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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#014 - Steve Austin
#14 Steve Austin
Seine rebellische Art hat das Sports Entertainment für immer verändert und die Attitude Ära überhaupt erst richtig ins Rollen gebracht. Auf Platz 14 der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Wrestlings, einer der größten Draws aller Zeiten, "Stone Cold" Steve Austin.

Steven James Anderson wurde am 18. Dezember 1964 in Victoria, Texas geboren. Früh verließ sein Vater die Familie, woraufhin sein Name in Steve Williams geändert wurde, als seine Mutter neu heiratete. Er spielte auf der North Texas State University Football und war regelmäßiger Gast im Dallas Sportatorium, wo sich die Von Erichs und die Freebirds ihre Schlachten lieferten. Eines Tages sah er die Werbung für die Wrestlingschule vom "Gentleman" Chris Adams und entschied sich dazu es einfach mal auszuprobieren. Nach gerade einmal fünf Monaten war er der erste Absolvent der Schule und gab am 11. Dezember 1989 sein Debüt für World Class Championship Wrestling gegen Frogman Leblanc, den er auch besiegen konnte. Kurze Zeit später wurde er für eine lokale Promotion verpflichtet, aber nicht ganz absichtlich, denn eigentlich hatte der Promoter gedacht, er wäre "Dr. Death" Steve Williams. Dies führte dazu, dass der Rookie angewiesen wurde seinen Namen zu ändern, um Verwechslungen auszuschließen. Williams selbst kam auf keine gescheite Idee und so verpasste man ihm einfach den Namen des Stars der Fernsehserie "The Six Million Dollar Man", nämlich Steve Austin. In der USWA wrestlete Austin zusammen mit seinem Trainer Chris Adams, kehrte ihm aber bald den Rücken und startete eine Fehde, während der sich Adams Freundin Jeanie Clark Austin anschloss und Adams neue Frau Toni ihren Mann unterstütze. 1990 wurde Austin unter anderem auf Grund dieser Fehde von der Pro Wrestling Illustrated zum Rookie of the Year gewählt.

Steve Austin wechselte immer wieder zwischen der USWA und der Texas Wrestling Federation hin und her. In der TWF konnte er an der Seite von Rod Price am 10. November 1990 die TWF Tag Team Titles gewinnen. Nach einer Fehde mit Jeff Jarrett um den USWA Southern Title schloss er sich der WCW an und gewann nach erst 18 Monaten im Business seinen ersten großen Titel, nämlich den WCW World Television Title von Bobby Eaton, am 3. Juni 1991. Mit Manager Paul E. Dangerously an seiner Seite wurde Austin zu einem wichtigen Bestandteil der Dangerous Alliance und seine Regentschaft als TV Champion dauerte fast ein ganzes Jahr. Danach wurde er zusammen mit Brian Pillman in ein Tag Team gesteckt, das als Hollywood Blondes durch die Lande zog. Am 2. März 1993 konnten die beiden Männer aus Hollywood dann sogar Ricky Steamboat und Shane Douglas um die WCW World Tag Team Titles besiegen. Bei Starrcade des selben Jahres konnte Austin dann seinen ersten von zwei WCW United States Heavyweight Titles gewinnen, als er Dustin Rhodes besiegte. Auf einer Tour mit New Japan Pro Wrestling verletzte sich Steve Austin im November 1994 dann allerdings und nach einer langen Auszeit wurde der noch verletzte Austin im September 1995 von Eric Bischoff via Telefon entlassen.

Wütend über die Entlassung, heuerte Austin bei der ECW an, wo er als "Extreme Superstar" Steve Austin mit seiner rebellischen Art für Aufsehen sorgte. Wenig später wurde er von der WWF verpflichtet und debütierte als Ringmaster, als Protegé vom "Million Dollar Man" Ted DiBiase. Er begann Fehden mit Marc Mero und Savio Vega, aber schon bald nahm er seinen bekannten Spitznamen "Stone Cold" an und fing an im Ring Bier zu trinken. Der Spitzname kommt von einer Begebenheit bei Austin zu Hause, als seine Frau ihn bat seinen Tee zu trinken, bevor er "stone cold" werde. Als "Stone Cold" Steve Austin präsentierte er sich mit einer Glatze, einem Kinnbart und einem furchtlosen Charakter. Beim 96er King of the Ring konnte er im Turnierfinale Jake Roberts besiegen und als er bei der anschließenden Krönungszeremonie den wiedergeborenen Christen Jake "The Snake" Roberts veralberte, wurde eine der bekanntesten Catch Phrases überhaupt geboren. In Anlehnung an Bibelzitate erklärte er nämlich: "Austin 3:16 just whipped his ass!" Mit einer einzigen Phrase war ein neuer Star geboren, Austin wurde als der völlig rücksichtslose S.O.B. (Son of a B****) bekannt, als den wir ihn heute kennen. Seine Popularität stieg innerhalb kürzester Zeit in astronomische Höhen und als die erbitterte Fehde mit dem "Hitman" Bret Hart bei WrestleMania 13 in einem I Quit Match gipfelte, wurde durch seine Darstellung im Ring (gekrönt durch die Weigerung im Sharpshooter aufzugeben, woraufhin er vor Schmerzen ohnmächtig wurde) zum Helden der Fans. Während er die Fehde mit der neu gegründeten Hart Foundation fortsetzte konnte er sich mit Shawn Michaels und Mankind die WWF Tag Team Titles sichern.

Am 3. August 1997 konnte Austin Owen Hart dann zwar den WWF Intercontinental Title abnehmen, verletzte sich allerdings ernsthaft am Nacken. Daraufhin musste er aussetzen und kehrte bei Rumble 1998 triumphal zurück, als er sich mit dem kürzlich aus dem Gefängnis entlassenen Mike Tyson anlegte, der am nächsten Tag bei RAW debütierte. Vince McMahon wollte die Promotion damals mehr auf eine ältere Zielgruppe ausrichten und sah in Steve den nächsten großen Superstar, der die Liga in ungeahnte Höhen führen könnte. Mit der Hilfe von Mike Tyson konnte er sich dann bei WrestleMania 14 den WWF Title von Shawn Michaels sichern. Auch McMahon war als Charakter vor die Kameras getreten und begann eine Fehde mit der "Texas Rattlesnake", die das Wrestling grundlegend verändern sollte. Austin zeigte keinerlei Hemmungen dabei seinen Boss oder wen auch immer zu verprügeln und die Fans liebten es – die Attitude Ära war geboren und führte die WWF zu siegen im Duell gegen WCW Monday Nitro. Es dauerte nicht lange, da tauchten Austin und McMahon auch in vielen nicht wrestlingbezogenen Magazinen auf. Steve Austin wurde zum größten Draw seit Hulk Hogan.

1998 und 99 hielt Austin insgesamt viermal den WWF Title und fehdete dabei mit McMahon und dessen Corporation Mitgliedern. Nachdem er das Jahr 2000 mit einer Nackenverletzung außer Gefecht gesetzt war, kehrte er spät im Jahr zurück und legte sich in Richtung WrestleMania 17 mit einem anderen unglaublich populären Wrestler an, The Rock. In diesem Match turnte Austin dann allerdings Heel und schloss sich mit Vince McMahon und Triple H zusammen. Als die fragwürdige WCW/ECW Invasion begann, stellte sich Austin dann wieder gegen McMahon und schloss sich der Alliance an. Zu dieser Zeit wurde auch das absolut nervige "What" geprägt. Kurze Zeit später wurde er dann wieder zum Babyface, überwarf sich allerdings mit den kreativen Köpfen in der WWE, vor allem als Hulk Hogan 2002 den Top Babyface Spot innehaben wollte. Kurz nach WrestleMania 18 verließ Austin daraufhin die WWE, kehrte aber gegen Ende des Jahres zurück und traf bei WrestleMania 19 noch ein Mal auf The Rock. Austins Verletzungen zwangen ihn dann allerdings dazu seine Karriere zu beenden, woraufhin er als Co-General Manager bei RAW agierte und sich mit Eric Bischoff bekriegte. In der Zeit danach folgten dann immer wieder Streitigkeiten, die zur Trennung von Austin und der WWE führten, aber auch immer wieder Einigungen. Für seine unbestreitbaren Verdienste an der Attitude Ära und seiner Fähigkeit Fans in die Hallen zu ziehen ehren wir Steve Austin mit Platz 14.
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