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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
Jahr
Ansicht

23
Chris Jericho
Chris Jericho verbrachte einen Großteil des Jahres mit Projekten außerhalb des Wrestlings wie zum Beispiel eine großer Tour mit seiner Rockband Fozzy und nichts deutete darauf hin, dass er zum vierten Mal einen Platz in den Top 25 unserer jährlichen Liste ergattern sollte. Dann aber sorgte er für ein Erdbeben.

Schauen wir aber zunächst auf den Beginn des Jahres 2017. Schon am neunten Tag des Jahres gewann Jericho den WWE United States Title von Roman Reigns und krönte sich zum Grand Slam Champion. Beim Royal Rumble war er zunächst nur eine Randfigur, als er beim WWE Universal Title Match zwischen seinem damaligen Freund Kevin Owens gegen Roman Reigns über dem Ring in einem Käfig eingesperrt zugucken musste. Später zeigte er wieder einmal eine fantastische Leistung im Rumble Match, denn erst nach über einer Stunde wurde er als Drittletzter eliminiert. Anschließend turnte sein bester Freund Owens gegen ihn und leitete die WrestleMania-Fehde der beiden ein. Jericho musste bei Mania seinen Title an Owens abgeben, konnte ihn sich aber wenig später bei „Payback“ zurück holen und sich zum zweifachen United States Champion 2017 krönen. Den Gürtel behielt er dieses Mal allerdings nicht lange, denn nur einen Tag später verlor er ihn erneut an Owens.

Damit war das PPV-Jahr von Jericho gelaufen und die Fans dachten, dass sie sich bis 2018 gedulden müssten, um wieder etwas von ihm zu hören. Doch dann kam der 5. November, der unter Wrestlingfans ein Erdbeben auslöste und für einen in diesen Tagen selten gewordenen Markout sorgte. Kenny Omega hatte bei „NJPW Power Struggle“ gerade seinen IWGP United States Title gegen Baretta verteidigt und enttäuscht festgestellt, dass es keine Gegner mehr für ihn gäbe. In dem Moment ging das Licht aus und Chris Jericho forderte Omega per Videoleinwand zu einem Titlematch heraus. Dieser Kampf wird auch noch bei der größten japanischen Veranstaltung des Jahres 2018 - „NJPW Wrestle Kingdom 12“ - über die Bühne gehen. Jericho sorgte mit dieser Ankündigung für ein großes Medienecho, war er doch seit 1998 (!) nicht mehr für New Japan tätig. Am 11. Dezember tauchte Jericho dann am letzten Tag der „NJPW World Tag Team League“ erstmal wieder in einem NJPW-Ring auf und schlug Omega nach dessen Match blutig. Nachdem er auch Kommentator Don Callis den Codebreaker verpasste, wurde endgültig klar, dass Jericho dieses Match am 4. Januar als Heel worken wird. Jericho hat es also wieder einmal in die GB100 geschafft und wir dürfen gespannt verfolgen, was er im Jahr 2018 für Überraschungen für uns parat hält.
24
YAMATO
Für YAMATO endete das Jahr 2016 mehr als gut, denn im Juli 2016 hatte er sich den Open the Dream Gate Title von Shingo Takagi gesichert und diesen mit ins Jahr 2017 genommen. Anfang des Jahres stand nun das New Years Unit War Tournament an, bei dem er an der Seite von BxB Hulk und Kzy antrat und sich erst im Halbfinale geschlagen geben musste. Aufgrund dieser Niederlage und einiger weiterer Unstimmigkeiten innerhalb von Tribe Vanguard kam es Anfang Februar zu einem Titlematch zwischen YAMATO und BxB Hulk. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte sich der Champion durchsetzen und seine dritte Titelverteidigung feiern. Auch Hulk durfte anschließend trotz der Unstimmigkeiten im Stable bleiben.

Nach diesem Face-gegen-Face-Match war der nächste Herausforderer aus dem VerserK-Stable - nämlich Cyber Kong. Wie jedes Jahr bekam Kong seine Chance, doch auch dieses Mal reichte es nicht für einen Titelwechsel. Die nächsten Wochen bereiteten den ersten Dragon-Gate-PPV des Jahres mit dem traditionellen Steel Cage Match vor. In einem chaotischen aber spektakulären Steel Cage Match konnte sich YAMATO am Ende erneut durchsetzen, seinen Titel sowie seine Haare behalten und Cyber Kong demaskieren. Danach stand bereits das alljährliche King of Gate Tournament an, an dem YAMATO als Champion natürlich teilnahm. Schlussendlich wurde er im Block A mit insgesamt drei Siegen und zwei Niederlagen Gruppenzweiter hinter Eita. Diese musste er gegen Don Fujii sowie Big R Shimizu einstecken. Durch den Sieg im Turnier bekam T-Hawk die Möglichkeit, beim PPV "Kobe Pro-Wrestling Festival" um YAMATOs Titel zu kämpfen. In einem durchaus ansehnlichen Match behielt wieder der Champion die Oberhand und durfte sich nach knapp dreißig Minuten Kampfzeit weiterhin Titelträger nennen.

Zwischen August und Mitte September war die ganze Konzentration auf den Stable gerichtet, denn Dragon Gate veranstaltete das erste 5 Unit Survival Race. Nach über dreißig Matches in den verschiedensten Konstellationen wurde Tribe Vanguard Zweiter und die Mitglieder brauchten keine Angst zu haben, dass der Stable aufgelöst werden würde. Nach dem Race stand bereits der PPV "Dangerous Gate" an und YAMATO bekam es mit dem 47-jährigen Masaaki Mochizuki zu tun. Zu Überraschung aller Fans in der Halle und weltweit wurde YAMATO in diesem Match vom „Oldie“ tatsächlich enthront und die knapp vierzehnmonatige Regentschaft war beendet.

Für den Rest des Jahres hielt sich YAMATO fast ausschließlich in Tag-Team-Matches an der Seite von Tribe Vanguard auf. So konnten er, BxB Hulk und Kzy beim PPV "Gate of Destiny" Anfang November sogar die Open the Triangle Gate Titles von VerserK gewinnen. Das Trios-Glück hielt jedoch nur knapp anderthalb Monate, denn beim letzten PPV des Jahres verloren sie die Open the Triangle Gate Titles zwei Tage vor Weihnachten an MaxiMuM.

Nach einem übermäßig langen Run als Open the Dream Gate Champion schaffte YAMATO es, mit sensationellen 421 Tagen die drittlängste Regentschaft des Titels zu erarbeiten. Damit war YAMATO eines der herausragendsten Gesichter des Dragon-Gate-Jahres 2017.
25
Matt Jackson
Nachdem die selbsternannten Spotmonkeys anno 2016 die Top 25 knapp verpassten, ist es beim Rückblick auf das Jahr 2017 soweit und wir können uns dem Jahr der Young Bucks etwas ausführlicher widmen. Die beiden Brüder sind längst eine absolute Institution der US-amerikanischen Independent-Szene und haben 2017 erneut als Teil des BULLET Clubs in Japan für Aufsehen sorgen können. Das wohl begehrteste Tag Team außerhalb von WWE hielt im 2017 zweimal die ROH Tag Team Titles, zweimal die IWGP Junior Heavyweight Titles bei New Japan, die PWG World Tag Team Titles, die ihnen im März nach beeindruckenden 631 Tagen abgenommen wurden, und sie sind gemeinsam mit Hangman Page die aktuellen Träger der ROH World 6-Man Tag Team Titles. Das fröhliche Titelhamstern nahm also auch 2017 kein Ende, doch das ist nicht das Einzige, was die Young Bucks zu den populären Stars macht, die sie sind.

Im Jahr 2016 starteten die Brüder zusammen mit Kenny Omega auf Youtube ihre eigene kleine Show namens "Being The Elite", die zu Beginn als Reportage über den Wrestlingalltag gedacht war, mittlerweile aber deutlich mehr ist als das. 85 Episoden später läuft die Show noch immer, erzählt mit wiederkehrenden Mitgliedern des BULLET Clubs wie Cody, Marty Scurll oder Hangman Page eigene Storylines, die sich ab und an sogar auf das TV-Programm übertragen, und unterhält die zahlreichen Fans, die sich die Videos angucken, vorzüglich. Auch dank dieser Präsenz und der Popularität des BULLET Clubs ist die Relevanz der Young Bucks 2017 noch einmal gestiegen und macht sie zu einer echten Attraktion für jede Promotion, bei der sie gebucht werden. Und zu unserem Platz 25 in der GB100.
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Nick Jackson
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