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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
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7
Volador Jr.
Zum bestplatzierten mexikanischen Wrestler des abgelaufenen Jahres haben wir Volador Jr. ernannt, für den das Jahr 2016 mit Familienangelegenheiten begann. Voladors Vater Súper Parka hatte sich ganz zu Beginn des Jahres in einem Hair vs. Hair Match mit Negro Casas gemessen und verloren, was dazu führte, dass Volador Jr. seinen Vater rächen wollte. So fehdeten er und Negro Casas miteinander, bis sich die beiden im Main Event der "Homenaje a Dos Leyendas" gegenüberstanden, der zweitgrößten Veranstaltung des CMLL-Jahres. Hier gelang es Volador Jr., dem in einen Jungbrunnen gefallenen mexikanischen Altstar die Glatze zu verpassen, die ihm der Zahn der Zeit einfach nicht bescheren will.

Volador Jr. war 2016 im doppelten Sinne Dauerchampion, denn gleich zwei Gürtel wurden von ihm durch das ganze Jahr getragen. Der historische NWA Welterweight Title, den er weiland im Sommer 2014 von La Sombra gewonnen hatte, wurde von ihm mühelos gegen Herausforderer wie Negro Casas, El Mephisto, KUSHIDA und Bárbaro Cavernario verteidigt, und immer wieder gehörten die Begegnungen zu den besten Matches des Lucha-Jahres. Die CMLL World Trios Titles, die Volador Jr. seit nun schon fast 700 Tagen gemeinsam mit Místico und El Valiente hält, blieben ebenso ungefährdet, und jedes Mal wurde deutlich, dass Volador Jr. der oberste Mann im aktuellen Sky Team ist.

Auch bei Turnieren erwies sich Volador Jr. als eine Bank. Im Frühjahr, als das "Torneo Gran Alternativa" anstand, bei dem jeweils ein alteingesessener Wrestler gemeinsam mit einem aufstrebenden Jungstar ein gemeinsames Team bildet, wurde er mit dem blassen Esfinge kombiniert, und es gelang den beiden Männern ein glatter Durchmarsch zum Turniersieg. Ganz auf sich allein gestellt holte Volador Jr. den Sieg beim "Gran Prix Internacional", der 2016 zum ersten Mal seit acht Jahren wieder veranstaltet wurde und dieses Mal als Antwort auf den "Lucha Libre World Cup" fungierte. In dem international besetzten Teilnehmerfeld holte sich Volador Jr. am Ende den Gesamtsieg. Ähnlich gut lief es auch beim Universal Tournament, in dem sechzehn amtierende Titelträger des Consejo aufeinandertreffen, sowie beim "Reyes del Aire", einem Turnier von Wrestlern, die besonders stark zum Herumfliegen neigen - in beiden Fällen landete Volador Jr. auf dem zweiten Platz. Und selbst beim 23. "Best of the Super Juniors" von New Japan Pro Wrestling lief es für Volador Jr. (für einen Mexikaner) recht gut, denn am Ende der Gruppenphase war er punktgleich mit dem Sieger des Blocks und schied nur aufgrund der Turnierarithmetik aus.

Nicht zuletzt war es die Matchqualität, die für Volador Jr. sprach: Wenn in wenigen Tagen hier bei Genickbruch über die Year End Awards abgestimmt werden, werden im Rennen um das mexikanische Match des Jahres mehr als zehn Kämpfe zur Auswahl stehen, an denen der Depredador del Aire beteiligt war.
8
Jay Lethal
Über acht Monate konnte Jay Lethal im Jahr 2016 den wohl wichtigsten Titel außerhalb von WWE in den USA sein Eigen nennen. Doch nicht nur diese Regentschaft macht ihn zum wichtigsten Mann von Ring of Honor und beschert im seinen Platz in den Top Ten der 2016er GB100.

Das Jahr begann für Lethal mit einer starken Titelverteidigung gegen Michael Elgin bei "Wrestle Kingdom 10" in Japan. Im Anschluss reiste er ins Vereinigte Königreich und konnte hier Siege gegen AJ Styles, PJ Black und Mark Haskins einfahren. Hinzu kam nur eine Niederlage gegen Rey Mysterio Jr., diese wohlgemerkt nur per Disqualifikation.

Im Februar konnte er seinen ROH World Title gleich dreimal erfolgreich verteidigen. Die Liste der Gegner war dabei auch hier namhaft. Neben den japanischen Größen Tomoaki Honma und Hirooki Goto besiegte er bei der 14th Anniversary Show von Ring of Honor mit Adam Cole und Kyle O’Reilly seine beiden späteren Nachfolger als Titelträger. Im Frühling des Jahres folgten weitere Siege und Titelverteidigungen. Im Sommer konnte er seinen Titel unter anderem gegen Jay Briscoe und erneut Kyle O’Reilly verteidigen. Insbesondere sein Duell gegen O’Reilly war eines der stärksten im abgelaufenen Jahr bei Ring of Honor.

Lethal wurde im Rahmen der Bullet-Club-Storyline auch wieder zum Babyface. Während seines Matches gegen Colt Cabana bei "Global Wars" tauchten die Young Bucks auf und boten Cabana einen Platz im Stable an. Diese Finte nutzte jedoch Adam Cole, um der neue Topheel zu werden. Im Anschluss folgte eine großartige Storyline bei Ring of Honor. Lethal wurde von den Bucks und Cole immer wieder attackiert und verlor sogar seine geliebten langen Haare. Die ganze Fehde mündete im Match zwischen Cole und Lethal bei "Death Before Dishonor XIV".

Nach seinem Titelverlust gegen Adam Cole blieb er bei Ring of Honor mehrere Wochen in Einzelmatches ungeschlagen. So gelang ein glaubwürdiger Aufbau für ein Rematch gegen Adam Cole im November. Dieser Kampf fand in London statt und zeigt die Bedeutung von Lethal abermals. Kein amerikanischer Wrestler zeigte 2016 weltweit so viele Matches auf hohem Niveau. Es mag einige ältere Fans fast ein wenig an gute alte NWA-Zeiten erinnern. Lethal trat 2016 gegen etliche große Namen an. In Japan, im Vereinigten Königreich und in den USA. So ist es sinnbildlich, dass sein Wrestlingjahr mit einer Niederlage gegen Cody Rhodes und einem Sieg gegen Jushin Liger endete.
9
Zack Sabre Jr.
Zack Sabre Jr. gilt - nicht zu unrecht - seit Jahren als einer der besten Techniker weltweit. Dennoch hat es bislang nie zu einer Top-Platzierung in den GB100 gereicht. Teilweise lag es daran, dass er mit wenigen Ausnahmen fast Vollzeit in Japan bei NOAH angetreten ist, teilweise aber auch daran, dass er trotz seines durchaus guten Rufs bislang nur selten die Chance hatte, sich im größeren Stil zu profilieren. Das sollte sich 2016 wesentlich ändern.

Schon im Januar konnte Zack einen großen Erfolg feiern, als er den RevPro British Heavyweight Title von unserer diesjährigen Nummer 1 AJ Styles gewann. Diesen konnte er das ganze Jahr hindurch erfolgreich gegen Leute wie Michael Elgin, Damian O'Connor, Jeff Cobb und Katsuyori Shibata verteidigen, bis er ihn schließlich im November bei einer gemeinsamen Show von RevPro und New Japan an eben jenen Shibata abgeben musste. Ein weiteres Highlight bei RevPro dürfte zudem das von vielen im Vorfeld als Dream Match bezeichnete Aufeinandertreffen mit WWE- und TNAW-Legende Kurt Angle gewesen sein. In diesem Match zog Zack zwar den Kürzeren, wurde aber von Angle gelobt. Auch bei PROGRESS konnte sich Zack gut in Szene setzen. Ein Versuch, zusammen mit Tommaso Ciampa die PROGRESS Tag Team Titles zu erringen, scheiterte zwar, dafür setzte er sich bei PROGRESS Chapter 32 gegen jenen Ciampa in einem 2 out of 3 Falls Match durch. Gegen Jahresende bekam er dann noch einen Shot auf den PROGRESS Title, konnte sich dort aber nicht gegen den amtierenden Champion Pete Dunne durchsetzen. Dafür erwartete ihn im Dezember noch ein Match gegen einen der Aufsteiger der US Indys in 2016, Matthew Riddle. Auch dort konnte sich am Ende der ehemalige UFC-Fighter gegen Zack durchsetzen.

Auch in Deutschland setzte Zack wieder einige Highlights. Nachdem er Anfang des Jahres Siege gegen Timothy Thatcher und David Starr errang, gewann Sabre nach Siegen über Big Daddy Walter, Will Ospreay, Sami Callihan und Axel Dieter Jr. zum ersten Mal in seiner Karriere das "16 Carat Gold Tournament". Einen späteren Titleshot gegen Jurn Simmons nutzte Zack nicht, der seinerzeit amtierende wXw Unified World Wrestling Champion setzte sich durch. Zudem kam es bei seinem Auftritt vor dieser Show zu einer Besonderheit, die den Rest seines wXw-Jahres prägen sollte. Bei "Sumerian Death Squad produces: The End", einer Abschiedsshow für Tommy End, kam es im Main Event zu einer Reunion der "Leaders of the New School", gebildet von Zack Sabre Jr. und Marty Scurll. Im Main Event setzten sich die Leaders gegen die "Sumerian Death Squad", bestehend aus Tommy End und Michael Dante, durch. In Folge dessen wurden die Leaders ebenfalls für die "wXw World Tag Team League" nominiert. Sabre, der das Turnier im Vorjahr an der Seite von Big Daddy Walter gewinnen konnte, schaffte es 2016 zusammen mit Marty Scurll bis ins Finale, ehe man sich der Kombination aus David Starr und Shane Strickland geschlagen geben musste, welche somit zu neuen wXw World Tag Team Champions wurden.

Den größten Teil des Jahres war Zack Sabre Jr. jedoch in den USA aktiv. Bei PWG konnte er sich bereits zu Jahresbeginn gegen Akira Tozawa, Trevor Lee und Adam Cole durchsetzen, bevor er dann beim "All Star Weekend Night 2" den PWG World Title von Roderick Strong gewann. Diesen Titel wird er nach Titelverteidigungen gegen Kyle O'Reilly, Roderick Strong und Marty Scurll auch ins Jahr 2017 hinein tragen. Als Titelverteidiger des "Battle of Los Angeles" setzte er sich in Runde 1 noch gegen Tommy End durch, ehe er sich im Viertelfinale gegen Will Ospreay geschlagen geben musste. Ebenfalls eine große Rolle spielte Zack bei EVOLVE, wo er Anfang des Jahres an der Seite von Sami Callihan am Turnier um die EVOLVE Tag Team Titles teilnahm, sich aber im Viertelfinale gegen Tommy End und Chris Hero geschlagen geben musste. Im weiteren Verlauf des Jahres trat er dann gegen verschiedene Wrestler an, die vorher entweder bei WWE/NXT waren oder inzwischen dort aktiv sind, wie Chris Hero, Cody Rhodes, Drew Gulak, Cedric Alexander, Tony Nese oder Johnny Gargano, allerdings mit wechselndem Erfolg.

Dennoch haben seine Auftritte in England und in den USA Sabre bis ins Blickfeld von WWE gebracht, und so ist es nicht verwunderlich, dass Zack als möglicher Teilnehmer für das erste "Cruiserweight Classic Tournament" benannt wurde. Nach einem Sieg in einem bei PROGRESS stattfindenden Qualifikationsmatch gegen Morgan Webster wurde er Teil des offiziellen Felds aus sechzehn Teilnehmern und galt neben dem Japaner Kota Ibushi für viele als größter Favorit auf den Turniersieg. Nach Siegen gegen Tyson Dux, Drew Gulak und Noam Dar schaffte es Zack auch bis ins Halbfinale, wo er in einem äußerst spannenden Match gegen den Mexikaner Gran Metalik unterlag. Sowohl bei seiner Niederlage als auch bei der Niederlage von Kota Ibushi im Halbfinale gegen TJ Perkins wird gemutmaßt, dass man beiden den Turniersieg aus dem Grund verwehrt habe, dass sich weder ZSJ noch Ibushi in Vollzeit an WWE binden wollten. Dennoch hatte gerade Zack Sabre Jr. durch diese Teilnahme die Möglichkeit, seine Kunst des technischen Wrestlings einem großen Publikum zu präsentieren.

Alles in allem ist das Jahr 2016 für den Mann von der Isle of Sheppey ganz erfolgreich verlaufen. Erfolgreich genug, dass er es in diesem Jahr völlig verdient zum ersten Mal in die Top 10 der GB100 geschafft hat. Und wenn es ihm gelingen sollte, 2017 seine Erfolge und seine Popularität weiter auszubauen, spricht sicher nichts dagegen, dass er der erste Europäer seit Claudio Castagnoli werden könnte, der es auf einen der absoluten Top-Plätze des wichtigsten Rankings des Jahres schafft.
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