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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#006 - Ric Flair
#6 Ric Flair
Er wird von vielen als der beste Allrounder aller Zeiten bezeichnet, der hervorragende wrestlerische Fähigkeiten mit einem unvergleichlichen Showtalent vereinigte und das perfekte Bild eines modernen Champions prägte. Auf Platz 6 der unvergleichliche "Nature Boy" Ric Flair.

Geboren wurde er am 25. Mai 12949 in Memphis, Tennessee und sein Geburtsname war Fred Phillips, Fred Demaree oder Fred Stewart (je nachdem welche Dokumente man nun nimmt), bevor er in das Tennessee Children’s Home Society Projekt kam. Gerade mal einen Monat alt wurde er von seinen Adoptiveltern in Richard Fliehr umbenannt und zog in die Nähe von Minneapolis, Minnesota nach Edina. Als Jugendlicher arbeitete er als Bademeister, wodurch er im Schwimmbad mit dem Wrestling in Verbindung kam, als er die legendären Vachon Brüder traf. 1966 und im Folgejahr gewann er das Ringerturnier der Privatschulen des Staates und wurde daraufhin von der Universität von Minnesota mit einem Stipendium ausgestattet allerdings nicht fürs Ringen, sondern für Football. An der Uni spielte er zusammen mit Greg Gagne, dem Sohn des AWA Masterminds Verne Gagne. Fliehr ging ohne Abschluss ab und arbeitete als Türsteher in einem nahen Nachtclub, wo er dem olympischen Gewichtheber Ken Patera traf, der sich bei Verne Gagne gerade auf eine Karriere als Wrestler vorbereitete. Patera stellte Fliehr dann Gagne vor und dieser nahm ihn dann in seine Trainingsschule auf, wo Fliehr Teil der vielleicht namenhaftesten Trainingsklasse aller Zeiten war (zusammen mit Ken Patera, Greg Gagne, dem The Iron Sheik, Jim Brunzell und Bob Bruggers).

Unter der Anleitung von Verne Gagne und Billy Robinson entwickelte sich Fliehr schnell weiter und gab 1972 schon sein Debüt gegen George Gadaski. Der Kampf endete in einem Time Limit Draw nach zehn Minuten und Fliehr nahm den Ringnamen Ric Flair an. Er wog knapp 130 Kilogramm, hatte kurze braune Haare – ein Nature Boy war das mit Sicherheit noch nicht. Allerdings zog er de Aufmerksamkeit der Fans trotzdem auf sich, denn sein Charisma und seine Leitungen wussten zu überzeugen. 1975 verließ Flair die AWA und ging in die Mid-Atlantic Region und gewann dort am 8. Februar seinen ersten Titel, als er Paul Jones um den Mid-Atlantic TV Title besiegen konnte. Dann kam allerdings der 4. Oktober 1975 und Flairs Karriere wäre fast zu Ende gewesen, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatte. Flair war in einem Flugzeugabsturz verwickelt, der das Leben des Pilot forderte und Johnny Valentine gelähmt bleiben ließ. Ebenfalls an Bord waren "Mr. Wrestling I" Tim Woods, Bob Bruggers und Promoter David Crockett. Flair brach sich bei diesem Absturz seinen Rücken an drei Stellen und so wurde ihm im Alter von 26 Jahren eröffnet, dass er nie wieder wrestlen werden könne. Flair allerdings durchlief eine knochenharte Therapie und feierte seine Rückkehr in den Ring nur sechs Monate später, als er seine legendäre Fehde mit Wahoo McDaniel wieder aufnahm.

Jim Crockett kümmerte sich fürsorglich um den zukünftigen Superstar Ric Flair, der den NWA United States Heavyweight Title (Mid-Atlantic-Version) gewann, als er am 29. Juli 1977 gegen Bobo Brazil siegreich war. In den nächsten drei Jahren sollte er diesen Titel insgesamt fünf Mal gewinnen und währenddessen mit Ricky Steamboat, Roddy Piper, Mr. Wrestling #2, Jimmy Snuka, und Greg Valentine (mit dem er außerdem ein Team bildete) fehden. Wirklichen Kultstatus sollte Flair allerdings erst erreichen, als er seine Haare färbte und damit begann sich als "Nature Boy" anzukündigen, was 1978 zur erbitterten Fehde mit dem originalen "Nature Boy" Buddy Rogers führte. In dieser Fehde brachte Rogers den jungen Superstar durch einen berühmten Kampf over. Am 17. September 1981 hatte Ric Flair dann endlich die Spitze erklommen, als er Dusty Rhodes besiegen konnte und zum ersten Mal den NWA World Heavyweight Title sein Eigen nennen konnte. In den folgenden Jahre wechselte der Titel zwischen Flair, Rhodes und Harley Race mehrmals hin und her und Flair etablierte sich immer mehr als Top Mann der Liga im Kampf mit der konkurrierenden WWF von Vince McMahon Jr.. Mit seinem außergewöhnlichen Auftreten und seinen unterhaltsamen Interviews blühte Flair als Champion auf und mit seinen gebleichten blonden Haaren, seinen Designer Anzügen, seiner glitzernden Robe, den Trademark Cops und dem gefürchteten Figure Four Leg Lock verlieh er dem Titel noch mehr Prestige. Immer wieder reizte er seine Gegner mit seinem patentierten "Whoo!" bis aufs Blut und behauptete: "To be the man, you’ve got to beat the man and wether you like it or not, learn to love it, ‚cause it’s the best thing going today!"

Im Frühjahr 1985 war es dann soweit, Ole Anderson und Arn Anderson halfen Ric Flair,den sie als ihren Cousin verkaufte,) dabei Dusty Rhodes, Magnum TA und Sam Houston zu attackieren. Einige Wochen später unterbrachen die Andersons ein Match zwischen Houston und Tully Blanchard und die drei Heels taten sich zusammen gegen den Youngster Houston und sendeten damit eine Nachricht an die gesamte NWA. Kurze Zeit später vereinten sich die Andersons, Flair und Blanchard mit seinem Manager J.J. Dillon auch formal. Im Laufe der Zeit wurde eindeutig, dass die Horsemen anders als jede andere bisher da gewesene Gruppierung im Business waren. Die vier Heels nutzten immer wieder ihre zahlenmäßige Überlegenheit, um die Lieblinge der Fans zu zerschmettern und kontrollierten währenddessen die meisten Titel der NWA. Über die Jahre hinweg gab es mehrere verschiedene Formationen der Horsemen, zu denen ihr in unserer zwölfteiligen Serie über die Horsemen mehr erfahren könnt. Ric Flair blieb in all den Jahren immer sehr nah dran am Titel. Obwohl er den Titel auch immer wieder abgeben musste, gewann er ihn immer wieder und fehdete dabei mit Wrestlern wie Dusty Rhodes, Barry Windham, Ricky Steamboat, Sting, Lex Luger und Ron Garvin.

1991 hatte Ric Flair gerade seinen neunten NWA World Heavyweight Title gewonnen, als er die Wrestlingwelt schockierte, der WWF beitrat und sich als "Real World Champion" bezeichnete und sich mit dem WWF Champion Hulk Hogan anlegte. Beim Royal Rumble 1992 schaffte es Flair nach einem fast einstündigen Überlebenskampf im Rumble Match dann den WWF Titel zu gewinnen. Mit Bobby Heenan als Manager an seiner Seite holte sich Flair zwei Mal den Titel und fehdete während dieser Zeit mit Größen wie Hogan, Piper, Randy Savage und Bret Hart. 1993 kam Flair dann wieder zurück in die NWA/WCW, gewann noch ganze fünf Mal den World Heavyweight Title und reformierte die Horseman wieder. Als dann allerdings auch Hulk Hogan in der Liga ankam, fand sich Flair plötzlich in der zweiten Garde wieder und fehdete sowohl vor den Kameras als auch hinter den Kameras mit Eric Bischoff. Als dann allerdings das letzte Monday Nitro kam, sah man noch einmal welche Bedeutung Flair für diese Liga hatte, denn am 26. März 2001 stand er im aller letzten Kampf von World Championship Wrestling gegen seinen Erzfeind Sting.

Mittlerweile schon in seinen 50ern und über seinen Zenit hinaus hatte er in der WWE im November 2001 die Rolle des Co-Besitzers der Liga übernommen und wurde später zum Mentor von Triple H und der Evolution. Außerdem durfte er auch noch zwei Titel gewinnen, die er vorher noch nicht sein Eigen nennen durfte und hat damit seinen Trophäenschrank in Sachen NWA/WCW und WWE eigentlich voll gemacht. Immer noch gehört er zu den beliebtesten Wrestlern überall auf der Welt und wird regelmäßig frenetisch gefeiert.

Seine Persönlichkeit schien wie maßgeschneidert für das Sports Entertainment Fernsehen und nur wenige Wrestler haben es geschafft sowohl als Pop-Culture Ikone als auch als einer der besten Wrestler aller Zeiten in Erinnerung zu bleiben. Eine wahre Legende des Rings aller erster Güte. Auf Platz 6 der einflussreichsten Persönlichkeiten des Wrestlings der "Nature Boy" Ric Flair.
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