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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

3
Kevin Owens
Im Jahr 2015 musste sich Kevin Owens noch mit dem 17. Platz der GB100 begnügen, doch im abgelaufenen Jahr reichte es für den Kanadier für einen Platz auf dem Treppchen. Wie es soweit kommen konnte? Das verraten wir euch gerne.

Zu Jahresbeginn befand sich Owens noch auf der Jagd nach dem WWE Intercontinental Title, den er im Dezember 2015 an Dean Ambrose verloren hatte. Ein Versuch, das Hüftgold beim "Royal Rumble" zurückzuerlangen, misslang, ebenso der Gewinn des Royal Rumble Matches selbst - auch wenn der Kanadier hier immerhin den Star-Debütanten AJ Styles über das oberste Seil hieven konnte. Mitte Februar war Kevin dann doch noch erfolgreich und sicherte sich den Intercontinental Title zum zweiten Mal. Den Gürtel konnte er bis "WrestleMania" halten, wo er ihn in einem Ladder Match an Zack Ryder verlor.

Schuld daran war sein langjähriger Rivale Sami Zayn, mit dem sich Owens in den folgenden Monaten herumschlagen musste. Dabei blieb er weiter im Rennen um den Intercontinental Title präsent und nahm auch am "Money in the Bank" Ladder Match teil. Zwischendurch hat Owens - ganz nebenbei - auch noch einen Uralt-Rekord von The Undertaker eingestellt und im ersten Jahr nach seinem Debüt bei jedem einzelnen Pay-Per-View performt.

Sein Meisterstück gelang dem 32Jährigen allerdings am 29. August. Im Wettstreit mit Big Cass, Roman Reigns und Seth Rollins konnte er sich - mit etwas Unterstützung von Triple H - den WWE Universal Title sichern, den er seitdem sein Eigen nennt und bereits mehrfach erfolgreich verteidigte. Das gelang zwar häufig nur durch Unterstützung durch Chris Jericho, mit dem er seit Monaten ein kongeniales Duo bildete, aber immerhin. Gemeinsam führten Jericho und Owens das Team der Kevin-Owens-Show, pardon, von RAW dabei auch in die 2016er Auflage der "Survivor Series".

Der 32jährige Kanadier geht nun also als Universal Champion in das neue Jahr. Ob er dort an die Erfolge der vergangenen zwölf Monate anknüpfen wird, muss sich zeigen. Aber es dürfte sicher sein, dass Kevin Owens so bald nicht aus den Main-Event-Gefilden verschwinden wird.
4
Tetsuya Naito
Wer 2015 bereits dachte, dass Tetsuya Naito und sein neugegründeter Stable - die "Ingobernables de Japón" - bereits den Höhepunkt erreicht hätten, sah sich mehr als getäuscht. Bei "Wrestle Kingdom" musste sich Naito zwar Hirooki Goto geschlagen geben, doch in den folgenden Wochen konnte er mit seinen Kameraden immer wieder wichtige Siege einfahren. Die bis dahin wichtigsten Siege holte Naito dann beim alljährlichen "New Japan Cup", wo er im Finale erneut gegen Goto antreten musste. In diesem Match gab kein "Wrestle Kingdom Reloaded2, denn Naito gab nie auf und konnte Goto besiegen. Mit diesem wichtigen Sieg sicherte er sich ein Heavyweight Title Match gegen Kazuchika Okada einen Monat später.

Bei der "Invasion Attack" im Ryogoku Kokugikan sollte dieses Match stattfinden. Naito schockte die Wrestlingwelt und durfte sich ab sofort IWGP Heavyweight Champion nennen. Nach seinem Sieg folgte nicht die übliche Siegesfeier, denn Naito schmiss den Gürtel hoch in die Luft und verließ den Ring ohne ihn - eine Respektlosigkeit, die man vorher so noch nie in Japan gesehen hatte. Einige Wochen später musste Naito den Titel bei "Wrestling Dontaku" gegen Tomohiro Ishii verteidigen und tat dies nach über 30 Minuten auch erfolgreich. Nach der Titelverteidigung bekam er es erneut mit dem Mann zu tun, gegen den er den Titel zuerst gewonnen hatte: Kazuchika Okada. In etlichen Tag-Team-Matches vor dem großen Rückkampf konnten sich Los Ingobernables stets durchsetzen, so dass Naito mit viel Rückenwind nach Osaka reiste. Doch in diesem Match war er sich des Sieges zu sicher. Okada nutzte diesen Fehler eiskalt aus und wurde erneut Champion. Die erste Regentschaft endete somit nach etwas mehr als zwei Monaten für Naito.

Lange konnte Naito dieser Niederlage nicht hinterhertrauern, da der G1 Climax folgte. In diesem Turnier landete Naito auf dem zweiten Platz im Block B, punktgleich mit dem späteren Sieger Kenny Omega. Während des Turniers konnte Naito allerdings auch einen gewissen Michael Elgin besiegen, welcher zu dieser Zeit den IWGP Intercontinental Title hielt, und sicherte sich somit einen Titelkampf gegen den Champion. Jenes Duell fand beim PPV "Destruction" in Kobe statt, und erneut setzte sich Naito gegen Elgin durch. Wenige Tage später traf Naito beim PPV "All Star Extravaganza" von Ring of Honor auf Jay Lethal, welcher zuvor aus dem Stable geworfen worden war. Überraschend verlor Naito clean gegen Lethal, und so hatte Naito einen weiteren Herausforderer auf seinen Titel. Bei "Power Struggle" war es soweit: Die beiden kämpften im Main Event um den Intercontinental Title. Dieses Mal hatte Lethal weniger Glück als beim ROH-PPV, Naito konnte erfolgreich verteidigen. Bei der World Tag League konnte er an der Seite von CMLL-Wrestler Rush den geteilten zweiten Platz im Block A belegen. Zu dieser Zeit kristallisierte sich Hiroshi Tanahashi als neuer Herausforderer für den Tokyo Dome heraus.

Eine große Ehrung erhielt Naito im Dezember, als die Tokyo Sports Awards veröffentlicht wurden. Vom Magazin wurde Naito zum MVP des Jahres gewählt und konnte so auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken.
5
Dean Ambrose
Für Dean Ambrose war 2016 das wohl unbestritten beste Jahr seiner bisherigen Karriere. Musste sich der 31jährige früher noch in Hinterhöfen mit Death Matches über Wasser halten, ist er nun endgültig dort angelangt, wo ihn viele schon vor einigen Jahren sehen wollten: An der Spitze der Wrestlingwelt! Als amtierender Intercontinental Champion startete er in das Jahr 2016, verteidigte den Titel gegen den aufstrebenden Kevin Owens beim "Royal Rumble" in einem Last Man Standing Match und war im anschließenden eigentlichen Royal Rumble Match kurz davor, auch noch World Champion zu werden, doch Triple H konnte ihn als letzten Mann eliminieren.

Auch bei "Fastlane" stand der Lunatic Fringe im Main Event, als er sich Roman und Brock Lesnar in einem #1-Contender Match geschlagen geben musste. Er startete daraufhin eine Fehde mit Brock Lesnar, die bei "WrestleMania" in einer Niederlage gipfelte, aber allein die Tatsache, dass er mit dem Beast ein Mania-Programm absolvieren durfte, zeigte, dass WWE mit Ambrose einiges vor hat. Nach zwei PPV-Siegen gegen Chris Jericho folgte im Juni bei "Money in the Bank" Ambrose' persönliches Highlight des vergangenen Jahres: Er sicherte sich im Ladder Match den Koffer und nutzte diesen, um Seth Rollins nach dessen Main Event gegen Roman Reigns den gerade erst gewonnenen WWE World Heavyweight Title zu entreißen.

Nach Titelverteidigungen gegen seine ehemaligen Shield-Kollegen bei "Battleground" und gegen Dolph Ziggler beim "SummerSlam" verlor er seinen World Title etwa drei Monate später bei "Backlash" schließlich an AJ Styles. Nachdem John Cena Anfang Oktober WWE für ein paar Monate für Dreharbeiten verließ, trug Ambrose gemeinsam mit Styles SmackDown im letzten Quartal auf seinen Schultern. Ihm gelang es zwar nicht, sich den Title ein zweites Mal zu sichern, was aber nichts daran ändert, dass Ambrose 2016 endgültig im Main Event angekommen ist. Er wird vielleicht nie ein Ring-General werden, doch seine Leistungen waren mehr als solide, er stand stets im Fokus, am Mic konnten ihm nur wenige das Wasser reichen und nach Roman Reigns bestritt er die zweitmeisten PPV-Main-Events des letzten Jahres. Für uns daher ein verdienter Platz 5.
6
Kenny Omega
Eigentlich begann 2016 für den Cleaner gar nicht mal so gut: Gleich bei seinem ersten Kampf des Jahres verlor er seinen IWGP Junior Heavyweight Title bei "Wrestle Kingdom 10", der größten NJPW-Show des Jahres, an den aufstrebenden KUSHIDA. Doch die Dinge sollten sich für das Mitglied des "Bullet Clubs" schnell zum Besseren wenden. Wegen des bevorstehenden Wechsels vom Stable-Leader und GB100-Erstplatzierten AJ Styles zu WWE verstießen die übrigen Mitglieder innerhalb der Storyline ihr Oberhaupt, weil dieser es bei "Wrestle Kingdom 10" nicht geschafft hatte, den IWGP Intercontinental Title gegen Shinsuke Nakamura zu gewinnen. Omega erklärte sich nach einem Beatdown zum neuen Leader des "Bullet Clubs" und beschloss, die Junior Heavyweight Division hinter sich zu lassen.

Der Cleaner fühlte sich zu Höherem berufen und sollte damit Recht behalten. Nachdem Nakamura seinen Titel ebenfalls wegen eines Wechsels zu WWE für vakant erklärt hatte, bestritt Omega bei "The New Beginning in Niigata" am 14. Februar ein Titelmatch gegen Hiroshi Tanahashi und konnte sich in diesem durchsetzen, womit er den prestigeträchtigen Titel zum ersten Mal gewann. Doch die Titeljagd hatte noch kein Ende und nur sechs Tage später gewann er gemeinsam mit den Young Bucks die neuen NEVER Openweight 6-Man Tag Team Titles, die das Trio im Laufe des Jahres mehrmals wieder abgeben und zurückgewinnen sollten.

Nach vier Monaten mit dem Intercontinental-Gürtel unterlag Omega schließlich Michael Elgin in einem Leitermatch am 19. Juni bei "Dominion 6.19" und verlor den Titel somit. Doch lange Zeit zum Trauern blieb nicht, es stand schließlich bereits der G1 Climax vor der Tür, in welchem sich Omega trotz Schwierigkeiten in Block B behaupten und dabei Tetsuya Naito in einem wahrlich spekatulärem Match im Finale schlagen konnte. Nur eine Nacht später lieferte er ein weiteres denkwürdiges Match ab und besiegte mit Hirooki Goto auch den Gewinner aus Block A. Damit hatte er das Turnier gewonnen, was ihm einen Titleshot gegen IWGP Heavyweight Champion Kazuchika Okada bei" Wrestle Kingdom" 11 im Januar 2017 einbrachte. Damit wurde Omega nicht nur der erste Gaijin, der das Turnier für sich entschieden hatte, er machte auch einen weiteren großen Schritt auf dem Weg, sich nach den Abgängen von AJ Styles und Shinsuke Nakamura sowie dem Altern von Hiroshi Tanahashi als Main Eventer von New Japan zu etablieren.
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