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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#041 - The Rock
#41 The Rock
An ihm muss sich jeder Wrestler messen lassen, wenn es darum geht wie beliebt er ist. Er ist schlicht und einfach der "most electrifying man in sports entertainment today". Jung, talentiert und charismtisch – das zeichnet ist aus und damit hat er Millionen von Fans inspiriert. The Rock ist eine der wenigen Persönlichkeiten, der seine Fangemeinde durch alle Altersklassen, Kulturen und Geschmäcker hindurch findet. Auf Platz 41 damit "The Great One", der sowohl im Ring eine feste Größe ist, aber auch in Hollywood mittlerweile ebenso populär ist.

The Rock ist ein Wrestler der dritten Generation und wurde unter dem bürgerlichen Namen Dwayne Johnson am 2. Mai 1972 in Kalifornien geboren. Er wuchs in einer Dynastie des Wrestling auf und erlebte seinen Vater "Soul Man" Rocky Johnson immer wieder live in den Arenen der NWA und der WWF. The Rocks Großvater ist die samoanische Legende "High Chief" Peter Maivia, der leider 1982 an Krebs verstarb. Aber damit noch lange nicht genug, denn die früheren WWF Tag Team Champions, die Wild Samoans Afa und Sika, sind die Onkel von Dwayne. Aber auch in der eigenen Generation hat er einige Verwandte im Business. So war Yokozuna ebenso ein Cousin von ihm wie Rikishi und Samu. Auf Grund des Berufes seines Vaters besuchte er viele verschiedene Schulen, aber die Familie fand ihren Wohnsitz in Bethlahem, Pennsylvania, wo Johnson zu einem All-American High School Fottball Spieler wurde. Er bekam ein Stipendium angeboten und besuchte die Universität von Miami, wo er als Defensive Tackle mit den Hurricanes 1991 ungeschlagen NCAA Champion wurde. Er war so gut wie sicher in der NFL angekommen, doch stattdessen verletzte er sich am Rücken und so ließen ihn die Scouts wieder fallen. Stattdessen unterschrieb er einen 3-Jahres-Vertrag in der Canadian Football League, aber schon 1995 gab er auf, um Wrestler zu werden.

Während er sich tagsüber als Fitnesstrainer den Lebensunterhalt verdiente, trainierte er mit seinem Vater und Pat Patterson für das Debüt als Wrestler. Seine Kontakte verschafften ihn umgehend ein Try Out bei der WWF und so besiegte er dann den Brooklyn Brawler in seinem ersten Match in Corpus Christi, Texas. Die WWF war beeindruckt von Johnsons Aussehen und seinen Fähigkeiten, aber man war auch der Ansicht, dass er noch mehr Erfahrung braucht und schickte man ihn zur USWA nach Memphis, wo er als Flex Kavana antrat. Es dauerte nicht einmal einen Monat, da steckte er auch schon in einer Fehde mit Jerry Lawler und am 17. Juli 1996 besiegte er an der Seite von Bart Sawyer Jerry Lawler und Bill Dundee, um die USWA Tag Team Titles. Die Scouts der WWF waren beeindruckt von der Schnelligkeit, mit der er sich verbesserte, und gaben ihm ein Match gegen Owen Hart. Spät im Jahr 1996 unterschrieb er schließlich den Vertrag mit der World Wrestling Federation.

In der WWF angekommen nahm er den Namen Rocky Maivia an, um damit sowohl seinen Vater als auch seinen Großvater zu ehren. Die WWF hypte sein Debüt bei der Survivor Series 1996, wo er in einem Eight Man Elimination Tag Team Match der einzige Überlebende seines Teams wurde. Die WWF baute ihn danach als Babyface auf und am 13. Februar 1997 konnte Rocky Maivia Hunter Hearst Helmsley um den UWA/WWF Intercontinental Tag Team Titles besiegen. Allerdings wurden die Fans immer mehr gelangweilt vom aalglatten Rocky und quittierten seine Auftritt mit lauten "Rocky Sucks!"-Chants. Die logische Schlussfolgerung war dann nach einer Verletzungspause der Heel Turn. Er trat der Nation of Domination bei, eine Gruppierung, die die Black Power Bewegung auf übertriebene Art darstellte. Dort nahm er dann auch die Person von The Rock an und mit seiner großen Klappe und der gehörigen Portion Egoismus entwickelte er sich zu einem herausstechenden Heel und übernahm die Führung der NOD, indem er sich Faarooqs entledigte.

Nachdem sich die Nation auflöste wurde The Rock wieder zu einem Liebling der Fans, aber dieses Mal nicht als aalglatter Schwiegermutter-Liebling. Zu dieser Zeit wurde auch der Beiname des "People’s Champion" geprägt. Während er die Fans mit seinen herausragenden Fähigkeiten am Mikrofon beeindruckte, zeigte er auch im Ring immer ansprechende Leistungen. Zu seinem zwei-jährigen Geburtstag konnte er bei der Survivor Series 1998 Mankind im Finale eines Turniers um den WWF Title besiegen. Mit seinen 26 Jahren wurde er so zum jüngsten WWF Champion aller Zeiten und trat sofort der Corporation von Vince McMahon bei und turnte damit erneut Heel. Im darauffolgenden Jahr konnte sich der "Corporate Champion" drei weitere Male den Titel sichern und mit den Fehden gegen Mankind und Steve Austin erreichte die WWF wieder eine Bekanntheit, wie man es seit der Hulkamania nicht mehr erlebt hatte. Durch seine unglaublichen Interviews war The Rock bei den Fans trotz seines Heel Daseins unglaublich beliebt und als Folge daraus wurde er blitzschnell wieder zum Face gemacht.

Wie gesagt war er im Ring mehr als nur Mittelmaß, aber der entscheidende Faktor, der ihn vom Rest der Rosters abhob, blieb immer seine Können am Mikrofon. Was gab es da nicht alles für berühmte Aussprüche von ihm! The Rock revolutionierte die Interviews im Wrestling und konnte allein damit Fans ziehen. In den Jahren folgten noch viele Titelgewinne und Fehden gegenMr. McMahon, Triple H, Steve Austin, The Undertaker, Kurt Angle, Chris Jericho, Brock Lesnar, Goldberg und viele mehr. Außerdem wurde The Rocks Gesicht immer beliebter im Main Stream und Dank seines Charismas und seines Aussehens wurden die Regisseure in Hollywood aufmerksam. Dies brachte ihm bis heute Rollen in Scorpion King oder Walking Tall ein.

Heute genießt The Rock seine Popularität in Hollywood, dreht einen Film nach dem anderen und kommt immer mal wieder in den Ring zurück. Neben dem Kampf Hulk Hogan gegen André the Giant von WrestleMania 3 gab es bei kaum einem anderen Kampf so eine Stimmung wie bei WrestleMania X8 zwischen Hogan und The Rock. Die großartige Karriere des noch relativ jungen The Rock ehren wir mit Platz 41 in unserer Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Wrestlings.
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