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Best of... 2012 - Ein Jahresrückblick

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Kolumne
Ausgabe

"Best of... 2012 - Ein Jahresrückblick" von Ben
Best of… 2012 – Ein Jahresrückblick

Never before. Never Again. Erinnert sich noch jemand? Und ich meine jetzt nicht, ob sich jemand an mich oder meine Kolumne erinnert. Ich bin da zugegebener Maßen ein wenig aus dem Rhythmus geraten. Ne, ich meine, ob sich noch jemand an diesen Slogan erinnert – Never before. Never Again. Denkt nach, ist so lange noch nicht her. Kleiner Tipp: Es geht nicht um Alex Riley’s Sieg über Dolph Ziggler. Es geht auch nicht um eine gute Promo von Randy Orton, einen sauber ausgeführten Move von Jeff Hardy oder ein glaubwürdiges Gimmick für Matt Bloom. Never before. Never again. Kommt schon. Ja, hat schon mit Wrestling zu tun, mit WWE sogar und ist wie gesagt echt noch nicht lange her. Okay, ich löse auf: Never before, Never again – das war der Slogan der 2011er Survivor Series, eines eigentlich belanglosen PPVs mit durchschnittlich interessanter Card, bei dem The Rock nach gefühlten tausend Jahren wieder in einen WWE-Ring zurückkehrte. Und das mit nem Knall – denn er kämpfte an der Seite seines neuen Erzrivalen John Cena gegen ein beliebiges Heel-Tag-Team und nahm dieses erwartungsgemäß nach Strich und Faden auseinander. Nett anzuschauen war es, ja. Wegen Nostalgie und so, wegen der Vorfreude auf WrestleMania und wegen,… naja, war halt okay. Und damit war „Never before“ absolut korrekt und „Never again“ durchaus wünschenswert. Ein guter Slogan für die richtige Show und damit ein großer Erfolg für die WWE’sche Marketingabteilung.

Doch warum rede ich darüber, über ‘nen Jahr später? Ist 2012 zu wenig passiert, dass ich den Jahresrückblick mit der Survivor Series 2011 starten muss? Oder kram ich das aus der Kiste, weil The Rock nächsten Monat mal wieder für ‘nen Match, voraussichtlich eine gute und eine handvoll miese Promos vorbei schaut? Wegen irgendwas mit John Cena? Oder doch nur, um mich über Riley, Orton, Hardy und diesen dicken „Japaner“ lustig zu machen?
Natürlich nicht. Mir geht es nämlich gar nicht um dieses doofe Tag Team Match im Main Event, mir geht es um einen ganz anderen Kampf auf besagter Card – ein historisch betrachtet viel Wichtigeres als dieser eigenartig zusammengebookte Main Event zwischen Awesome Truth und den Avengers. Denn am selben Abend gewann ein Mann den WWE Title - und hat ihn seither nicht mehr hergegeben. Heute, 409 verdammte Tage später ist dieser Mann noch immer WWE Champion. Und obwohl besagter Mann das Jahr 2012 somit als Champion begann, an jedem Tag im Jahr Champion blieb und auch heute zum Start des neues Jahres immer noch Champion ist – hat er heute kaum etwas gemein mit dem Kerl, der den Gürtel vor über 400 Tagen bei besagter Show gewann. Und wie das passiert ist, das ist eine laaange Geschichte. Ist es eine gute Geschichte? Ist es eine schlechte Geschichte? Es ist die Geschichte von CM Punk. Es ist die Geschichte des Jahres 2012. Ich hoffe, Ihr habt etwas Zeit? Das ist das Best of. Best Of 2012 – Never before. Never Again.


Der Ball ist rund und das Spiel hat 90 Minuten…

Und wie bei jeder guten Geschichte, oder sagen wir zu diesem Zeitpunkt mal noch etwas wertneutraler: Wie bei jeder langen Geschichte, beginnt sie vor langer Zeit. Und im Speziellen mit einem Protagonisten, der sich erst sehr viele Monate später als Schlüsselfigur herausstellen sollte. Denn sprechen wir über das Jahr 2012 und darüber, wer dieses mit voller Offensichtlichkeit für die erste Jahreshälfte dominierte, dann steht ein CM Punk trotz seiner Rolle als WWE Champion hinten an. Nicht ganz hinten, aber zumindest hinter John Cena – dem Mann, den er Anfang Dezember als längsten Titelträger des vergangenen Vierteljahrhunderts ablöste.

Natürlich ist es hochgradig müßig, sich über die Allmacht und Präsenz des Posterboys aufzuregen, so doll wie Anfang 2012 war es aber tatsächlich schon sehr sehr lang nicht mehr. Und auch wenn man zum Jahresende drauf rumreitet, 2012 sei so ein schlechtes Jahr für Cena gewesen, ist das eigentlich ziemlicher Humbug. Dass er seinen „Superstar of the Year“-Award Reich-Ranicki-mäßig nicht behalten will, macht daher auch nur in seiner aktuellen Fehde Sinn. Klar, man neigt oft dazu, die jüngeren Ereignisse stärker zu gewichten als lang vergangenes, aber auch wenn ich hier so gerne wieder CM Punk als Allmacht präsentieren möchte, muss ich sagen – die ist er leider erst im letzten Jahresdrittel geworden. Denn davor drehte sich alles nur um einen Mann. Um John Cena.

Das könnte man WWE jetzt zum Vorwurf machen – und wär es dabei geblieben, dann würd ich das auch mit ziemlicher Sicherheit tun – aber wie man die Kurve kriegte, das war schon nett. Denn genau den Umstand, dass John Cena über Allem stand und dieses „Allem“ auch den WWE Champion CM Punk beinhaltete, nutze man Geschickt zum Heelturn des Straight Edge Messiahs. Das war pfiffig und erfrischend, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Übermacht Cena‘s darin gipfelte, dass er ausnahmslos jeden Main-Event bis zum Summerslam headlinte, ohne auch nur einmal in einem Titelkampf zu stehen. Und selbst dann, als man Punk im September zum ersten Mal mit seinem Gürtel in den Main Event ließ, da war es eben jener John Cena, der ihn mit ihm bestritt. Und nur weil sich dieser verletzte, kam Mr. Brooks die Ehre bei Hell in a Cell die Ehre zuteil, einen Hauptkampf ohne ihn bestreiten zu dürfen.
Wie man es dreht und wendet, welche Storylines zu einem beliebigen Zeitpunkt auch immer gut oder schlecht, wichtig oder unwichtig, relevant oder irrelevant waren – frei nach Gary Lineker lässt sich sagen: „Wrestling ist ein Spiel von zahlreichen halbnackten Männern, die sich prügeln, und im Main Event steht John Cena“.


You ain’t CENAthing yet…

Am Anfang war der Rumble, der auch noch eine charmante Ausnahme bot. Denn Cena’s Doppel-Count-Out hielt man netter Weise noch in der Midcard ab. Und doch war es derselbe Gegner, mit dem Johnboy seinen ersten Main Event abhielt. Ein wieder maskierter Kane, der nach langem Warten und unter immenser Freude der Fans maskiert zurückkehrte, nur um seine vielversprechende Comebackfehde gegen John Cena direkt zu verlieren. Mehr als ein Übergangsgegner bis zu WrestleMania war die große rote Maschine für Mr. Main Event nicht – und für diese hatte der Chaingang Soldier ja bereits ein Date: Mit seinem Buddy Dwayne, ein Date dass sie ein ganzes Jahr zuvor miteinander ausgemacht hatten. Diesmal bekam Cena auf die Mütze, stand einen Tag später bei RAW aber schon wieder mit gestählter Brust vor seiner Chaingang… und bekam erneut auf die Mütze. Brock Lesnar war es schließlich, der das nächste Main Event Opfer für Mr. Thuganomics werden sollte. Aber das ging ja noch, schließlich reden wir hier von Brock Lesnar, dem großen bösen Asskicker, das war schon echt Main Event würdig und für mich definitiv einer der Kämpfe des Jahres.

Was dann kam war, ich würde es mal vorsichtig als „Rückschritt“ bezeichnen. John Cena traf im Main Event des kommenden PPVs auf John Laurinaitis. Zu früh, zu unspektakulär, zu sehr wie eine Adaption der Austin-McMahon-Fehde auf Speed. Und ohne Bier. Daraus ergab sich dann Beef zwischen Cena und Big Show und der nächste Main Event war geschrieben. Die Jahresmitte ist zu diesem Zeitpunkt bereits überschritten und bei Money in the Bank teilte sich das Main Event Monster seinen Platz schließlich netterweise sogar mit vier weiteren Männern, bis nur Triple H dafür sorgen konnte, dass Johnny seinen Platz für ihn und Lesnar räumte.

Es war John Cena, der das Jahr dominierte. Mit weniger großen Siegen als sonst, okay. Aber mit einer Überpräsenz wie selten. John Cena war die Referenz, er war der „Man to beat“, im NXT-Vergleich war er quasi der Jinder Mahal des Hauptrosters. Und auch am Ende des Jahres ist er es, der in einem Non-Title-Match mit TLC den letzten PPV des Jahres headlined und den ausgefochtenen World Title oder das namengebende TLC-Match in die Midcard verbannt. Wer war der Superstar of the Year? John Cena oder CM Punk? Ohne Größe mit Großartigkeit zu verwechseln, würde ich Cena als den Größeren im Jahr 2012 bezeichnen. Aber Punk als den Besseren und Unterhaltsameren, vermutlich auch als den Erfolgreicheren. Wer war der Superstar of the Year? John Cena oder CM Punk? Ach Scheiße, sagen wir einfach Ric Flair.


Hello, my name is…

Neeein, nicht Eugene, keine Angst. Auch wenn es fast verwunderlich ist, dass es Eric Bischoff‘s Neffe 2012 nicht ins WWE-TV geschafft hat, durfte doch eigentlich fast jeder mal auftreten, der zu irgendeinem Zeitpunkt mal eine Rolle gespielt hat. Und wenn es sogar The Boogeyman schafft eine Werbepause einzuleiten und der Brooklyn Brawler sogar ein PPV-Match erhält, dann wär Eugene gar nicht groß negativ aufgefallen, wie ich finde.
Gegen Nick Dinsmore in einem neuen Gimmick hätte ich aber gar nichts groß einzuwenden gehabt. Und da sind wir auch schon beim Stichwort, denn hier soll es um Idol Stevens, A-Train, Skip Sheffield und ihre Freunde gehen, um die Newcomer des Jahres, die eigentlich fast alle in Wirklichkeit Rückkehrer waren und doch eine Präsenz besaßen wie selten eine so große Riege an neuen Gesichtern.

Da sei zunächst mal der Running Gag des Jahres 2011, bei dem zum Ende tatsächlich sogar die Bielefeld-Frage zu hören war, ob es ihn denn tatsächlich überhaupt gäbe. Die Rede ist von Brodus Clay, dem großen bösen Monster mit dem Schweinchengesicht. Der hatte sich bei Extreme Rules 2011 ganz böse den Kopf gestoßen und war seither nicht mehr in den Hauptshows zu sehen. Es folgte der Aufbau bei Superstars zum neuen großen Monster, dessen Fortsetzung später durch furchterregende Einspieler für die Haupthows angekündigt wurde. Man sah ihn schon in die Fußstapfen treten von ähnlich promoteten Bestien wie Mike Knox oder snitzky. Die Spannung wurde bis ins Unermessliche getrieben, doch dann, als niemand mehr damit rechnete, debütierte Clay. Es… ich… also… ich krieg’s nicht hin. Ihr wisst, was passiert ist, erspart mir bitte, es schreiben zu müssen. Ende des Jahres wurde er von Heath Slater nahezu gesquashed und das ist die einzige Erinnerung die ich zum Funka… zum Funka…, zum… , zu Brodus Clay behalten möchte.
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