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Genickbruch on Tour (Glasgow #1)

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"Genickbruch on Tour (Glasgow #1)" von Indikatorgroupie
Halli, hallo, hallöle und Willkommen zu unserer neuen Rubrik bei Genickbruch "GoT - Genickbruch on Tour". Was sich dort hinter verbirgt? Nun. Wrestling gehört zu unseren Hobbies und meistens besteht das nicht nur darin, sich eine Show über's Fernsehen, Tablet oder am Computer anzuschauen. Sondern manchmal ist man auch gerne bei Wrestlingshows live vor Ort. Meine Wenigkeit trifft man zum Beispiel jeden Monat bei German Wrestling Federation. Diesmal waren wir aber nicht in Deutschland unterwegs, sondern vielmehr in Schottland. "Fear & Loathing X" von Insane Championship Wrestling stand auf dem Programm, die wohl größte Show im europäischen Wrestlingbereich. Mit wir meine ich übrigens drei weitere Mitstreiter aus dem Boardhell: The Puke in your Coffee (bescheuerter Name mein Herzblatt und in den Reisebereichten wird er auch einfach nur Mante genannt), Iceman.at und unser Berichteschreiberling Hedder3:16. Eigentlich sollte auch noch unser ehemaliger Mitarbeiter Southern Sensation die Reise antreten, musste aber leider krankheitsbedingt absagen. Dementsprechend ging es dann am Freitagmorgen mit einem leicht tränenden Auge in Richtung des Bahnhofes Südkreuz, wo ich den manchmal leicht verpeilten Mante abgeholt habe. Von dort ging es dann mit dem Zug weiter in Richtung Flughafen. Eine kurze Erklärung für alle Nicht-Berliner: Wir haben in Berlin drei Tarifbereiche (A, B und C) und der Flughafen Schönefeld liegt (natürlich) im C-Bereich. Normalerweise habe ich eine Monatskarte für den AB-Bereich und hab auch nie eingesehen, mir für eine Station noch ein Anschlussticket für 1,30 € oder 1,40 zu holen. An diesem Tag hatte ich allerdings keine Monatskarte, musste mir also daher ein Einzelticket holen und hab mir dann einfach eins für den ABC-Bereich geholt. Kaum habe ich dies einmal gemacht, wird man auch prompt kontrolliert. Der Kontrolleur war aber ganz entspannt, denn Mante hatte vergessen sein Ticket zu stempeln (normalerweise muss man dafür dann hier eine Strafe zahlen). Also nächste Station kurz rausgehüpft, gestempelt und weiter. Im Flugzeug dann erstmal das erste Bierchen und Lotterielose gegönnt, ehe wir gegen 14 Uhr in Glasgow ankamen. Und dort sollte dann das erste Mal das Hauptproblem des anstehenden Wochenendes auftauchen: der schottische Akzent. Es hat tatsächlich einige Zeit gedauert, bis wir in einem Taxi zur Unterkunft saßen, da wir nicht verstanden haben, warum der Taxifahrer uns nicht mitnehmen wollte. Nach weiteren Gesprächen offenbarte sich das Problem, er brauchte wohl noch den "Postal Code". Das haben wir allerdings nicht heraushören können, weswegen wir erstmal noch am Flughafen standen. Problem konnte aber gelöst werden und so standen wir wenige Minuten später in unserer Unterkunft. Eine kleine gemütliche Doppelhaushälfte, etwa 10-15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Hedder und Iceman waren schon vor uns in Glasgow ankommen und haben erstmal das Frühstück und natürlich das Nächstliegende Pub ausprobiert. Nach einer herzlichen Willkommensrunde und philosophisches Gelaber über Wrestling machten wir uns dann auch schon wieder auf den Weg.

Eigentlich hatten wir nämlich nur geplant, zu Fear & Loathing X zu gehen. Einen Tag zuvor gab es aber noch eine weitere Show der ICW (France 98) und am Freitagabend haben wir sogar noch eine Wrestlingshow in Glasgow gefunden. Denn Glasgow Pro Wrestling Asylum feierte sein dreijähriges Jubiläum und wir ließen uns das natürlich nicht entgehen. Die GPWA ist die Wrestlingschule von Insane Championship Wrestling, daher waren auch einige bekannte ICW-Wrestler vor Ort. Außer Mark Coffey, sodass uns die Live-Version von Polo Promotions vorerst verwehrt wurde. Kleiner Wermutstropfen bereits vor der Veranstaltung, die GPWA veranstaltet offensichtlich nur PG-freundliche Shows und daher gab es keinen Alkoholverkauf. Da wir aber schlaue Männer sind, haben wir uns vorher noch mit einer 3L-Flasche Cider eingedeckt (Alkohol ist auf der Insel scheinbar manchmal ziemlich billig, die Flasche hat mich knapp 3 Pfund gekostet). Da es keine Taschenkontrolle gab konnten wir so in der Pause noch ein wenig nachschenken. Zur Show selbst gibt es tatsächlich nicht so viel zu sagen, da man merkte, dass einige Wrestler noch in den Kinderschuhen stecken. Das ist auch gar nichts Schlimmes, alle Matches waren durchaus solide, aber es gab eben keine Ausreißer nach oben. Stimmungstechnisch war es dagegen ganz unterhaltsam, was insbesondere an der Ausländergruppe (uns) lag. Ein paar andere Fans waren wohl irgendwann etwas genervt von uns, die Mitarbeiter und vor allem aber auch die Wrestler hatten sichtlich Spaß daran, dass wir uns verbal an der Show beteiligt haben. Jackie Polo freute sich immer wieder über unsere Sprechchöre (liebe Grüße an den Fan in der zweiten Reihe, der lautstark "JACKIE" brüllte, was wir mit "POLO" beantworteten), Thatcher Wright dagegen brauchte einige Zeit bis er endlich etwas sagen konnte, da wir ihn immer wieder mit PG-freundlichen Chants unterbrochen haben.

Nach der Show wurden wir dann ziemlich zügig aus dem Asylum rausgeworfen. Im Prinzip hieß es nach dem letzten Match sofort, dass alle die Halle jetzt verlassen müssen (sollte man mal bei deutschen Promotions einführen). Dennoch blieben Mante und ich noch kurz drin, da der junge Mann sich noch ein paar Unterschriften abholen wollte. Er hatte nämlich als Vorbereitung Autogrammkarten im Panini-Sammelalbumstil gebastelt, was bei den Wrestlern wirklich sehr gut ankam. Nachdem er sich ein paar Unterschriften abgeholt und ich noch kurz mit ein paar Wrestlern gequatscht hatte, sind wir dann zu den beiden anderen Kumpanen gestoßen. Auf dem Weg zur Unterkunft haben wir uns noch schnell etwas zu Essen besorgt (ich werde mit Fish & Chips nie warm), haben noch weiter über Wrestling geschnackt und der erste Abend in Glasgow neigte sich dem Ende hin. Das war auch wiederum eine gute Idee, denn der Samstag sollte zum längsten Tag für uns werden. Neben einer kleinen Shoppingtour bei Lidl und einem Besuch bei einem Fußballspiel stand abends nämlich die nächste Wrestlingshow auf dem Programm. Dazu und noch viel mehr gibt es dann im zweiten Glasgow-Reisebericht zu lesen!
 
 
 
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