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Prophecy's Puro Praxis #33 - Destruction

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Kolumne
Ausgabe

"Prophecy's Puro Praxis #33 - Destruction" von Prophecy
New Japan ist aus der Post-Climax-Sommerpause zurück und damit taucht auch der einzig wahre Puro Doc wieder aus der Versenkung auf. Destruction liegt hinter uns und irgendwie war es im Vorfeld eine ziemlich ernüchternde Card, bei der wenig Hype aufkam. Wir sind mitten auf dem Weg zum Tokyo Dome und bei mir ist ausgerechnet jetzt so ein bisschen die Luft raus. Scheiß Timing, würde ich mal sagen. Den Fans in der ausverkauften Kobe World Hall schien es allerdings anders zu gehen, also kommen wir direkt zum Pay-Per-View.

IWGP World Heavyweight Title
Kazuchika Okada steckt mitten in seiner zweiten Regentschaft als IWGP Champion, wurde im Climax allerdings von einigen Wrestlern gepinnt. Der typische Aufbau für die Titelkämpfe auf dem Weg zum 4. Januar, wären es dieses Jahr nicht vielleicht ein, zwei zu viele gewesen. Dazu gehörte auf jeden Fall Satoshi Kojima, der bei Destruction dann auch gleich seine Chance auf den Titel bekommen sollte. Auf dem Weg dahin holte er an seinem Geburtstag in einem Tag Team Match einen weiteren Pin gegen den Rainmaker. Es glaubte trotzdem niemand wirklich daran, dass er den Titel gewinnen können würde. So plätscherten auch die ersten Minuten des Kampfes ein bisschen vor sich hin bis die beiden plötzlich mindestens drei Gänge höher schalteten, das Publikum mit nahmen und dann ein wahres Feuerwerk abbrannten. Insgesamt wieder einmal ein großartiger Main Event. Ob die Fans nun an den Titelwechsel glaubten oder nicht, sie schrien Kojima nach vorne und verwandelten die Halle in einen Hexenkessel. Als Kojima dann die Lariat von Okada mit seiner eigenen konterte, war das Publikum voll dabei. Doch schlussendlich reichte es, wie erwartet, nicht für den Publikumsliebling.

Nach dem Match tauchte ein alter Bekannter auf, der früher am Abend ebenfalls einen wichtigen Sieg einfahren konnte. Hiroshi Tanahashi stand dieses Jahr schon zum dritten Mal Prince Devitt gegenüber und zweimal musste er sich dem Iren bereits geschlagen geben. Dieses Mal sollte es anders kommen. In einem Lumberjack Death Match trafen die beiden aufeinander und die Hilfe seiner Verbündeten war dieses Mal nicht genug, wurde sie doch durch Tanahashis Verbündete ausgeglichen. Im Vergleich zu den zwei vorherigen Aufeinandertreffen konnte Devitt in diesem Match relativ wenig zeigen. Tanahashi bestimmte den Kampf und setzte sich am Ende verdient durch. Schon in zwei Wochen bei King of Pro-Wrestling wird es zum sechsten Aufeinandertreffen zwischen Tanahashi und Okada seit der Geburtsstunde des Rainmakers kommen. Aktuell haben beide Männer jeweils zwei Siege bei einem 30 Minute Draw für sich verbuchen können. Am 14. Oktober werden sie nun untereinander ausmachen, wer von beiden als IWGP Heavyweight Champion im Tokyo Dome antreten wird.

Man kann nun natürlich darüber streiten, ob ein sechster Kampf innerhalb von zwei Jahren wirklich sein muss. Allerdings scheint es nun einmal so zu sein, dass die beiden gegeneinander einfach kein Match abliefern können, das nicht mindestens großartig ist. Außerdem ist der Ausgang völlig offen. Hat New Japan genug Vertrauen in Okada, dass er gegen Tetsuya Naito im Tokyo Dome headlinen kann? Oder wird man die sichere Karte spielen und mit Tanahashi gegen Naito das neue Jahr eröffnen? Mit dem weltbesten Wrestler der Gegenwart das Unternehmen anzugehen ist ein Selbstläufer. Okada hingegen kann trotz seiner Qualitäten immer noch jede Hilfe gebrauchen, die er kriegen kann. Da kommt eine erfolgreiche Titelverteidigung gegen Tanahashi auf der Road to Tokyo Dome gerade recht. Was im Internet teilweise spekuliert wird, worauf ich allerdings sehr gerne verzichten kann, ist nach dem 30 Minute Draw vom Climax nun ein 60 Minute Draw im Titelkampf. Das ist normalerweise eine schöne Möglichkeit, um ein weiteres Match aufzubauen, aber in der aktuellen Situation würde es Okada nicht weiter helfen.

Und dann wäre da ja noch die bereits angesprochene zweite Hälfte des Main Events für den 4. Januar. Aller Voraussicht nach wird dies Tetsuya Naito sein, der seinen Shot wie Okada im Vorjahr bis dahin mindestens noch einmal aufs Spiel setzen wird. Bei Destruction traf er Masato Tanaka und neben dem Titelkampf ging es auch noch um den NEVER Openweight Title. Ich weiß, dass dieser Titel und seine Einbindung in diesen Kampf bei einigen Fans für Unverständnis gesorgt haben. Ich kann das komplett verstehen, aber für mich wäre das normalerweise nicht einmal eine Erwähnung wert, da dieser Titel einfach vollkommen wertlos ist. Er wurde im vergangenen Jahr eingeführt und Naito sollte ihn gewinnen. Dann verletzte er sich und stattdessen holte Tanaka ihn sich, verteidigte ihn allerdings nie bis Naito wieder zurück kam. In ihrem ersten Aufeinandertreffen nach Naitos Verletzungspause setzte sich Tanaka überraschend durch und genau diese Niederlage wollte Naito nun wett machen. Da gehört dann auch irgendwie der Titel dazu, der in der nächsten Zeit allerdings keine Rolle spielen wird, sodass es echt keinen Sinn macht, sich da weiter Gedanken drüber zu machen.

Mit dem Sieg im G1 Climax im Rücken sicherte sich Naito in einem sehr starken Kampf dann auch wie erwartet seinen ersten Singles Title. Tanaka hat einen gewissen Namen, sodass der Sieg in Richtung Tokyo Dome durchaus als Aufbau zu verstehen ist. Nach dem Match wurde er dann allerdings von seinem alten Widersacher Yujiro Takahashi herausgefordert und bei King of Pro-Wrestling wird es auch tatsächlich zu diesem Kampf kommen. Das macht für mich keinen Sinn. Tetsuya Naito ist populär und hat den großen Turniersieg im Rücken. Allerdings frage ich mich auch, ob er wirklich schon so weit ist, um eine Card im Tokyo Dome zu headlinen. Dafür könnte er jetzt eigentlich jede Hilfe gebrauchen, die er bekommen kann. Da wären ein, zwei Siege über wirkliche Namen genau das richtige. Aber das ist Yujiro nun wirklich nicht.

IWGP Intercontinental Title
Shinsuke Nakamura hat aktuell keine Chance ganz oben einzugreifen, aber in Sachen IC Title ist er weiterhin richtig gut aufgelegt. Sein Gegner bei Destruction war abermals Shelton Benjamin. Die beiden waren sich in diesem Jahr bereits zweimal in Singles Matches begegnet. Im ersten Aufeinandertreffen konnte Nakamura seinen IC Title, damals noch während seiner ersten Regentschaft, erfolgreich verteidigen. Im Rahmes des G1 musste er sich seinem amerikanischen Gegner allerdings geschlagen geben, sodass sich dieser einen weiteren Shot auf das Gold verdiente. Der Tie-Breaker war ein gutes, aber kein herausragendes Match. Von Shinsuke ist man da eigentlich besseres gewöhnt, aber beide hatten auch nur 12 Minuten und schafften es in dieser Zeit nicht das ganze auf das erwartete Level zu heben. Benjamin wird auf der kommenden Tour fehlen und genau das ist meiner Meinung nach sein großes Problem. Er hat einfach nicht die Chance sich mal über mehrere Monate an den Stil bei New Japan zu gewöhnen.

Shinsuke hingegen wird natürlich mit von der Partie sein und dabei auf einen Mann treffen, mit dem er erst kürzlich zusammen als Tag Team unterwegs war. Bei NOAHs Show anlässlich des 15. Geburtstags von Naomichi Marufujis Debüt wrestleten die beiden im Main Event gegen KENTA und Takashi Sugiura. Wie ich erst kürzlich auf meiner facebook-Seite schrieb, ist Marufuji meiner Meinung nach einer der aktuell besten Wrestler in Japan. Allerdings steckt er halt leider bei NOAH fest und seit einiger Zeit ist diese Promotion leider auf dem Level einer größeren Indy-Promotion. Ab und an ist er allerdings auch zu Gast bei New Japan, zuletzt im vergangenen Jahr als Teilnehmer im G1 mit einem anschließenden Titelkampf gegen Tanahashi, weil er diesen im Turnier besiegen konnte. Dieses Mal probiert er es also eine Stufe tiefer und wenn man nach den Reaktionen in der Kobe World Hall gehen kann, dann freuen sich die Fans mehr auf diesen Kampf als auch das IWGP Title Match.

Happy Birthday Laughter 7
Vor einem Jahr tauchten Kazushi Sakuraba und Katsuyori Shibata zum ersten Mal als Team bei New Japan auf und pflügen seitdem durch die Upper Midcard der Promotion. Bei Destruction mussten sich auch Yuji Nagata und Manabu Nakanishi geschlagen geben. Wie nicht anders zu erwarten war, zog der Fighting Teddy das Match ganz schön runter, sodass es eigentlich nur überzeugen konnte, wenn Nagata im Ring stand. Dabei vor allem, wenn sein Gegner Sakuraba hieß und das ist auch gut so, denn bei King of Pro-Wrestling werden genau diese beiden Männer in einem Singles Match aufeinandertreffen. Ich bin mir sicher, dass dieses Match wieder für allerlei Diskussionsstoff sorgen wird. Ihr erstes Aufeinandertreffen im Juli sahen einige Fans als ein fantastisches Match an, andere fanden es grottenschlecht. Ich persönlich falle in das Lager derjenigen, die es gut fanden, und freue mich dementsprechend schon sehr auf die Neuauflage. Eine Neuauflage wird es auch gegen, wenn Shibata in den Ring steigt. Denn sein Gegner ist mit Tomohiro Ishii der Mann, gegen den er im Rahmes des G1 Climax einen Match of the Year Candidate in den Ring zauberte. Ich bin wirklich gespannt, ob das Match auch nur ansatzweise zu toppen ist. Selbst wenn nicht, wird es garantiert wieder eine Schlacht sondergleichen.

Und die NWA so?
Die Zusammenarbeit mit der National Wrestling Alliance geht weiter. Bei Destruction verteidigte Rob Conway seinen NWA World Heavyweight Title abermals mit unfairen Mitteln. Sein drittes Opfer war Jushin Thunder Liger und ich hoffe inständig, dass es langsam mal zum Titelwechsel zu irgendeinem Wrestler von New Japan führt. Ich muss den Titel nicht unbedingt bei New Japan sehen, aber ansonsten macht diese ganze Geschichte einfach keinen Sinn.

Auch die NWA World Tag Team Titles sollten eigentlich eine Rolle spielen. Diese werden aktuell von der Killer Elite Squad gehalten und eigentlich sollten diese beiden sich sowohl in Japan als auch in verschiedenen Ligen in den USA eine Fehde mit den IWGP Tag Team Champions TenKoji liefern. Das ganze muss nun allerdings erst einmal auf Eis gelegt werden, da sich Satoshi Kojima im Titelkampf gegen Kazuchika Okada die Schulter ausgerenkt hat und erst einmal ausfallen wird. Für King of Pro-Wrestling bedeutet dies, dass keiner der Titel auf dem Spiel stehen und Kojima durch den Young Lion Takaaki Watanabe ersetzt werden wird.
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