartete im November mit Uriah Hall die letzte Scharte in Mousasis Record auf ihn. Gegen den musste er eine schmerzliche KO-Niederlage einstecken, nachdem er ihn zuvor deutlich beherrschte. Diesmal lies Mousasi aber nichts anbrennen und obsiegte schon in der erste Runde per TKO.

Das Jahr hätte für Gegard Mousasi kaum besser laufen können und in vielen anderen Divisions würde er sich für einen Title Shot regelrecht aufdrängen. Im Middleweight warten jedoch mit Yoel Romero und Ronaldo Souza noch andere auf ihre verdienten Titelkämpfe. Auch ein Luke Rockhold schielt sicher nach einem Rematch. So steht für Mousasi zunächst Chris Weidman an und selbst ein Sieg gegen den früheren Champion wird nicht reichen, um dem Niederländer eine Chance auf den Gürtel einzuräumen. Er wird also kaum drum herum kommen, ein weiteres sensationelles Jahr abzuliefern, wenn er eines Tages Middleweight Champion sein will. Andererseits hat Michael Bisping auch gezeigt, dass es manchmal reicht, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. 2016 war jedenfalls ein hervorragendes Jahr für Gegard Mousasi. Viel spricht dafür, dass 2017 noch besser werden könnte. Einstweilen bekommt er Platz 14 der BAMM15.
15
Eddie Alvarez
Das Jahr 2016 sah lange aus, als könnte es das Jahr von Eddie Alvarez sein. Der langjährige Veteran begann im Januar mit einem Kampf gegen den früheren Lightweight Champion Anthony Pettis. Der Sieger, so war klar, sollte gute Aussichten auf einen Shot gegen Rafael Dos Anjos haben. Der Kampf war am Ende eine dieser schwierig zu bewertenden Kisten. Alvarez gelang es, die Offensive Pettis' weitgehend zu unterbinden, zeigte aber auch selbst wenige effektive Aktionen. Viele sahen Pettis unter dem Strich vorn, zwei der drei Punktrichtung – und das ist am Ende, was offiziell in den Records steht – votierten aber für Alvarez.

Nachdem RDA gegen Conor McGregor nicht zustande kam, erhielt dann auch tatsächlich Alvarez einen Shot gegen den Lightweight Champion. Eine Chance wurde ihm praktisch nicht eingeräumt. Dafür waren die Leistungen von Dos Anjos zuletzt schlicht und ergreifend viel zu dominant, während die Erfolge Avarez' zu knapp wirkten. Der Kampf sah am Ende aber wie eine Alvarez-Kampf-Schablone aus. Er galt immer als ein Brawler, den die Kämpfe am meisten liegen, die in eine wilde Schlacht ausarten. Dem kam ein ungestüme RDA mehr als entgegen. Zwar traf er den früheren Bellator Champion, aber der kam zurück und RDA, so dominant er bisher schien, tat dies nicht mehr. Sensationell ging Dos Anjos noch in Runde eins KO und plötzlich war Eddie Alvarez UFC Champion!

Dann kam Conor. Der wollte sich endlich seinen zweiten Titel holen, fiel doch im Frühjahr ein geplanter Kampf gegen Dos Anjos ins Wasser. Inzwischen war Alvarez Champ, der gemeinhin als perfektes Match-Up für den Iren galt. Diesmal lief es auch weitgehend wie erwartet. Alvarez stürmte, Conor war schneller und traf immer wieder hart. In Runde zwei war der Zauber des unwahrscheinlichen Champions Eddie Alvarez endgültig vorbei. Nichtsdestotrotz hat Alvarez in diesem Jahr geschafft, was vor kurzem kaum jemanden zugetraut wurde. Er besiegte den zuvor unbezwingbar wirkenden Dos Anjos. Deutlich. Das rechtfertigt für den Veteranen diesen 15. Platz.
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