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Puroresu

Das Genickbruch'sche Puroresu-FAQ soll eine Einführung in die Welt des japanischen Wrestlings bieten. Dabei wird insbesondere auf die größten japanischen Ligen, auf wichtige japanische Wrestler und auf einige Besonderheiten des professionellen Ringens im Land der aufgehenden Sonne hingewiesen. Korrekturen und Ergänzungen könnt ihr gerne per Kontaktformular an uns schicken.
Kapitel

Antonio Inoki
Antonio Inoki wird oft als der Hulk Hogan des japanischen Wrestlings bezeichnet. Er trat schon gegen Muhammed Ali an und versuchte, kurz vor dem Golfkrieg Saddam Hussein zur Freilassung politischer Gefangener zu bewegen. Gründete 1972 NJPW, den großen Konkurrenten AJPWs und die bis heute größte Liga des Landes.
 
Atsushi Onita
Atsushi Onita war in den frühen 80ern AJPWs Antwort auf NJPWs Top-Junior-Heavyweight Tiger Mask, wobei die Junior-Division aber nie den Stellenwert wie bei der konkurrenz erlangte. Während der 70er war er Giant Babas Assistent. Nach einer schlimmen Verletzung musste er seinen Stil ändern und wurde zum Harcorewrestler. 1990 stand Onita im ersten No Ropes Barbed Wire Explosive Match - welches die von ihm gegründeten FMW veranstaltet. 1995 verkaufte er die FMW nachdem er sich mit seiner eigenen Liga zum absoluten Superstar gemacht hatte.
 
Genichiro Tenryu
Gen'ichiro Tenryu, der sogenannte Mr. Puroresu, war der erste große Freelancer in Japan. Schon in den 80ern konnte er in AJPW große Erfolge feiern. Er verließ dann 1990 AJPW um SWS zu gründen. Darauf kündigte Giant Baba an, dass Tenryu nie wieder für AJPW kämpfen werde. Wie seine spätere Liga WAR hielt auch SWS nicht lange durch. Als Freelancer hatte er sogar einige Auftritte bei der WWF. Mit knapp 50 Jahren erlebte er 1999 nochmal einen weiteren Frühling seiner Karriere und konnte sich neben erstaunlichen Leistungen im Ring noch den IWGP Heavyweight Title holen. Nach dem Split von NOAH kam er durch den Wrestlermangel doch wieder zu AJPW, übernahm sogar eine Weile das Booking und holte elf Jahrenach seinem ersten Titelgewinn erneut die Triple Crown. Er war außerdem der einzige Japaner, der sowohl Antonio Inoki als auch Giant Baba besiegen konnte.
 
Giant Baba
Nach dem Mord an Rikidozan galt die japanische Wrestlingszene als tot. Mit seinen Freunden Bruno Sammartino, dem The Destroyer und den Funk Brüdern Terry Funk und Dory Funk Jr. startete Giant Baba im Jahre 1972 seine eigene Liga – AJPW.
 
Jumbo Tsuruta
Jumbo Tsuruta wurde ab dem Ende der 70er als der große Star von AJPW aufgebaut. Ende der 80er führte er eine prägende Fehde mit Gen'ichiro Tenryu, welche die Richtung für die legendären Matches in AJPW während der 90er vorgab. 1990 etablierte er Mitsuharu Misawa als seinen Nachfolger an der Spitze. 1992 wurde eine Hepatitis-Erkrankung diagnostiziert, die er vermutlich schon von seiner Mutter erhielt. Verblutete 2000 bei einer Nierentransplantation in den Philippinen.
 
Jushin Liger
Als eine der größten Jr.-Ikonen Japans hielt Jushin Thunder Liger, der mit bürgerlichem Namen Keichi Yamada heißt, elf Mal den IWGP Junior Heavyweight Title. Auch die Leichtgewichtsgürtel der WCW und WWF hat Liger bereits getragen.
 
Keiji Muto
Keiji Muto gehört zu den bekanntesten japanischen Wrestlern, auch außerhalb Japans. Er hielt Titel in Japan und in den vereinigten Staaten. Berühmt für seinen „Poison Mist“. Auch bekannt als Great Muta und anderen Namen (Kokushi). Teil der "drei Musketiere" von NJPW neben Shin'ya Hashimoto und Masahiro Chono, die während der 90er New Japan durch diese goldene Dekade führten. Wechselte 2002 zu AJPW und wurde dort zum Präsidenten der Liga.
 
Kenta Kobashi
Kenta Kobashi hielt viele Titel in Japan.AJPWs AJPW Unified Triple Crown Heavyweight Title konnte er drei mal erringen. Schon während der 2. Hälfte der 90er versuchte Mitsuharu Misawa, Kobashi als Ace zu zementieren. Aber erst bei Pro Wrestling NOAH sollte dies, trotz starker Knieprobleme, so richtig gelingen. Mit einer unglaublichen Title Reign mit dem GHC Heavyweight Title wurde er zum größten aktuellen wrestler des Landes. Im Juni 2006 wurde ein Nierentumor diagnostiziert, der ihn bis Dezember 2007 zu einer Pause zwang.
 
Kodo Fuyuki
Kodo Fuyuki war der letzte Hauptbooker der FMW. Seine Arbeit als Booker war unter den Fans durchaus umstritten. Früher als Samson Fuyukki unterwegs. Er starb im April 2003 an Krebs
 
Masahiro Chono
Masahiro Chono debütierte 1984 gegen Keiji Muto. Bildete zusammen mit Muto und Shin'ya Hashimoto die "drei Musketiere", die während der 90er NJPW anführten. Die drei etablierten sich selbst während des G1-Turniers 1991, bei dem sie den Sieg in einem tollen Turnier unter sich ausmachen. Durch seine vielen Siege im wichtigsten Turnier Japans erhielt er den Spitznamen "Mr. G1". Dafür hatte er nie Glück mit dem IWGP Heavyweight Title, den er nur einmal für eine unbedeutende Regentschaft gewinnen konnte. Hatte stets die Rolle des coolen Heels. Mitte der 90 war ein Teil des nWo-Angles, der auch in Japan aufgenommen wurde. Anfang 2002 wurde er zum neuen „Managerial Leader“ von New Japan, der immer mehr Aufgaben in der Führung übernahm.
 
Mitsuharu Misawa
Mitsuharu Misawa bekam seinen ersten Push, als er das Tiger-Mask-Gimmick annahm. Ende der 80er wurde er schließlich von seinem eigenen Partner Toshiaki Kawada demaskiert und wurde von da an als Heavyweight gepusht. In einer Fehde mit Jumbo Tsuruta wurde er als der Star von AJPW etabliert. Während der 90er hatte er unglaublich viele Matches auf allerhöchstem Niveau. Vor allem seine Fehde mit Kawada ist legendär. Mitte 2000 verließ er mit etlichen anderen Wrestlern AJPW und gründete NOAH. Er hielt Titel in den verschiedensten Ligen. Unter anderem gewann er fünf mal den AJPW Unified Triple Crown Heavyweight Title. Von vielen wird er als einer der besten Worker aller Zeiten angesehen.
 
Riki Choshu
Der aus Korea stammende Riki Choshu beeinflusste das japanische Mainstream-Wrestling wie kaum ein anderer. Sein Matchstil war mit dafür verantwortlich, dass die Kämpfe vom langsamen Stil der 70er in eine schnellere Art übergeführt wurden und damit legte er gewissermaßen den Grundstein für viele Klassiker der 90er - sowohl bei NJPW als auch bei AJPW. Mit seinem Stable Ishin Gundan war er auch derjenige, der den Rebellen-Charakter so richtig populär machte. Auch sein Finisher, der Scorpion Hold, wurde später von amerikanischen Größen wie Sting oder Bret Hart übernommen. Nachdem Ishin Gundan Anfang der 80er bei NJPW für Furore sorgten wechselte er 1984 plötzlich zum Konkurrenten AJPW, wo er aber nur ein kurzes Gastspiel hatte, bevor er wieder zu NJPW zurückkehrte. Er war bei NJPW während der 90er, aber auch ab 2006 zeitweise Hauptbooker. Anfang der 00er versuchte er mit World Japan und Rikipro zwei eigene Ligen zu etablieren, bevor er wieder zu NJPW zurückkehrte.
 
Rikidozan
Rikidozan gilt als Vater des japanischen Wrestling. Ursprünglich in Korea geboren wurde diese Tatsache lange über seinen Tod hinaus geheimgehalten, da Koreaner in Japan einen schweren Stand hatten. Er wurde wegen Streitigkeiten mit Unterweltlern in einem Nachtclub erstochen. Er shootete auch gegen seine „Freunde“.
 
Shinjiro Otani
Einer der Vorzeige-Wrestler der NJPW-Jr.-Division der 90er Jahre. Er hielt neben dem IWGP Junior Heavyweight Title auch die Leichtgewichtsgürtel der WCW und der WWF. Anfang des neuen Jahrtausends trainierte er sich zum Heavyweight hoch, als er sich bei Pro Wrestling ZERO1 an der Spitze etablierte. Nach dem Abgang von Shin'ya Hashimoto übernahm er die Liga.
 
Shinya Hashimoto
Shin'ya Hashimoto ist eine der größten Wrestling-Ikonen Japans und einer der größten Wrestling-Draws aller Zeiten. Hashimoto hielt mehrfach die IWGP Tag Team Titles und den IWGP Heavyweight Title. Auch außerhalb Japans hielt er verschiedene Titel. Wurde in einer Fehde mit den Judo-Star Naoya Ogawa um die Jahrtausendwende demontiert, wobei die beiden aber zu guten Freunden wurden. 2001 gründete er Pro Wrestling ZERO1. Zur Jahreswende 2004/05 verließ er Zero1 um sich auf ein Comeback bei NJPW vorzubereiten, wobei ihm aber Schulden und ein Alkoholproblem zu schaffen machten. Im Sommer 2005 verstarb er überraschend an einer Gehirnblutung.
 
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