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Die Meinungsmacher

Seit Anfang April 2008 haben die User von Genickbruch die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Wrestlern und Veranstaltungen im Biografie- und Veranstaltungsarchiv mitzuteilen und Noten zu vergeben. Seitdem wurden 27.235 Kommentare abgegeben und 354.215 Zensuren verteilt. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht über alles, was Genickbruchs Meinungsmacher verzapft haben.
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E20B
MeinungsbilanzE20B schrieb 55 Wortkommentare.
BoardhellE20B schrieb 30 Beiträge in Genickbruchs Diskussionsforum, dem Boardhell.

Notenspiegel Note 1 Note 2 Note 3 Note 4 Note 5 Note 6 Schnitt
Wrestler2626154622.29
Tag Teams6523002.13
Stables1000001.00
Shows0000016.00
Ligen0000026.00

Meinungen
Wrestler
Tag Teams
Stables
Shows
Ligen

Meinungsliste
E20B
19.05.2014 1:15 Uhr
Editiert: 19.05.14 1:15
El Nazi
@Coco: Du gibst mir ja unbewusst Recht, wenn du sagst, dass Nazis in Filmen als Bösewichte dargestellt werden. Natürlich ist Indiana Jones kein Anti-Kriegsfilm, aber auch da wurde deutlich vermittelt, welche Rolle der Nationalsozialismus spielt. So gesehen ist dieses Argument alles andere als Unsinn. Abgesehen davon habe ich nicht gesagt, ich wüsste es sicher, dass Ruíz viele Pops bekommen hat, sondern nur, dass ich es mir unter den Gegebenheiten, die ich aufgezeigt habe, durchaus vorstellen kann. Wenn er der verhassteste Heel des Landes war, dann fehlt hier eindeutig die Beweislage, um es als Tatsache darstellen zu können.
E20B
18.05.2014 15:08 Uhr
El Nazi
Für alle die hier die Meinung vertreten, es wäre nicht moralisch verwerflich, dass ein mexikanischer Wrestler einen Nazi verkörpert, weil Mexiko ja keinen Anteil am 2. Weltkrieg hatte: Es ist allgemein bekannt, dass Südamerika im Bezug auf den Nationalsozialismus eine Sonderrolle zufällt. Die meisten südamerikanischen Staaten haben Kriegsverbrechern Asyl gewährt und es darf bezweifelt werden, ob Ruíz tatsächlich so allgemein verhasst war, wie hier gern dargestellt wird. Tatsächlich ist es so, dass viele Südamerikaner ein merkwürdig positives Gefühl mit dem NS-Regime verbinden und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sehr, sehr viele Pops für den Mann gab. Auch muss man berücksichtigen, dass sehr wohl mit den Gefühlen und Ansichten der Fans gespielt wird und das ganz bewusst. Wir als mehrheitlich Deutsche sehen da vielleicht mehr, als andere Nationen, aber das ist auch gut so. Ich kann niemanden verurteilen, der aus seinem persönlichen Gefühl heraus die Note 6 vergibt. Es zeugt von der Überzeugung, dass solche Spielereien zu keiner Zeit, an keinem Ort dieser Welt etwas zu suchen haben. Im Übrigen gibt es einen bedeutenden Unterschied zwischen Spielfilmen und Wrestling: Anti-Kriegsfilme haben den Sinn, den Zuschauer mit den schrecklichen Begebenheiten dieses Krieges und der Verbrecher darin vertraut zu machen. Sie verfolgen einem Aufklärungs-Auftrag. Diesen Auftrag kann Wrestling in keiner Weise für sich beanspruchen.
E20B
07.05.2014 1:31 Uhr
WWE Hardcore Title
Grundsätzlich war die Idee einen Titel 24/7 verteidigen zu müssen gar nicht dumm. Es kam ja auch zu ein paar amüsanten Szenen. Aber auf Dauer schadet sowas einem Titel natürlich enorm, weil er extrem an Wert verliert. Den Titel muss man aber vielleicht etwas gesondert sehen. Er war im Endeffekt nur ein Gimmick, um die Hardcore-Riege bei WWE anzuheizen. Wirklich ausgezeichnet hat ihn keinen Wrestler. Ich denke, als Anekdote in der WWE-Geschichte ganz nett, aber sicher kein ernstzunehmender Titel.
E20B
01.05.2014 8:29 Uhr
vergab Note 1
Bray Wyatt
Ich finde, dass die Einschätzung, er sei nicht durchtrainiert einzig und allein auf das Äußere zurückzuführen ist, deshalb muss es aber nicht stimmen. Wenn ich mir seinen Crawl angucke, ich will mal einen der hier anwesenden Kritiker sehen, die ihm das nachmachen. Ich glaube, Wyatt ist alles andere als nicht durchtrainiert, man sieht es ihm nur nicht an, weil er eben eine gänzlich andere Anatomie aufweist, als man es mittlerweile gewohnt ist.

Am Mic ist er derzeit wohl das Beste, was WWE hat und man merkt das auch, wenn man die Fans beobachtet. Obwohl er ein absolut polarisierendes Gimmick spielt, stehen die Fans hinter ihm und das nur, weil er ein fast poetischer Redner ist.
E20B
23.04.2014 2:18 Uhr
John Cena
John Cena ist ja nicht so unbeliebt, weil er kranke Kinder besucht. Er ist auch nicht so unbeliebt, weil er zweitklassige Filme dreht. Er ist schon gar nicht so unbeliebt, weil er loyal zur WWE steht. Das sind alles Punkte, die absolut unstrittig sind. Man kann ihm, was das angeht, überhaupt keinen Vorwurf machen. Genau genommen, kann man ihm als Person überhaupt keinen Vorwurf machen. Er selbst hat ja gar nicht die Schuld daran, dass er so unbeliebt ist.

Es ist, wie eigentlich immer, die Schuld des Writer- und Booking-Teams. Zu Beginn seiner ohne Frage großen Karriere war er noch interessant, weil er das Face scheinbar perfekt verkörpern konnte. Seine Comebacks in harten Fights und den dann noch errungenen Sieg, das war etwas, was die Fans eine Zeit lang toll fanden. Aber was das angeht, ist es wie mit Schokoladen-Eis. Schokoladen-Eis mag jeder, aber wenn du 7 Tage lang nur Schokoladen-Eis zu essen bekommst, kannst du es nicht mehr sehen. Du wirst dem einfach überdrüssig. Die Fans sind es leid, John Cena immer wieder siegen zu sehen, immer mit der gleichen Masche, immer zu Lasten von Leuten, die das nicht verdient haben. John Cena hat mit den Jahren an Profil und Tiefgang verloren.

Ich denke, man kann ihn nur noch mal interessant machen, wenn man ihn turnen lässt. Ich mache mir aber echt Sorgen um den Menschen John Cena. Was macht das auf Dauer mit einem, wenn man sich den Arsch aufreißt und ums Verrecken keinen Zuspruch bekommt? Und das über Jahre hinweg. Wir haben schon Wrestler gesehen, die sich wegen weniger das Leben genommen haben. Ich hoffe, Cena ist psychisch gestärkt genug, um das noch durchzuhalten.
E20B
15.04.2014 3:56 Uhr
vergab Note 1
Luke Harper
Der Mann ist einfach fantastisch. Bei NXT konnte man sehen, dass er Promo-technisch durchaus glänzen kann und mit viel Charisma ausgestattet ist. Hinzu kommt sein für seine Größe und sein Gewicht außergewöhnliches Move-Arsenal. Einen Running Hurracanrana kann nicht jeder zeigen und schon gar nicht mit der Größe und dem Gewicht. Mir gefällt er außerordentlich gut.
E20B
13.03.2014 21:02 Uhr
Taz
@Bastard von Morgen: Du hast ja jetzt praktisch bei jedem ECW-Original deinen WWE-Hate abgeladen, aber speziell zu Taz sind dir 2 Fehler unterlaufen: 1. Taz' WWE-Debut war gegen Kurt Angle. Er durfte Angle's Siegesserie brechen. 2. Taz war gar nicht mehr lang genug aktiv, um noch viel zu erreichen. Relativ kurz nach seinem WWE-Debüt wurde er schon Kommentator und 3. die Mikrophon-Qualitäten von Taz sind erst mit seinem Kommentatoren-Job gekommen. Wie soll man einen Main Eventer aufbauen, der kein Wort am Mic sagt? Selbst mit Manager wäre das eine verdammt schwere Sache. Man kann es ja bei Brock Lesnar sehen. Der Typ ist grausam am Mic und auch ein Paul Heyman macht Lesnar zu keinem besseren Main Eventer. Ich denke, dein WWE-Hate ist in Sachen Taz nicht wirklich angebracht.
E20B
11.03.2014 10:45 Uhr
vergab Note 2
Abyss
Ich seh das etwas anders als mancher Vorsprecher. Ich finde, erst als Joseph Park konnte man sehen, wie großartig die schauspielerischen Fähigkeiten von ihm sind. Die Darstellung eines ängstlichen Duckmäusers, völlig im Gegensatz zu seinem alter Ego Abyss, war einfach großartig. Und die Fans haben ihn als Underdog geliebt.
Natürlich benötigt es eine gute Storyline, ihn wieder zu dem Monster zu machen, der er war. Aber das sollte bei ihm nicht allzu schwer sein. Ich kaufe Parks ab, dass er in der Lage ist, jede Geschichte glaubwürdig zu erzählen.
E20B
28.02.2014 21:51 Uhr
Editiert: 28.02.14 21:51
vergab Note 2
Batista
Batista ist und war immer ein guter Entertainer und ein guter Big Man. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man ihn jetzt aufgrund der Umstände, unter denen er in die WWE zurückgekehrt ist, nur noch schlecht macht. Das ist typisches Fan-Verhalten, vollkommen ohne Objektivität und ohne Abstand betrachtet. Mal im Ernst: Wäre ich Wrestler in der Position und man würde mir so einen Run anbieten, ich würde ihn nicht ausschlagen. Wrestling ist Business und Wrestler sind Arbeitnehmer. Jeder verkauft sich so gut er kann und wenn das der Preis für Batista ist: Why not? Klar, ich kann verstehen dass andere Wrestler in den Fokus rücken müssen (Roman Reigns, Bray Wyatt, Daniel Bryan), aber das schmälert ja nicht die Fähigkeiten von Batista. Hier sollte es doch eigentlich um die möglichst objektive Bewertung der Fähigkeiten gehen. Er ist für ein Powerhouse gut im Ring, gut am Mikrophon, hat Charisma und eine ganze Menge Ausstrahlung, ob als Heel oder als Face. Daher ist die Note 2 durchaus angebracht.
E20B
20.12.2013 11:32 Uhr
vergab Note 6
World Championship Wrestling
Ich empfand die WCW immer als farblos und minimalistisch. Es fehlte dieser Promotion immer an dem Show-Faktor, von dem die damals noch WWF so profitiert hat. Das Einzige, wo sie ihrer Zeit voraus waren war, dass sie weg von dem Larger-Than-Life-Charaktären gingen und so die WWF praktisch zwangen, in die Attitude Era zu gehen, was aber letztendlich den Tod für WCW bedeutete. Was mich zusätzlich gestört hat ist, dass WCW praktisch nur aus ausgedienten Wrestlern bestand. Das gab einem das Gefühl, ständig lauwarmen, schalen Kaffee zu bekommen. Außerdem hatte WCW so gut wie keine eigenen Stars hervorgebracht. Die Einzigen die mir gerade spontan einfallen sind DDP, Giant (Big Show) und Goldberg. Alle anderen Wrestler stammten von ECW, NWA oder einer der mexikanischen Ligen.
Wie unprofessionell man mit seinen eigenen Talenten umging, ist ebenfalls nur erschreckend. Man nahm schwere Verletzungen in Kauf, um "neue" Stars zu promoten, hielt Talente unten um den etablierten die Bühne frei zu halten. Die Verwicklungen in der Führungsriege von WCW zeigen ja deutlich, wie sehr dort einzelne Personen auf ihren persönlichen Vorteil bedacht waren, ohne echte Liebe zum Business.
Im Endeffekt fehlt die WCW kein Stück im Markt. Ganz im Gegenteil. Durch den Aufkauf der WCW haben sich Talente aus dem WCW-Roster etabliert, die sonst nie eine Chance bekommen hätten und Persönlichkeiten, die das Business ausbeuteten verschwanden endlich von der Bildfläche.
E20B
19.12.2013 8:43 Uhr
vergab Note 2
CM Punk
Ich sehe das ähnlich wie cooltrue. Weil es so wenig gute Alternativen in den höheren Rängen der WWE gibt, wird CM Punk in den Himmel gehoben, als wäre er ein Wrestlinggott. Er ist gut, das steht außer Frage. Seine Qualitäten konnte man schon sehr früh in seiner Karriere bemerken und es ist eigentlich verwunderlich, dass er es nicht schon viel früher in die WWE geschafft hat. Trotzdem sehe ich ihn nicht auf dem Podest, auf den ihn viele heben. Irgendwas fehlt ihm zur Vollkommenheit. Er passt einfach nicht so richtig ins WWE-Bild. Bei NJPW oder TNA (würde diese besser geleitet) wäre er goldrichtig im Main Event, aber bei WWE wirkt er immer wie ein Fremdkörper.
E20B
22.08.2012 1:44 Uhr
Ryback
Ich finde es unheimlich interessant, wie die Zeit das Bild von Menschen verändern kann. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo Goldberg für die breite Masse das niedrigste an wrestlerischem Niveau war, das man auf dem Erdenrund finden konnte. Und heute... Heute lässt man einen Mann im gleichen Stil antreten, zerreißt diesen und hebt den Charakterursprung in den Himmel. Da wird praktisch die Fackel weiter gereicht. Ich schätze, sollte Ryback ähnlich erfolgreich werden wie seinerzeit Goldberg und in zehn Jahren wieder ein Nachfolger auftreten, wird das Spiel wohl von vorn losgehen, diesmal aber mit Ryback als strahlender Held in den Erinnerungen derjenigen, die ihn früher zerrisssen haben.

Mal ehrlich, weder die Charakterdarstellung von Goldberg noch die von Ryback sind berrauschend. Was früher deplatziert war, ist es heute noch immer. Trotzdem muss man dem Ryback-Charakter zu gute halten, dass er noch am Anfang steht. Wenn man will und es lange genug durchhält, wird sich Reeves durchsetzen und im Main Event stehen können. Ob man das nun gut findet oder nicht, mag dahingestellt sein. Ich habe allerdings in den letzten Jahren viel schlimmere Leute ganz oben gesehen. Angefangen bei The Miz, über Jack Swagger hin bis Dolph Ziggler. Warum nicht also auch einen Ryback? Wieviel mehr kaputt machen kann WWE nicht mehr. Zumal WWE eh langsam in Zugzwang kommt. Man kann die Liga nicht ewig mit den alten Hasen aufrecht erhalten. Irgendwann müssen Leute her, die das Potential entwickeln, Zugpferde sein zu können. Und so wie es im Moment aussieht, könnte Ryback so jemand sein. Die Leute, vor allem die Amis, fangen an ihn zu mögen. Gebt ihm Zeit und er wird nen Draw. Ansonsten haben wir wieder einen nichtssagenden Midcarder mehr.
E20B
10.06.2012 4:32 Uhr
vergab Note 3
Brutus Beefcake
@Thomas1974
Ja und? Das ist doch ein ehrlicher Job. Besser als irgendwelche krummen Dinger zu drehen, wie einige seiner Wrestling-Kollegen. Obendrein war er nie ein Großverdiener, egal bei welcher Liga er angestellt war. Es ist ja nun auch eine bekannte Tatsache, dass er nur aufgrund seiner freundschaftlichen Verbindung zu Hogan solche Festanstellungen bei diversen Ligen erhielt.
Trotzdem muss ich sagen, dass Beefcake immer ein solider Wrestler war. Er war technisch nicht der Beste und auch als Actor war er nie herausragend, aber er war in allem was er tat auch nicht schlecht. Ich selbst benote ihn mit einer Drei, da er in meinen Augen positiv im Mittelfeld anzusiedeln ist.
E20B
08.04.2012 11:59 Uhr
vergab Note 6
Brock Lesnar
Es ist interessant zu sehen, dass er genauso gehypt wird, wie vor 9 Jahren und ihm die Mehrheit der Fans zu Füßen liegt. Mal gucken, wie lange es dauert, bis das Blatt sich wieder wendet, weil Brock Lesnar das alles wieder zu Kopf steigt und er von heute auf morgen weg ist. Bin echt gespannt, wann wir das zu sehen bekommen.
E20B
10.01.2012 22:12 Uhr
Editiert: 10.01.12 22:14
vergab Note 2
Christian
Guter Wrestler
E20B
14.03.2011 2:18 Uhr
vergab Note 1
Trish Stratus
Trish Stratus ist mit Abstand eine der besten Diven, die jemals bei WWE in das Seilgeviert getreten ist. Ich bin heute noch über ihre Entwicklung verblüfft. Vom "Boxenluder" an der Seite von Test und Albert hin zur mehrfachen, gefeierten Womens Champion. Sie war auch in mehreren sehr guten Storylines involviert bzw. Hauptakteurin. Ich erinnere da an die Vince - Steph - SL, wo sie das Liebchen für Vince gemimt hat oder die Story gegen die verrückte, stalkende Mickie James. Beides Storylines, die ihr auf ihrem Weg sicher geholfen haben. Ich kann mich ganz im Allgemeinen nicht für das Women's Wrestling von WWE begeistern, aber Trish ist mit Sicherheit eines der ganz wenigen Highlights.
E20B
13.03.2011 22:34 Uhr
vergab Note 6
Thumbtack Jack
Also ich muss vorab sagen, dass ich Deathmatch-Wrestling grundsätzlich verurteile. Das ist eine Abart dieses Sports, der in meinen Augen jede Menge Kritik verdient. Allem Voran das mutwillige Beibringen so schwerer Wunden wie es nur geht und so viel Blut zu vergießen, wie nur möglich.
Jetzt zu Thumbtack Jack: Dass er ein (deutscher) Vorreiter dieser Abart ist, spricht in meinen Augen für sich. Er hat seinen Notenschnitt in meinen Augen nicht verdient und gehört eigentlich juristisch verfolgt, denn in Deutschland ist Suizid noch immer einer Straftat und jedes Mal wenn er in den Ring zu einem Deathmatch getreten ist, hat er damit rechnen müssen, sein Leben auszuhauchen. Dass er nun noch ein Buch auf den Markt bringt, dessen Einband seine Narben zeigt, als wäre das nicht sein eigener Verdienst, ist schlichtweg lächerlich. Ich kann jedem nur raten, sich zu überlegen, ob er als Wrestlingfan nicht etwas falsch verstanden hat, wenn er diese Abart und seine Protagonisten vergöttert.
E20B
13.03.2011 13:25 Uhr
vergab Note 1
Jinsei Shinzaki
Also Jinsei Shinzaki steht für mich auf einer Stufe mit Keiji Mutoh. Er hat fantastische Fähigkeiten und ein natürliches Charisma, soweit man das für einen Japaner beurteilen kann. Natürlich ist er auch mir zu aller erst als Hakushi bei der damaligen WWF aufgefallen und schon dort konnte man ansatzweise sehen, zu was er fähig ist. Sein Handspring Elbow oder der Seiltanz waren ja damals schon spektakulär. Ich habe mir dann immer wieder Match bei Michinoku Pro angesehen und habe dort auch grandioses Mat- und Suplex-Wrestling sehen können. Er ist ein Total Package, was die Fähigkeiten anbelangt. Am Mikrophon kann ich ihn nicht beurteilen, weil ich ihn nie auch nur ein Wort haben sagen hören, was aber auch nicht zwingend notwendig ist, denn sein Gimmick benötigt keine Worte. Sein Körperbau ist sicher ebenfalls ein herausstechendes Merkmal. Er ist normal groß und relativ muskulös gebaut, womit er sich von der Masse der Puroresu in dieser Gewichtsklasse abhebt. Von mir gibt es definitiv eine Eins.
E20B
13.03.2011 13:17 Uhr
vergab Note 2
Yoshi Tatsu
Er ist wieder ein mal ein Paradebeispiel dafür, dass die WWE-Writer Puroresu-Wrestler offensichtlich nicht ernst nehmen WOLLEN. Man muss sich nur Namen und Theme ansehen und weiß, woran Yamamoto bei WWE ist. Es ist eine Schande, wie japanische Wrestler bei WWE immer wieder unter Wert verkauft werden und dass WWE daraus offensichtlich nicht lernt. Ich habe Yamamoto eine 2 gegeben, weil sein In-Ring-Stil sehr unterhaltsam ist, ohne aufgesetzt zu wirken. Er hat alle Fähigkeiten die ein Mann seiner Gewichtsklasse mitbringen sollte. Ich würde ihm nur ein ernsthafteres Gimmick wünschen und sinnvolleren Einsatz.
E20B
12.03.2011 0:08 Uhr
vergab Note 1
Ted DiBiase
Ich habe eine ganz besondere Erinnerung an Ted DiBiase. Dafür muss ich etwas mehr ausholen. Ich bin im Osten Deutschlands geboren und wie es nun mal so war, wurden meine Eltern kurz nach der Wende arbeitslos. Uns ging es nicht besonders gut, kamen gerade so über die Runden. 1992 sah dann den SummerSlam im Wembley Stadion. Das war auch die Zeit, wo im Fernsehen das Leben der Reichen via Sendungen wie Dallas dargestellt wurden. Ich habe mir damals als Kind vorgestellt, dass in den USA die Straßen mit Gold gepflastert sind und ähnliches. Als ich dann Money Inc. beim SummerSlam kommen sah, haben die mich sofort verzaubert. Sie strahlten diese Finanzmacht aus, man sah ihnen den Reichtum an und haben mich als Kind träumen lassen. Obwohl die Fans gebuht haben, hat mich Money Inc. und ganz besonders Ted DiBiase fasziniert. Vom wrestlerischen her waren sie anständige Mat-Wrestler, von der Gimmickdarstellung unübertroffen. Ich vermisse die Zeiten, wo man noch träumen konnte.
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