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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

17
Samoa Joe
Kaum zu glauben, aber wahr: Schon anderthalb Jahre ist es her, dass die Samoan Submission Machine im NXT-TV aufkreuzte und Kevin Owens konfrontierte. Der erfahrene Big Man ist neben illustren Namen wie AJ Styles, Bobby Roode, Austin Aries oder Eric Young einer von vielen ehemaligen TNA-Stars, die in den letzten beiden Jahren ihre Zelte bei WWE aufgeschlagen haben. Während gerade Styles einen massiven Impact auf das Programm der Main Shows hatte, nahm Joe in diesem Jahr bei NXT seinen Platz an der Spitze ein. Nach seinem Debüt 2015 dauerte es nicht lange, bis er zum #1-Herausforderer auf den NXT Title aufgebaut wurde und sich dabei eine erbitterte Fehde mit dem bis heute am längsten amtierenden Champion Finn Bálor lieferte. Eine Fehde, bei der die meisten Beobachter davon ausgingen, dass sie mit dem Titelmatch bei "NXT TakeOver: Dallas" am "WrestleMania"-Wochenende beendet war, nachdem Bálor seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte.

Doch es sollte anders kommen. Bei einer gewöhnlichen House Show drei Wochen nach dem "TakeOver"-Event kreierte NXT einen Schocker für die anwesenden Zuschauer der Loveshow, als Samoa Joe Finn Bálor völlig überraschend entthronte. In der Folge entwickelte Joe sich zum Monster Heel des Development Brands und gab einen äußerst dominanten Champion ab. Auch Bálors Versuch, sich seinen Titel zurückzuholen, scheiterte, als er Joe in einem Steel Cage Match bei "NXT TakeOver: The End" erneut unterlag und die Fehde damit passenderweise auch tatsächlich endete.

Joe ging als Champion aus der Auseinandersetzung hervor, doch es sollte nicht lange dauern, bis sich mit Publikumsliebling Shinsuke Nakamura der nächste Herausforderer herauskristallisierte. Nakamura schaffte es, Joe den Titel bei "TakeOver: Brooklyn II" im August abzunehmen, doch dieser ließ daraufhin nicht locker und verpasste Shinsuke mehrere Beatdowns, bis er sich seinen Titel beim nächsten "TakeOver"-Event in Toronto zurückholte. Joe wurde damit der erste Wrestler überhaupt, der den NXT Title zweimal gewonnen hatte, womit er sich erneut an die Spitze des Brands setzte. Bedauerlicherweise sollte sein zweiter Run noch deutlich kürzer sein als sein erster, und so verlor er den Titel nach nur vierzehn Tagen bei einer House Show in Osaka erneut an Nakamura. Ein Steel Cage Match bei einer weiteren Show in Melbourne stellte dann den Abschluss der Fehde dar, in welchem Joe erneut den Kürzeren zog. Dennoch bleibt das Schwergewicht neben Nakamura als wohl prägendster Mann bei NXT 2016 im Gedächtnis und verdiente sich somit Platz 17 in unserer Liste. Nach dem Ende seines Runs an der Spitze von NXT dürfte es nicht mehr lange dauern, bis er auch im Main Roster der WWE für Furore sorgen wird. Sollte ihm dies 2017 gelingen, könnte in der nächsten GB100 gar eine noch höhere Platzierung herausspringen.
18
Matt Hardy
Wäre er noch am Leben gewesen, dann hätte Mahatma Gandhi im abgelaufenen Jahr wohl sehr großen Stolz auf Matt Hardy empfunden. Denn kaum einer – abgesehen von (möglicherweise) Donald Trump – hat in den vergangenen zwölf Monaten so sehr bewiesen, dass folgende Gandhi-Weisheit nichts an Aktualität verloren hat: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Zwar konnte Hardy durchaus erfolgreich ins Jahr starten und sich schon Anfang Januar den TNAW World Heavyweight Title sichern. Doch genauso wie Total Nonstop Action Wrestling flog auch er in dieser Zeit ziemlich unter dem Radar und wurde von weiten Teilen der Wrestling Community, nunja, ignoriert. Erst sein Titelverlust im März ermöglichte es ihm, sich kreativ neu zu erfinden – als gebrochener Mann. Und ach, was wurde über diesen trashigen „Broken“ Matt gelacht.

Aber das „Broken“-Gimmick war für Hardy keine Einbahnstraße, im Gegenteil. Mit Unterstützung von Senior Benjamin, King Maxel und Vanguard 1 sorgte er 2016 für einige der unterhaltsamsten Momente in der bunten Welt des professionellen Ringkampfes - auf einer skurril-selbstironischen Meta-Ebene der Absurditäten.

Und er konnte sich dabei sogar noch von Erfolg zu Erfolg kämpfen. Brother Nero? Wurde deleted und damit ebenfalls gebrochen! The Decay? Wurden um die TNAW Tag Team Titles erleichtert. Die Young Bucks und die Briscoes? Bekommen es bald bei Ring of Honor mit den gebrochenen Hardys zu tun. Und im Dezember gab es sogar eine eigene Ausgabe von „Total Nonstop Deletion“. Wer hätte Matt Hardy zu Jahresbeginn so einen zweiten Frühling zugetraut?
19
Dragón Lee
Schon im Jahre 2015 hatte Dragón Lee für Aufsehen gesorgt. Genickbruchs Besucher honorierten seine Leistungen, indem sie ihn zu Mexikos Aufsteiger des Jahres und zum Wrestler des Jahres bestimmten und vier seiner Matches gegen Kamaitachi zu den Plätzen 1 bis 4 in der Wahl zum mexikanischen Match des Jahres bestimmten. Die letzten Ausläufer seiner Fehde gegen Kamaitachi waren für ihn auch 2016 wieder bedeutend, den gegen seinen inzwischen zum Mitglied der japanischen Ingobernables aufgestiegenen Rivalen fehdete er zu Beginn des Jahres um den CMLL World Super Lightweight Title. Nachdem er den Titel in Japan zunächst gegen Virus verteidigt hatte, gab Dragón Lee den Gürtel in einem viel beachteten Match in der Korakuen Hall an Kamaitachi ab. Seine neuerliche Revanche gelang ihm im März in der Arena México, als er sich den Titel in einem beinahe halbstündigen Match zurückholte, ehe er Kamaitachi im Rahmen eines Atómicos Matches bei der "Homenaje a Dos Leyendas" endgültig aus Mexiko verabschiedete und die Fehde damit in den (vorübergehenden) Ruhestand versetzte. Den CMLL World Super Lightweight Title hält Dragón Lee indessen auch heute immer noch.

Neben zahllosen wrestlerischen Höhepunkten kam es für Dragón Lee 2016 zum endgültigen Aufstieg in die Main Events - und das war in der Form, in der es geschehen ist, gar nicht geplant. Die mexikanischen Ingobernables Rush und La Máscara hatten sich zerstritten und fehdeten heftig miteinander, woraufhin Rush begann, seine Familie um sich zu scharen und regelmäßig gemeinsam mit ihnen aufzutreten. Alles sah danach aus, als würde es bei der wichtigsten Lucha-Show des Jahres - der Anniversary Show des Consejo - zu einem Mask vs. Hair Match zwischen Rush und La Máscara kommen, bis eine Veranstaltung von Lucha Libre Elite aus dem Ruder lief. Rush und L.A. Par-K lieferten sich in einem Súper Libre Match eine Schlacht, bei der Blut floss, was für die Arena México ein absoluter Tabubruch ist, der dazu führte, dass die Zusammenarbeit mit L.A. Par-K beendet und Rush nicht mehr für den wichtigsten Kampf des Jahres in Betracht gezogen wurde. So schlug dann an dieser Stelle die große Stunde nicht etwa für den dritten Bruder im Bunde - Místico -, sondern für Dragón Lee, der an die Stelle von Rush rückte und fortan statt ihm in vorderster Front gegen La Máscara fehdete.

In kürzester Zeit intensivierten La Máscara und Dragón Lee ihre Streitigkeiten, denn die Zeit eilte, da die alljährliche Anniversary Show stets im September stattfindet. Die beiden lieferten sich an jedem Freitag wilde Gefechte, bis schließlich der Main Event der großen Show angekündigt wurde: Dragón Lee traf in einem Mask vs. Mask Match auf La Máscara, innerhalb von zweieinhalb Jahren nach seinem CMLL-Debüt war aus Dragón Lee der Headliner der größten Show des Lucha-Jahres geworden. Und nicht nur das: Dragón Lee gewann den Kampf auch noch. Obwohl sich alles gegen ihn verschworen hatte und selbst sein Bruder Rush gegen ihn turnte, behielt der Jungstar vor 15.500 Zuschauern in der Arena México die Oberhand und bezwang La Máscara mit einem Phoenix Plex. Damit kostete er dem Sohn von Brazo de Oro nach sechzehn Jahren Karriere die Maske, und selbst hatte er den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere eingefahren.
20
Chris Hero
Chris Heros Platzierung mag einige Fans überraschen. Nach seinem Abgang von WWE hörte man in den vergangenen Jahren nur wenig über ihn. Meist handelte es sich gar nur um Beiträge, die sein körperliches Aussehen betrafen. Doch wer genau hinsieht, dem wird schnell klar, dass er zurecht seinen Platz in der neuen GB100 einnimmt.

Mit dem "Jim Lynam Memorial Turnier" von AAW konnte er eines der am besten besetzten Turniere im Jahr gewinnen. Im Finale besiegte er Zack Sabre Jr., und einige Wochen später kam noch der Sieg beim "Ted Petty Invitational" von IWA Mid South dazu.

Titel in Form von Hüftgold konnte er 2016 zwar keine nennenswerten gewinnen, seine Stärke und seine Bedeutung lag im Jahr 2016 jedoch in einem ganz anderen Bereich. Konstant starke Matches machten ihn zu einem der wichtigsten Wrestler. Fast alle Matches, die er für EVOLVE absolvierte, überzeugten. Vor allem sein Kampf gegen Zack Sabre Jr. bei EVOLVE 60 hat fünf Sterne verdient. Auch seine Matches in England gegen Katsuyori Shibata und Tomohiro Ishii reihen sich nahtlos in diese Kette ein. Zudem begeisterte er die Fans bei Pro Wrestling Guerrilla im sonnigen Kalifornien.

Chris Hero zeigte eine enorme Variabilität gegen viele Gegner unterschiedlichster Wrestlingstile. Stets konnte er dabei überzeugen und begeisterte die Fans. Auch seine Rolle in den Stroylines von EVOLVE war groß. In dieser Form wird er 2017 wieder ein gefragter Wrestler werden, und eventuell könnte ihm durch die Partnerschaft von WWE und EVOLVE sogar ein weiterer Run im Titanland ins Haus stehen.
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