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Interviews

In dieser Rubrik findet ihr 562 Interviews mit Wrestlern und Offiziellen, die im Laufe der Jahre auf Genickbruch veröffentlicht wurden. 70 der hier gelisteten Befragungen wurden exklusiv von Genickbruch-Mitarbeitern durchgeführt.
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Interview

Interview mit Perry Saturn
Wer Perry Saturns Rückkehr zum Wrestling verfolgt hat, weiß, dass er durch die Hölle ging. Zurückgekehrt aus Drogensucht und Obdachlosigkeit kann Saturn nun mit neuer Begeisterung auf seine Karriere zurückblicken. Leider haben die Entscheidungen, die er früher getroffen hat, Einfluss auf sein Erinnerungsvermögen gehabt. "The LAW" und James Guttman vom ClubWWI.com befragten Saturn in zwei Interviews unter anderem zu seinen Erinnerungen an seine Zeit bei WWE, vor allem mit "Moppy". Die Antwort dürfte viele überraschen.

"Vor allem den Fans gefiel Moppy sehr. Leider war ich ständig so high, dass ich mich kaum noch daran einnere. Alle Ideen dazu kamen von den Writern, ich habe da nichts dazu beigetragen. Wie ich schon sagte, ich war ständig stoned. Ich konnte froh sein, dass ich es zu den Shows geschafft habe, von kreativem Input war da keine Spur. WWE hat tolle kreative Leute, die sich Dinge ausdenken, um dich over zu bringen. Und das schaffst du dann oder eben nicht. Ich hatte damals nicht nur nichts damit zu tun, ich hasste es richtig. Heute sehe ich den Humor darin, damals achtete ich aber nur darauf, dass niemand mitbekam, dass ich high war."

Über seine Gedächtnislücken:
"Ich war so schwer auf Drogen, dass mir ganze Jahrzehnte fehlen. Neulich war ich beim WWE Training Center und habe mir mit Eddies Tochter Shaul Guerrero einige Matches angesehen. Es gab da ein Match zwischen mir und Eddie, bei dem ich den WWE European Title von ihm gewonnen habe. Ich wusste nicht mal, dass ich diesen Titel überhaupt hatte, geschweigedenn, gegen wen ich ihn verloren habe oder so etwas. Aus meiner ganzen Drogenzeit fehlen mir Erinnerungen oder sind nur als vage Fetzen übrig."

Wann er mit den Drogen begann:
"Ich kam in meiner WCW-Zeit etwas damit in Kontakt und es geriet außer Kontrolle. Wir verdienten viel Geld und man kam leicht an das Zeug ran. Ich bin jemand, der alles im Übermaß tut und konnte daher nie genug bekommen. Und wenn man das nötige Geld zum Weitermachen hat, gerät das schnell außer Kontrolle. Wir hatten viel Geld und viel freie Zeit und waren ganz auf uns gestellt. Damals war Wrestling so populär, dass wir wie Rockstars behandelt wurden, wir konnten einfach nichts falsch machen. Manchmal waren wir auf Tour und dann wieder tagelang zu Hause und alles war eine große Party. Damals war Wrestling mehr das notwendige Übel, dass es einem erlaubte, Parties zu feiern."

Über seinen Wechsel zur WWF im Januar 2000:
"Damals geriet alles wirklich außer Kontrolle, denn dort ging es so professionell zu und man musste sich anpassen. Ich verdiente damals viel Geld und arbeitete nur vier Tage pro Woche. Den Rest der Woche war ich zu Hause und auf Drogen. Bei WCW fing es an und etwa zur Hälfte meiner WWE-Zeit war ich völlig im Eimer. Ich habe keine Ahnung, wie ich das so lange verheimlichen konnte. Ich redete nicht mit vielen Leuten, das hat wohl dabei geholfen. Ansosnsten ist es einfach ein Wunder, dass es niemand gemerkt hat."

Über die Angst, erwischt zu werden:
"Ich war ständig auf Konfrontationskurs. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass jemand mitbekam, was los war. Wenn sie es herausgefunden hätten, hätten sie mich zum Entzug geschickt. Sie wollten, warum auch immer, das Bestmögliche für ihre Leute tun. Ich war aber nicht bereit, meinen Lebensstil aufzugeben. Ich wollte keinen Entzug, sondern weitermachen, wie gehabt. Ich war kein großer Trinker und das hat mir dabei geholfen. Denn den Effekt den Drogen und Alkohol zusammen haben,kann man kaum verbergen. Dass ich nur Opiate nahm, machte es unauffälliger."

Über Chris Benoit:
"In der ganzen Zeit, in der ich Chris kannte, habe ich ihn nie wütend erlebt. Ich war oft sauer, manchmal so sehr, dass man mich festhalten musste. Eddie Guerrero war oft wütend, ich habe erlebt, wie in einer Bar grundlos einen Billard Ceue durch die Gegend warf. Ich habe Dean Malenko zwei Mal jemanden anschreien hören. Aber ich habe nie Chris so etwas tun gesehen. Ich bin oft feiern gewesen und manchmal ging einer von den Jungs mit. Chris hat mir schon beim ersten Mal gesagt, dass er auf keinen Fall Nancy betrügen würde. Er war ein treuer Ehemann und liebender Vater. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Ich kann keine Erklärung dafür finden. Die ganze Sache übersteigt mein Vorstellungsvermögen."

Über Todesfälle, die in die Zeit seiner Obdachlosigkeit fielen:
"Ich wusste nichts über die Tode von John Kronus oder Killer Kowalski. Bei Chris erfuhr ich es kurz danach und bei Eddie auch. Mir ging es damals so schlecht, dass das einfach nur weitere Gründe waren, high zu sein."

Überrascht es dich, dass die damaligen WCW-Verantwortlichen heute immer noch im Business aktiv sind?
"Es ist unglaublich. Es ist nicht zu fassen, wie vorhersehbar Dummheit ist. Dass jemand gesehen hat, was diese Leute damals gemacht haben und ihnen mit eigenem Geld die Chance zu geben, das zu wiederholen, kann man kaum glauben. Es ist schwer vorstellbar, dass TNA eine erfolgreiche Firma wird. Irgendwann wird dieser Frau das Geld ausgehen und dann müssen sie sich einen Neuen suchen, der ihnen eine Chance gibt. Vor allem Hulk Hogan taucht doch fast nur in Werbespots in der Show auf. Niemand sollte dafür bezahlt werden, zu Hause herumzusitzen."

Über seinen Auftritt am 30. Juni bei "Extreme Rising" antreten und die ECW-Fans:
"Die ECW Fans waren ganz anders als alle anderen Fans. Daher ist es supercool, dass ich am 30. bei Extreme Rising bin. Ich freue mich auf mein Match mehr als auf jedes andere seit einer langen Zeit. Ich habe noch keine Ahnung, mit wem oder gegen wen ich antreten werde aber ich freue mich einfach, wieder vor ECW Fans aufzutreten.Sowohl bei ECW als auch bei WWE arbeiteten die Leute so hart, wie sie konnten. Der Unterschied war, dass bei ECW die Fans für eine ganz neue Erfahrung sorgten. Niemand hatte je wieder solche Fans."
 
 
 
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