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GB100: die 100 wichtigsten Wrestler des Jahres

Seit dem Jahre 2004 setzt sich immer in der Weihnachtszeit ein ausgesuchtes Gremium unserer Homepage zusammen und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und herausragendsten Ereignisse des Jahres, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. Das Ergebnis sind Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestler eines jeden Jahres.
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Vorwort
In der Weihnachtszeit eines jeden Jahres trifft sich ein ausgesuchtes Gremium unserer Webseite und analysiert die wichtigsten Fehden, die besten Kämpfe und die herausragendsten Ereignisse der jeweils abgelaufenen zwölf Monate, immer verbunden mit einem Blick auf die Bedeutung der Liga bzw. der Ligen, in denen sich die betroffenen Szenen abspielten. So geschah es auch diesmal, und das Ergebnis ist die Liste von Genickbruchs einhundert wichtigste Wrestlern des Jahres 2016, ihres Zeichens bereits die dreizehnte Ausgabe ihrer Art. Mögen die Streitigkeiten über die angeblich völlig falsch platzierten Wrestler beginnen!

Im Jahre 2016 ging die Zusammenstellung der Liste erstaunlich schnell vor der Hand. Dies war jedoch nicht unbedingt der Tatsache geschuldet, dass wir auf einen besonders großen Fundus an Kandidaten für die Liste zugrückgreifen konnten. Stattdessen war es eher das Resultat der Tatsache, dass viele Wrestler im Gegenteil nicht für hohe Platzierungen in Frage kamen, so dass sich die Auswahl zügig ausdünnte. Im Hause WWE war die Publikumsresonanz und damit der Erfolg des Produkts beispielsweise zwar auf einem ähnlichen Level wie im Vorjahr, doch wie viele Wrestler waren es wirklich, denen man diese Erfolge explizit zurechnen konnte? So war es am Ende nicht einmal verwunderlich, dass sich unter den noch halbwegs mit am weitesten vorn einzustufenden WWE-Wrestlern jemand wie Chris Jericho wiederfand, der seine Karriere eigentlich schon wiederholt beendet hat.

In Japan haben sich die Kräfteverhältnisse praktisch gar nicht geändert, New Japan Pro Wrestling zieht weiter seine Kreise in einer ganz eigenen Dimension über dem Rest und wird dafür von den Internetfans bejubelt, auch wenn der Hype, der sich vor einigen Jahren eingestellt hatte, inzwischen in eine Art "Business as usual" übergegangen ist. Immerhin frischt sich das personelle Feld ein wenig auf, und es haben sich in abgelaufenen Jahr einige neue Gesichter in Stellung gebracht, die in den kommenden Jahren vermutlich auch mal ganz an der Spitze der GB100 landen können.

In Mexiko schmierte die AAA in jeder Hinsicht ab, während man beim Consejo Mundial de Lucha Libre zwar weiter den gleichen Zuspruch beim Publikum einfuhr wie zuvor, gleichzeitig aber auch den allerletzten Rest an Bookingwillen ad acta legte, da ja auch ohne kreative Bemühungen alles halbwegs erfolgreich seinen Gang ging. Durch immer gleiche Matches sorgte man dafür, dass selbst die größten Internetfans wie Lucha-Ikone thecubsfan nicht mehr jede Show ansahen. Und eine weitere Folge war, dass sich der Erfolg an den Arenakassen nur schwerlich auf einzelne Wrestler ummünzen ließ.

Erfreulicher sind da schon die Nachrichten, die aus Europa kommen: Insbesondere im Vereinigten Königreich hat sich das Geschäft in den letzten Jahren soweit professionalisiert, dass wir dazu übergegangen sind, die dortigen Vertreter in der GB100 ein wenig höher zu gewichten als in den Vorjahren. Von den Dimensionen, die das Wrestlingbusiness von WWE, in Japan und in Mexiko hat, ist man aber selbstverständlich trotzdem noch weit entfernt.

Tja, und dann wäre es eigentlich noch nötig, auf das Ligarelikt namens Total Nonstop Action Wrestling einzugehen, weil dies zur Tradition des GB100-Vorworts gehört. Allerdings fürchten wir, dass wir unsere jüngeren Leser damit verwirren könnten und in die gleichen leeren Augen blicken würden, in die man schaut, wenn man einem jungen Menschen von heute erklärt, dass man früher gerne Galak gegessen und sich vor dem Milch-Jieper gefürchtet hat. Und ehe wir hier noch jemanden mit weiten merkwürdigen Aussagen dieser Art irritieren, kommen wir lieber zur eigentlichen GB100 des Jahres 2016:
1
AJ Styles
AJ Styles vs. Shinsuke Nakamura: Was sich für die meisten nach einem Dream Match der näheren Zukunft anhört, war tatsächlich der Auftakt in das erfolgreichste Jahr in der Karriere von AJ Styles. Am 4. Januar 2016 standen sich die beiden Männer bei "Wrestle Kingdom 10", der wichtigsten Show der großen japanischen Promotion NJPW, im Co-Main Event gegenüber und stellten einen Match-of-the-Year-Kandidaten auf die Beine. Styles verlor das IWGP Intercontinental Title Match. Danach gab es um den Mann aus North Carolina diverse Gerüchte, bis er Ende Januar im Royal Rumble Match sein sensationelles WWE-Debüt gab und für den wohl größten Pop des vergangenen Jahres sorgte. Anschließend gründete der inzwischen 39jährige mit Chris Jericho das Tag Team Y2AJ. Nach wenigen Wochen gab es bereits den Split und eine kurze Fehde der beiden gegeneinander. Konnte Styles bei "Fastlane" noch triumphieren, verlor er bei "WrestleMania" sein Match gegen Jericho. Ob Vince McMahon verhindern wollte, dass ein TNA-Eigengewächs eine WWE-Legende bei der wichtigsten Show des Jahres besiegt, ist bis heute nur ein Gerücht. Mit diesem Match gelang es AJ Styles als erstem Wrestler überhaupt, innerhalb eines Jahres bei "Wrestle Kingdom" und "WrestleMania" aufzutreten.

Auch wenn Styles bei "Payback" und "Extreme Rules" noch daran scheiterte, Roman Reigns den World Heavyweight Title zu entreißen, war er ab sofort nicht mehr aus den Main Events wegzudenken. Es folgte eine lange Fehde gegen Branchenprimus John Cena. Starke Promos, grandiose Matches und nicht zuletzt ein cleaner Sieg gegen Cena beim "SummerSlam" etablierten Styles endgültig an der Spitze. Nach dem Rostersplit gewann er beim ersten SmackDown-exklusiven PPV "Backlash" den WWE World Title von Dean Ambrose. Bei "No Mercy" verteidigte er den Titel in einem hochklassigen 3-Way Match gegen Cena und Ambrose, bei "TLC" war es wiederum Ambrose, der sich in einem Tables, Ladders and Chairs Match geschlagen geben musste, das für viele einen Match-of-the-Year-Kandidaten darstellt. Besonders in Erinnerung wird der Springboard 450 Splash nach draußen bleiben, mit dem Styles Ambrose durch einen Tisch beförderte.

Vor einem Jahr belegte Styles mit Rang 7 seine bisher beste Platzierung in der GB100, und wir schrieben wir an dieser Stelle: "AJ Styles ist in den letzten Jahren zwar älter geworden und gehört mit seinen 38 Jahren sicher nicht mehr zu den Newcomern des Business, aber sein Abgang von TNA Wrestling vor zwei Jahren wirkte rückblickend wie eine Frischzellenkur, so dass wir sicher auch im Jahre 2016 einen gut aufgelegten AJ Styles erleben werden, der ohne viel Schnickschnack das tut, was er am besten kann."

Diese Worte wirken im Nachhinein sogar noch untertrieben, denn seit seinem WWE-Debüt bei den Fans hoch geschätzt, legte Styles einen kometenhaften Aufstieg hin, der von starken Promos, intensiven Fehden und nicht zuletzt reihenweise großartigen Matches flankiert wurde. Styles lieferte innerhalb der McMahon'schen Company das beste Gesamtpaket und war ganz nebenbei noch einer der Headliner vom "Wrestle Kingdom". Diese Kombination macht ihn für uns zum wichtigsten Wrestler des Jahres 2016. Und wer weiß, vielleicht dürfen sich die Fans 2017 auf ein Highlight freuen, wenn es unter dem WWE-Banner erneut heißt: AJ Styles vs. Shinsuke Nakamura.
2
Kazuchika Okada
Im Jahr 2015 konnte Kazuchika Okada zum ersten Mal den Spitzenplatz in der GB100 einnehmen, im Folgejahr musste er nur einen Mann vor sich lassen. Dabei konnte Okada Anfang Januar beim größten japanischen Pay-Per-View des Jahres endlich seinen Langzeitrivalen Hiroshi Tanahashi im Tokyo Dome besiegen und feierte gleichzeitig den wohl größten Sieg seiner Karriere.

Als amtierender IWGP Heavyweight Champion musste er dann einen Monat später in Osaka den Titel gegen Hirooki Goto verteidigen, und in typischer Rainmaker-Manier gelang ihm dies auch. Nachdem Goto aus dem Weg geräumt war, ging Okada in eine Fehde mit dem wohl heißesten Superstar zu dieser Zeit, Tetsuya Naito von den Ingobernables de Japón. Im April kam es bei "Invasion Attack" zum Showdown. Okada fand seinen Meister in Naito - allerdings nur durch eine unfaire Interference von Seiya Sanada, welcher sein New-Japan-Comeback nach über vier Jahren gab. Durch diese Niederlage wurde Okada noch aggressiver und konnte in den Wochen danach in verschiedenen Tag-Team-Matches seiner Wut freien Lauf lassen. Im Mai konnte sich Okada bei "Wrestling Dontaku" dann auch erfolgreich an SANADA für den Titelverlust rächen und ihn besiegen.

Alles lief auf einen Rückkampf gegen Naito heraus, und dieser fand im Juni in der berühmten Osaka-jo Hall statt. Dieses Mal war Okada besser vorbereitet und holte sich seinen Titel zurück. Dies war bereits der vierte Titelgewinn von Okada. Anschließend folgte im Sommer der G1 Climax, wobei Okada direkt am ersten Tag gegen NOAH's Naomichi Marufuji ranmusste und überraschend verlor. Auch gegen Tomohiro Ishii und Bad Luck Fale musste er im weiteren Verlauf des Turniers den Kürzeren ziehen. Dennoch hatte er am letzten Tag immer noch die Chance, ins Finale einzuziehen, doch dafür musste er Hiroshi Tanahashi ein weiteres Mal besiegen. In einer neuerlichen langen und harten Schlacht sahen die Fans in Tokyo ein 30-Minute Time Limit Draw und die beiden beendeten das Turnier als Zweite im Block A hinter Hirooki Goto.

Durch die Niederlage beim G1 Climax musste Okada beim PPV "Destruction" gegen Fale antreten, und dieses Mal gewann der Rainmaker. Einige Wochen später hatte er zusammen mit YOSHI-HASHI eine Chance auf die GHC Heavyweight Tag Team Titles gegen Marufuji und Toru Yano, doch sie waren nicht erfolgreich. Nur zwei Tage später setzte sich Okada gegen Marufuji durch und verteidigte seinen Heavyweight Title in knapp 30 Minuten. In der folgenden World Tag League trat Okada erneut mit YOSHI-HASHI an. Hier mussten sich die beiden mit dem dritten Platz im Block B begnügen. Auch schon vor dem Turnier traf Okada immer wieder auf seinen Gegner für den Tokyo Dome, Kenny Omega. In den meisten Begegnungen bekam Okada von den Heels auf die Mütze, da der BULLET CLUB immer wieder eingriff. Jedoch behielt in einigen Situationen auch der Champion die Oberhand gegen seinen Tokyo-Dome-Gegner, womit der Jahresbeginn 2017 nicht besser und spannender werden könnte.
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