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Eine Schippe Geschichte

In dieser von verschiedenen Mitarbeitern übersetzten Reihe kann man in erster Linie ungeordnete Artikeln aus den WAWLI Papers finden. Die Reihe "Wrestling As We Liked It" stammt aus der Feder von J. Michael Kenyon, seines Zeichens einer der Wrestlinghistoriker mit der größten Fülle an Wissen. Die WAWLI Papers sind eine per e-Mail verschickte Onlinepublikation, mit der versucht werden sollte, bei den Wrestlingfans Interesse an einer Ära ihres Sports zu wecken, die schon lange zurückliegt und deshalb kaum noch Beachtung findet. Hier könnt ihr die 42 bisherigen Ausgaben unserer "Schippe Geschichte" nachlesen.
Kapitel

13. März 1919: Die Schlacht um Lewis und Zbyszko
ED LEWIS WAR EINST TRAINER AM COLLEGE
Autor: unbekannt
erschienen in: Hartford Daily Courant
Erscheinungsdatum: 13. März 1919

Der berühmte Wrestler und Athlet ist zuversichtlich, Zbyszko zu schlagen

Robert Frederick, der in Wrestling-Kreisen als Ed Lewis bekannt ist und am Freitag im Madison Square Garden in einer entscheidenden Schlacht gegen den polnischen Champion Wladek Zbyszko um den World Title antreten wird, ist ein Athlet durch und durch. An der Kentucky State University trainierte er sowohl das Team der Ringer als auch die Teams der Footballer und Basketballer.

Lewis besuchte niemals selbst ein College, aber sein Rundumwissen in allen Bereichen des Sports machte einen wertvollen Coach aus ihm. Während er an der Universität beschäftigt war, spielte er in der Southern League gegen verschiedene professionelle Basketballteams.

In der Football-Saison hatte Lewis die alleinige Kontrolle über die Teams aus Kentucky. Er brachte dabei den Defensivspielern verschiedene Arten von Leglocks und Bodychecks bei, außerdem leitete er sie an, wie sie ihre Hände im Spiel zu ihrem Vorteil einsetzen könnten.

Während er das Ringerteam an der Universität coachte, entwickelte Lewis seinen heute berühmten Headlock. Als er ihn erstmals der Öffentlichkeit vorführte, hatte er den Lock noch nicht perfektioniert. Da er aber unzählige Männer im Süden mit seinem Headlock zur Strecke brachte, und dieser Headlock ein Strangle Hold war (die Gegner wurden also gewürgt), gab man ihm den Nickname "Strangler".

Wrestlingfans werden sich sicher daran erinnern, dass Lewis vor etwa sechs Jahren nach Chicago ging, wo er Niederlagen gegen Fred Beell, Americus und Charley Cutler einstecken musste. Er beschuldigte die Ringrichter nach den Kämpfen als Ursache für die Niederlagen, da sie ihn jedesmal dazu aufforderten, den Headlock zu lösen, weil sie ihn als illegalen Strangle Hold identifizierten.

Lewis kehrte in seine Heimat nach Kentucky zurück und arbeitete an seinem Hold. Er setzte ihn fortan höher an und nicht mehr an der Kehle, somit war die Aktion nicht mehr illegal. Nachdem er die Aktion perfektioniert hatte, sicherte er sich ein Re-Match gegen Charley Cutler und gewann. Dann zog er weiter nach Baltimore, wo er Americus mit dem gleichen Hold bezwingen konnte.

Seit diesem Zeitpunkt holte sich Ed Lewis die meisten seiner Siege mit dem berühmten Headlock. Die Aktion bescherte ihm auch die beiden Falls, durch die er in Chicago Stecher bezwingen konnte. Und es ist auch die Aktion, von der er sich am Freitag den Sieg im Titelmatch gegen Wladek Zbyszko erwartet. Jeder der beiden Kontrahenten muss an diesem Abend einen Fall gewinnen, ansonsten bekommen die Zuschauer ihr Geld zurück.

Lewis hat 5.000 Dollar darauf gewettet, dass er seinen Rivalen im Titelkampf bezwingen wird. Zusätzliche Stipulation dieser Wette ist, dass er Zbyszko auf der Matte besiegen muss. Er ist mehr als nur bestrebt darauf, Zbyszko zu besiegen, denn ein Sieg würde ihn zum unangefochtenen World Champion machen.

Lewis behauptet, er hätte die zerstörerische Kraft seines tödlichen Headlocks noch verbessert - die zerstörerische Kraft der Aktion, die das letzte Turnier in New York beinahe vernichtet hätte.
 
 
 
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