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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

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Kento Miyahara
Wie? Vor dem abgelaufenen Jahr hattet ihr noch nichts von Kento Miyahara gehört? Das könnte daran liegen, dass der 27jährige Japaner erst im Jahre 2016 seinen Durchbruch feiern und sich als Singles Wrestler im Main Event von All Japan Pro Wrestling etablieren konnte. Und auf dem Weg dahin hat Miyahara gleich mal einen Rekord gebrochen und sich im Alter von 26 Jahren und 350 Tagen zum jüngsten Triple Crown Champion aller Zeiten gekrönt. Zum Vergleich: Der bisherige Rekordhalter Terry Gordy war bei seinem ersten Titelgewinn im Jahre 1990 schon stolze 29 Jahre alt.

Seit Februar und somit über 300 Tagen hält Miyahara den Triple Crown Title nun schon und damit länger als jeder andere Champion in den vergangenen fünf Jahren. Sein Titelgold konnte er dabei gegen so namhafte Herausforderer wie Takao Omori, den Championship-Carnival-Gewinner Daisuke Sekimoto und Jun Akiyama verteidigen. Ganz nebenbei schlug er sich an der Seite von Jake Lee auch recht erfolgreich in der Tag-Team-Szene von All Japan, auch wenn ihnen dort - bislang - ein Titelgewinn verwehrt blieb. Aber beim bisherigen Werdegang von Miyahara würde es nicht verwundern, wenn es ihm im neuen Jahr gelingen sollte, zu einem "Quintuple Crown Champion" zu werden.
22
Will Ospreay
Die Wrestlingszene in Großbritannien boomte im Jahr 2016 wie schon lange nicht mehr. Ligen wie RevPro, IPW:UK, PROGRESS oder die aus einer Internet-Seite gegründete WCPW sind auch über die Landesgrenzen hinaus im Bekanntheitsgrad gestiegen. Anteil daran hatte mit Sicherheit auch Will Ospreay, der nicht nur in all den genannten Ligen antrat und Titel gewann, sondern weltweit für Furore sorgte, wo auch immer er in den Ring stieg.

In Deutschland schaffte er es mit einem Sieg über Shane Strickland ins Viertelfinale des "16 Carat Gold Tournaments" von Westside Xtreme Wrestling, wo er dem späteren Turniersieger Zack Sabre Jr. knapp unterlag. Im Rahmen des dreitägigen "Battle of Los Angeles" von PWG kämpfte er er sich nicht nur ins Finale, wo er in einem 3-Way gegen Trevor Lee und dem Sieger Marty Scurll antrat, sondern wrestlete am zweiten Tag sogar ein 5-Sterne-Match an der Seite von Matt Sydal und Ricochet gegen Adam Cole, sowie Nick und Matt Jackson. Während Ring of Honor in Großbritannien gastierte, durfte er die Regentschaft von Bobby Fish als ROH World Television Champion beenden. Den Titel verlor er anschließend an seinen noch erfolgreicheren Kollegen Marty Scurll, hatte damit in den Vereinigten Staaten jedoch ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt.

Das bisherige Karriere-Highlight des Briten dürfte allerdings der Gewinn des prestigeträchtigen Turniers "Best of the Super Juniors" bei New Japan Pro Wrestling gewesen sein. Er ist der erste Sieger aus Großbritannien, der jüngste Sieger aller Zeiten und erst der fünfte Ausländer, der das Turnier gewann. Ospreay stieg hier nicht nur in die Fußstapfen von Finn Bálor, Kota Ibushi und Jushin Thunder Liger, sondern legte am sechsten Tag des Turniers mal eben einen weiteren Match-of-the-Year-Kandidaten mit Ricochet aufs Parkett. Die Matchserie gegen Ricochet ist schon jetzt legendär und wird mit Sicherheit auch 2017 für tolle Kämpfe auf hohem akrobatischen Niveau sorgen.

Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass Ospreay natürlich auch bei PROGRESS und RevPro in England das ganze Jahr eine zentrale Rolle spielte. Er bestritt laut unserer Datenbank 120 Kämpfe und stand somit an praktisch jedem dritten Tag im Ring. Diese Leistungen rechtfertigen seine Platzierung in der Top 100 mehrfach. Ospreays Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft, allerdings ist es beeindruckend, wie ein Mann innerhalb eines Jahres derart in der Popularität steigen konnte. Wo sind die Grenzen von Will Ospreay? Diese Frage wird wohl auch 2017 noch nicht endgültig beantwortet werden.
23
Katsuyori Shibata
Das Shibata ein harter Hund ist, ist hinreichend bekannt - und wurde auch in den vergangenen zwölf Monaten mal wieder unter Beweis gestellt. Viele gleichsam hochklassige wie stiffe Matches säumten seinen Weg durch das Jahr 2016, und viele dieser Kämpfe gingen am Ende auch erfolgreich für ihn aus. So beispielsweise schon am 4. Januar während der traditionellen Tokyo-Dome-Show von NJPW, bei der sich Shibata erstmals den NEVER Openweight Title sichern konnte. Im Laufe des Jahres verlor er den Titelgürtel zwar zweimal, doch gewann ihn jeweils nach relativ kurzer Zeit wieder, sodass er mittlerweile nicht nur ein dreifacher NEVER Openweight Champion, ist, sondern den Gürtel auch einen Großteil des Jahres 2016 hielt.

Doch auch außerhalb von New Japan Pro Wrestling war Shibata in den vergangenen Monaten erfolgreich unterwegs. Im August debütierte er erfolgreich bei Ring of Honor. Ein Versuch, Bobby Fish um seinen ROH World Television Title zu erleichtern, misslang zwar, dafür konnte er seinen Openweight Title erfolgreich gegen diesen verteidigen. Und auch in Großbritannien hinterließ Shibata eine Duftmarke. Bei Revolution Pro Wrestling konnte er Zack Sabre Jr. zwar im ersten Anlauf noch nicht um seinen RPW British Heavyweight Title besiegen, im zweiten Anlauf aber schon - und das Titelgold dann auch schon gegen Chris Hero verteidigen. So geht Shibata, der zwischendurch übrigens an einer Wirbelsäulenverletzung laborierte, als doppelter Champion in das neue Jahr.
24
La Máscara
Lange Zeit schien La Máscara bei den "Ingobernables" das dritte Rad am Wagen zu sein. Nachdem La Sombra zu WWE gewechselt war und von der Originalbesetzung nur noch Rush und er übriggeblieben war, hatte er sich neben dem Toro Blanco zu einem gleichwertigen Partner gemausert, und im Jahr 2016 meldete er schließlich Führungsansprüche an. Während Rush versuchte, seinen eigenen Vater Comandante Pierroth zum neuen dritten Mann des Teams zu formen, kam es zwischen den beiden Kollegen schließlich zum großen Zerwürfnis, und so nahmen Rush und La Máscara den Fehdehandschuh gegeneinander auf. Ihre Streitigkeiten dominierten fortan wochenlang den "Viernes Espectacular" des Consejo Mundial de Lucha Libre, und alles sah danach aus, als würden sich die beiden bei der großen Anniversary Show der Liga in einem Mask vs. Hair Match gegenüberstehen. Rush verlor den angedachten Platz im wichtigsten Kampf des Lucha-Jahres jedoch, da ein Kampf zwischen ihm und L.A. Par-K entgleist war und das Consejo ihn für mehrere Wochen von Auftritten bei ihrer wichtigen Freitagsshow suspendierte. An Rushs Stelle rückte dessen Bruder Dragón Lee, mit dem La Máscara fortan die Fehde fortsetzte. Die beiden fochten bis in den September hinein, wo es schließlich bei der Anniversary Show der Liga zu einem Mask vs. Mask Match kam. Während des Kampfes kam es zur Wiedervereinidung der Ingobernables Rush und La Máscara, doch dies reichte nicht aus, um Dragón Lee in die Knie zu zwingen: La Máscara verlor den Kampf und damit auch seine Maske. Er wurde als der 34jährige Felipe de Jesús Alvarado mit sechzehn Jahren Erfahrung als professioneller Wrestler demaskiert. Obwohl es wenig Sinn ergibt, behielt er seinen Namen und war fortan ohne Maske zu sehen.

Kein Wrestler stand im abgelaufenen Jahr häufiger im Main Event des "Viernes Espectacular", der wöchentlichen Hauptshow der ältesten Wrestlingliga der Welt, als La Máscara, und seine Auftritte spiegelten sich auch in Gold nieder: Am 8. April gewann er gegen Ángel de Oro und holte sich durch seinen Sieg den CMLL World Light Heavyweight Title. Nachdem er zuvor schon NWA Champion und Mexican National Champion gewesen war, war dies der erste gewonnene CMLL World Title als Einzelwrestler in der langen CMLL-Karriere La Máscaras. Schließlich und endlich wurde La Máscara im Jahre 2016 auch noch Sieger des Turniers "Leyenda de Plata" zu Ehren von El Santo, als er im Juli zunächst am Ende des Halbfinals gegen Dragón Lee die Oberhand behielt und anschließlich dank eines ungeahndeten Fouls das Finalmatch gegen Altstar Negro Casas gewinnen konnte.
25
Xavier Woods
It´s a New Day, yes it is! Stellvertretend für das erfolgreichste 3-Mann-Stable des WWE-Jahres steht der Mann, der im vergangenen Jahr eine Posaune over brachte, auf Platz 25 unserer Liste. Wie konnte es dazu kommen? Dazu muss man die Zeit ein wenig zurückdrehen und ins Jahr 2015 schauen, wo The New Day im Frühjahr mit dem Gimmick eines Gospelchors in den Shows vorgestellt wurde. Klingt doof? War es auch. Fanden auch die Zuschauer, die nach kurzer Zeit die Face-Gruppierung mit "New-Day-Sucks"-Chants bedachten. Doch dann wendete sich das Blatt. The New Day turnten Heel, brachten Woche für Woche die besten Comedy-Segmente der Shows und sicherten sich letztlich auch die Tag Team Titles. Diese gingen Mitte des Jahres zwar verloren, wanderten beim "SummerSlam" aber erneut um die Hüften der drei Spaßvögel. Und dort sollten sie eine lange Zeit bleiben.

Womit wir auch schon im Jahr 2016 angelangt sind. New Day waren in der Zwischenzeit wieder zu Faces geturnt, nachdem der Stable einfach zu viel Jubel für seine Aktionen bekam. Es folgte eine Fehde gegen die "League of Nations", welche zwar bei "WrestleMania" verloren ging, aber nicht den Titelverlust bedeutete. Das Wort "Titelverlust" sollte für das Trio eh für längere Zeit ein Fremdwort werden. The Vaudevillians, Enzo & Cass, Gallows & Anderson (mehrfach), Cesaro & Sheamus und weitere versuchten sich im Laufe des Jahres daran, die Titel zu gewinnen, doch sie alle scheiterten wieder und wieder. Bei der RAW-Ausgabe am 12. Dezember war es dann schließlich soweit gekommen, dass The New Day den Rekord für die längste Regentschaft als Tag Team Champions brachen. Ein echter Meilenstein in der Karriere der drei Protagonisten, welchen ihnen im Frühjahr 2015 wohl nur sehr wenige zugetraut hätten. Die Champions besiegten bei dieser RAW-Ausgabe zunächst Cesaro & Sheamus und Gallows & Anderson in einem 3-Way Match, bevor sie im Main Event der Show erneut ranmussten und die Titel wieder erfolgreich in einem weiteren 3-Way gegen Kevin Owens & Chris Jericho und Roman Reigns & Seth Rollins verteidigten. Der Rekord war gebrochen und es schien fast so, als seien die drei Männer unbesiegbar. Doch alle guten Dinge müssen ein Ende haben, und so kam es, wie es kommen musste: Beim letzten PPV des Jahres - "Roadblock" - verloren The New Day die Titel schließlich an Cesaro und Sheamus und unterlagen auch im Rematch bei RAW acht Tage später. Unglaubliche 483 Tage als Champions waren vorüber.

Als wäre der Run als Tag Team Champions alleine nicht beeindruckend genug gewesen, sorgten The New Day auch darüber hinaus immer wieder für Furore und es wäre beinahe unfair, hier nicht auf einige ihrer Highlights abseits des Ringes einzugehen. Wer erinnert sich nicht gerne an ihren Entrance bei "WrestleMania", als die Drei aus einer riesigen Cornflakes-Schachtel in Dragonball-Z-Kostümen schlüpften? Oder daran, wie sie in Ahnlehnung an die Vaudevillains eine Zeitmaschine im Ring aufbauten (und diese benutzten)? Oder an ihre Beerdigung für ihre Posaune "Francesca"? Oder an ihre Einhorn-Magie? An all die aberwitzigen Promos, Seitenhiebe, Catchphrases, ihre Booty Os, die tatsächlich im WWE Shop zu erwerben sind? Schöne Erinnerungen. Und auch wenn die Drei-Mann-Armee das Jahr nicht als Tag Team Champions beendete, so war es doch ohne Zweifel IHR Jahr. Und darum jetzt bitte noch ein letztes Mal für das abgelaufene Jahr alle im Takt: New... Day rocks!
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