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Sudel-Axels schwarzer Kanal

In 11 Episoden philosophierte unser hauseigener Kritiker Sudel-Axel unter Zuhilfenahme verschiedener Quellen über Bizarres und Katastrophales aus der Wrestlingwelt. Hier könnt ihr nachlesen, was er damals zu motzen hatte.
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Folge 9: Die Top Ten der vergessenen Storylines
Sport frei, Genickbruch-Abhängige...

... und willkommen zur neuesten Ausgabe von Sudel-Axels schwarzem Kanal. Weird World of Wrestling lässt uns leider im Stich und bietet seine Updates in Zukunft nur noch innerhalb eines monatlich erscheinenden Bezahl-Newsletters an. Wir als Proletarier unterwerfen uns diesem imperialistischen Kommerzdruck nicht und suchen uns andere Quellen. Deshalb wird bei dieser Ausgabe des schwarzen Kanals zum zweiten Mal Dan Wilson's Shooting Gallery zur Quelle. Nachdem es beim ersten Versuch die Top Ten der Entlassungen gab, gibt es diesmal die Top Ten der vergessenen Storylines. Eine der unschönsten Sachen in der Welt des Wrestlings ist es schliesslich, wenn ein Angle kurzerhand fallengelassen und nie wieder erwähnt wird. Diese Storylines landen im Tal der geächteten Angles - ein Platz, der von Fans und Promotern gleichsam gefürchtet wird. Dan Wilson stieg den steilen Abhang in dieses Tal hinab und holte die zehn besten Beispiele hervor. Pfeilschnell wie ein Dortmunder Spieler, der um zu reklamieren zum Schiedsrichter stürmt, legen wir los.

1. G-TV
"G-TV" wurde auf dem Höhepunkt der Attitude-Ära in der World Wrestling Federation eingeführt. Der Angle sah so aus, dass diverse Backstage-Zwischenfälle von einer versteckten Kamera gefilmt wurden. Ein paar der Zwischenfälle führten nur zu Matches bei Raw, einige aber führten sogar zu länger angelegten Fehden. Viele Fans begannen nun zu spekulieren, wer für G-TV verantwortlich sein könnten - die meisten vermuteten Goldust dahinter. Wie auch immer, die Geschichte wurde niemals aufgelöst - man liess sie so schnell fallen, wie man es sonst nur von Dortmunder Angreifern im gegnerischen Strafraum kennt.

2. Wer fuhr den Hummer?
Im Juni 1999 befand sich Kevin Nash bei einer Ausgabe von WCW Monday Nitro in einer Limousine, als ein weisser Hummer angefahren kam und eben diese Limousine rammte. Fortan hypte man einen Pay-Per-View nach dem anderen (nämlich vom Great American Bash im Juni bis hin zu Road Wild im August) damit, dass dort endlich der Fahrer des Wagens enthüllt werden würde. Es kam, wie es kommen musste - der Fahrer wurde nie genannt. Fast ein Jahr lang war es dann totenstill um die Storyline - so wie man es sonst nur vom Dortmunder Fanblock bei einem Rückstand der eigenen Mannschaft kennt - bis sie dann plötzlich bei der Fehde von Hulk Hogan und Billy Kidman wieder ausgegraben wurde. Auch dieses Mal wurde kein Fahrer explizit benannt - die Storyline wurde nie endgültig aufgelöst.

3. Cactus Jacks Amnesie
Nach einem brutalen Match gegen Vader, bei dem es unter anderem eine Power Bomb auf den blanken Hallenboden gab, hiess es, Cactus Jack hätte eine Amnesie erlitten. Jack schlenderte fortan auf den Stra0en umher und begann ein neues Leben, während seine Frau versuchte, ihn daran zu erinnern, wer er wirklich war. Die ganze Sache wurde unter der Überschrift "Cactus Jack, Lost in Cleveland" geführt. Kurze Zeit später wurde die Geschichte wie aus dem Nichts gecancelt und über Jacks Amnesie wurde nie wieder ein Wort verloren. Cactus kehrte einige Zeit später wieder voll bei Sinnen in die WCW zurück, seine Karriere in der Liga stand jedoch schon kurz vor dem Ende.

4. nWo - "Poison"
Als die New World Order im Februar dieses Jahres in die World Wrestling Federation gebracht wurde, wurde sie als das "Gift" gehypt, das die WWF von innen heraus zerstören würde. Dies war jedoch nicht wirklich wahr - das einzige, was die WWF von innen heraus zerstörte, war das Schreiberteam. Die nWo verlor ziemlich schnell an Bedeutung, als Hulk Hogan die Gruppe verliess und durch X-Pac quasi ersetzt wurde. Als Big Show und kurzzeitig Booker T in den Stable kamen, ging es von Show zu Show weiter den Bach hinunter. Als Shawn Michaels dann beitrat, schien die Storyline nochmal eine Chance zu erhalten, doch nachdem sich Kevin Nash verletzte, stampfte man die Geschichte komplett ein. Ruhe in Frieden, New World Order.

5. Wer ist der Vater von Stacy Keiblers Baby?
Eine Storyline, die ähnlich sinnlos war wie ausnahmslos jede politische Diskussion mit Ex-XXL-Pressesprechern von Düsseldorfer Fussballvereinen. Nachdem Stacy Keibler angeblich schwanger geworden war, sollte sie ihren damaligen Freund David Flair bei einer Ausgabe von WCW Monday Nitro heiraten, doch dann hiess es plötzlich, David sei gar nicht der Vater des Kindes. Das führte zur Trennung von David und Stacy und sollte in der Folge eigentlich eine Fehde zwischen David und seinem Daddy Ric Flair einleiten, der statt seiner angeblich der richtige Vater von Stacy's Ungeborenen sein sollte. Stacy verschwand nach dieser Situation für einige Zeit aus dem Geschehen im TV und kehrte dann als Manager von Shawn Stasiak zurück. Schwanger war sie plötzlich nicht mehr - und Erwähnung fand die Storyline in den Shows ebenso nicht mehr. Mittlerweile testet Stacy die Manneskraft anderer Herren der Schöpfung.

6. Fake Undertaker
Wie auch im Gimmick-Müll unter dem Punkt "The Undertakers Wiederauferstehung" nachlesbar ist, verlor der Taker beim 1994er Royal Rumble in einem Casket Match gegen Yokozuna. Danach verschwand er für ein paar Monate von der Bildfläche. Dann trug es sich zu, dass Ted DiBiase anfing zu erzählen, er sei der neue Beherrscher des Undertakers. Paul Bearer bestritt dies, was dazu führte, dass beide Manager "ihren" Undertaker zum Summerslam brachten, wo sie gegeneinander kämpfen sollten. Der falsche Undertaker (alias Brian Lee) wurde vom richtigen Undertaker vermöbelt und ward von einem Tag auf den anderen nie wieder in der WWF gesehen.

7. Das Zerwürfnis von Triple H und Steph
Die "McMahon Helmsley" - Ära war eine treffsichere Idee der WWF - treffsicher wie Giovane Elber beim Anvisieren des "Gesichts" von Jens Lehmann. Im Sommer 2000 versuchte die WWF, ein Zerwürfnis von Hunter Hearst Helmsley und Stephanie McMahon anzutesten. Die beiden bekamen Probleme miteinander, da Triple H Kurt Angle als mögliche Bedrohung für seine Ehe ansah. Auch Trish Stratus schien die Stabilität der Ehe zu bedrohen. Nachdem die WWF diese Storyline ein paar Wochen angetestet hatte, warf sie sie kurzerhand wieder über den Haufen und brachte HHH und Steph wieder zusammen, als sei nie etwas gewesen. Anderthalb Jahre später grub man die Idee wieder aus und siehe da - diesmal gingen beide wirklich getrennte (Story-) Wege.

8. Ravens mysteriöser weiblicher Ninja
Eine ganze Zeit lang tauchte ein maskierter Ninja wieder und wieder bei Kämpfen von Raven auf und half ihm, seine Gegner zu bezwingen. Am Ende wurde aufgedeckt, dass hinter der Maske Tori steckte - doch direkt nachdem man dies offenbarte, verschwand Tori wieder aus dem WWF-Programm und wurde kurze Zeit später entlassen. Es heisst, Tori hätte bei einem ihrer Auftritte als Ninja Hardcore Holly mit einem Gegenstand verletzt. Dies soll wohl der Grund für das Ende des Angles und ihrer Entlassung gewesen sein.

9. Hawks Selbstmordversuch
Bei einer RAW-Ausgabe im Jahre 1998 kletterte Road Warrior Hawk während eines Kampfes von Road Warrior Animal auf den Titan Tron und drohte an, er würde springen. Animal versuchte nun gemeinsam mit Freund und Manager Paul Ellering, Hawk die Sache wieder auszureden. Droz kletterte dann ebenfalls auf den Tron und wollte Hawk abhalten, was dazu führte, dass Hawk "versehentlich" abstürzte. Der Vorfall wurde schnell vergessen und fortan ignoriert. Kurze Zeit später verließ die Legion of Doom die WWF, nachdem sie in McMahon-Land eine ganze Menge unsinniger Storylines über sich hatte ergehen lassen müssen.

10. Die Jagd nach Stan Hansen
In den frühen Neunzigern jagte eine Gruppe von "Desperados" Stan Hansen, den "Bad man from Borger, Texas". Die Gruppe bestand aus Black Bart, Deadeye Dick und Dutch Mantell. Eine ganze Weile liess man die Storyline laufen, dann wurde sie ohne ein weiteres Wort zu verlieren gestrichen. Hinter den Kulissen hatte es zahlreiche Vetos gegen die Fehde gegeben, Hansen hatte sich geweigert, mit den Desperados zusammenzuarbeiten und verließ daraufhin die WCW in Richtung Japan, wo er deutlich mehr Respekt erhielt und gefürchtet wurde.

Und damit sind wir schon am Ende von dieser Ausgabe des schwarzen Kanals - ich hoffe, ihr werdet deshalb nicht so wehleidig reagieren wie der durchschnittliche Dortmunder Spieler nach einem verlorenen Spiel.
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