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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

10
Roman Reigns
Für Reigns endet das Jahr 2016 so, wie es begonnen hatte: als Champion. Dass er sich nun allerdings United States Champion und nicht mehr World Heavyweight Champion schimpfen darf - geschenkt! Wichtig ist, dass der 31jährige erfolgreiche Monate hinter sich hat, mit denen er sich auch in diesem Jahr einen Platz in den Top 10 der GB100 erarbeitet und verdient hat.

Dabei gab es im Jahr 2016 einige Leute, die Roman Reigns gerne ohne Titelgürtel gesehen hätten. Allen voran Mr. McMahon himself, der sich zu Jahresbeginn das Shirt eines Special Guest Referees überzog, um Reigns ein paar Steinchen in den Weg zu legen - wenn auch erfolglos. Da der 31jährige aber nicht nur auf Kriegsfuß mit dem alten McMahon stand, sondern gleich dem ganzen Clan, der darüber hinaus noch für die Ansetzung von Kämpfen zuständig ist, durfte Reigns seinen Titel im Royal Rumble Match aufs Spiel setzen - und niemand geringeres als Triple H kehrte aus der Altersteilzeit zurück, um Reigns dort um den World Heavyweight Title zu erleichtern.

Das konnte der "Big Dog" natürlich nicht auf sich sitzen lassen. In einem Match gegen Dean Ambrose und Brock Lesnar sicherte sich einen Titleshot bei "WrestleMania", und im Main Event des "Grandaddy of 'em all" schlug er Triple H und machte sich somit zum dreifachen World Heavyweight Champion. In den folgenden Wochen konnte er sein wiedergewonnenes Titelgold erfolgreich gegen AJ Styles verteidigen, musste es aber schlussendlich an den zurückgekehrten Seth Rollins abgeben - nicht zuletzt wegen eines Verstoßes gegen die Wellness Policy von WWE.

Nach seiner Zwangspause kehrte Reigns direkt ins Title Picture zurück, konnte sich bei "Battleground" aber nicht gegen seine ehemaligen Shield-Kumpanen Rollins und Ambrose durchsetzen. Einen Tag später verpasste Reigns zudem die Chance, sich zum ersten WWE Universal Champion zu krönen, da er gegen den debütierenden Finn Balor den Kürzeren zog. Was folgte, war ein Programm gegen Rusev - und um dessen United States Title. Diesen konnte sich Reigns schließlich in einem Hell in a Cell Match ergattern und ihn bis heute verteidigen.

Ein Titelgürtel scheint dem guten Roman allerdings zu wenig zu sein, und so befindet er sich momentan auch schon wieder auf der Jagd - und zwar nach dem WWE Universal Title von Kevin Owens. Bisher war es Chris Jericho geschuldet, dass sich Reigns keinen zweiten Gürtel umschnallen konnte. Aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der 31jährige im kommenden Jahr zum vierten Mal einen World Title sichert - und möglicherweise auch einen weiteren Top-10-Platz bei den GB100.
11
Chris Jericho
You know what? You know what happens? You know what happens when you entertain the shit out of your audience and pull off one of the most remarkable years of your 25+ year career? YOU JUST MADE THE LIST! Und zwar - im Falle von Chris Jericho - auf Platz 11 der einzig relevanten Liste des Universums, der GB100. Chris Jericho bewies im abgelaufenen Jahr, dass man keinen Titlerun benötigt, um zu den prägendsten Figuren einer Wrestlingliga zu gehören. Nicht, dass er zu sehr im Hintergrund gestanden hätte, ganz und gar nicht. Beim "Royal Rumble" hielt er sich bereits mehr als fünfzig Minuten im Ring, danach war er der erste Fehdengegner des GB100-Erstplatzierten AJ Styles.

Doch erst sein Imagewechsel im Sommer – inklusive Schal, der zu dieser Jahreszeit übrigens in Luxemburg besonders en vogue gewesen sein dürfte – läutete den x-ten Frühling des mittlerweile 46jährigen ein. Und spätestens seit Beginn der "Bromance" an der Seite seines besten Freundes, dem GB100-Drittplatzierten Kevin Owens, ist Jericho nicht mehr aus dem Rampenlicht von RAW wegzudenken. Im Jahr 2016 gab uns Y2J „IT“ – wobei wir mit „IT“ natürlich The Gift of Jericho meinen. Und was taten wir mit dem Gift of Jericho? Natürlich: We drank it in, maaaaan! Schließlich sind wir keine Stupid Idiots.
12
Adam Cole
2015 nicht einmal in der GB100 vertreten, 2016 schon auf Platz 12! Der Panama City Playboy startete einmal mehr durch und bewies, warum er weltweit zu den begabtesten Wrestlern überhaupt zählt. Dabei war seine erste Jahreshälfte nicht einmal so bemerkenswert, doch mit einem Paukenschlag bei der von ROH und NJPW gemeinsam veranstalteten Show "Global Wars" im Mai begab sich der 27jährige zurück auf die ganz große Bühne. Im Main-Event-Titelmatch zwischen Jay Lethal und Colt Cabana stürmten plötzlich die Young Bucks den Ring, nachdem sie zuvor angekündigt hatten, bei "Global Wars" ein neues Mitglied des "Bullet Clubs" zu präsentieren. Lethal und Cabana bekamen zunächst die Trademark-Shirts des Stables ausgehändigt, nach einem kurzen Ausfall des Lichts stand aber niemand geringeres als Adam Cole, der mit den Bucks schon bei PWG das dominante Stable "Mount Rushmore" geformt hatte, mit einem eigenem T-Shirt im Ring und überrumpelte mit seinen Kumpanen die beiden Wrestler im Ring. Die drei Männer veranstalteten die größte Superkick-Party des Jahres, bei welcher nicht einmal die Kommentatoren Kevin Kelly und Steve Corino, sowie Kameramänner und der Vater der Young Bucks verschont blieben.

Von nun an begann sich bei Ring of Honor dank dem "Bullet Club" einiges zu verändern. Cole machte mit seinen Gehilfen in der Hinterhand Jagd auf den ROH World Title. Bei "Death Before Dishonor XIV" konnte er am 19. August tatsächlich die über ein Jahr andauernde Regentschaft von Jay Lethal beenden und sich den begehrten Belt sichern, wodurch er erst der zweite Wrestler überhaupt wurde, der den Titel zweimal in seiner Karriere gewann. Cole und sein Club dominierten Ring of Honor über Monate, wobei der neue Champion seine lang andauernde Fehde gegen Kyle O'Reilly fortführte und dabei seinen Titel gegen Kontrahenten wie den ehemaligen Champ Jay Lethal, Michael Elgin und Silas Young verteidigte. Beim "Final Battle" am 2. Dezember endete die Terrorherrschaft des "Bullet Clubs" schließlich mit einem Sieg des ewigen zweiten Kyle O'Reilly über seine Nemesis Cole. Obwohl seine Regentschaft letztlich nur knappe vier Monate anhielt, so war Cole im Jahr 2016 neben Jay Lethal wohl der Star für die immer weiter wachsende Independent-Promotion und konnte nebenbei auch bei PWG und New Japan mit starken Matches überzeugen, was ihm den verdienten Platz in unserer GB100 sicherte.
13
The Miz
Inzwischen sind sich wohl alle einig, dass der Push von The Miz in den Main Event von "WrestleMania 27" ein paar Jahre zu früh kam. In den Folgejahren dümpelte der inzwischen 36jährige für viele zurecht in der Midcard herum. Er sammelte zwar hier und da ein paar Tag-Team- und Intercontinental-Title-Regentschaften, aber den wahren Durchbruch hatten viele schon abgeschrieben. Man befürchtete, dass ihn ein ähnliches Schicksal wie Jack Swagger, Curtis Axel, Ezekiel Jackson oder Wade Barrett ereilt, die nach Titelgewinnen in der Versenkung verschwanden und seitdem entweder gefeuert oder zum Jobber degradiert wurden. Doch nachdem 2016 nun vorüber ist, müssen die Kritiker zugeben, dass The Miz noch nie so gut wa, wie heute.

Die ersten drei Monate unter dem Radar, machte er im vergangenen Jahr das erste Mal von sich reden, als er sich einen Tag nach "WrestleMania" den Intercontinental Title von Zack Ryder schnappte. Es folgte mit 188 Tagen die längste Regentschaft dieses Titels seit der von Cody Rhodes im Jahre 2011. Mit starken Promos und soliden PPV-Titelverteidigungen gegen Cesaro, Kevin Owens, Sami Zayn, Darren Young, Apollo Crews und Dolph Ziggler machte The Miz langsam von sich reden, und er entpuppte sich als einer der großen Gewinner des Roster Splits. Er bekam mehr Air Time, durfte öfter "Miz TV" präsentieren und etablierte sich hinter John Cena, Dean Ambrose und AJ Styles in der Uppercard.

Im August haute Miz bei "Talking Smack" eine Promo raus, die viele Fans als die beste seit der Pipebomb im "Summer of Punk" ansehen. Es folgte eine intensive Fehde mit Dolph Ziggler. Im Oktober verlor Miz seinen Titel bei "No Mercy" schließlich in einem tollen Match an Ziggler, das viele gern im Main Event gesehen hätten. Nur einen Monat später konnte er den Titel zurückerobern, den er bis heute sein Eigen nennt. Bei der "Survivor Series" verteidigte er brandübergreifend gegen Sami Zayn, bei "TLC: Tables, Ladders & Chairs" gewann er endgültig die Fehde gegen Ziggler, als er ihn in einem starken Ladder Match ein weiteres Mal besiegen konnte. Als einer der stärksten WWE-Wrestler am Mic verlieh The Miz dem Intercontinental Title wichtiges Prestige. In Kombination mit der im Ring stark verbesserten Leistung und der Tatsache, dass er nach AJ Styles und Dean Ambrose der heimliche Star von SmackDown ist, ist der "Awesome One" für uns der sechstwichtigste Wrestler von WWE im Jahre 2016 gewesen und landete damit in unserer Liste auf Platz 13.
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