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Best of... Mai 2009

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Kolumne
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"Best of... Mai 2009" von Ben



Best of… Mai 2009


2002. WWE gab bekannt, seine beiden Hauptshows Smackdown und RAW fortan zu trennen. Wrestler würden aufgeteilt werden und von nun an exklusiv in ihrem jeweiligen Brand auftreten. Des Weiteren führte man Präsidenten ein, die die jeweiligen Shows leiten sollten. Für RAW war dies Ric Flair und für Smackdown Vince McMahon. Zunächst trat der WWE Champion bei beiden Shows auf. Prominenteste Draft Picks waren für RAW The Undertaker und für Smackdown The Rock. Später verpflichtete sich der WWE Champion Brock Lesnar, seinen Gürtel exklusiv für die blaue Show zu verteidigen, was die Rostertrennung komplettierte. Triple H wurde vom zwischenzeitlich ernannten General Manager Eric Bischoff zum RAW Champion ernennt. Die Leitung von Smackdown übergab Vince McMahon seiner Tochter Stephanie McMahon.
2004. Man veranstaltete die erste Draft Lottery, bei der jeder General Manager insgesamt 6 Superstars der anderen Show auswählen durfte, die das Roster wechselten. Größte Sensation war der Wechsel von „Mr. RAW“ Triple H zum B-Brand, der jedoch im Austausch gegen gleich drei Wrestler nur wenige Tage nach der Lottery wieder aufgehoben wurde. Einzig nennenswerter weiterer Draft war Shelton Benjamin, der so seinen ersten Singles-Push erhielt, indem er gleich nach seinem Split von Charlie Haas Triple H in seinem RAW-Debüt besiegen durfte. Insgesamt wechselten 18 Wrestler das Roster, die Folgen waren speziell im Main Event überschaubar.
2005. Erstmals zog sich die Draft Lottery über einen ganzen Monat hin und es wurden ebenso erstmals wirklich eine Reihe prominenter Namen gewechselt. WWE Champion John Cena war als erster Draft Pick für RAW eine wahre Sensation. Das Ungleichgewicht, dass nun beide Titel bei RAW waren, wurde durch den finalen Draft des World Champions Batista in den Smackdown-Brand wieder ausgeglichen. Mit Rob Van Dam, Big Show und Kurt Angle bekam der rote Brand noch drei weitere Big Names zugelost, während sich Smackdown hauptsächlich mit Midcardern zufrieden geben musste. Erstmals kam laute Kritik auf, die Lottery würde Smackdown immer weiter zu RAW’s Gunsten schwächen und es immer weiter zum B-Brand degradieren.
2006. Der kleinste Draft der Geschichte begründete sich durch die Wiedereröffnung der ECW als eigenen WWE-Brand. General Manager Paul Heyman durfte sich jeweils einen RAW und einen Smackdown-Superstar auswählen und pickte mit RVD und Kurt Angle zwei absolute Big Names. Erstgenannten erklärte er nach seinem WWE-Championship-Gewinn über John Cena beim zweiten One-Night-Stand-PPV gleichzeitig zum ECW Champion.
2007. Erstmals fand die Draft Lottery zwischen drei WWE-Brands statt. Die Shows mussten sich ihre Drafts in einer dreistündigen RAW-Show erkämpfen – es waren nicht mehr die General Manager, die frei wählen durften. Erneut verzichtete man auf die ganz großen Namen. Wieder standen einigen Upper-Midcard-Drafts wie Bobby Lashley, Ken Kennedy und Booker T für RAW wieder nur weit unprominentere Namen wie The Great Khali oder Chris Masters für Smackdown gegenüber. ECW spielte eine absolut untergeordnete Rolle und verlor mit Lashley gar seinen aktuellen Champion. Erneut klangen die Stimmen lauter denn je, die Smackdown immer weiter geschwächt sahen.
2008. Die bisher größte Draft-Sensation tradete Triple H in die B-Show Smackdown – und dieses Mal blieb er dort auch für eine Weile. Auch weitere Main Eventer fanden eine neue Heimat. Während Triple H für Smackdown neben Midcardern wie dem verjobbten Umaga keine Big Names bekam, verstärkten fortan Batista, Kane, CM Punk und Rey Mysterio den roten Brand. Speziell nach dem Jahresende begann man, den Rostersplit immer weniger ernst zu nehmen, um seine Jubiläums-Ausgabe von WrestleMania ordentlich aufbauen zu können. Wieder spielte Smackdown die untergeordnete Rolle, da fast alle Fehden mit größerem Augenmerk am Montag vorbereitet wurden. ECW fand erneut kaum Beachtung und bekam in der Draft Show mit Matt Hardy sogar nur einen einzigen Pick.

2009. Im größten Draft aller Zeiten wechselten ganze 36 Wrestler und Diven Ihre Heimat. Erstmals wechselten auch Midcard-Champions samt Titel die Brands, so verschlug es bspw. den Intercontinental Champion Rey Mysterio zu Smackdown, während MVP samt US Title zum Montag wechselte. Die Damenchampions tauschten ebenso ihre Brands wie die eindeutigen Tag Team Champions Carlito und Primo. Ansonsten wurden viele Vorjahresdrafts wieder aufgehoben, so auch das kurz Gastspiel von The Game, der wieder in seine Heimat RAW zurückkehrte. Erstmals hatte man jedoch das Gefühl, dass es zumindest nach Papierlage keinen eindeutig erkennbaren Sieger bei der Lottery gab, einzig die ECW-Drafts fielen mal wieder arg in Sachen Bedeutsamkeit gegenüber der Hauptshows zurück. Erst die Wochen nach der Lottery sollten also wirklich beweisen, ob es wieder mal Smackdown und ECW waren, die sich zum Wohle ihres großen Bruders und Lieblingskind des Papas Vince McMahon schwächen lassen mussten.

Und Zack – wir sind im Jetzt. Die Sonne scheint, Wolfsburg ist Meister, Raab wurde geschlagen, es gibt ein neues nächstes deutsches Topmodel und es sind knapp vier Wochen seit der Umsetzung des WWE Drafts vergangen. Ja, und eigentlich sollte es doch nun möglich sein, ein Resumee über die Gewinner und Verlierer des Drafts zu ziehen. Und eh ihr’s Euch verseht, seid ihr mitten drin, denn bei einer Bewertung des vergangenen Monats geht eigentlich kein Weg am Draft vorbei, denn weitaus mehr als jemals zuvor gab uns Vince McMahon in diesem Jahr das Reset-Gefühl und aus genau diesem Grund versuche ich mich nach dieser mörderisch langatmigen Einleitung in hoffentlich etwas kürzeren Abrissen mit den Geschehnissen in Sachen Storylines und Gimmicks auseinander zu setzen. Viel Zeit ist vergangen, vieles ist neu und manches leider immer noch beim alt. Und das ist das Best Of:


Beste Storylines und Fehden
1. Die Finanzkrise erreicht WWE – oder „Warum es so schwer ist, sein Geld abzuheben“
2. Jack Swagger gefangen im Körper eines Vierjährigen – oder „Ich geh hier nicht weg“
3. The Hart Trilogy has finally arrived – oder „Warum man rosa wieder tragen kann“

Ganz ehrlich, ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass man CM Punk tatsächlich seinen zweiten Run als Mr. Money in the Bank gönnen würde. Er war nur leidlich gepusht, hatte seit seinem letzten Titelgewinn kaum eine ernstgemeinte Storyline und befand sich vom Standing her weit hinter Teilnehmern wie bspw. MVP oder Christian und sogar John Morrison oder Kane, denen ich einen Sieg noch weitaus mehr zugetraut hätte. Aber nein, Punk holte sich den Koffer und marschierte mit diesem direkt per Draft in den Smackdown Brand. Vergleicht man seine Chancen, hier erfolgreich in den Main Event gepusht zu werden mit denen des Vorjahres, kann man nicht anders, als sich vor den Entscheidungsträgern zu verbeugen. Nach einer kurzen Geschichte mit Kane, bei der es Niederlagen wie auch Siege für beide Männer gab, überraschte Punk mit einem sehr frühen Einlösen seines Koffers nach einem noch viel überraschenderen cleanen Sieg über den WWE Champion Edge – doch noch bevor es zur Einlösung kam, kehrte Umaga zurück und zerstörte Punk. Ein tolles Szenario, das die Smackdown-Events auch über die Folgewochen trug und das Standing gleichermaßen von Umaga als auch von Punk festigte. Neben der Tatsache, dass man dem Samoan Bulldozer damit ein erfolgreiches Comeback bescherte und CM Punk trotz der zwei PPV-Niederlagen immer stärker darstellte, schaffte man durch das MitB-Szenario noch einen absoluten Spannungspunkt, der jede Show aufwertete. Ja, und als sei das noch nicht genug, verband man so noch zwei seiner Hauptstorylines – genau genommen mit Jericho/Mysterio sogar noch eine dritte, was wirklich unglaublich nah an die Booking-Perfektion grenzt. Ich bin begeistert.

Das hatte schon wirklich was, die Situation damals, als ECW Champ Jack Swagger all seinen Mut zusammen nahm und Hornswoggle herausforderte – dann aber Christian zu seinem Comeback noch vor WrestleMania bei ECW erschien. Nicht etwa in der Hardy-Fehde oder im Edge-Triple. Er kam in die C-Show und der gemeine Fan schrie „Buh“. Doch wenn man nun betrachtet, was daraus wurde, dann ruft es derselbe Fan zwar immer noch, aber nicht mehr wenn er die ECW Shows betrachtet, sondern wenn er in den Spiegel sieht. ECW wurde zur Peep Show und Christian trägt den kleinen Brand auf eine wahrlich neue Ebene in die wohl beste Zeit seit ihrem Bestehen. So gut ein Face aber auch ist – er wäre nichts ohne den starken Heel an seiner Seite. Wenn man sich die kurze Karriere von Jack Swagger und seine ersten unaussagekräftigen Wochen mal betrachtet, da grenzt es an eine Sensation, wie dieser Kerl heute in den ECW-Shows agiert. Die PPV-Matches zwischen Christian und Swagger waren allesamt Showstealer. Ihre Promos regieren und ganz besonders durch die Einbeziehung von Tommy Dreamer und der Erweiterung der Situation zu einem Dreieck ist eine interessante Weiterführung fast schon garantiert. WWE kam hier ohne den Draft aus, um eine tolle Geschichte zu erzählen und ich liebe es, dass man Swagger eben diese Chance gibt – ihn also nicht nach seinem ersten Erfolg am Dienstag Abend sofort auf RAW oder Smackdown loslässt, sondern ihm genau diese Zeit und diese Geschichte gibt, um noch weiter bei ECW zu wachsen. Christian macht einen sensationellen Job, Dreamer sowieso und Jack Swagger ist jetzt schon nicht mehr als „Rookie des Jahres“ zu schlagen.
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