Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 

362.615 Shows4.671 Titel1.506 Ligen27.163 Biografien8.957 Teams und Stables3.807 Turniere
Benutzername und Kennwort: 
  
Passwort vergessen?
Kostenlosen Account registrieren?
Schmaler • Farben: 1234
                     
 
Der Halloween Havoc

Als Vince McMahon die WCW kaufte, schlug er den letzten Nagel in den Sarg der WCW und damit den einer der größten Wrestlingorganisationen der amerikanischen Geschichte. Somit beendete er auch jahrelange Wrestlingtradition, als er den Kaufvertrag unterschrieb. Er setzte Starrcade ein Ende, das ursprünglich eigentlich nur als eine einmalige Angelegenheit rund um Ric Flair aufgebaut werden sollte, sich dann aber fast zwanzig Jahre lang zu einer der größten reinen Wrestling-Shows des Jahres mauserte. Er begrub die Wargames, die zu einem Markenzeichen der WCW/NWA geworden waren. Der NWA World Heavyweight Title, der auf eine fast sechzigjährige durchgängige Geschichte zurückblicken konnte (sieht man mal vom 1991er Fiasko rund um Flair ab), wurde zu einem Spielzeug von Vince McMahon reduziert. Es wird nie wieder Starrcade geben, es wird nie wieder den Bash at the Beach geben, nie mehr Spring Stampede und nie mehr Uncensored - und auch der Halloween Havoc ist tot. Deshalb sei dieser PPV an dieser Stelle einmal exemplarisch herausgegriffen und durch einige historisch bedeutende, wrestlerisch hochklassige oder einfach nur absurde Momente dargestellt - eben Momente, die die WCW einst zu dem gemacht haben, was sie einmal war.
Kapitelwahl

Aufstieg und Fall des Scorpion (Halloween Havoc 1990)
Diese Geschichte hat im Prinzip nicht direkt etwas mit dem Halloween Havoc zu tun. Aufgrund der Erwähnung im vorangegangenen Kapitel soll trotzdem an dieser Stelle ausführlich darauf eingegangen werden, damit sich niemand, der damals noch nicht intensiv das Geschehen verfolgte, fragen muss, was damit gemeint war.

Zeitgleich mit Stings Krönung zum Träger des WCW World Heavyweight Title beim Great American Bash 1990 endete die größte Ära in der Geschichte der NWA. Von der Mitte der achtziger Jahre an, über die Herrschaft der Horsemen Ende der Achtziger, bis hin zum Jahre 1989, dem besten Jahr, das jemals von einer Wrestling-Promotion hingelegt wurde, und darüber hinaus bis zu den epischen Schlachten des Jahres 1990 zwischen Leuten wie Ric Flair, Lex Luger, Ricky Steamboat und Sting, bescherte uns die NWA die beste Wrestling-Unterhaltung unseres Lebens. In einer Zeit, in der ein öffentliches Konkurrieren zwischen den beiden Promotions noch ein Tabu-Thema war, lieferte sich die NWA ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der WWF.

Wie es aber nun mal so ist, hat alles mal ein Ende.

Von diesem Zeitpunkt an begann dann die Metamorphose der Old-School Mentalität der WCW hin zum New-School "Sports Entertainment". Was folgte, war eine Storyline, die ohne Zweifel als einer der schlechtesten Angles überhaupt in die Geschichtsbücher eingehen sollte: der Black Scorpion.

Die Story rund um den Scorpion wurde bereits von vielen Homepages breitgetreten, somit darf sie auch im Rahmen unserer Retrospektive nicht fehlen. Wir werden jedoch etwas weiter in diese Ausgeburt von Ole Andersons kranken Bookingphantasien hineinschauen.

In den Tagen nach dem Great American Bash hatte man seitens der WCW gemischte Gefühle. Einerseits war man froh darüber, den Titel nun endlich in den Händen des seit Jahren bedeutsamsten jungen Wrestlers im Roster zu sehen, andererseits war man aber auch voll von Vorbehalten, da ein Babyface-Champion stets glaubhafte Heels benötigt, um als Titelträger ernstgenommen werden zu können. Dieser Sachverhalt, vermischt mit der Tatsache, dass man mit Stings anschließender House Show - Tournee weit weniger verdiente als zunächst angenommen, brachte Ole Anderson dazu, eine völlig armselige Idee auszuarbeiten, die ihm im Endeffekt in Verbindung mit den in Kapitel 11 genannten Fakten nicht nur den Job kostete, sondern auch seinen guten Ruf.

Der Angle sah wie folgt aus:

Kurz nach dem Great American Bash tauchte ein mysteriöser maskierter Wrestler auf und begann, in wunderlichen Selbstgesprächen über Sting zu faseln. Woche für Woche wurde ein Einspieler mit dem Black Scorpion gesendet, und Woche für Woche wurden diese Einspieler absurder. Der Scorpion erschien jedes Mal in einem dunklen nebligen Raum und führte einen Monolog, den er an Sting richtete. Der Black Scorpion behauptete, eine Figur aus der Vergangenheit von Sting zu sein, außerdem drohte er Sting. Dabei handelt es sich nicht nur um einfache Drohungen, es handelte sich um Morddrohungen wie "Stinggggg... Sid Vicious... he wants your title... I... I want your LIFE!" oder auch "Prepare to DIE Sting!"

Während die Wrestlingfans wegen diesem Nonsens den Kopf schüttelten, brachen auch gleichzeitig Debatten aus, wer wohl derjenige sein könnte, der sich hinter der Maske des Black Scorpion verbergen könnte. Im Gespräch waren alle möglichen Leute, der Ultimate Warrior, Scott Wolf, und sogar Indy-Wrestler Angel of Death wurde hinter der Maske vermutet.

Wie es für die WCW aber später typisch wurde, gab es ein einzelnes, bedeutsames, ungelöstes Problem: Ole selbst hatte in diesem Fall ums Verrecken keine Idee, wer der Black Scorpion sein könnte. Er hatte NIEMANDEN, der die Rolle spielen konnte. Man hatte hier also einen Angle angeleiert, ohne eine Idee zu haben, wer diesen Angle überhaupt verkörpern könnte.

Solange kein Scorpion gefunden war, wurde die Rolle des Scorpion in den Einspielern von Ole Anderson selbst gespielt. Er zog sich dazu eine schwarze Verkleidung an, benutzte eine Voice Box und machte von Woche zu Woche immer obskurere Andeutungen, wer er sein könnte. Darunter fanden sich absurde Statements wie "Remember California... in '86". Fragte sich nur, wie Ole auf ein Ereignis im Jahre 1986 hinweisen konnte, wenn er noch nicht mal die Beteiligten kannte.

Ende September und Anfang Oktober bestritt Sting daraufhin eine ganze Reihe Matches mit Leuten, von denen er annahm, es würde sich um den Black Scorpion handeln. Immer dann, wenn er den jeweiligen Gegner gepinnt hatte, tauchte der RICHTIGE Scorpion auf. Dabei änderten sich nicht nur die Körpermaße des Scorpion von Auftritt zu Auftritt, einmal war er knochendürr und ein anderes Mal eher pummelig, es änderte sich noch etwas viel Offensichtlicheres: mal war er ein Schwarzer, mal ein Weißer. Die Kommentatoren gingen selbstverständlich nicht darauf ein.

Ein Match zwischen Sting und dem Scorpion wurde für Starrcade im Dezember ausgemacht. Es waren jedoch noch drei Monate bis dahin, und es wirkte so, als hätte die Fehde gar nicht das Potential, so sehr in die Länge gezogen zu werden.

Die Story rund um den Scorpion wurde immer seltsamer, und sie kulminierte dann in einer Szenerie, die man nicht verpasst haben sollte. Dazu müssen wir ein paar Wochen weiter nach vorn schreiten, genauer gesagt in den November, als mal wieder eine Ausgabe des Clash of the Champions auf TBS anstand.

Sting sollte dabei recht früh in der Show in einem Interview über sein anstehendes Starrcade-Match gegen den Black Scorpion sprechen. Als das Interview vollzogen werden sollte, erschallte mysteriöserweise die Stimme des Scorpion durch die Lautsprecher der Arena. Sting wurde erneut bedroht, und zwar hieß es nun, am heutigen Tage würde für ihn der schlimmstmögliche Fall eintreten. Ironischerweise war das, was folgte, wirklich der schlimmstmögliche Fall - aber zweifelsfrei nur im Hinblick auf einen gesunden Menschenverstand, und nicht so, wie es eigentlich gemeint war.

Einige Minuten später kam Paul E. Dangerously nochmals heraus, um Sting zu interviewen. An dieser Stelle wurde dann die neue Stufe der Lächerlichkeit erreicht. Der Scorpion kam durchs Publikum gerannt, er trug eine schwarze Maske und einen langen schwarzen Umhang.

So lieber Leser, du glaubst, der Scorpion hätte Sting nun attackiert? Natürlich nicht, einfältiger Mark!

Du glaubst, der Scorpion hätte versucht, Sting den Gürtel zu klauen? Selbstverständlich auch das nicht.

Der Scorpion hatte einen viel hinterhältigeren Plan in der Hinterhand.

Unser Freund Black Scorpion schnappte sich eine "verängstigte" Person aus dem Publikum und setzte sie auf einen Stuhl. Als der Mann hilflos und "schockiert" dreinblickte, zog der Scorpion eine ZAUBERBOX aus seinem Sack voll Tricks und platzierte sie dümmlicherweise auf dem Kopf des Mannes. Was nun passierte? Natürlich: er tat so, als würde er in den Geist des Fans eindringen. Der Mann war nun hypnotisiert und ließ sich vom Black Scorpion "steuern". Der Scorpion führte den Mann zu einem Tierkäfig, der schon die gesamte Show über ZUFÄLLIG in der Nähe der Rampe gestanden hatte. Warum auch nicht - nachdem es in der Wrestling-Welt schon The Red Rooster, The Dog und The Cat gibt, sind Tierkäfige ja nicht gerade fehl am Platze. Der Scorpion jedenfalls hielt den Zuschauer an der Hand und platzierte ihn in dem Käfig. Ein Vorhang verhüllte wenig später den Käfig, dann sah man die Silhouette von schnellen Bewegungen hinter dem Vorhang, um zu symbolisieren, dass etwas MAGISCHES im Gange wäre. Und als der Vorhang wieder fiel, war anstelle des Mannes ein TIGER im Käfig. Die Zuschauer lachten, und Sting musste gleichzeitig all sein schauspielerisches Können aufbieten, um die ganze Sache nicht noch weiter ins Fiasko rutschen zu lassen.

Der Scorpion platzierte einen letzten MYSTERIÖSEN Blick in Richtung Sting, dann sprang er in den Käfig, hob den Vorhang und verschwand selbst von der Bildfläche - bis Starrcade anstand.

Nun hatten wir also einen Monster-Heel, der David Copperfield nacheiferte.

Dann war es soweit: die Stunde Null. Starrcade 1990 stand an, und bis zur letzten Minute stand immer noch nicht fest, we nun die Rolle des Black Scorpion übernehmen könnte. Es ist kaum nachvollziehbar, wie bizarr diese Situation tatsächlich war. Die WCW baute einen Kampf zwischen Sting und dem mysteriösen Black Scorpion für nahezu SECHS Monate auf, und zwar mit dem Ziel, dass der Scorpion sich demaskieren müsste, wenn er verlieren würde. Nun stand bei der wichtigsten Show des Jahres das große Finale an, und die WCW hatte immer noch keine Idee, wen sie die Rolle spielen lassen könnte.

Ole Anderson und Jim Herd waren deshalb in letzter Minute dazu gezwungen, das zu tun, was sie niemals tun wollten: sie mussten zu Ric Flair gehen, auf den Knien rutschen und darum flehen, dass er ihnen wieder einmal aus der Patsche half. Flair war - wen wundert's - alles andere als glücklich über die Situation. Er hatte den Eindruck, dieser Angle würde das fortsetzen, was Herd und Anderson schon das ganze vergangene Jahr getan hatten: wieder ein Stück der Flair'schen Legende und Karriere begraben. Trotzdem tat Ric Flair dann einmal mehr das, was seine Company von ihm verlangte. Er machte mit, da er World Championship Wrestling einen Gefallen tun würde. Als Gegenleistung wurde Flair versprochen, dass er in der nahen Zukunft wieder den Titel bekommen würde. Damit wurden dann doch endgültig die Weichen gestellt für den größten Pay-Per-View der WCW des Jahres: Starrcade.

Das entscheidende Match zwischen Sting und dem Black Scorpion war dann noch wesentlich schlechter, als man es sich hätte vorstellen können. Keiner der anwesenden Zuschauer kaufte der WCW den dargestellten Nonsens auch nur eine Sekunde ab, erst recht nicht nach dem Einzug der beiden Wrestler. Zunächst kam Sting, der langsamer und vorsichtiger als jemals zuvor zum Ring schlich, offensichtlich erfüllt von Angst vor dem maskierten Zauberer.

Der Black Scorpion hatte an diesem Abend den stumpfsinnigsten Einmarsch in der Wrestling-Geschichte. Die Szene war so absurd, dass sie von der WCW nachträglich aus den Kaufkassetten von Starrcade herauseditiert wurde. Zunächst kamen vier RAUMSCHIFFE zum Ring und vier falsche Black Scorpions erschienen. Dann kam das MUTTERSCHIFF, welches niemanden anderes als den richtigen Black Scorpion mit sich trug. Erst als dieses Szenario vorbei war, schloss sich der Käfig um Sting und den Scorpion - denn in einem solchen sollte der Kampf, ein Mask vs. Title Match, stattfinden.

Das Match selbst verlief ziemlich einseitig. Der Scorpion bekam die ganze Zeit seinen Hintern versohlt, schaffte es jedoch gleichzeitig, jeden einzelnen Flair'schen Trademark-Move zu zeigen. Sting pinnte den Scorpion nach einem Cross Body Block vom Top Rope. Als Sting dann den Black Scorpion zu demaskieren versuchte, kletterten einige andere Black Scorpions in den Ring und attackierten Sting. Als Sting die Scorpions zu verjagen drohte, kamen auch noch Arn Anderson und Barry Windham hinzu und mischten munter mit. Wie aus dem Nichts schaffte es Sting dann aber doch, die Maske des richtigen Black Scorpion herunterzureißen, und zum Vorschein kam der erstmals in seiner Karriere kurzhaarige Ric Flair - wer hätte das gedacht.

Kurz nachdem Flair demaskiert worden war, wurde das ganze Fiasko nicht mehr im WCW-Fernsehen erwähnt. NIE WIEDER.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
 
 
 
Diesen Artikel empfehlen
    
            
 
Interessantes bei GB
Wer sich ständig im Ring aggressiv bekämpft, der ist auch in seiner Freizeit nicht immer friedlich. Anders ist ein Großteil der unzähligen Verhaftungen von Wrestlern kaum zu erklären. Neben Gewaltverbrechen ist auch der Missbrauch von Substanzen ein häufiger Grund für einen Aufenthalt hinter Gittern. Genickbruch hat die Delikte in einer Datenbank zusammengefasst, damit ihr auf dem Laufenden seid, wenn ein Wrestler wieder einmal hinter Schwedischen Gardinen sitzt anstatt im Ring aufzutreten. ... aufrufen
 
 
Interessantes bei GB
In Kanada liegt die Heimat einer der größten Familien des Wrestlingsports, dort ist auch der legendäre Dungeon beheimatet. Stu Hart bildete in seiner harten Schule unzählige Stars aus, darunter auch viele seiner Söhne. Große Erfolge wie jene von Bret "Hitman" Hart und schwere Schicksalsschläge wie der Unfalltod von Owen Hart lassen unsere Kolumne Family Tradition zu einem einzigartigen Abriss der Geschichte der Harts werden. Tretet ein in die Welt des pinken Ahornblattes bei Genickbruch! ... aufrufen
 
Interessantes bei GB
Ironman steht nicht nur im Triathlonsport für einen der härtesten Wettkämpfe, auch im Wrestling zeichnen sich nur die Topathleten in dieser Matchart aus. Zumeist über 60 Minuten bekriegen sich zwei Kontrahenten und versuchen dabei die meisten Punkte aus Pinfalls und Submissions einzufahren. Genickbruch blickt zurück auf die Geschichte dieser Matchart, die nur zu besonderen Zwecken und für besondere Fehden ihre Verwendung findet. ... aufrufen
NewsShowsPersonalienHintergrundExklusivGeschichte
Wrestlingnewsnach LigaTag Teams und StablesShootsMediendatenbankTitelträger
Updates der Homepagenach OrtManagerSkandaleExklusivinterviewsTitelstatistiken
 nach DatumProminenteLexikonWeitere InterviewsTurniere
Forumnach ZensurR.I.P.-ListeMatchartenUnsere Hall of FameEinschaltquoten
DiskussionsforumUpdatesVerhaftungenLucha LibreEine Schippe GeschichteZeitstrahl
  VerletzungenPuroresuEuropakalenderZuschauerrekorde
LigenBiosVerwandtschaftenEinstündige MatchesProphecyZuschauerpotentiale
ÜbersichtBios von A bis ZTrainerHalloween HavocFlimmerkisteMatchrekorde
Die "großen Vier"Biografie suchenMask MatchesEinstige HeldenMonatliche Best OfsKonstellationen
US-Independent-LigenBilanzen nach LigaHair MatchesMontagskriegeKolumnenübersicht 
Kanadische LigenBilanzen nach OrtWrestler in FilmenEinflussreichste WrestlerPodcastsInternes
Oldschool-LigenSpezialbilanzenGB100Der Stable GuyGimmickmüll i.e.S.Showtippspiele
Japanische LigenKlickchartsBAMM15Die Four HorsemenSchrottplatzMeinungsmacher
Mexikanische Ligen Year End AwardsFamily TraditionDer schwarze KanalDas Genickbruch-Team
Andere lateinam. LigenUmfragenPWI500Der WWE TitleMüll der neunziger JahreGeschichte der Homepage
Europäische LigenUmfragenObserver-AwardsDie New World OrderZufallsinformationenBewerbung als Mitarbeiter
Sonstige Wrestlingligen Weitere AwardsDie Geschichte der XPWCelebrity DeathmatchImpressum & Rechtliches
Mixed-Martial-Arts-Ligen KommentatorenGimmickmatchesVideo-ReviewsLinks
   WeltbewegendesCD-Reviews 
Texteigentümer dieser Seite: Axel Saalbach          Genickbruch.com © by GB-Team (2001-17)          Programmierung © by Axel Saalbach (2006-17)