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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#022 - Dusty Rhodes
#22 Dusty Rhodes
Er ist vielleicht der beliebteste und charismatischste Darsteller aller Zeiten. Ein Held der Arbeiterklasse. Seine Popularität auf der ganzen Welt machte ihn zu einem der größten Lieblinge überhaupt und außerdem zu einem der mächtigsten Booker. Auf Platz 22 der "American Dream" Dusty Rhodes.

Virgil Riley Runnels Jr. wurde am 12. Oktober 1945 in Austin, Texas geboren. Im Alter von sechs Jahren erkrankte er an Osteomyelitis, eine seltene Krankheit, die die Hüfte schädigt. Die Ärzte erklärten ihm, dass er vielleicht nie richtig gehen werden könne und so verbrachte er viel Zeit seiner Jugend auf Krücken. Doch Dusty besiegte die Krankheit und wurde sofort zu einem Football Star für die West Texas State. 1966 begann er mit dem Wrestling Training bei Billy Graham und Tully Blanchards VaterJoe Blanchard. Zwei Jahre später gab er sein Debüt unter dem Namen Dusty Rhodes in Pat O'Connors Central State Territorium der NWA. Rhodes schlug sofort bei den Fans ein und am 13. Dezember 1968 besiegte er schon Tommy Martin um den NWA Central States Heavyweight Title.

Während der späten 60er formierten Rhodes und Dick Murdoch ein gefährliches Tag Team, bekannt als Texas Outlaws. Das Duo besiegte Tommy und Terry Martin 1968 auch um die NWA North American Tag Team Titles (Central-States-Version) und in den frühen 70ern hatten sie sich einen Namen als Wrestlings meistgehasstes Tag Team gemacht. Die Outlaws gewannen schnell Tag Team Gold in den Territorien in Detroit und Florida und gewannen 1970 ein Turnier, um erste NWF Tag Team Champions zu werden. Die Outlaws reisten außerdem einige Male nach Kanada, wo Promoter Jim Barnett die beiden dazu ermunterte mehr an ihrer Arbeit am Mikrofon zu arbeiten, was den Grundstein für Rhodes späteren Erfolg legen sollte. Rhodes etablierte sich außerdem als herausragender Singles Wrestler und besiegte am 21. Mai 1971 den legendären "Cowboy" Bill Watts, um den prestigeträchtigen NWA North American Heavyweight Title (Tri-State-Version) und auch in Hawaii konnte er 1972 Champion werden.

Mitte der 70er gingen die Texas Outlaws offiziell ihre eigenen Wege und Rhodes verschlug es in die AWA, wo er sich mit Dick the Bruiser und dem The Crusher anlegte. Jedoch kehrte er schnell wieder zurück ins von der NWA geführte, Florida, wo die Karriere von Rhodes explodierte und er zu einem der beliebtesten Wrestler überhaupt wurde. Trotz seiner eklatanten Regelverstöße wurde Rhodes Dank seines "Mann des Volkes" Charakters bei den Fans immer beliebter. Die logische Konsequenz daraus war die Wandlung zum Babyface. Rhodes nahm den Beinamen "American Dream" an und lieferte sich eine Fehde mit dem Kampfsportler Pak Song. Auch wenn er wohl kaum einer der besten Wrestler war, so war er doch mittlerweile ein routinierter Grappler und Dank seiner Fähigkeiten am Mikrofon wurde er immer beliebter und sorgte dafür, dass das Drumherum fast wichtiger wurde als die Athletik im Ring. Damit sorgte er für großen Erfolg des expandierenden Fernsehmarktes von Championship Wrestling from Florida und während er jedem ein Brett an den Kopf labern konnte, gewann er praktisch im Vorbeigehen zehnmal den Florida Heavyweight Title, sieben Mal den NWA Southern Heavyweight Title (Florida-Version), den NWA Georgia Heavyweight Title und einige NWA Tag Team Titles. Dabei setzte er sich mit so großen Namen wie Kevin Sullivan, Dick Slater, dem The Spoiler, Ernie Ladd, "Superstar" Billy Graham und den Funk Brothers auseinander. Dann, am 21. August 1979, erreichte Rhodes den Höhepunkt des Business’ als er in Tampa, Florida Harley Race den NWA World Heavyweight Title abnehmen konnte. Auch wenn die Regentschaft des American Dreams nur wenige Tage andauern sollte, so war es doch eben dieser, der war geworden war, der amerikanische Traum.

Außerdem war Dusty Rhodes auch hinter den Kulissen eine der mächtigsten Personen überhaupt. Als früh im Jahr 1974 Eddie Graham für Florida einen neuen Booker suchte, war es Rhodes, der die Chance ergriff, und in den frühen 80ern war Rhodes der mächtigste Kreative hinter den Kulissen der NWA. Als Head Booker der NWA von 1983 bis 89 organisierte Rhodes all die Top Angles und Storylines des Verbandes und war auch verantwortlich für den großen Top Event, den er auch selbst benannte, Starrcade. Auch der Great American Bash war seine Idee. Ebenso war die frühe Zeit von Ric Flair seine kreative Idee, auch die War Games sind seinem Kopf entsprungen. Am meisten kritisiert wurde Rhodes damals dafür, dass er so viele Screwjobs bookte, was meistens so aussah, dass ein Babyface-Titelgewinn durch einen zweiten Referee überstimmt wurde. Bis heute sind Variationen dieses Finishs als "Dusty Finish" bekannt.

In den frühen 80ern war Rhodes der Top Draw der NWA und am 21. Juni 1981 gewann er den NWA Title von Harley Race zurück. Daraufhin startete eine großartige Fehde mit Ric Flair, der schließlich Rhodes zweite Titelregentschaft am 17. September 1981 beenden sollte. Im Laufe des Jahrzehnts lieferten sich extravagante Rhodes und der charismatische Flair in den verschiedenen Territorien der NWA heiße Schlachten. Als Rhodes 1982 suspendiert wurde, debütierte der mysteriöse Midnight Rider und nahm Flair den Titel ab. Na ja, eigentlich war das einzig mysteriöse, was sich Rhodes dabei gedacht hatte sich unter die Maske zu stecken. Auf jeden Fall musste Rhodes den Titel zurückgeben, als er sich demaskierte. Mitte der 80er war Rhodes des Erzrivale der Four Horsemen rund um Ric Flair und tat sich mit Magnum TA, Ron Garvin und Barry Windham zusammen und konnte schließlich am 26. Juli 1986 beim Great American Bash den NWA World Heavyweight Title in einem Steel Cage Match zurückgewinnen.

1988 erdachte sich Rhodes ein kontroverses Angle, indem er von den Road Warriors mit einem der Spitzen ihrer Schulterpolster fast erblindet wurde. Das ganze gefiel den Verantwortlichen von TBS gar nicht und somit wurde Rhodes als Booker abgesetzt. Rhodes schockierte daraufhin die Wrestling Welt als er zur World Wrestling Federation wechselte. Allerdings stellte sich das nicht gerade als sonderlich guter Schritt heraus, denn Rhodes wurde gezwungen lächerliche Promos abzugeben und in Video Segmenten aufzutreten, in denen er in diversen Arbeiterrollen, wie als Klempner, Pizzafahrer und Klomann arbeitete. Dank seiner Popularität aus seiner NWA Zeit kam er aber trotzdem als Babyface an und konnte bei WrestleMania VI sogar den "Macho King" Randy Savage besiegen. 1991 kehrte Rhodes zur WCW zurück und arbeitete hinter den Kulissen als Booker und vor den Kameras als Kommentator. Im Laufe der Zeit hatte er immer wieder sporadische Auftritte, wie zum Beispiel 1998 als Teil der NWO. Auch in der ECW und bei TNAW war er Gast, während der Turnbuckle Championship Wrestling gründete. 1995 wurde Dusty in die WCW Hall of Fame eingeführt. Auch Dustys Sohn Dustin Rhodes ist ein bekannter Wrestler, der in den großen Ligen auftrat. Er ist eine der populärsten Legenden und einflussreichsten Kräfte hinter der Kamera und somit landet der "American Dream" und originale "People’s Champion" Dusty Rhodes auf Platz 22.
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