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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#047 - Nick Bockwinkel
#47 Nick Bockwinkel
In seiner über 30 Jahre andauernden Karriere etablierte sich der Second Generation Wrestler Bockwinkel als respektierter und überlegener Techniker mit einer arroganten Art als einer der größten Old School Heels des Wrestlings und landet damit auf Platz 47 der einflussreichsten Figuren der Wrestlings.

Warren Nicholas Bockwinkel wurde am 6. Dezember 1934 in St. Louis, Missouri geboren. Er ist der Sohn von Warren Bockwinkel, der in den 30er und 40er Jahren ebenfalls recht erfolgreich als Wrestler aktiv war. In seiner Jugend zog er mit seinem Vater von Territorium zu Territorium und verdiente sich ein Footballstipendium an der Universität von Oklahoma, doch das war schnell wieder vorbei, als sich Bockwinkel schwer am Knie verletzte. Ohne das Stipendium wechselte er auf die UCLA und trainierte unter Anleitung seines Vaters für eine Wrestlingkarriere, um sich Geld für das College zu verdienen. Durch die Kontakte seines Vaters bekam er auch Trainingseinheiten mit Lou Thesz, Gene Kiniski, Wilbur Snyder und Lord James Blears. In den Semesterferien begann er dann seine Karriere an der Seite seines Vaters.

Nachdem er die UCLA abgeschlossen hatte ging er zur Armee, wrestlete aber nebenher weiter. Dabei trat er als Nick Warren auf und kämpfte zusammen mit Ramón Torres. Zusammen gewannen sie die im April des Jahres 1958 die NWA World Tag Team Titles (San-Francisco-Version), aber seine Verpflichtungen beim Militär verhinderten, dass er durchstarten konnte. Als er aus der Armee ausschied, etablierte er sich als Publikumsliebling im südlichen Kalifornien. Er spielte dabei einen typischen Old School Face. Im Tag Team wrestlete er zusammen mit Veteranen wie Édouard Carpentier und Wilbur Snyder. Spät im Jahr 1963 kam Bockwinkel in die Gegend von Portland und wurde dort als Top Face aufgebaut und erkämpfte sich auch den NWA Pacific Northwest Heavyweight Title.

In den darauffolgenden Jahren präsentierte sich Bockwinkel weiter als sauberer Liebling der Fans in vielen Territorien. Als er dann 1969 in Georgia auftrat, präsentierte er einen völlig neuen Charakter. Er verkörperte einen reichen Snob aus Beverly Hills und konnte den NWA Georgia Heavyweight Title innerhalb kürzester Zeit sein Eigen nennen. Als Champion in Georgia verdiente sich Bockwinkel Titelkämpfe gegen den NWA World Heavyweight Champion Dory Funk Jr. Doch nur kurze Zeit später verließ er die NWA in Richtung AWA.

Als er in der AWA auftauchte, konnte er eine lange Siegesserie erreichen und stieg als aufstrebender Heel so immer weiter auf und wurde mit einem anderen jungen Mann namens Ray Stevens zusammen in ein Team gesteckt und führte eine erbitterte Fehde mit den Bastien Brüdern. Mit Bobby Heenan als Manager an ihrer Seite wurden die beiden das dominierende Tag Team der 70er Jahre in der AWA. Sie gewannen dreimal die AWA World Tag Team Titles und schlugen sich dabei mit Tag Teams wie Wahoo McDaniel & Billy Robinson, Dick the Bruiser & The Crusher, den Vachons sowie Greg Gagne & Jim Brunzell.

Im Jahre 1975 hatte sich Bockwinkel dann auch als Singles Wrestler an der Spitze der AWA etabliert und wurde schnell zum Top Herausforderer auf Verne Gagnes AWA Boston World Heavyweight Title, der damals sieben Jahre lang in Gagnes Besitz war. Am 8. November 1975 konnte sich Nick Bockwinkel mit der Hilfe von Bobby Duncum Sr. den Titel sichern und die lange Regentschaft beenden. Bockwinkel war aber auch mehr als nur ein Übergangschampion, denn "Tricky" Nick sollte den Titel auch für nicht weniger eindrucksvolle fünf Jahre halten. Bockwinkel und Heenan wurden zum Paradebeispiel des cleveren Heel Champions, wie Ric Flair oder Triple H, der sich mit DQ Niederlagen immer wieder aus prekären Situationen rettete und so immer mehr gehasst wurde. Trotzdem war Bockwinkel noch immer ein herausragender Wrestler und stand auch im aller ersten AWA vs. WWWF Titelkampf gegen den WWWF Heavyweight Champion Bob Backlund. Der Kampf endete am 25. März 1979 in Toronto mit einem Double Count Out.

Nick Bockwinkels erste Titelregentschaft als AWA World Heavyweight Champion endete am 19. Juli 1980 mit einer Niederlage gegen Verne Gagne in Chicagos Comiskey Park. Nach Gagnes Rücktirtt konnte sich Bockwinkel den Titel wieder sichern und hielt ihn wiederum für etwa 1 ½ Jahre, bevor er am 8. August 1982 vom Österreicher Otto Wanz überraschend besiegt wurde. Nachdem er den Titel ein drittes Mal gewinnen konnte verteidigte er den Titel unter anderem gegen Hulk Hogan, dessen Popularität durch Rocky III angestiegen war. Nach einer langen Fehde, in der sich Bockwinkel mehrmals disqualifizieren lies, um seinen Titel zu sichern, entschied sich Gagne dazu Hogan zu seinem Champion zu machen. Doch plötzlich wechselte Hogan zur WWF und wurde dort zu einem Superstar. Auch Bobby Heenan machte sich auf den Weg Richtung WWF und Bockwinkel verlor seinen Titel am 22. Februar 1984 an die japanische Legende Jumbo Tsuruta.

Bockwinkel schien auf dem absteigenden Ast zu sein, doch dann turnte Bockwinkel wieder zu Face und fehdete gegen den verhassten Larry Zbyszko. Später forderte er den neuen AWA Heavyweight Champion Stan Hansen, aber dieser weigerte sich für Bockwinkel zu jobben und verließ die Liga, sodass Bockwinkel den Titel zugeschrieben bekam. Seine letzte Titelregentschaft dauerte wiederum fast ein ganzes Jahr, bevor er schließlich am 2. Mai 1987 von Curt Hennig besiegt wurde. Kurz darauf trat er zurück und kehrte erst 1994 als Commissioner in der WCW zurück. Als einer der größten Old School Heels des Business wurde Bockwinkel in die WCW Hall of Fame eingeführt und hat sich hier Platz 47 verdient.
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