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Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
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Die Gimmick-Battle-Royal
Es war das Traummatch des Jahres. Bei Wrestlemania 17 kam es zu einem der redenswertesten Matches aller Zeiten. Nein, nicht das Match zwischen Triple H und The Undertaker. Nein, auch nicht der Main Event zwischen Stone Cold und The Rock. Nein, das Match um das es ging, war die Gimmick-Battle-Royal, bei der ein Stapel WWF-Stars aus der Vergangenheit für einen Abend auftauchten, um die Fans an sie zu erinnern. Warum Vince McMahon das auch immer machen ließ.

Für einen Moment im Jahre 2001 kehrten also die besten und schlechtesten WWF-Gimmicks überhaupt zurück. Im Einzelnen waren das: Luke und Butch, die Bushwackers. The Dumpster. Doink the Clown (Ray Apollo steckte unter der Verkleidung). One Man Gang (eigentlich sollte er mit dem Akeem Gimmick auftreten, war dafür aber zu dem Zeitpunkt 50 Kilo zu leicht). The Goon. Michael Hayes. Hillbilly Jim. Jim Cornette. Kamala (zusammen mit Harvey Wippleman und Kim Chee (Steve "Brooklyn Brawler" Lombardi). Brother Love. Earthquake. Repo Man. Sgt. Slaughter. The Iron Sheik. Nikolai Volkoff. The Gobbledy Gooker (in einem abgeänderten Outfit, ob wieder Hector in dem Kostüm steckte, ist unklar). Und Tugboat nicht zu vergessen.

Hinzu kamen auch noch Bobby Heenan und Mean Gene, die den Kampf kommentierten. Das Match dauerte nicht allzulang, aber es war ein denkwürdiger Moment wegen dem Nostalgiefaktor. Aus dem Grund hatte man das ganze ja auch in die Show genommen. Die ganzen Entrances dauerten länger als die Battle Royal selbst, und am Ende gewann der Iron Sheik. Er gewann hauptsächlich deswegen, da seine Knie dermaßen mitgenommen sind, dass er nicht übers Seil befördert werden konnte, ohne Verletzungen davonzutragen. Nach dem Match rächte sich sein alter Feind Sgt. Slaughter erfolgreich an ihm.

Corporal Kirschner hätte auch an dem Match teilnehmen sollen, wurde jedoch kurz nach Ansetzung des Kampfes gestrichen.
Gravedigger
Nur die Booker in Memphis konnten die Nerven haben, solch ein Gimmick zu basteln. Die meisten der "Monster"-Wrestler, die lange Zeit die Arenen von West-Tennessee plagten, waren entweder ganz neue Konzepte (Ta-Gar) oder basierten auf Filmen (Nightmare Freddy). Und dann war da Gravedigger. Kann sich jemand zufällig ansatzweise vorstellen, woher da die Inspiration kam?

Gravedigger gab es jedenfalls nicht allzulange. Er tauchte mit seinem Manager Nate the Rat auf, der ein paar Jobber bezahlt hatte, damit sie ihren Platz in einem Match gegen Jeff Jarrett an ihn abgeben. In dem Match hängte Gravedigger Double J in die Seile, holte sich eine Lötlampe und versuchte Jarrett zu verbrennen.

Warum auch immer vernichtete man das Gravedigger-Gimmick schon bald wieder. Vielleicht lag es daran, dass es so schrecklich offensichtlich abgekupfert war. Oder vielleicht hing es mit der Verbindung von Memphis zur WWF zusammen, die den RICHTIGEN The Undertaker beheimatete. Gravedigger verschwand vollkommen. Ein Jahr später tauchte in der ICCW ein Gravedigger auf, aber das war ein anderer. Auch der, der einige Zeit in Texas kämpfte, war nicht der gleiche. Laut dem Memphis-Wrestler Tony Myers wurde aus diesem Gravedigger hier später Demolition Blast, ein Gimmick, das ihn allerdings auch nicht berühmt machte.
Great Mustapho
Herrjeh, man muß Gimmicks aus Memphis einfach lieben. Alle diese Sachen, von denen Jerry Lawler und seine Mannen dachten, sie würden in irgendeiner Weise Zuschauer ziehen (seltsamerweise funktionierte dies sogar ab und an). Dieses Gimmick hier tauchte 1994 auf, und zwar für über den Daumen gepeilt vier Minuten. Bei den normalen TV-Tapings von Memphis tauchte ein seltsamer Mann mit bemaltem Gesicht und in einem Zaubererkostüm auf.

An sich lief er nur um den Ring herum, während der größte Memphis-Jobber aller Zeiten, TD Steel, auf seinen geplanten Gegner (Koko B. Ware) wartete. Steel regte The Great Mustaphos Anwesenheit auf und er attackierte ihn, bekam dafür jedoch zweimal von ihm Feuer ins Gesicht gespuckt.

Das war's auch schon, Mustapho blieb nicht länger. Aber wer war dieser mysteriöse Möchtegern-Copperfield? Erkennt ihn jemand? Nein? Dann stellt ihn euch mit Bart und Flanellhemd vor. Immer noch nichts? Und mit Schminke und einer Spritzblume? Jepp Leute, der Great Mustapho war niemand anderes als unser alter Kumpel "Maniac" Matt Borne, auch bekannt als Big Josh, oder noch viel besser bekannt als der originale Doink the Clown!
The Handsome Stranger
Anfang der neunziger Jahre war die Global Wrestling Federation, kurz GWF, ein aufregendes Plätzchen Erde. Hier machten X-Pac, Jerry Lynn und Booker T ihre ersten Gehversuche im Business. Auch "Hot Stuff" Eddie Gilbert war hier, genau wie Ax von Demolition. Es war eine neue Federation mit vielen Talenten. Eine Menge Leute aus der Company wurden später richtig populär. So wie dieses Kerlchen hier.

Der Handsome Stranger. Einer der ersten Babyfaces der GWF. Er kam mit seiner schnaften kleinen Maske zum Ring und gab den Frauen im Publikum Rosen. Und die Hühner schrien. Sie kreischten. Und der Typ? Er grinste nur. Die Männer im Publikum hassten ihn dafür. Er machte nicht allzuviel in der GWF, abgesehen von einer Fehde gegen Scott "Scotty the Body" Anthony, heute besser bekannt als Raven. Einige Zeit später klopfte die WCW bei ihm an, und der Handsome Stranger schnürte seinen Rucksack und ging nach Turnerland. Dort wurde er dann zu niemand anderes als... Buff Bagwell.
Harley Davidson
Erkennt jemand diesen späteren WWF-Midcarder? Ein Tip: sein "Onkel" dachte, er wäre ein entflohener Sträfling. Yep Genickbruch-Junkies, noch lange vor The Undertaker war der originale American Badass niemand anderes als... Hillbilly Jim.

Ehe er in McMahonland auftauchte, um seinem guten alten Kumpel Hulk Hogan zu helfen, spielte er in der Gegend um Memphis einen Typen, der vom Dorf kam und dort geflohen war. Um die Sache zu verschlimmern, liess man ihn mit Dirty Rhodes, einem Rip-Off von Dusty Rhodes ein Tag Team bilden. Wie dem auch sein, in seinen Tagen in Tennessee war er noch weit entfernt von dem, was in der WWF aus ihm wurde. Der gute alte Vince McMahon rief dann bei ihm an, und ehe man sich umsehen konnte, wurde die Welt mit Hillbilly Jim bestraft (und in der Folge mit Uncle Elmer, mit Cousin Luke und mit Cousin Junior, und, im Geiste, den Godwinns). Was für ein Spaß für uns...
Hervina
Achja... die gute alte Hervina. Auch wenn der WWF Women’s Title nie auch nur annähernd den Status des WWF Title innehatte, so brachte er immer ein paar bekannte Namen hervor. Wendi Richter. Alundra Blayze alias Madusa. Lita. Hervina war jedoch keine von ihnen.

Falls man zuvor noch nichts von Hervina gehört haben sollte die Hintergrundstory: Bei Raw am 31. Januar 2000 fand ein "Snow Bunny Lumberjill" Mach statt. Dabei versuchten eine Reihe weiblicher WWF-Stars, den Titel zu gewinnen. The Kat (Stacey Carter) hielt ihn zu dem Zeitpunkt. Während des Matches debütierte eine mysteriöse Wrestlerin. Jacqueline hatte Kat gerade ausgeknockt, und so musste die Neue sie nur noch pinnen und wurde damit direkt Women's Champion. Aber irgendetwas stimmte nicht. Dieser Körperbau. Diese Körpergröße...

Yep, der neue Champ war niemand anderes als Harvey Whippleman, verkleidet wie eine Drag-Queen. Und das, obwohl Vince Russo gar nicht mehr in der WWF war! Glücklicherweise bezwang Jacqueline die Transe in der folgenden Nacht und gewann den Titel von ihm. In der Folge gewann der Titel wieder ein wenig Wert, da "richtige" bzw. richtigere Wrestlerinnen wie Lita, Jackie und Ivory um ihn kämpften, ein absoluter Fortschritt gegenüber den Matches zwischen The Kat und Terri Runnels zuvor. Der Titel gewann Bedeutung, bis sich Chyna ihn holen konnte, und dann war es um ihn geschehen.
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