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Die zehn besten Gimmickmatches

Im Rahmen einer der "Montagsserien", die wir einst hier bei Genickbruch veröffentlichten, stellten wir die unserer Meinung nach 10 besten Gimmickmatches der Wrestlinggeschichte vor. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, wovon sie damals zu berichten hatten.
Kapitel

Platz 3: Hell in a Cell Match: Undertaker vs. Shawn Michaels
Herzlich Willkommen zur neuesten Ausgabe der besten Gimmick Matches aller Zeiten. Wir nähern uns immer mehr dem Ziel, welches nun nur noch 2 Wochen entfernt ist. In dieser Woche nehmen wir euch mit auf die Reise zu einem Match, welches es zu diesem Zeitpunkt eine absolute Neuheit darstellte. Im Nachhinein sollten noch mehrere solcher Schlachten folgen, doch auch heute noch wird dieses Match angesehen als ein wahrer Meilenstein der Wrestlinghistorie.

#3

Hell In A Cell Match
The Undertaker vs. Shawn Michaels

Die Vorgeschichte:

Wir beginnen im Jahre 1997, genauer gesagt befinden wir uns kurz vor dem Summerslam. Shawn Michaels war bislang noch nicht auf der Card dieses wichtigen Events aufgeschienen, und so entschloss er sich bei Vince McMahon zu betteln, um so doch noch ein Match oder wenigstens einen Auftritt zu erhalten. Vince McMahon reagierte daraufhin und ernannte Shawn Michaels zum Special Guest Referee im Match um den WWF Title zwischen Bret Hart und dem Undertaker. Vince erwartete aber von Michaels, dass dieser nicht Bret Hart benachteilige. HBK versprach, dass er dies nicht tun würde, denn sonst würde er nie wieder auf amerikanischen Boden wrestlen wollen. Und so kam der Slam und Michaels leitete das Match fair. Bis zu dem Zeitpunkt als Bret Hart sich dazu entschloss, sich der Hilfe eines Stuhls zu betätigen. Hart provozierte auch HBK, in dem er ihn unter anderem anspuckte. So wollte der Hitman eine Attacke von Michaels provozieren, damit dieser nie wieder wrestlen würde. Michaels schnappte sich dann den Stuhl und wollte ihn Bret Hart überziehen, doch der duckte sich und so traf Michaels den Undertaker. Hart konnte so den Undertaker pinnen und sich den WWF Title sichern. Der Taker war sichtlich sauer auf HBK und wollte diesen nun in die Finger bekommen. Michaels gründete im Verlauf dieser Fehde die legendäre D-Generation X. Doch all dies nützte nichts und so bekam der Taker sein Match gegen Michaels bei In Your House: Ground Zero. Während des Matches stürmte die D-X zum Ring und attackierte den Referee, woraus im Endeffekt ein No Contest resultierte. Ein paar Wochen später bei RAW wurde bekannt gegeben, dass der Undertaker und Shawn Michaels erneut aufeinander treffen würden. Diesmal aber in einem Match in dem es keine Eingriffe werde geben können. Es sollte zum ersten Mal zu einem Hell In A Cell Match kommen, doch einen unerwarteten Eingriff gab es dennoch...

Das Match:
Wie bereits erwähnt war dies das erste Hell In A Cell Match in der WWF Geschichte überhaupt. Außerdem wurde dem Sieger ein Match um den WWF Title bei der Survivor Series geboten. Um die Wichtigkeit dieses Matches nochmals bewusst zu machen, wurde vorsichtshalber der Ring auf jeder Seite kontrolliert, so dass auch im weiteren Matchverlauf nichts und niemand eingreifen könnte. Noch bevor das Match begonnen hatte, konnte man Shawn Michaels seine Nervosität ansehen, der auch vor dem Match noch einmal erwähnte, dass es keinen Ausweg mehr für ihn geben würde. Als der Kampf dann begonnen hatte sprang HBK mit einer Flying Bodypress nach draußen auf den Undertaker. Dabei stand jedoch ein Kameramann im Weg und wurde von Michaels ausgeschaltet. Offizielle und Ringrichter kamen herbeigeeilt um das Schloss der Käfigtür aufzuschließen. Der Kameramann sollte herausgeholt werden, aber gleichzeitig zeigte Shawn Michaels seinen Superkick gegen den Taker und marschierte durch die offen stehende Tür nach draußen. Der Taker ging ihm allerdings nach und so brawlten die beiden außerhalb des Käfigs weiter. HBK versuchte dann sich vor dem Taker in Sicherheit zu bringen und kletterte auf das Käfigdach. The Undertaker jedoch kam hinterher, wo der Brawl der beiden weitergehen sollte. Shawn fiel beinahe vom Käfig und kletterte nur kurz darauf wieder hinunter. Als er ungefähr bei der Hälfte seines Weges angekommen war, sorgte der Taker für einen Sturz von HBK und dieser flog durch den Kommentatorentisch. Daraufhin wollte der Taker das Match beenden, als plötzlich die Lichter erloschen und Paul Bearer erschien. Neben ihm ein großer maskierter Mann, der von den Kommentatoren als Kane vorgestellt wurde. Jener Kann riss die Käfigtür auf, begab sich in den Ring und attackierte den Referee, bevor er auf den Undertaker zuging. Kane und der Taker starrten sich lange in die Augen, bis Kane seinen älteren Bruder mit dessen eigenen Tombstone Piledriver attackierte. Nach der vollbrachten Tat zog Kane gemeinsam mit Paul Bearer wieder ab, während Shawn Michaels keine Probleme mehr damit hatte den Pinfall zu holen. Nach der Entscheidung kamen auch noch Triple H und Chyna von der DX an den Ring und halfen einem schwer atmenden Shawn Michaels auf die Beine zu kommen.
Sieger: Shawn Michaels

Die Highlights:
- Shawn Michaels verletzt einen Kameramann und ebnet sich dadurch den Weg nach draußen.
- Zum ersten Mal wird das Dach eines Hell In A Cell Käfigs betreten.
- HBK stürzt aus beachtlicher Höhe durch das Pult der Kommentatoren.
- Kane mit einem eindrucksvollen Debüt, inkl. einem Tombstone Piledriver gegen den Undertaker.

Auswirkungen für The Undertaker:
Der Taker verlor zwar dieses Match, doch immerhin wurde er dadurch unmittelbar in die nächste, bedeutsame Fehde verstrickt. Eine der erfolgreichsten Bruderfehden innerhalb von WWE überhaupt. Nach den Hart Brüdern fehdeten nun die Brüder Undertaker und Kane gegeneinander. Für Kane war es ein großer Karriereschub, denn nach unzähligen erfolglosen Gimmicks hatte er mit Kane einen Charakter erhalten, der sogar gegenüber einem Undertaker ebenbürtig erschien. The Undertaker durfte letztlich doch gegen seinen Bruder bei WrestleMania XIV gewinnen und so seine Siegesserie fortführen, welche auch noch bis heute anhält. In der Folgezeit gründete der Undertaker noch die Ministry of Darkness, welche sich unter anderem gegen Steve Austin beweisen musste und sich zu einem späteren Zeitpunkt auch mit Vince McMahons Corporation zusammenschloss. Im Jahr 2000 vollzog der Taker einen kompletten Gimmickwechsel. Weg vom Deadman und hin zum patriotischen Biker. Einige empfinden dies als die beste Dekade der Karriere von Mark Calaway. Andere wiederum meinen, dass der Taker durch dieses Gimmick viel an seiner Mystik eingebüßt hat, die ihn aber teilweise noch heute umgibt. Nichts desto trotz ist der Undertaker eine Legende. Sei es nun als Biker oder als Deadman. Auch nach 16 Jahren in der WWE fasziniert der Undertaker Generation für Generation. Schließt jung und alt zusammen und ist für viele immer noch ein Idol und Vorbild.

Auswirkungen für Shawn Michaels:
Mit dem Sieg über den Undertaker sollte Shawn Michaels 1997 nicht zum letzten Mal für gehöriges Aufsehen gesorgt haben. Nur einen Monat nach Badd Blood nämlich stand HBK gegen Bret Hart im Main Event der Survivor Series in Montreal, Kanada. In diesem unvergessenen Kampf nahm Michaels den damaligen WWF Champion Bret Hart in den Sharpshooter, und ohne jemals aufgegeben zu haben ließ Vince McMahon persönlich das Match abläuten und ernannte Michaels zum neuen Champion. Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit Ken Shamrock stieg HBK am Anfang des Jahres 98 bei jährlichen Royal Rumble erneut gegen den Undertaker in den Ring. Ein weiteres Mal blieb Shawn siegreich und verteidigte seinen Gürtel, dieses Mal in einem Casket Match. Zwei Monate später bei Wrestlemania verlor Michaels seinen Gürtel, und gleichzeitig sollte es sein letztes Pay Per View Match für eine sehr lange Zeit gewesen sein. Aufgrund einer schweren Rückenverletzung pausierte HBK ganze vier Jahre lang vom aktiven Ringgeschehen, und kehrte 2002 mit einem Paukenschlag und einer Fehde gegen Triple H zurück. Seitdem tritt der Showstopper wieder regelmäßig an und hat in den Augen vieler Fans bis heute noch nichts an altem Glanz eingebüßt.

Don’s Meinung:
Ein klasse Match, welches ich leider erst recht spät ganz zu sehen bekam. Shawn Michaels, wie immer eigentlich, mit einer sehr guten Leistung, aber auch der Undertaker konnte wieder einmal beweisen, warum er einer der meist respektierten Personen ist, der je in einen WWE Ring gestiegen ist. Das Match an sich war intensiv geführt, doch das was, wie ich denke, alles in den Schatten gestellt hat, war das wunderbar inszenierte Debüt von Kane. The Big Red Machine erschien und nahm den Käfig, der als so stabil beschrieben wurde, auseinander, als sei es Pappe. Bis heute versucht man noch oft Wrestler, wie zuletzt Mark Henry over zu bringen, doch bei keinem war es faszinierender und atemberaubender als bei Kane. Im Nachhinein muss man sagen, dass Kane seine beste Zeit in der Attitude Ära hatte und mit Sicherheit eines der besten Attitude-Gimmicks stellte. Der Undertaker glänze auch absolut gegen Michaels, aber auch gegen Kane. Man nahm ihm einfach die Brudergeschichte ab und das ist es, was im Wrestling zählt. Die Gabe eine Geschichte im Ring, aber auch außerhalb, erzählen zu können. Definitiv ein denkwürdiges Match, in dem 3 absolute Topstars involviert waren.

WWE-Freak’s Meinung:
Ein Match, das man eigentlich mögen muss. Alleine die Atmosphäre war grandios, und so auch das (vermeintliche) Wissen, dass absolut niemand eingreifen- und man sich auf ein hammerhartes Match freuen könnte. Den Kameramann verletzt ausscheiden zu lassen, und den Akteuren dadurch doch den Weg nach draußen zu ebnen war vermutlich notwendig, da dieses Match nicht einseitig verlaufen sollte, und man auch mit einem harten Spot von HBK zusätzlich für Action sorgte. Ebenfalls gelungen war es den kreativen Köpfen den Hell In A Cell Käfig als uneinnehmbare Festung erscheinen zu lassen. So rechnete wohl niemand mit einem Eindringen von Kane. Dieser absolvierte ein gelungenes Debüt, und während man mit einem Statistiksieg für HBK dessen Weg zum Titel ebnete, wurde gleichzeitig eine Fehde gestartet, die bis dahin als einzigartig einzustufen war. Wie auch immer man zu diesem Match steht, auf jeden Fall verdient sich die eine der erfolgreichsten Entwicklungen der damaligen WWF, gepaart mit der Besetzung eines Shawn Michaels und dem Undertaker, sowie einem durchaus geschicktem Booking Platz 3 der 10 besten Gimmick Matches aller Zeiten.
 
 
 
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