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Die 100 einflussreichsten Wrestler

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#077 - Bob Backlund
#77 Bob Backlund
Er war der letzte seiner Art, ein Mann der alten Schule, ein Fighting Champion als der Sport zum Sports Entertainment wurde. Nichts desto trotz oder gerade deswegen ist er einer der größten Champions aller Zeiten mit einem großen Einfluss in Ende der 70er, Anfang der 80er. Daher findet sich Bob Backlund hier auf Platz 77 wieder.

Robert Backlund wurde am 14. August 1950 in Princeton, einem Vorort von Minnesota geboren. Er wuchs mit seiner Familie auf einer Farm auf, die ganz nach der alten Zeit eingerichtet war und Elektrizität gab es ebenso wenig wie eine Toilette im Haus. Als Farmerjunge begann Backlung in der achten Klasse mit dem Ringen, um ein Ventil für seine Aggressionen zu haben. Sowohl im Ringen als auch im Football gehörte Backlund zu den Stars auf der High School. Allerdings konnten seine schulischen Leistungen da nicht mithalten und so musste er zwei zusätzliche Jahre auf der Schule verbringen. Schließlich entschied er sich dann für die North Dakota State Universität, obwohl er auch Angebote von besseren Universitäten hatte, da man ihn dort sowohl Ringen als auch Football spielen ließ. 1971 schaffte es Backlund dann den NCAA Titel zu gewinnen und lernte dabei einen weiteren zukünftigen Top Star kennen, Brad Rheingans.

Nach seiner Zeit auf dem Collage begann Backlund bei Eddie Sharkey mit dem Training und als ein hervorragender Techniker mit einem All Americsn Hintergrund etablierte sich Backlund als einer der jungen Superstars in der AWA SOW und so führte ihn sein Weg in das Territorium der Funks nach Amarillo, wo er mit dem NEWS British Title seinen ersten Titel erringen konnte. Danach ging es für Backlund in verschiedenen Kombinationen im Tag Team Geschehen weiter und zwar mit Jerry Brisco und Steve Keirn. Allerdings ist und bleibt er vor allem als Singles Wrestler bekannt und da machte er sich einen Namen, indem er am 23. April 1976 einen Sensation schaffte, indem er Harley Race um dessen NWA Missouri Heavyweight Title besiegen konnte.

Backlund hatte sich längst einen Namen als einer der besten Grappler des Landes gemacht, als er 1978 in der World Wide Wrestling Federation ankam. Dabei wurde er vom WWWF Veteranen Arnold Skaaland gemanagt und wurde auch im Nord-Osten ein Liebling der Massen. Damit ging es für ihn auch ziemlich schnell an die Spitze zu einem Shot auf den WWWF World Heavyweight Title, den damals "Superstar" Billy Graham hielt. Graham war der natürliche Gegenpart zu Backlund, denn er war ein durchtrainierter Musterathlet mit gebleichten Haaren und einer Unmenge an Charisma. Am 20. Februar 1978 war es dann soweit. Bob Backlund forderte den Champion im Madison Square Garden und schaffte es tatsächlich, woraufhin er die Liga für kanpp sechs Jahre völlig dominieren sollte. Backlunds Titelgewinn zeigte eine Veränderung, denn in der Vergangenheit hatten die Powerhouses wie Graham, Bruno Sammartino oder Ivan Koloff die WWWF, die mittlerweile in WWF umbenannt worden war, dominiert. Ein Mann mit einem Ringerhintergrund und einer guten Auffassungsgabe im Ring war Backlund, aber ihm fehlte es an Charisma und so gelang es ihm nie Bruno Sammartino als Top Babyface der Liga abzulösen. Backlund konnte seinen Titel gegen die Top Bösewichte wie Graham, Pat Patterson, Jimmy Snuka, Don Muraco, Greg Valentine und einen jungen Hulk Hogan verteidigen. All diese Superstars wurden von den üblichen Verdächtigen wie dem The Grand Wizard, Fred Blassie oder Lou Albano gemanagt und das obwohl Backlund eigentlich derjenige war, der weniger Charisma besaß.

Außerdem nahm Bob Backlund den Titel auch oft mit auf Reisen und verteidigte ihn gegen die Top Grappler der ganzen Welt. Am 25. März 1979 kämpfte er mit dem AWA World Champion zu einem Double Count Out in Toronto und auch mit den NWA Champions Race und Ric Flair kam es zu Title vs. Title Kämpfen, die natürlich in No Contests endeten. Auch in Japan machte Backlund auf sich aufmerksam, indem er mit Antonio Inoki in den Ring stieg. Am 30. November 1979 bedeutete dies allerdings das Ende seiner Titelregentschaft, denn an diesem Tag verlor er gegen Inoki in Tokio und damit auch den Titel. Eine Woche später gewann Backlund den Titel in Japan mit einer kontroversen Entscheidung zurück. Hisashi Shinma entschied allerdings, dass das Match auf Grund des Eingriffes von Tiger Jeet Singh als No Contest gewertet wurde. Allerdings weigerte sich Inoki den Titel anzunehmen, sodass Backlund den Titel wieder mit zurücknahm und nach einem Sieg über Bobby Duncum den vakanten Titel auch wieder sein Eigen nennen konnte. Es dauerte knapp zwei Jahrzehnte bis die WWF den Titelwechsel offiziell anerkannte.

1982 hatte Vince McMahon Jr. die WWF übernommen und plante zu expandieren und dazu brauchte er einen charismatischeren Champion und das sollte Hulk Hogan sein, weshalb er vor hatte Backlund Heel turnen und ihn dann den Titel verlieren zu lassen. Allerdings weigerte sich Bob seine Babyface Rolle aufzugeben, weshalb Backlund den Titel ungewollt abgeben musste. Am 26. Dezember 1983 verlor er im Madison Square Garden gegen den The Iron Sheik, nachdem sein Manager ein Handtuch in den Ring warf, als Backlund im Camel Clutch gefangen war. Einen Monat später gewann Hogan dann den Titel vom Sheik, während Backlund in der Versenkung verschwand. Es sah so aus als wäre Backlunds Karriere am Ende angekommen, doch 1993 schockierte er die Wrestlingwelt mit seinem Comeback inklusive einem Heel Turn. Am 23. November 1994 schaffte er es dann sogar den WWF World Title zu gewinnen, indem er Bret Hart im Cross-faced Chicken Wing gefangen halten konnte. Kurz darauf wurde er bei einer Houseshow von Diesel gesquasht, aber Backlund stand einmal mehr im Mittelpunkt. Im Jahr 2000 managte er Kurt Angle und erreichte bei der Wahl zum Repräsentantenhaus der USA immerhin 30% der Stimmen, aber nicht nur das führt dazu, dass er hier auf Platz 77 landet.
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