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Interviews

In dieser Rubrik findet ihr 564 Interviews mit Wrestlern und Offiziellen, die im Laufe der Jahre auf Genickbruch veröffentlicht wurden. 71 der hier gelisteten Befragungen wurden exklusiv von Genickbruch-Mitarbeitern durchgeführt.
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Interview

Interview mit Rob Conway
Die Seite WrestlingEpicenter.com führte ein Interview mit dem NWA-Champion Rob Conway.

Wie fühlt es sich an, NWA World Heavyvweight Champion genannt zu werden?
"Allein das zu hören, bringt schon ein Lächeln auf mein Gesicht. Ich bin mit der NWA aufgewachsen und daher ist eine Menge Stolz mit diesen Worten verbunden. Es ist so etwas, wie eine eigene Action Figur zu haben, es fühlt sich an, als wäre es jemand anderem passiert. Ich bin nur ein Typ aus New Albany, Indiana, der richtig hart gearbeitet hat. Viele Dinge sind mir passiert, von denen ich nie geträumt hatte, dass sie real würden."

Welche Bedeutung hat der Titel denn heute noch?
"Er ist in Übersee hoch angesehen, in den USA hat er aber nicht mehr das Prestige wie vor Jahren. Aber ich finde, es wird ihm langsam wieder mehr Bedeutung zuteil. Nicht so sehr wegen seiner Tradition, sondern auf Grund des Fehlens an Alternativen. WWE ist eine tolle Company und TNAW auch aber um WWE oder TNAW Champion zu werden, muss man exklusiv für diese Ligen anteten. Nur zehn oder zwanzig Mann aus einem 40 Mann-Roster bekommen je die Chance dazu. Bei der NWA haben wir dagegen über 30 Mitglieder. Es gibt also viel mehr Wrestler, die für die NWA antreten als für jede andere Company."

Wie war es, ein Tag Team Wrestler bei WWe zu sein, wo es doch nur so wenige Tag Teams gab?
"Es war nicht schwierig, denn wir waren nur dort ein festes Team. Wir waren immer entweder Champions oder Top Herausforderer. Wir waren die Konstante dort und waren die, die andere Teams aufgebaut haben. Wenn ein Team kaum Reaktionen bekam, stellte man sie gegen uns. Wir zogen immer Heat. Es war für uns einfach, ein Tag Team zu sein aber unsere Gegner mussten wir uns praktisch selbst aufbauen."

Einer deiner nächsten Herausforderer ist Ricky Morton.
"Ricky Morton ist großartig. Er kann immer noch alles, was er früher konnte und mit ihm zu arbeiten ist immer noch toll."

Eine Zeit lang hattest du ja auch eine Art "Mini"-Legend Killer-Gimmick, richtig?
"Randy Orton hat nie gegen Legenden gewrestlet. Er hat ihnen ins Gesicht gespuckt und ihnen dann einen RKO verpasst. Matches gab es da nie. Die einzige Ausnahme war Mick Foley aber der war noch nicht einmal 40 und eher ein Mitglied des Stammkaders. Ich hatte richtige Matches mit den Legenden, der Begriff Legend Killer passt daher nicht, denn dafür hätte ich deutlicher gewinnen müssen. Ich fühlte mich geehrt, gegen sie anzutreten aber ich denke, die meisten haben dabei mitgemacht, um entweder einen Job bei WWE zu bekommen oder um mehr Aufmerksamkeit für mehr Independent-Jobs zu bekommen. An mein Match mit Greg Valentine erinnere ich mich noch genau. Er war großartig und ich bin stolz auf das Match.

Heath Slater hatte letztes Jahr ja eine ähnliche Storyline. Was denkst du darüber?
"Der Unterschied ist, dass ich damals schon einen Namen hatte und schon Leute wie Chris Benoit geschlagen hatte. Slater hätte eigentlich schon froh sein dürfen, ein Autogramm von Leuten wie Sid zu bekommen. Für ihn war es sicher eine Ehre, denn diese großen Namen haben ihn erst wirklich auf die Landkarte befördert, während ich schon jemand war, bevor ich begann, auf den Legenden herum zu hacken."

Warum hast du nie den ganz großen Push bekommen?
"Der Head Writer von RAW hatte sich eine Auszeit genommen, um ein Drehbuch für einen WWE Film zu schreiben, als mein Gimmick kreiert wurde: "The Con Man". Man sagte mir, man wolle erst einmal, dass die Leute auf mich aufmerksam werden. Ich trat gegen Undercard Babyfaces an und war nicht besonders verhasst, weil sie auch nicht sonderlich beliebt waren. Dann kam die Sache mit den Legenden und das Gimmick kam ins Rollen. Dann kam der Writer zurück und meinte, er verstehe mein Gimmick nicht und außerdem war es sowieso nicht seine Idee. Ich erklärte ihm, dass die Leute gerade anfingen, mich zu bejubeln, also warum nicht einen Face Turn versuchen. Er meinte nur, er sähe mich nicht als Face und danach gewann ich praktisch kein Match mehr."

Wie hast du das Ende deiner WWE-Karriere erlebt?
"Nachdem ich sowieso kaum noch eingesetzt wurde, sah ich auch keine Notwendigkeit mehr für eine strikte Diät und ein rigoroses Trainingsprogramm und veränderte meinen Look. Dass mein Match gegen Jeff Hardy auch das letzte meiner WWE Karriere sein würde, hätte ich nicht erwartet. Ich wrestlete trotz einer gerade absolvierten Nasen-OP, wegen der ich kaum Luft bekam. Der Plan war, ich hätte RAW verlassen sollen und bei SmackDown La Résistance wieder aufleben lassen sollen. Aber dazu kam es nie."

Du bist oft für Juggalo Championship Wrestling angetreten. Wie war es da?
"Neben WWE war das vielleicht die am professionellsten geführte Liga, für die ich je gearbeitet habe. Die ICP liebt Wrestling wirklich und macht es nicht des Geldes wegen. Sie machen es, weil es ihnen Spaß macht und das beschert uns einen weiteren Platz, wo Leute arbeiten können und das ist wichtig. Ich bin dort auch nie aufgefordert worden, etwas zu tun, was ich nicht wollte. Sie wissen, dass ich ein Wrestler bin und kein Hardcore-Typ und das wissen sie auch zu schätzen."

Was denktst du über TNAW?
"Ich finde es toll, dass sie jetzt on the road veranstalten und live senden. Damit können die Fans sehen, was die Wrestler dort ohne Schnitte zeigen können. Bei WWE denken alle, sie müssen unbedingt RAW sehen, während SmackDown aufgezeichnet ist und damit kann man auch gleich darüber lesen, statt es zu schauen. Dein Match liegt in den Händen derer, die die Show schneiden und das kann manchmal auch schaden, wenn man es zum Beispiel in zwei Hälften aufteilt. Dadurch, dass man aus Orlando raus ist, wird man auch eher merken, wer over ist und wer nicht. So wie ein Indy-Wrestler vielleicht in der einen Gegend zieht, in der anderen aber völlig unbekannt ist."

Könntest du dir denn vorstellen, dort hin zu gehen?
"Man müsste mich schon als einen Topstar einsetzen, damit das für mich Sinn machen würde. Viele Jungs springen einfach darauf an, im TV zu sein, auch wenn es ihrer Karriere schadet. Wenn es dann aus irgendwelchen Gründen nicht klappt, sieht es so aus, als wäre man nicht gut genug gewesen und das schadet dem Ruf. Mir geht es in der NWA gut und als ehemaliger WWE Superstar komme ich auch gut zu Recht, ohne bei einer großen Liga zu sein."
 
 
 
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