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The Ultimate Randy Savage Collection

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Kolumne
Ausgabe

"The Ultimate Randy Savage Collection" von Axel Saalbach
In der Wrestlingwelt ist es wie im richtigen Leben: das Rad der Zeit dreht sich unaufhörlich. Während der handelsübliche Grandmaster Sexay vor einigen Jahren noch tagein, tagaus seinem samoanischen Kumpel Kishi beim rhythmischen Poppeswabbeln zuschauen konnte, muss er heute nahezu im Wochentakt darauf aufpassen, dass sein eigener Poppes in der Gefängnisdusche immer in Richtung Wand zeigt. Während der handelsübliche mexikanische Midget vor ein paar Jahren lediglich einkalkulieren musste, dass ihm die Booker von Vince McMahon in die Suppe spucken und ihn im Titanland als Witzfigur einsetzen, muss er heutzutage darauf acht geben, dass ihm selbst Großmütterchen nicht nur in jenes Süppchen speien, sondern auch noch Gift mit hineinmischen könnten. Und während der handelsübliche Genickbruch-Admin genervt dreifach angemeldeten Leuten aus seinem Forum hinterherschnüffelt, muss er in der heutigen Welt glatt damit rechnen, dass er darauf stößt, dass sie ein gehörig entartetes Verhältnis zu Würsten pflegen. Das Einzige, das in der Wrestlingwelt konstant sein Niveau hält und dabei sogar eine Nummer Eins bleibt, ist die Zahl vor dem Komma des allwöchentlichen Impact!-Ratings, die wie ein lästiges Karbunkel immer wiederkehrt und im Gegensatz zu Bayer Leverkusen keinerlei Aussicht hat, zur Nummer Zwei zu avancieren.

Die gefräßige Zeit bohrte ihren tropfenden Zahn auch in Randy Savage, um an ihm zu nagen. Aus dem Champion von einst war in den vergangenen Jahren eine Gestalt geworden, die vom Phänotyp verdächtig in Richtung Weihnachtsmann tendierte, die vorübergehend den Weg in die finsteren Ecken des Rap suchte und sich als der neue Oli P. positionierte, die in auffälliger Kontinuität bei den Aufnahmen in die Hall of Fame von World Wrestling Entertainment ignoriert wurde und die auch sonst von allen Kontakten bei ihrem einstigen Arbeitgeber scheinbar verschmäht wurde. Doch der McMahon-Clan wäre nicht der McMahon-Clan, wenn er eine Kuh mit einem bis zum Bersten gefüllten Euter ungemolken auf der Weide herumgrasen ließe, und so presste er das Wirken des Macho Mans nach Jahren der Funkstille auf ein paar vollgepackte Silberlinge. Nach schier unendlich langem Dahindarben gibt es dadurch seit kurzem endlich wieder Futter für die Connaisseure der Macho Madness.

Jenes Futter hört auf den einprägsamen Namen "The Ultimate Randy Savage Collection", und es handelt sich um ein Dreier-DVD-Set, das Anfang Juli erschienen ist. Solltet ihr nach dem Lesen der nun folgenden Rezension das beharrlich pochende Gefühl in eurer Magengegend bekommen, dass ihr die drei Scheiben unbedingt in euren Besitz bringen möchtet, dann werdet ihr durch einen Klick hier fündig.

MACHO MADNESS: THE ULTIMATE RANDY SAVAGE COLLECTION
Veröffentlichungsdatum:
2. Juli 2009

Zunächst zu den technischen Details, wenn man sie so nennen mag. Die drei DVDs, die dank Rough Trade hierzulande zu bekommen sind, haben eine Gesamtspielzeit von 8:52 Stunden und können daher gleich über mehrere geplante Fernsehabende hinweghelfen, in denen die deutschen Fernsehmacher mal wieder ihre Programmgestaltung in den Sand gesetzt haben. Enthalten sind zwei Tonspuren, nämlich die originale englische Version sowie die deutsche Übersetzung für die Fans von Randy Savage, die die Jahre seiner Abwesenheit von den Mattscheiben fahrlässigerweise nicht dafür genutzt haben, sich endlich die englische Sprache draufzuschaffen. Darüber hinaus kann man sich auch noch eine Spur deutscher Untertitel einblenden lassen, wenn man die englische Sprache zwar nicht versteht, sich gleichzeitig aber auch nicht die deutschen Kommentatoren zumuten möchte.

Einen Wermutstropfen muss man gleich vor dem ersten Kampf in Kauf nehmen, den man auf den DVDs zu Gesicht bekommt: Randy Savage führt nicht selbst durch die DVD, wie man es von anderen Sets dieser Art kennt, so zum Beispiel der bereits im Rahmen der Flimmerkiste rezensierten DVD-Biografie über das gestörte Leben von Kane, die man nach wie vor durch einen Klick hier in sein Hab und Gut übergehen lassen kann. Dank Amazon-Aktionstagen wurde ihr Preis inzwischen um sagenhafte vier Cent verringert. Sollte sich ein Jünger einer beliebigen Weltreligion in die Leserschar der Flimmerkiste eingeschlichen haben, so möge er das Unternehmen bitte zum Dank für diesen Dienst am Wrestlingfan in sein Gebet aufnehmen.

Angesichts des mysteriösen Zerwürfnisses zwischen Savage und World Wrestling Entertainment, das nach wie vor unbestätigten Gerüchten zufolge etwas mit der ungezügelten Libido des Macho Man und der damals weitgehend unschuldigen und noch weitergehend minderjährigen Stephanie McMahon zu tun gehabt haben soll, musste man bereits von vorneherein damit rechnen, dass man keine Moderation des Hauptprotagonisten zu Gesicht bekommen würde. Statt Savage führen deshalb Matt Striker und Maria durchs Programm. Damit bekommen die Zuschauer also eine Person zu sehen, die in der Vergangenheit durch eine Reihe von Nacktbildern von sich reden machte, und eben zusätzlich auch noch Maria.

Die erste der drei DVDs widmet sich den ersten drei Jahren der Karriere von Randy Savage bei der damaligen World Wrestling Federation, also der Zeit von 1985 bis zum Gewinn WWF World Heavyweight Title anno 1988. Alles, was davor stattfand, wird nicht in Matchform dargestellt, aber zumindest wird es mal kurz angesprochen, wenngleich es in dieser Thematisierung eher um Väterchen Angelo Poffo geht anstatt um den Nachwuchs. Als WWF-Debütmatch von Randy Savage ist ein Duell mit Rick McGraw enthalten, das in Wirklichkeit gar nicht Randys erster Kampf bei der damaligen Federation war. Dieses bestritt er stattdessen gegen Aldo Marino, und es war bei "Championship Wrestling" zu sehen. Am Ausstrahlungstermin kann die falsche Zuordnung auch nicht liegen, denn den Kampf gegen McGraw sendete man drei Tage nach dem Aufeinandertreffen mit Marino. Doch wie dem auch sei, alt ist der Kampf des damals als heißesten Free Agent im Wrestlingbusiness angekündigten Savage allemal, und das ist es ja, was zählt, denn die wirklichen Meilensteine kamen logischerweise alle erst später.

Im weiteren Verlauf der ersten DVD wird die erste und einzige Regentschaft des Macho Man als Träger des WWF Intercontinental Title thematisiert, was in Matchform durch Kämpfe gegen Leute wie Tito Santana, Bruno Sammartino und vor allem den zeitlosen Klassiker gegen Ricky Steamboat festgehalten ist. Den im wahrsten Sinne des Wortes krönenden Abschluss der ersten DVD gibt es durch die Fehde zwischen Randy Savage und dem Million Dollar Man Ted DiBiase, in deren Rahmen der Macho Man dank des Gewinnes eines Turniers bei WrestleMania zum ersten Mal WWF World Heavyweight Champion wurde. Wer zu den merkwürdigen Gestalten gehört, die die Flimmerkiste in regelmäßigen Abständen konsumieren, wird sich an die zugehörigen Rezensionen sicherlich durch die FlimmerMania-Reihe erinnern.

Ein einziges Special Feature ist auf der ersten DVD enthalten - dafür aber ein besonders langes. Dabei handelt es sich um das "Match made in Heaven", also die Onscreen-Hochzeit von Savage und Miss Elizabeth, die sich damals noch für Eheringe anstatt für Tabletten und Fusel interessierte. Da die Szenen anno 1991 stattfanden, passen sie chronologisch eigentlich noch nicht an diese Stelle, aber da die beiden Herzerln in Wirklichkeit schon seit 1984 Macho Man und Macho Frau waren, kann man das trotzdem so gelten lassen. Abgesehen davon ist es eben die wahrscheinlich denkwürdigste Szene, die Randy Savages Karriere überstrahlte.

Wenn man die DVDs am Stück anschaut, dann entwickelt man spätestens mit dem Beginn des zweiten Silberlings leichte Aggressionen gegenüber der Mimik und den debilen Artikulationsversuchen von Maria. Glücklicherweise sind die Segmente der beiden Moderatorendarsteller sehr kurz gehalten, stattdessen konzentriert man sich intensiv auf die Kämpfe. Und die sind meist auf ordentlichem Niveau, teilweise sogar auf sehr gutem. So zum Beispiel dank des Kampfes, den Randy Savage bei WrestleMania VIII gegen Ric Flair bestritt, und der auf der zweiten DVD enthalten ist. Er bildet den Schlusspunkt der Phase von 1989 bis 1992, die auf dieser Scheibe thematisiert wird. Dies bedeutet, dass man hier die Formation und Explosion der Mega Powers zu sehen bekommt, deren Historie ich einst in der 45. Flimmerkiste ausführlich beschrieb, und die große Zeit von Randy Savage als "Macho King", als er den langhaarigen Tablettenfan an seiner Seite vorübergehend durch einen anderen Medikamentenfeinschmecker in Person von Sherri Martel substituiert hatte, bis hin zu Ende dieser Ära in Form der Wiedervereinigung des Macho Man mit Miss Elizabeth.

A propos Liz. Deren Debüt, das am 30. Juli 1985 bei "Championship Wrestling" stattfand, ist eines der beiden Special Features, das auf der zweiten DVD enthalten ist. Dieses hätte nun wiederum von der Chronologie tendentiell eher auf den ersten Silberling gepasst. Dafür passt das zweite Special Feature auf der Scheibe von der Zeit her umso besser, denn dabei handelt es sich um die Krönung des Macho Man zum Macho King, die im September 1989 bei "Superstars" stattfand.

Die dritte und letzte DVD ist inhaltlich zweigeteilt. Dabei widmet sich die erste Hälfte den letzten beiden Jahren, die Savage in der damaligen World Wrestling Federation verbrachte. Unter anderem bekommt man Matches um den WWF World Heavyweight Title gegen Shawn Michaels und Yokozuna zu sehen. Die zweite Hälfte hingegen thematisiert die Jahre, die der Macho Man bei World Championship Wrestling verbrachte. Während Savages Pre-WWF-Tage ausgespart wurden und das merkwürdige Gastspiel bei Total Nonstop Action Wrestling sowieso, kehrte man diese Phase also nicht unter den Tisch. Ganz im Gegensatz zu den Gründen für den Wechsel, versteht sich. Ins Blickfeld gerückt werden stattdessen die Fortsetzung der Fehde gegen Ric Flair an neuer Stelle, Randys unkonstante Mitgliedschaft bei der New World Order in Form eines Matches gegen Diamond Dallas Page, und seine Rückkehr nach verletzungsbedingter Auszeit, geschützt durch seinen neuen Bodyguard Sid Vicious und einen Stapel Frauen in Gestalt von Madusa, Miss Madness sowie Savages damaligem temporären Vorzeigebimbo Gorgeous George, die der Macho Man in irgendeinem Stripklub aufgelesen hatte.

Sobald man die letzte Leichenschändung von Maria überstanden hat, die Miss Elizabeth zu ihrem großen Vorbild ausrief, obwohl sie mit deren Stil und Charisma in etwa so viel zu tun hat wie ein ungenannter 82er Rekrut aus Genickbruchs Diskussionsforum mit der Bundeswehr, kann man sich auf der dritten DVD einer massiven Menge an Special Features widmen. Genauer gesagt sind es siebzehn an der Zahl. Sie stammen aus den unterschiedlichsten Epochen von Savages WWF- und WCW-Karriere, und sie reichen von Unterhaltungen zwischen Savage und dem würzigen Gene Okerlund über Ansagen des Macho King bis hin zu einem der patentierten schwarz-weißen Announcements der New World Order.

"Macho Madness: The Ultimate Randy Savage Collection" ist ein gutes, wenngleich nicht überragendes DVD-Set. Gut ist es deshalb, weil man sehr viel Wrestling zu sehen bekommen kann und alle richtig wichtigen Matches des Macho Man in Bild und Ton festgehalten wurden. Die knapp neun Stunden Spielzeit kommen nicht von ungefähr. Und nicht nur die wichtigen Duelle sind enthalten, sondern vor allem auch die sehr guten, natürlich überragt von den beiden WrestleMania-Matches gegen Steamboat und Flair. Abzüge bekommt das Set, da man sich mit hintergründigen Aspekten stark zurückgehalten hat, was aufgrund der Probleme zwischen Savage und World Wrestling Entertainment wohlmöglich sehr gute Gründe hat, von denen wir nichts genaues wissen. Auf der anderen Seite ist man stellenweise aber auch ganz froh, dass man nicht mit Details überschüttet wird, denn das Moderatorenduo ist unangenehm genug, um nicht noch mehr Gerede von den beiden hören zu wollen. Schließlich könnte es weh tun, wenn man versehentlich gegen die Bildröhre boxt. Das DVD-Set richtet sich daher insbesondere an die Fans von Randy Savage, die vor allem Wert darauf legen, den Macho Man in Aktion sehen zu können, und die ohnehin schon genug Hintergrundwissen über ihr Idol haben, um nicht noch zusätzliche Informationen durch zwei Dumpfbacken bekommen zu müssen. Wer die Silberlinge haben möchte, der wird wie erwähnt durch einen Klick hier fündig.

Und damit schließt sich diese Ausgabe der Flimmerkiste, so dass sich das Rad der Wrestlinggeschichte in Ruhe weiterdrehen kann - mit allem, was da kommen mag, sei es wohlmöglich eine neue Verhaftung von Grandmaster Sexy, mehr Klarheit in der Midgetsituation, die ganze Geschichte über die merkwürdigen Vorlieben eines Boardhell-Users im Wrestling-Totalschaden 2009 oder eine Null vorm Komma des Impact!-Ratings.
 
 
 
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