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Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
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Abbudah Singh
Der geplagte Jonathan Rechner musste sich in seiner Karriere mit einer ganzen Reihe schwachsinniger Gimmicks herumschlagen. Das waren zum Beispiel das des geistig zurückgebliebenen Boo Bradley oder das des Heel-Weihnachtsmannes Xanta Claus. Erst später konnte er sich in der ECW als Balls Mahoney einen richtigen Namen machen.

Abbudah Singh, sein erstes Gimmick, passt sehr gut in die Kategorie von Boo Bradley und Xanta Claus. Mit der Behauptung, er würde aus Singapur stammen, richtete der feuerspuckende "Asiate" seine Aggressionen gegen Leute mit ähnlichen Gimmicks wie Abdullah the Butcher und Sabu. Ein lustiges Merkmal an dem Singapur-Gimmick war, daß er dabei seinen Ostküsten-Akzent nicht verstecken konnte. Das Gimmick des Feuerspuckers fand sein Ende, nachdem Abdullah the Butcher durch eine Panne in Flammen stand.
Angry Amish Roadkill
Manchmal muss man sich über Wrestlingfans schon schwer wundern. Wenn man sich anschaut, wie populär Roadkill während seiner Zeit bei Extreme Championship Wrestling wurde, wird es nicht wenige geben, die bestätigen werden, dass der Weltuntergang kurz bevorsteht.

Denjenigen, die unter uns nicht wissen, was Amish sind: Es sind direkte Nachkommen der Anabaptisten. Dies war eine Gruppe, welche aus der Reformation in der Schweiz im frühen 16. Jahrhundert hervorging. Die Anabaptisten fühlten, dass Luther & Co. auf ihren Standpunkten beruhen würden und nicht dazu bereit waren, die Kirche zu ihrem ursprünglichen, biblischen Fundament zurückzubringen. Die Anabaptisten waren mit all den Veränderungen in der Kirchenwelt nicht einverstanden. Sie lehnten die Taufe Minderjähriger ab und bestanden darauf, die Kirche als Institution zu erhalten, in der freiwillige Brüderlichkeit zwischen den gläubigen Erwachsenen herrschen sollte. Sie waren die ersten, die die Trennung zwischen Kirche und Staat lehren wollten. Jedoch hörte niemand auf sie. Drei Jahrhunderte lang wurden die Anabaptisten unbarmherzig von den protestantischen als auch katholischen Gewalten verfolgt, erst in Europa, dann in Amerika, wohin sie im 18. und 19. Jahrhundert auswanderten. Die anabaptistische Bewegung entwickelte sich zur Gruppe der heutigen Amish.
Antonio Inoki vs. Muhammad Ali
Einige Ideen machen auf dem Papier einen richtig guten Eindruck. Ein gutes Beispiel ist dieses Gimmickmatch aus dem Jahre 1975. Muhammad Ali und Antonio Inoki, einer der größten Wrestler Japans, stimmten zu, im Ring in einem Wrestler vs. Boxer Match gegeneinander anzutreten. Und es sollte ein Shootmatch werden.

Am Anfang sah noch alles ganz gut aus, doch dann begann Inoki, sich auf immer wieder ein und dieselbe Aktion zu konzentrieren, und damit ging das Match den Bach runter. Der Kampf ging über 15 Runden, und in 99 Prozent der Kampfzeit sah man Inoki auf seinem Rücken liegend nach Alis Bein treten. Alle fünfzehn Runden lang.

Das Match endete und man erklärte es zu einem 3:3 Draw. Alis Beine wurden in dem Kampf sehr mitgenommen. Während der gleichen Zeit veränderte sich Alis Kampfstil, und nicht wenige sagen, das Match sei der Grund dafür gewesen. Seine Beine wurden nie mehr die, die sie vorher waren.

Ohne eine Lehre aus der Sache gezogen zu haben, versuchten Wrestlingpromoter später immer wieder Boxen und Wrestling zu mischen. Eigentlich kaum zu glauben, dass man Hoffnungen in Matches wie Bart Gunn vs. Butterbean steckte, nachdem selbst ein Kampf zwischen zwei der größten Leute ihres jeweiligen Sports ein langsames, langweiliges und uninteressantes Match war.
B.B.
Im Grunde sind es drei Frauen, die man als Beispiel für die "Attitude"-Ära der WWF nehmen kann: Sable, The Kat, und eben diese Frau: B.B. Sie begann mit einem Angle, in dem sie zu den Sanitätern am Ring gehörte, aber es wurde schon nach kurzer Zeit offensichtlich, dass diese (damals noch namenlose) Frau mehr war, als man in dem Moment glauben konnte. B.B. führte den Sanitäterjob für einige Wochen aus, bis es zu den Schlamm-, Bratensoßen-, Pudding- oder was auch immer - Matches mit Beteiligung von The Kat kam. Als sie The Kat aufzuhelfen versuchte, wurde ihr das Outfit vom Leibe gerissen und sie wurde in das Becken voll mit... was auch immer es war geworfen.

Also, was macht eine Angestellte, nachdem sie derartig im nationalen TV gedemütigt wurde? Ihr denkt, sie verklagt Vince McMahon und The Kat? Natürlich nicht, paßt doch besser auf! Sie kommt natürlich eine Woche später zur Show und fordert The Kat zu einem Evening Gown Match heraus! Bei gleicher Gelegenheit erklärte sie, ihr Name sei B.B., und das sei die Kurzform von Barbara Bush. Man könnte meinen, Vinnie Mac hätte ein Faible dafür, Charakter basierend auf seinen Feinden zu erschaffen - man denke nur an IRS, den Steuereintreiber...

B.B. (Realname Kathy Dingman) blieb jedenfalls einige Zeit in der WWF, ohne viel zu bewirken. Es gab eine kurze Storyline mit dem Sicherheitschef der WWF, der ihr half und dafür verprügelt wurde, aber diese Sache versickerte schnell wieder. Wenig später wurde sie zur ersten weiblichen WWF-Angestellten, die bei Raw oben ohne auftrat, nachdem Triple H sie ihr Oberteil ausziehen ließ. Natürlich verdeckte HHH sie mit seiner Jacke, so dass er der einzige war, der sie betrachten konnte (und dann sage noch einer, der Typ würde nicht egoistisch booken!).

Später wurde B.B. die erste Frau, die von den Dudley Boyz durch einen Tisch befördert wurde. Das war ihr letzter Auftritt bei der WWF. Sie hatte zur selben Zeit eine Affaire mit Hardcore Holly hinter den Kulissen angefangen. Das Problem war, dass Bob verheiratet war. Die WWF feuerte sie deswegen. Der Weg führte sie in die WCW, wo sie für zwei Minuten als Valet des Kwee Wee unter dem Namen Papaya erschien.
Baron Ruber
Okay, stellen wir uns jetzt mal vor, wir sind die WCW. Wir haben eine Crosspromotion Aktion mit dem Film "Robocop" hinter uns. Wir haben eine Crosspromotion Aktion mit dem Film "Chucky und seine Braut" hinter uns. Beide Aktionen floppten total. Nun, da wir der Warner-Brothers-Mediengruppe angehören, werden wir gefragt, ob wir eine Crosspromotion-Aktion mit dem Film "Quest for Camelot" machen. Was tun wir also?

Nun, die Antwort ist einfach. Wir nehmen uns einen Charakter aus dem Film und schicken ihn in unsere Wrestlingliga. Weil wir schlau sind und aus der Vergangenheit gelernt haben, lassen wir diesen Charakter nicht zusammen mit unseren Wrestlern agieren. Das Dumme an der Sache ist, diesmal hätte sogar etwas draus werden können. Im Gegensatz zu der sprechenden Puppe, die mit Rick Steiner laberte und Stings neuem Kumpel Robocop schien es die Fans ein klein wenig zu interessieren, als Baron Ruber bei WCW Thunder herauskam. Der Typ war SEHR groß und er machte optisch einen SEHR einschüchternden Eindruck. Und dann... verteilte er "Quest for Camelot" - T-Shirts ans Publikum und Thunder wurde in die Werbepause übergeblendet. Wir sahen ihn nie wieder.

Vielleicht können wir froh sein, dass dieses Gimmick vom Ring ferngehalten und aus allen Angles herausgehalten wurde. Vielleicht hätte es jedoch der WCW geholfen, deren Shows 1998 kontinuierlich begannen abzubauen. Wer weiß...
The Baroness
Dunkle Gothic-Charaktere sind im Wrestling nichts neues. Die Gangrels und The Undertakers von heute sind die Erben der Kevin Sullivans von gestern und von vielen anderen davor. Mitte der Achtziger führte Sullivan mit seiner Army of Darkness diese Bewegung in Florida an. Zur gleichen Zeit gab es aber auch andere, wie zum Beispiel die Baroness.

Die Baroness, eigentlich Diana O'Farrell, lebte und lebt eine Art von Leben, das sie als "Real-Life Vampire" bezeichnet. Um ihren Charakter in der Zeit besser rüberbringen zu können, ließ sie sich ihre Zähne operieren. Sie besaß einen Leichenwagen, den sie pink gefärbt hatte. Und im Nebenjob "arbeitete" sie laut Gimmick in Spukhäusern.

Die Baroness hat die Welt des Wrestlings schon lange verlassen, aber sie führt den seltsamen Lebenswandel, den sie im Gimmick verköperte, noch immer. Und um Halloween wird sie mit dem Baroness-Gimmick noch gelegentlich engagiert, um bei verschiedenen Gruselshows aufzutreten.
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