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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#004 - Vince McMahon Jr.
#4 Vince McMahon Jr.
Er hat es geschafft das Wrestling Geschäft genau seiner eigenen Vision entsprechend in ein milliardenschweres Sports Entertainment Geschäft umzubauen. Der Chairman von World Wrestling Entertainment und heute wohl unumstrittene König der Wrestlingwelt, Vince McMahon Jr. landet immerhin auf Platz 4.

Vincent Kennedy McMahon Jr. wurde am 24. August 1945 in Pinehurst, North Carolina geboren. Sein Vater, Vince McMahon Sr., war der Promoter von Capitol Wrestling, hatte seine Familie allerdings verlassen, als Vince Jr. noch ein Baby war. Der kleine Vince wuchs bei einer Reihe von Stiefvätern auf und erlebte dort sowohl psychische als auch körperliche Gewalt gegen seine Mutter und sich selbst. Mit zwölf Jahren kehrte Vince Jr. dann endlich wieder zu seinem eigentlichen Vater zurück und wurde dort Feuer und Flamme fürs Wrestlings, als er seinen Vater immer wieder zu seinen Shows in den Madison Square Garden begleitete. 1968 schloss Vince Jr. die East Carolina Universität mit einem Abschluss in Wirtschaft ab und wollte eine Managerrolle in der WWWF seines Vaters übernehmen, obwohl Vince Sr. gar nicht davon begeistert war, dass sein Sohn ins Wrestlinggeschäft einstieg. Trotzdem bekam er ein kleines Territorium in Maine, wo er 1971 seine erste Show auf die Beine stellte und durch die 70er Jahre hindurch dort veranstaltete. Vince Jr. half seinem Vater aber auch bei den Verhandlungen mit Fernsehsendern und agierte als Kommentator für ihn. 1979 schließlich kaufte sich Vince das Cape Cod Coliseum, wo er neben seinen Wrestlingshows auch Hockeyspiele und Konzerte veranstaltete. Damit hatte er bewiesen, dass er zu etwas größerem fähig war und übernahm die WWWF nach dem Rücktritt seines Vaters.

Zu dieser Zeit wurde Wrestling noch von regionalen Promotern bestimmt und die (oft auch gebrochene) Regel war, dass man nicht in fremden Territorien veranstaltete. Diese Regelung hatte seit Jahrzehnten bestand, aber Vince McMahon Jr. hatte eine andere Vision und so war eine seiner ersten Aktionen als WWF Besitzer die Loslösung von der National Wrestling Alliance, als Dachverband der regionalen Territorien. McMahon veränderte das Wrestling außerdem hin zu einer brutaleren Show mit aufgeblähten Storylines, um auch Main Stream Aufmerksamkeit zu bekommen. Außerdem kreierte er den mittlerweile geläufigen Ausdruck des Sports Entertainment, um sein Produkt von den traditionellen Produkten abzugrenzen. 1984 verpflichtete er dann Hulk Hogan und formte aus ihm den neuen charismatischen Megastar des Business. Außerdem brach er in fremde Territorien ein und sendete seine Programme auf Sendern feindlicher Ligen.

McMahon, der weiterhin als Kommentator aktiv war, zeigte sich unerschrocken gegenüber der großen Opposition, die sich abzeichnete und kreierte die Rock 'n' Wrestling Connection, indem er Popstars in seine Storylines mit einband. Das Ergebnis war die Ausweitung der Fangemeinde der WWF auf den Main Stream Bereich, was nicht zuletzt der großartigen Unterstützung von MTV zu verdanken ist. McMahon bereitete somit den Weg für eine neuerliche Boomphase des Sports und veranstaltete am 31. März 1985 die erste WrestleMania aus dem Madison Square Garden. Obwohl WrestleMania nicht die erste Großveranstaltung des Wrestlings was, zog McMahon doch die internationale Aufmerksamkeit auf seine Show, indem er Superstars wie Mr. T, Cyndi Lauper, Muhammed Ali, Billy Martin, Liberace und die Rockettes mit einbaute. Trotz aller Unkenrufe der Konkurrenz wurde WrestleMania zu einem großen Erfolg und hievte die WWF auf einen Level deutlich über seine Mitbewerber.

In den späten 80ern verwandelte McMahon die WWF in ein einzigartiges Sports Entertainment Produkt, das die gesamte Familie ansprach und auch Menschen erreichen sollte, die sich zuvor nie für Wrestling interessiert hatten. McMahon führte außerdem das Pay Per View System ein und etablierte sich dadurch auch weiter als Visionär. Indem er seine Storylines auf seine Supercards ausrichtete, kreierte er eine neuartige Art des Geldscheffelns. Auch wenn das böse klingen mag, so ist es als erfolgreiches Wirtschaftskonzept zu verstehen, das nicht nur das Wrestling revolutionierte, sondern auch andere Sportarten grundlegend veränderte. 1993 lief Vince McMahon dann allerdings auf, als der Steroidskandal die WWF zu zerstören drohte. Die Reputation der WWF und vom Wrestling allgemein nahm in der Öffentlichkeit rapide ab.

In den späten 90ern veränderte McMahon die Ausrichtung seiner Shows wieder einmal völlig und wandte sich von der jüngeren Zielgruppe ab und kreierte mit der Attitude Ära ein Produkt für die Erwachsenen. McMahon leitete diese Ära mit dem Verrat an Bret Hart in Montreal persönlich vor den Kameras ein und schuf damit den bösen Vince McMahon, der von da an als Antagonist der größten Superstars in den Shows auftrat. Dies führte dann zu einer der größten Fehden in der Geschichte des Wrestlings gegen "Stone Cold" Steve Austin, die wiederum die WWF zurück an die Spitze des Business katapultierte und WWF RAW zur Nummer eins der Kabelsendungen machte. Im Oktober 1999 erfüllte sich McMahon noch einen persönlichen Wunsch und ging mit der WWF an die Börse, was ihn persönlich umgehend zum Milliardär machte. Trotzdem hatte McMahon noch lange nicht genug und setzte seinen Weg zur totalen Dominanz fort und übernahm neben der ECW auch den Erzrivalen World Championship Wrestling von Ted Turner.

In kürzester Zeit hat er es geschafft das Wrestlingbusiness aus einem regionalen Geschäft in ein nationales Unternehmen zu verwandeln und es dann wiederum in einem wenige Jahre andauernden Prozess zu einem milliardenschweren Global Player zu machen. Auf Platz 4 der einflussreichsten Persönlichkeiten des Wrestlings Vince McMahon Jr.
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