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Die zehn besten Gimmickmatches

Im Rahmen einer der "Montagsserien", die wir einst hier bei Genickbruch veröffentlichten, stellten wir die unserer Meinung nach 10 besten Gimmickmatches der Wrestlinggeschichte vor. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, wovon sie damals zu berichten hatten.
Kapitel

Platz 7: I Quit Match: The Rock vs. Mankind
Langsam, aber sich bewegen wir uns in die Richtung der Top 5. In dieser Woche kommt es daher auch zu einem etwas anderen Match. Ein Match, welches es in dieser Form vorher noch nicht gegeben hatte. Das Match sollte von zwei Wrestlern bestritten werden, die einige Zeit später, eines der wohl beliebtesten Tag Teams aller Zeiten bildeten. In der mittlerweile vierten Ausgabe unserer Kolumnen nehmen wir euch mit in einem Kampf ohne Regeln, aber auch ohne Gnade. Und dennoch wird es ein Match werden, an das sich viele heute noch erinnern. Wir gehen heute auf Zeitreise mit den neben Steve Austin wohl berühmtesten Newcomern bzw. Aufsteigern der Attitude Ära.

# 7

WWF Title - I Quit Match
Mankind (c) vs. The Rock

Die Vorgeschichte:

Wir befinden uns im Jahr 1998 und das Jahr hatte bereits einige Überraschungen in Form der Corporation und der Ministry erlebt, doch wir springen fast an das Ende von 98. Genauer gesagt bis in den Oktober. Der Monat neigt sich dem Ende zu und die Survivor Series stehen kurz bevor. Der WWF Title wurde vorher für vakant erklärt, da sowohl Kane, als auch der The Undertaker Steve Austin pinnen konnten. Ein Re-Match der beiden endete ebenfalls in einem No Contest und so blieb der Titel vakant. Man setzte daraufhin ein Turnier um den vakanten WWF Title an. Dieses Turnier sollte komplett bei der Survivor Series ausgetragen werden und so kam es dann auch. Das Turnier hatte einige gute und namhafte Matches, wie z.B. The Rock gegen den Undertaker oder auch Mankind gegen Steve Austin. Ins Finale schafften es letztendlich The Rock und Mankind. Das Finalmatch sollte wirklich dem WWF Title würdig werden. Es wurde ein brutales Match ohne Gnade geführt, in dem auch alle Kommentatorentische zu Bruch gingen. The Rock gelang es Mankind in den Sharpshooter zu nehmen und somit das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Vince McMahon, der ebenfalls anwesend war, lies das Match abläuten, ohne das Mankind im Sharpshooter aufgegeben hatte. Ein Vergleich zur Survivor Series 1997 wäre durchaus angebracht. The Rock wurde somit neuer WWF Champion und prügelte nach dem Match noch auf Mankind ein, bis Steve Austin den Save machte und den kompletten Ring säuberte. Auch das vermeidliche Opfer, Mankind, fing sich einen Stone Cold Stunner ein. Nach diesem Pay Per View schloss Mankind sich der J.O.B. Squad an, welche von Al Snow gegründet wurde. Man hatte eine Fehde gegen den Big Boss Man und Ken Shamrock, bevor es zu einem Hardcore Match zwischen Mankind und dem Bossman kam. Mankind setzte seinen Hardcore Title aufs Spiel und sollte diesen also gegen den Big Bossman verteidigen. Das Match lief soweit auch ganz gut für Mankind, bis The Rock eingriff und Mankind attackierte. Der Bossman konnte Mankind pinnen und sich somit den WWF Hardcore Title sichern. Nach dem Match schlugen The Rock, der Bossman und Comissioner Shawn Michaels auf Mankind ein. Die Job Squad machte den Save für Mankind. Bei In Your House: Rock Bottom war es dann so weit. Mankind traf in einem WWF Title Match auf The Rock. Mankind attackierte The Rock vorher noch bei Heat und verletzte ihn dort an den Rippen. Beim Pay Per View selbst gelang es Mankind dann tatsächlich The Rock zu pinnen. Jedoch entschied sich Vince McMahon dazu, die Mandible Claw nicht als Aufgabegriff anzuerkennen. In dem Moment versuchte Shane McMahon Mankind anzugreifen, doch dieser reagierte geistesgegenwärtig und verpasste Shane ebenfalls die Mandible Claw. Auch Vince McMahon fing sich die Mandible Claw ein. Pat Patterson und Gerald Brisco versuchten die McMahons zu retten, aber auch sie wurden niedergestreckt. Erst der Bossman und Ken Shamrock konnten Mankind erfolgreich zusammenschlagen. Beim drauf folgenden RAW musste Mankind gegen Kane in einem No Holds Barred Match ran. Mankind forderte vorher aber noch McMahon selbst zu einem Match heraus. Nachdem Kane und Mankind zu brawlen begannen, erschien auch McMahon. Der nahm die Herausforderung an und so kam es zu einem Streetfight im Parkhaus, wo Vince McMahon völlig zusammengeschlagen- und in einen Kofferraum gesperrt wurde. Danach attackierte The Rock Mankind. Einige Wochen später kam es zu einem Match zwischen Shane McMahon und Mankind. Sollte Mankind gewinnen, so würde er am selben Abend ein No Disqualification Match gegen The Rock erhalten. Shane kam daraufhin mit der Corporation zum Ring, während Mankind von der D-Generation X begleitet wurde. Mankind besiegte natürlich Shane und so kam es zum Match zwischen Mankind und The Rock. Im Laufe des Matches entstand eine große Schlägerei zwischen beiden Parteien. Stone Cold Steve Austin kam heraus und zog The Rock einen Stuhl über den Schädel. Mankind coverte The Rock und konnte den Sieg einfahren. Somit wurde Mankind zum ersten Mal WWF Champion. Beim folgenden RAW forderte The Rock ein Re-Match beim Royal Rumble. Mankind stimmte dem Match zu, jedoch hätte dieses bestimmte Regeln. Es sollte keine Disqualifikationen geben, die Corporation darf nicht am Ring sein und das Match ist erst vorbei, sobald einer die Worte "I Quit" ausgesprochen hat.

Das Match:
Mankind kontrollierte das Match von Anfang an und hielt The Rock immer wieder das Mikrophon an den Mund, damit dieser laut und deutlich „I Quit“ sagen konnte. In den ersten Minuten gelang Mankind dann sogar der Mandible Claw!! Rocky war daraufhin k.o. und konnte folgerichtig auch nicht aufgeben. Als The Rock aber doch wieder bei sich war und auf die Beine kam, verlagerte sich das Geschehen nach draußen. Dort wurde es dann richtig ruppig. So gut wie alles kam zum Einsatz, egal ob die Ringglocke, das spanische Kommentatorenpult und dann auch noch eine Leiter. The Rock kletterte mit dieser Leiter auf eine Stage, die ca. 4 Meter hoch war, und wurde dabei von Mankind verfolgt. Rocky war bereits sichtlich angeschlagen, aber er schaffte es Mankind von der Leiter herunter zu werfen. Im Anschluss wurde Mankind von The Rock in den Ring zurückgetrieben, wo er Foley beide Hände mit Handschellen hinter den Rücken fesselte. Dies war der Anfang vom Ende für Mankind. Was nun folgte, kann man nur als brutal bezeichnen. The Rock holte sich einen Stuhl und bearbeitete Mankind mit heftigen Chairshots an den Kopf. Immer wieder wurde auf Mankind eingeprügelt und dieser fing natürlich an stark zu bluten. Mankind war absolut fertig und The Rock hatte ihn regelrecht hingerichtet. Dennoch blieb Mankind hart und hatte eigentlich nie wirklich aufgegeben, doch die Worte "I Quit" wurden über die Lautsprecher eingespielt. Damit krönte man The Rock zum zweiten Mal in seiner Karriere zum WWF Champion.
Sieger und neuer WWF Champion: The Rock

Die Highlights:
- Mankind fliegt von der Leiter mehrere Meter nach unten.
- Mankind wird von Rocky mit Handschellen gefesselt.
- The Rock schlägt mit einem Stuhl immer wieder auf Mankind ein.

Die Auswirkungen für Mankind:
Mankind war zu diesem Zeitpunkt zwar ein schon etablierter WWE Charakter, der bereits durch die Fehde mit dem Undertaker ein sehr gutes Standing erreichen konnte, jedoch kam er erst durch die Fehde mit The Rock ganz an die Spitze. Er holte den WWF Title und war endgültig oben angekommen. Später sollten noch zwei weitere Regentschaften als WWF Champion folgen. Aber auch noch härtere Matches. Mankind wechselte nun zwischen seinen Three Faces hin und her. Und so kam es auch noch zur Bildung der legendären Rock N’ Sock Connection und es gab eines der wohl härtesten Matches in der WWE dank Foley zu sehen. Dabei handelte es sich um den Street Fight vom Royal Rumble 2000, um welchen wir uns auch bereits gekümmert hatten. Durch den Titelgewinn hatte Foley sich festgebissen und war fortan einer der Lieblinge im WWE TV, der bis heute einen einzigartigen Stand bei den Fans haben sollte.

Die Auswirkungen für The Rock:
Wie bereits gesagt, war es der zweite Titelgewinn für The Rock. Zuvor schaffte er es ein Turnier um den damals noch vakanten WWF Title zu gewinnen. Dieses Mal aber war es etwas ganz besonderes. Rocky war in eine ähnliche Situation verwickelt wie ein Jahr später auch Triple H. Er konnte beweisen, auch auf brutaler Ebene durchaus mit einem Mick Foley mithalten zu können und auch wenn man sich heute zumeist nur noch aufgrund dieser grausamen Brutalität an das Match zurückerinnert, ist es doch ein Teil der Geschichte. Man kann durchaus behaupten, so etwas in dieser Form nicht noch einmal m WWE Ring gesehen zu haben. Zwar musste Rocky den Titelgürtel nur zwei Tage später in einer leeren Arena. Das Match wurde bei Halftime Heat gezeigt, welches in der damaligen Superbowl-Werbepause ausgestrahlt wurde. Aber das sollte der Karriere von The Rock nicht wirklich schaden, da er Mankind kurz darauf wiederum das Gold abnehmen konnte, dieses Mal in einem Leitermatch. Wie dem auch sei. In dieser Phase entwickelte The Rock sich enorm weiter und konnte sich auch langfristig fix im Main Event etablieren.

Don’s Meinung:
Für mich war es ein klasse Match, an das ich mich sehr gerne zurück erinnere. Mankind war damals bereits sehr over bei den Fans und er strahlte etwas unglaublich sympathisches aus. Und so kam es auch, dass ich, damals noch Mark, natürlich auf der Seite von Mankind stand. Das Match an sich war intensiv geführt und man merkte, dass beide Wrestler einen guten Draht zu einander hatten und sehr gut miteinander harmonierten. Es machte Spaß, den beiden dabei zu zusehen, wie sie alles gaben und versuchten etwas Gutes auf die Beine zu stellen. Das Finish war dann etwas für die Rubrik “darüber gucken wir hinweg und werfen den Mantel des Schweigens darüber”, aber alles in allem ein sehr gutes Match, das Teil einer sehr ansehnlichen Fehde war. In der mir auch der Einbau der Corporation und der D-Generation X sehr gut gefallen hat. Bis heute sind Mick Foley und The Rock für mich ein Team, das einfach einzigartig ist. Die Mischung aus Hardcore, Entertainment und Wrestling, war etwas, was man so schnell nicht wieder sehen sollte und was man sich selbst heute, nach knapp 8 Jahren, immer noch wieder zurückwünscht.

WWE-Freak’s Meinung:
Mir persönlich gefiel dieses Match sehr gut. Auch wenn es nicht annähernd an die Qualität von 1999 herankommt, so vergleiche ich den Kampf gerne mit dem Buried Alive Match zwischen The Undertaker und Vince McMahon bei den Survivor Series 2003. Man bekam nur wenige richtige Wrestling Aktionen zu sehen, aber dennoch war das Match abwechslungsreich und interessant gestaltet. Vermischt mit ein wenig Blut und Brutalität kann man auch damit einen Wrestlingfan begeistern. Mitunter war dies ein Match, indem Mick Foley mehrere jener Stuhlschläge eingesteckt hat, die ihm bis heute zum Verhängnis geworden sind, aber darin spiegelt sich wohl einfach die Liebe zu diesem Sport wider. Ohne diese Aufopferung wäre es zwar ein nettes Match geworden, aber nichts, an das ich mich heute noch erinnern würde. Doch so erinnere ich mich an zwei wirklich großartige Athleten. Einerseits an The Rock, der später in keine vergleichbaren Schlachten á la HHH vs. Foley im Hell in A Cell Käfig mehr verwickelt war. Andererseits erinnere ich mich an Mick Foley, der mit seiner aufopfernden Leidenschaft einmal mehr für einen bis heute unvergessenen Moment in der Wrestling Geschichte gesorgt hat.
 
 
 
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