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Der klassische Gimmickmüll

Von A wie Adam Bomb über den KISS Demon, vom Red Rooster bis hin zu Z wie Zeus: die 94 schlimmsten Gimmicks und Geschichten in der Historie von World Wrestling Entertainment und World Championship Wrestling, bebildert und mit detaillierten Beschreibungen.
Gimmickwahl

Zach Gowen
Ganz bestimmt ist eine Deklaration eines Gimmicks zum „Gimmickmüll“ immer eine rein subjektive Sache. Manche Gimmicks funktionieren bei der breiten Masse, manche halt nur bei einem sehr eingeschränkten Kreis an Fans. Ein Gimmick, bei dem sich viele über seinen Status als „Gimmickmüll“ einig sind, ist das des Eugene. Nick Dinsmore spielte mit diesem Charakter einen geistig behinderten Wrestlingfan, der es selbst in den Ring schaffte. Anfangs hat das gut funktioniert, am Ende ergab sich ein Desaster. Vielleicht lag das Resultat beim Eugene-Charakter im Ursprung, denn oftmals erntete WWE Kritik dafür, einen Charakter mit einer geistigen Behinderung in die Shows zu schreiben.

Doch hier geht es nicht um Eugene, hier geht es um Zach Gowen, dessen Parallelen zum Eugene-Charakter erschreckend sind. Nur das Gowen tatsächlich behindert war – körperlich, er hatte nur ein Bein. Zach Gowen war ein Wrestlingfan, der es trotz seiner Behinderung in den Ring schaffen wollte und schaffte es independent zu einer Attraktion zu werden. Zwar hatte Gowen einen Körperbau, der selbst Jimmy Yang als Muskelprotz aussehen lässt und eine Ausstrahlung wie ein Meter Feldweg, aber er war in der Lage, ein Wrestlingmatch mit nur einem Bein zu bestreiten. Nachdem er genau dies bei TNAW tat, nahm ihn Vince McMahon getreu seiner bekannten Verhaltensmuster unter Vertrag und es dauerte auch nicht lange, bis man eine passende Storyline gefunden hatte.

Der unsterbliche Hulk Hogan trat damals als „Mr. America“ unter einer Maske an, was ihn selbst schon zu einer Gimmickmüll-Ehre verhalf. Eines Tages kletterte ein Fan über die Absperrung, um seinem Helden zur Hilfe zu eilen. Gestoppt wurde der Fan von Roddy Piper, der mit ihm ein Gerangel anfing und zum Erstaunen aller plötzlich das Bein des Fans in der Hand hielt. Zach Gowen spielte somit nichts anderes als Eugene – er war ein bemitleidenswerter Junge mit einer Behinderung, der sich einen Traum erfüllte und in den Wrestlingring stieg. Eugene hingegen war, ich sag es nochmal, ein Schauspieler mit Charisma und überdurchschnittlich guten Wrestling Skills. Für Zach Gowen traf das alles nicht zu – kein Charisma, keine guten Skills, kein Schauspieler. Es war daher keine große Überraschung, dass Gowen dem Publikum absolut egal war. Die „One Leg Sensation“ flachte unglaublich schnell ab und die Fehde mit Vince McMahon bleibt wohl hauptsächlich dafür in Erinnerung, dass McMahon an diesem Abend so viel Blut verlor wie sonst nur Ric Flair und Shawn Michaels es freiwillig tun. In seinem zweiten PPV Auftritt mit Matt Hardy bewies Gowen dann endgültig, dass der Einbeinige unter den Nullbeinigen König sein mag, unter den Zweibeinern aber nur der Bauer. Man entließ Gowen. Nicht, dass ich ihm die Erfüllung seines Traumes nicht gönne, ich freue mich sogar für ihn persönlich. Aber ein Einbeiniger hat im Wrestlingring genauso wenig verloren wie ein Maulwurf auf dem Mond.
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