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Interviews

In dieser Rubrik findet ihr 563 Interviews mit Wrestlern und Offiziellen, die im Laufe der Jahre auf Genickbruch veröffentlicht wurden. 70 der hier gelisteten Befragungen wurden exklusiv von Genickbruch-Mitarbeitern durchgeführt.
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Interview

Exklusivinterview mit Axel Dieter Jr.
Vor einigen Wochen hatte unser Moderator Southern Sensation die Gelegenheit, ein Interview mit dem wXw 16-Carat Gold Finalisten Axel Dieter Jr. zu führen. Der charismatische Hamburger nahm sich 45 Minuten lang Zeit um über seine Karriere und seine Ziele zu sprechen.

GB.com: Hallo Junior, vielen dank erstmal dafür, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Fangen wir am besten am Anfang an. Du bist ja durch deinen Vater, Axel Dieter zum Wrestling gekommen, wie war das denn so als Kind von einem Wrestler aufzuwachsen? Wann hast du, dass erste Mal bewusst mitbekommen, was dein Dad da so macht?
Junior: Das war natürlich total prägend. Für meinen Vater war und ist Wrestling schon immer sein Ein und Alles und ich bin mit dieser Einstellung natürlich aufgewachsen. Ich fand das schon als kleiner Junge unglaublich toll! Als kleines Kind bin ich schon auf dem Schützenplatz in Hannover rumgeturnt und das war damals natürlich total unglaublich für mich. Damals war Catch erst ab 18 erlaubt, also wurde ich durch die Garderoben reingeschmuggelt. Das ist definitiv eine der aller schönsten Kindheitserinnerungen überhaupt für mich.

GB.com: Wie hat dein Freundeskreis darauf reagiert, dass dein Vater Catcher war?
Junior: Ehrlich gesagt, war das eher so, dass mein Dad der Schrecken des Dorfes war. Der hat natürlich nie lang gefackelt, wenn's irgendwo Ärger gab. Die Leute waren schon ok mit ihm, aber waren vorsichtig auf jeden Fall. Auf Dorffesten bspw. waren wir dadurch nicht so gern gesehen ;)

GB.com: Wer hat dich denn neben deinem Vater beeinflusst?
Junior: Als kleiner Jung fand ich Hulk Hogan sehr cool, ganz typsich. Bin aber auch mit vielen europäischen Wrestlern groß geworden. Mile Zrno, Caswell Martin, Steve Wright fand ich, neben meinem Vater, schon immer cool. Hab auch wirklich viele alte Sachen von meinem Vater geguckt und daher viel Einfluss aus dieser Zeit. Trainingsmäßig habe ich bei der EWP und Christian Eckstein angefangen, wofür ich bis heute sehr dankbar bin. Danach, als ich nach Hamburg gezogen bin, hab ich im NFC trainiert. Ich hatte natürlich auch das Glück viel von anderen Profis wie Michael Kovac mitzubekommen und vor Allem gab es Gott sei Dank Menschen, die sich um einen gekümmert haben, die etwas in Einem gesehen haben und wollten das man sich bestmöglich weiterentwickeln kann, wie das gesamte wXw Office oder Big Daddy Walter, der heute einer meiner besten Freunde im Business ist.

GB.com: Du hast ja dann bei Karsten Kretschmer NFC Da Mack kennen gelernt, habt ihr euch auf Anhieb verstanden oder war das mehr Liebe auf den zweiten Blick?
Junior: Ne wir haben uns vom ersten Augenblick an perfekt verstanden, wir haben zusammen trainiert, waren mal feiern und haben Kontakt gehalten. Mack war mein erster Gegner, auch relativ schnell mein Tag Team Partner und wirklicher Freund mit dem man das ganze Wrestling Ding zusammen angehen konnte. Er hat wie ich, wirkliche Leidenschaft für den Ringkampf und das verbindet uns auf ewig. Heute ist er wie mein großer Bruder und uns gibt's seit damals immer im Doppelpack.

GB.com: Wie seid ihr zu wXw gekommen?
Junior: Eigentlich ziemlich durch Walter. Wir hatten aber auch schon immer gern mit Tassilo Jung Kontakt. Er war einfach schon immer, von Beginn an, cool zu uns und wir hatten immer ne gute Zeit zusammen, auch bevor wir in der wXw ankamen. Dadurch dass wir halt dauerhaft gecatcht haben, dadurch immer mal wieder Walter gesehen haben, Tas uns auch kannte und wusste wie wir ringen und es einfach einen günstigen Zeitpunkt für uns und die wXw gab, bekamen wir die Möglichkeit in der wXw zu debütieren. Wir haben dann unser erstes wXw-Match in Oberhausen bekommen und wurden direkt total cool und warmherzig aufgenommen, sowohl vom Team, als auch von den Fans, wofür wir noch heute sehr dankbar sind. Oberhausen ist für mich und Mack auch definitiv ein ganz spezieller Ort zu kämpfen.

GB.com: Ihr seid ja jetzt schon 'ne Zeit bei wXw, wie weit hat sich die Company seit deinem Debüt verändert?
Junior: Mack und ich sind ja erst gekommen, als der Stein schon am Rollen war. Die wXw hatte schon da den Vorteil, ein starkes Team aus Menschen zu haben indem alle Bock drauf haben was zusammen zu schaffen und da richtig viel Arbeit reinstecken. Es hat sich schon jetzt unglaublich viel getan, wir haben einen Haufen Tourstopps dazu bekommen. Frankfurt, Hamburg, Berlin jetzt auch München, wir touren durch ganz Deutschland, das ist unfassbar. Es wird mit einer hohen Professionalität und viel Fleiß von vielen Menschen gearbeitet und ich denke, das ist einer der Gründe wieso wir nun schon da stehen, wo wir stehen, nämlich an einem Punkt an dem Ringkampf tatsächlich wieder professionell innerhalb von zwei Touren im Jahr, durch ganz Deutschland veranstaltet wird. Ich bin sehr stolz ein Teil davon zu sein.

GB.com: Die WWE hat auch zur Zeit Medientechnisch auch 'nen zweiten Frühling hier in Deutschland. Meinst du dass wXw profitiert?
Junior: Kann ich gar nicht genau sagen. Es ist natürlich gut wenn Wrestling von der breiten Masse gesehen wird, aber WWE ist natürlich auch sehr schwer mit allem anderen zu vergleichen, denn höher und besser gehts ja einfach nicht. Es ist jedenfalls cool das Wrestling im Allgemeinen in Deutschland wieder mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt.

GB.com: Wenn wir von WWE reden müssen wir auch über Axel Tischer sprechen. Ich selbst war beim Carat und hab gesehen, wie nah dir diese „Abschiedsfeier“ gegangen ist. Wie weit hat dich Axel beeinflusst?
Junior: Unglaublich, ich kenne Axel seit meinem zweiten oder dritten Match, noch lange bevor ich in der wXw gerungen habe. Ich habe ihn damals während der Zeit in der wir viel in Dänemark gekämpft haben, kennengelernt und er ist tatsächlich seitdem einer meiner besten Freunde geworden. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut mit ihm verstanden und uns immer extrem gefreut wenn wir was mit ihm machen konnten, weil er einfach ein unglaublicher guter Mensch ist, charakterlich, wie auch im Ring. Für mich war das dann auch tatsächlich emotional sehr, sehr schwierig als er ging. Gerade Carat und das Thüringen Wochenende, denn da ging ja nicht nur ein Top-Wrestler, sondern auch ein wahrer Freund.

GB.com: Welche Chancen räumst du ihm denn bei WWE ein?
Junior: Kann ich natürlich schwer einschätzen, weil ich nicht weiß wie dort die Abläufe sind, aber was ich weiß ist, dass es keinen Besseren hätte treffen können. Axel ist der beste Repräsentant für Deutschland! Ich bin mir zu 100% sicher, dass er nur gewinnen kann. Er hat ein unheimliches ringerisches Können und wenn es um Willen und Engagement geht, haben die Jungs da drüben sicher selten so ein Arbeitstier gesehen! Er hat den absoluten Willen, ist ein leidenschaftlicher Ringer und ich bin mir sicher dass er es schaffen wird, da drüben zu zeigen was er drauf hat, das weiß ich!

GB.com: Woran liegt es, dass so wenige deutschsprachige Wrestler den großen Schritt gehen? Wir haben ja in Deutschland ein paar Talente.
Junior: Naja, es ist ja nun nicht so dass man da mal rüber fliegt und sagt: „Hey WWE hier bin ich“ und du wirst unter Vertrag genommen. Amerika ist ein riesiges Land mit unglaublich vielen talentierten Leuten. Es gibt sicher einige die gerne dort hin wollen und die Entwicklung und die Richtung die das WWE Talentscouting derzeit fährt ist ja auch wahnsinnig cool. Andererseits gibt es ganz bestimmt auch Ringer die gern in anderen Orten wie Japan antreten wollen, so hat halt jeder seine eigenen Ziele, auch wenn die WWE da sicher meist ganz oben steht.

GB.com: Wie sieht dass denn bei dir aus? Planst du mal wirklch 'n Jahr freizunehmen und durchs Wrestling die Welt zu bereisen oder gefällt dir dein Status als „Weekend Warrior“ derzeit?
Junior: Jeder der mich kennt weiß, dass Wrestling eine wahre Herzensangelegenheit für mich ist. Da geht absolut nichts drüber. Ich würde in jedes Land dieser Welt für den Ringkampf reisen, aber selbst wenn ich in 10-20 Jahren, weiterhin ausschließlich in Deutschland angetreten bin, bis auf kleine Ausreißer, dann ist das auch cool für mich, denn es ist immer noch das was ich immer machen wollte. Ringkampf, damit bin ich aufgewachsen, das war immer mein Traum und das ist alles was ich immer machen wollte seitdem ich ein kleiner Junge bin. Japan ist z.b. ein absoluter Traum für mich, ich liebe Japan und den japanischen Ringkampf. Eine Karriere wie Devitt (Finn Bálor), ist da für mich ein absolutes Traumbeispiel, was für ein Werdegang.

GB.com: Einige sehen dich als das zukünftige Gesicht von wXw, was hältst du davon?
Junior: Das ist immer so eine Sache, es gibt sicher auch genug Menschen die mich nicht mögen oder das nicht so sehen, ist ja auch immer irgendwo eine Geschmacksfrage. Mein Standpunkt dazu ist einfach. Jedes Mal wenn ich kämpfe, versuche meine beste Leistung zu zeigen und jedem einzelnen Zuschauer, ob er mich mag oder nicht, zu zeigen das ich mit Leidenschaft und Herzblut kämpfe. Ich versuche durch jeden Kampf, deutlich zu machen was mir der Ringkampf bedeutet. Damit habe ich dann schon eine Gemeinsamkeit mit jedem einzelnen Fan in jeder Halle,nämlich Liebe zum Ringkampf. Nicht jeder muss einen mögen, ich hoffe einzig darauf, dass die Menschen genau das sehen und anerkennen was ich dort im Ring gebe, solange das so ist, bin ich zufrieden. Was in 5 Jahren ist, weiß ich natürlich nicht. Wir haben schon jetzt viel Starpotential: Walter, Karsten Beck, Bad Bones, um nur einige zu nennen. Klar freu ich mich sehr wenn Leute sowas über mich schreiben, wie gesagt das alles bedeutet mir so viel, dass mich sowas wirklich ehrt. Mich freut diese Art der Anerkennung, von Menschen die wie ich den Sport lieben, sehr. An meiner Einstellung ändert das natürlich nichts und ich versuche einfach weiter durchzuziehen.
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