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The Prophecy of Nashville #64

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"The Prophecy of Nashville #64" von Prophecy
Cola auf der Tastatur verträgt sich eindeutig nicht mit dem Schreiben einer Kolumne. Daher musste ich das Erscheinen der 64. Prophecy of Nasvhille dann doch auf heute verschieben, statt sie schon Anfang der Woche zu veröffentlichen. Das hat den Nachteil, dass ich vier Ausgaben von Impact Wrestling in eine Kolumne packen muss. Es hat andererseits aber den Vorteil, dass mit diesen vier Folgen ein Tapings-Zyklus abgeschlossen ist. Ab dem 20. April zeichnet Impact Wrestling für vier Tage wieder Shows in den Universal Studios auf. Wir dürfen gespannt sein, ob die Verantwortlichen dann erste Korrekturen an ihren ursprünglichen Plänen vornehmen oder genau da weiter machen, wo sie mittlerweile seit fünf Wochen angefangen haben.

Wobei erste Korrekturen bereits stattgefunden haben sollen, wenn wir den Gerüchten glauben, die so herum schwirren. Denn nachdem die Kritik an den Kommentatoren in den ersten drei Wochen so vernichtend war, haben die Verantwortlichen Josh Mathews, Jeremy Borash und den General Pope nachsitzen lassen. Angeblich wurden die Shows ab der vierten Woche noch einmal neu kommentiert. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich so war, aber dafür spricht zumindest, dass Mathews und Borash nicht mehr ganz so nervtötend waren wie noch in den ersten drei Shows. Werten wir das doch schon einmal als großen Erfolg und hoffen weiter darauf, dass die Fehde zwischen den beiden dann auch tatsächlich vorbei ist und Josh Mathews in Zukunft dann vielleicht als Manager eingesetzt wird. Dafür wäre er nämlich wirklich gut geeignet.

Bevor ich zu meinen allgemeinen Beobachtungen komme, werde ich im Folgenden jeweils einen kurzen Blick auf die einzelnen Episoden werfen, um die High- und Lowlights der einzelnen Ausgaben hervorzuheben.

Impact Wrestling vom 23. März 2017
Eins muss Jeff Jarrett & Co. hoch angerechnet werden. Sie schaffen es tatsächlich absolut grauenhafte Segmente zu vermeiden. Das trifft im Speziellen auf diese Folge aber auch insgesamt auf die vier Shows zu. Okay, eine Ausnahme gibt es da in dieser Folge doch und das ist ODB. Ihr Match gegen Rebel war schon von Anfang an kein wirklich gutes und dann gibt es am Ende auch noch diesen Bullshit mit Earl Hebner. Wobei ich gar nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. Das ist zwar schlecht, aber auch wieder nicht so schlecht, dass es sich lohnt es unbedingt noch einmal anzugucken. Eigentlich ist es einfach nur zum Vergessen. Positiv war hingegen, was an anderer Stelle im Ring passierte. Denn sowohl der Squash von Bobby Lashley als auch die beiden Tag Team Matches waren wirklich spaßig. Da war kein Klassiker dabei, aber Lashley beim Squashen von Jobbern zuzuschauen macht einfach Spaß und sowohl Reno Scum als auch LAX machen ihre Sache als neue Teams bisher doch sehr ordentlich. Auf der anderen Seite gibt es bei den etablierten Teams Decay und Death Crew Council Abstimmungsprobleme. Allerdings nicht so schlimm, dass die Kämpfe darunter leiden.

Impact Wrestling vom 30. März 2017
Die Paarung Moose gegen Cody hat das Potential für einen Showstealer, aber unter den Gegebenheiten war es leider ein absoluter Rohrkrepierer. Die beiden gaben sich zwar jede Mühe, aber das Rundenkonzept funktioniert bei Impact Wrestling einfach nicht und ist zudem absolut unnötig. Was MMA-Fans an diesem Sport am meisten hassen, sind Punktrichterentscheidungen. Warum zum Teufel schauen sich die Verantwortlichen von Impact Wrestling also unbedingt das ab? Außerdem ist die Psychologie eines Rundenkampfes vollkommen anders im Vergleich zu einem normalen Wrestlingkampf. Das haben schon diverse Wrestler, die früher in Europa für die CWA antraten, in Interviews und Biografien bestätigt. Fremdschämen ist bei KM angesagt. Seine, nennen wir es mal, Promo mit Karen Jarrett war eine der schlechtesten Leistungen am Mikrofon, die ich in einer Wrestlingshow seit langem gesehen habe. Ganz anders die Konfrontation zwischen Ethan Carter III. und James Storm, die am Mikrofon bekanntermaßen gute Leistungen abrufen und wenn das, wie in diesem Fall, auch noch mit ordentlichem Booking kombiniert wird, dann muss das positiv hervorgehoben werden. Auch im Ring gab es dann wieder ein Highlight, nämlich den Main Event. Ich weiß nicht so genau, was Decay in dem Match zu suchen hatte, nachdem sie in der Vorwoche gegen Reno Scum unterlegen waren. Wenn wir das allerdings mal außer Acht lassen, dann war das ein echt gutes Match.

Impact Wrestling vom 6. April 2017
Muss die Fehde zwischen Josh Mathews und Jeremy Borash wirklich im Main Event stehen, wenn auf der gleichen Card ein Match zwischen Eddie Edwards und Davey Richards steht, das schon auf Grund der beteiligten Personen gar nicht schlecht werden kann? Heraus kam dabei vollkommen überraschend auch das beste Match seit dem Neustart. Wobei hier grundsätzlich gesagt werden muss, dass mir in fast allen Kämpfen eine gute Matchstory fehlt. Es wird zu viel aufs Abspulen von Moves gesetzt. Das kann zwar auch ganz lustig sein, aber auf Dauer fehlt eben doch etwas. Das trifft auf das Last Man Standing Match nun überhaupt nicht zu, da Edwards, Richards und Angelina Love es wirklich verstanden von Anfang bis Ende eine gute Geschichte zu erzählen. Es gibt mittlerweile so viel leicht und legal zugängliches gutes Wrestling überall im Internet. Dieses Match wäre endlich mal eins von Impact Wrestling, das sich auch mit Matches der Konkurrenz messen kann. Das komplette Gegenteil war das Gauntlet Match der Knockouts. Das sah an einigen Stellen so unfreiwillig komisch aus, dass einem die beteiligten Damen einfach nur Leid tun können.

Impact Wrestling vom 13. April 2017
Die Entwicklung von Ethan Carter III in Richtung eines Heel Turns wird wirklich gut erzählt. Die Niederlage im Zuschauervoting ist eine gute Vorlage. EC3 bringt das aber einfach auch super rüber. Das war es dann auch schon so ziemlich mit den Highlights in dieser Ausgabe. Positiv möchte ich aber auch noch das Match zwischen Rosemary und Santana Garrett erwähnen. Das war zwar nicht super, aber im Vergleich zu allem anderen, was wir in den sechs Folgen von den Knockouts gesehen haben, war dies ein All-Time-Klassiker. Das Match von KM, der weiterhin komplett unbrauchbar scheint, hatte dann wenigstens einen positiven Aspekt, nämlich das Debüt von Fury. Als Kongo Kong ist er schon lange Independent unterwegs und kann durchaus gute Kämpfe liefern. Er kann aber auch absolute Grütze abliefern. Von daher heißt es einfach mal abwarten, was wir bei Impact Wrestling von ihm erwarten können. Die größte Enttäuschung der Show war für mich der Main Event. Angesichts der Besetzung dieses Matches hätte das eigentlich sensationell werden müssen. Aber weder hatte das Publikum Lust auf das Match, noch haben sich die Beteiligten wirklich mit Ruhm bekleckert. Das war über weite Teile des Kampfes einfach sterbenslangweilig.

Und nun zu einigen Themen, die showübergreifend ins Auge springen. Insgesamt muss ich sagen, dass es mir wirklich gefällt, dass auch die Midcard ordentliche Storylines bekommen. Hier muss etwas aufgepasst werden, dass sich nicht zu viel wiederholt. Denn gefühlt gibt es in so ziemlich jeder Allianz Spannungen zwischen mindestens zwei der Mitgliedern. Wenn das der Preis dafür ist, dass James Storm endlich wieder James Storm sein darf, dann nehme ich das erst einmal so hin. Aber trotzdem sollten die Verantwortlichen aufpassen, dass die Geschichten sich nicht zu oft wiederholen.

Die Knockouts
Nach der letzten Prophecy of Nashville meldete sich Gail Kim zu Wort und meint, dass es die Knockouts Division gewesen sei, die die Women's Revolution gestartet habe. Lassen wir diese Aussage in Bezug auf WWE einfach mal unkommentiert und wenden sie dafür auf den aktuellen Stand der Dinge in der Knockouts Division an. Gibt es da draußen tatsächlich auch nur einen Fan, der das aktuell gebotene besser oder auch nur ansatzweise so gut findet wie das, was Gail Kim, Awesome Kong und andere vor einigen Jahren geboten haben? Hat das, was ODB & Co. im Jahr 2017 bieten überhaupt noch irgendetwas mit gutem Wrestling zu tun? Ich habe in den sechs Wochen, die ich die Shows jetzt wieder verfolge, kein Match der Knockouts gesehen, das ich auch nur als ausreichend bezeichnen würde. Hinzu kommt dann noch die Storyline von ODB und Earl Hebner, die die ganze Division mit nach unten zieht. Ist das wirklich die Art von Comedy, mit der Impact Wrestling punkten will?

Früher waren die Knockouts für TNAW ein Alleinstellungsmerkmal im Main Stream Wrestling. Heute kann gutes Wrestling der Frauen kein Alleinstellungsmerkmal mehr sein, da WWE längst selber gute Wrestlerinnen in den Hauptkader befördert hat und sie dort mitunter längere, gute Kämpfe bestreiten lässt. Natürlich ziehen auch dort Wrestlerinnen wie Nia Jax das ganze immer wieder runter, aber in der Spitze stimmt es. Was ist aber bei Impact Wrestling die Spitze der Division? Wenn ich nur das bisher gesehene beurteile, dann gibt es keine Spitze, sondern nur sehr viel Bodensatz.
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