Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 

356.404 Shows4.573 Titel1.485 Ligen27.132 Biografien8.910 Teams und Stables3.769 Turniere
Benutzername und Kennwort: 
  
Passwort vergessen?
Kostenlosen Account registrieren?
Schmaler • Farben: 1234
                     
 
Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
Seitenwahl

Battle Kat
Eines dieser WWF-Gimmicks, die man verpasst haben könnte, wenn man in dem Moment beim Zwinkern die Augen zu lange geschlossen hatte, war Battle Kat. Anfang der Neunziger tauchte Battle Kat ein paarmal auf, ehe er wieder in die Abstellkammer mit schlechten Gimmicks zurückgeschoben wurde.

Genau wie der The Blue Blazer vor ihm, war Battle Kat ein weiterer Versuch Vince McMahons, im Lucha-Libre-Markt Fuß fassen zu können. Offenbar reichte es seiner Meinung dafür aus, einen kleinen, talentierten Typen unter eine Maske zu stecken.

Insgesamt gab es zwei verschiedene Battle Kats. Der erste war Brady Boone, der am bekanntesten für die Rolle ist. Er spielte sie den Hauptteil der Zeit, wurde dann von Bob Bradley abgelöst. Ein interessanter Fakt ist, dass Boone einmal für den "neuen" Battle Kat jobben musste. Boone verstarb leider bereits vor ein paar Jahren bei einem Autounfall.
BattleMania
Gibt es eigentlich eine Regel die besagt, daß Comics, die auf Pro Wrestling basieren, immer grauenvoll sein müssen? Die der WCW waren fürchterlich, und auch die Comics über den Ultimate Warrior, Kevin Nash, Chyna und The Undertaker waren nur als Klopapier zu gebrauchen. Und dann war da WWF BattleMania, herausgegeben von Valiant Comics. Von den Zeichnungen her war es ein wenig besser gelungen als die Marvel-Sachen über die WCW, aber die Geschichten waren mindestens genauso grottenschlecht.

Sie sahen zum Beispiel so aus, dass die Bushwackers die Nasty Boys in ein Restaurant einluden und dann dort zusammenschlugen. Das wäre schön und gut, doch das Hauptaugenmerk der Story lag auf dem Verhältnis einer 90jährigen Frau zu ihrem mißratenen Enkel, einem Nasty-Boys-Fan. Während dem Brawl in dem Restaurant erklärte die Großmutter, sie sei der größte Bushwackers-Fan überhaupt. Und nachdem die Nasties verprügelt worden waren, turnte auch Enkelchen auf die Seite der Bushwacker-Fans. Kein Kommentar...

Von dem Comic gab es zwei Ausgaben, immer mit zwei Geschichten und zwei Postern von unterschiedlichen Wrestlern (je ein Face und ein Heel).
Battman
Mitte der Sechziger Jahre ging "Batmania" durch die Vereinigten Staaten. Adam West war der Star der "Batman"-Show. Soweit noch alles in Ordnung. Und dann kamen die Wrestling Rip-Offs. Der bekannteste unter ihnen ist Battman, im richtigen Leben Tony Marino. Er war ein ziemlich guter Wrestler in der WWWF, und als Battman wurde er zum Tag-Team-Partner von Mr. "Today's Wrestling is a Circus" Bruno Sammartino, wenn auch nur für einen Kampf. Bevor er mit Sammartino zusammenarbeitete, teamte er mit einem noch viel vertrauteren Gesicht: Robin!

Ein weiteres Gimmick der gleichen Art war Matman. Auch dieses überlebte nicht lange.

Nach einer Weile verlor Batmania ihren Reiz und die meisten Wrestler legten ihre Batman-Gimmicks ab. Das noch bevor D.C. Comics sie verklagen konnte.
Berlyn
Wie fast jeder Angestellte der WCW musste auch der gute Alex Wright zwei oder drei fragwürdige Gimmickwechsel durchmachen. Als er zum ersten Mal in die Promotion kam, war er "das Wunderkind" und ein Face. Dann ein Heel, er tanzte wie ein Idiot und zeigte gleichzeitig ein paar nicht zu verachtende Fähigkeiten im Ring.
Wright mußte dann eine lange Verletzungspause machen, nachdem Prince Iaukea ihm gegen den Kopf getreten hatte und er eine Gehirnerschütterung davontrug. Nach einer ganzen Weile kehrte Wright zurück, jedoch nicht so, wie man es hätte erwarten können.

Bei einem Nitro (oder einem Thunder) wurde ein seltsamer Mann in der ersten Reihe im Publikum gezeigt. Er war schwarz gekleidet, trug ein Trenchcoat, eine Sonnenbrille und so weiter. An seinen Händen befanden sich Ringe, er hielt einen schwarzen Spazierstock und sein Haarschnitt war auch mehr als fragwürdig. Natürlich erkannte Tony Schiavone ihn nicht (aber Schiavone würde wohl sich nicht mal selber im Spiegel erkennen), Mike Tenay jedoch fand es heraus.

Wright kam also als Neo-Goth zurück, und unter Umständen hätte es ein gutes Gimmick werden können. Kurz nach seinem ersten Auftritt jedoch kam es zu dem Massaker an der Columbine High School in Littleton. Die WCW versuchte danach alles, um nicht genau wie Rockstars, Videospiele und Horrorfilme als Auslöser für die Vorfälle beschuldigt zu werden. Eine der Hauptänderungen war, dass allen Wrestlern, deren Outfit dem der Mörder ähnelte, das selbige weggenommen wurde. Sting zum Beispiel trat eine ganze Weile nicht mehr mit Umhang an, und Berlyn wurde kurzerhand aus den Shows genommen.

Nach einer Weile kehrte Berlyn zurück. Es war genug Zeit in die Lande gegangen, dass die Vorfälle vergessen waren, so dass er den Hauptteil seines Charakters beibehalten konnte. Das Gimmick hatte sich jedoch geändert. Er war nicht länger ein Goth, sondern einer der "Böses feindliches Land" - Wrestler der Vergangenheit. Berlyn war nun ein aufrechter Deutscher und sprach ausschließlich in seiner Heimatsprache (wenn auch in einem fragwürdigen Deutsch). Er hatte eine Übersetzerin namens Uta Ludendorff an seiner Seite sowie einen Bodyguard namens The Wall. Die Übersetzerin verschwand schnell wieder und Berlyn redete wieder englisch. Das Gimmick floppte, redenswert war nur eine kurze Fehde mit The Wall. Berlyn verschwand daraufhin erneut, und nach einer ganzen Weile kehrte Alex Wright als Alex Wright zurück. Diesmal verbündete er sich mit Disco Inferno und gründete die Boogie Knights, eine Reinkarnation des Vor-Berlyn-Tag-Teams Dancing Fools.
Big Al
Man kann verallgemeinernd sagen, dass alles, was mit Tank Abbott in der WCW zu tun hatte, gestunken hat. Das war NATÜRLICH nicht Tanks Fehler. Er wurde einfach von Anfang an falsch eingesetzt (logisch, was erwartet ihr sonst von der WCW!?). Wie dem auch sein, von seinen Tanztagen mit Three Count bis hin zu der Zeit, in der er Kommentatoren verprügelte, keiner von Tank Abbotts Angles interessierte das Publikum. Außer der mit Big Al.

Okay, das war eine Lüge, die Sache mit Big Al war natürlich auch mies. Okay, SEHR mies, selbst für Tanks Niveau. Die Story war die, dass Big Al, Tanks alter Kumpel oder Bodyguard oder was auch immer er sein sollte, zum Ring gelaufen kam und einen Faustkampf gegen Abbott forderte.

Es war die WCW, logischerweise bekam er ein PPV-Match. Und natürlich ein Gimmickmatch. In einer Reihe von miesen "Irgendwas-on-a-Pole" - Matches war es diesmal eine Jacke, die am Ring aufgehangen wurde. Das Match wurde erwartungsgemäß unterirdisch. Tank gewann. Die denkwürdigste Szene des Kampfes sah so aus, dass Tank ein Messer aus der Jacke zog, es Al an den Hals hielt und schrie, er würde seinen "fucking throat" zerschnibbeln. Tony Schiavone schwebte während dieses Moments wieder einmal in seiner eigenen rosa Welt und erklärte dem Publikum, Tank hätte eine Schere und würde Al's Haare schneiden. Schauen wir uns nochmal Al's Haare an. Alles wird gut, Tony. Seine Haare.

Nun könnte man fragen, wer Big Al überhaupt war. Wer weiß. Es war jedenfalls nicht der erste Mann, der unter diesem Namen in der WCW auftauchte. Drei Jahre zuvor verließ 911 die ECW in Richtung Turnerland. Zwei Wochen lang wurde er Tombstone genannt, und dann änderte man seinen Namen in Big Al. Er wurde verjobbt und tauchte danach nie wieder im nationalen TV auf.
Big Josh
Wir sehen hier Matt Borne. Einer der coolsten Jungs im Business in den Achtzigern. Eine der traurigsten Stories im Business in den Neunzigern. Als "Maniac" Matt war Borne ein großartiger Worker. Als Teil des Rat Pac zusammen mit Ted DiBiase und Jim Duggan oder allein, Borne konnte jedes Match zu einem aufregenden machen. Dann unterschrieb er bei World Championship Wrestling.

Während eines Kampfes zwischen Tommy Rich und Sgt. Buddy Lee Parker von der State Patrol kam Parkers Tag-Team-Partner hereingerannt und die beiden begannen, auf "Wildfire" einzuschlagen. Wie aus dem Nichts kam ein wie ein Holzfäller gekleideter Mann hereingerannt, säuberte den Ring und half Tommy auf.

Wer also war dieser neue Typ? Okay, für die meisten von uns war es offensichtlich Borne. Aber als er, Rich und Interviewer Lance Russell nach den Szenen eine Promo ablieferten, war es nicht mehr der Fall. Nein, das war nicht Borne, sondern irgendein Typ namens Big Josh, den Rich einige Zeit zuvor angeblich bei einer Schlägerei gerettet hatte. Big Josh hing einige Zeit als wrestlender Holzfäller in der WCW herum, und verschwand dann in Richtung WWF, um zum originalen Doink the Clown zu werden. Und der Rest ist Geschichte.
Seite: 1 2 3 4 ... 12 ... 24 25 26
 
 
 
Diesen Artikel empfehlen
    
            
 
Interessantes bei GB
Über 100 Matcharten von A bis Z kennt unsere Datenbank, kennt auch ihr sie alle? Es beginnt mit dem klassischen 2 out of 3 Falls Match und endet mit dem Weapon on a Pole Match. Was aber ist wohl ein Iron Circle Match und wie endet ein Distillery Iron Man Match? Bei Genickbruch werdet ihr über die Standardstipulationen ebenso aufgeklärt wie über die verrücktsten Erfindungen der Booker. ... aufrufen
 
 
Interessantes bei GB
Nichr nur in Mexiko sind Masken bei Wrestlern verbreitet, aber vor allem dort hat die Matchart des Mask vs. Mask Matches einen hohen Stellenwert. Viele maskierte Athleten lassen es sich mit Bonuszahlungen vergolden, wenn sie ihre Masken ablegen und sich mit ihren bürgerlichen Namen zu erkennen geben. Genickbruch hat hunderte dieser Matches in der Datenbank aufbereitet, so bleibt ihr stets auf dem Laufenden über alle Maskenverluste weltweit. ... aufrufen
 
Interessantes bei GB
Hinter jedem guten Sportler steckt auch ein guter Trainer - diese Weisheit trifft auf das Wrestling genauso zu, wie auf andere Sportarten. Niemand erlernt das Wrestling ohne entsprechende Ausbildung, je besser der Lehrmeister, desto besser häufig auch der Schüler. Wir haben uns die Mühe gemacht, diese Ausbidlungsverhältnisse in unserer Datenbank zu erfassen, so bleibt ihr im Bilde darüber, wer die aktuellen Superstars zu dem gemacht hat, was sie heute sind. ... aufrufen
NewsShowsPersonalienHintergrundExklusivGeschichte
Wrestlingnewsnach LigaTag Teams und StablesShootsMediendatenbankTitelträger
Updates der Homepagenach OrtManagerSkandaleExklusivinterviewsTitelstatistiken
 nach DatumProminenteLexikonWeitere InterviewsTurniere
Forumnach ZensurR.I.P.-ListeMatchartenUnsere Hall of FameEinschaltquoten
DiskussionsforumUpdatesVerhaftungenLucha LibreEine Schippe GeschichteZeitstrahl
  VerletzungenPuroresuEuropakalenderZuschauerrekorde
LigenBiosVerwandtschaftenEinstündige MatchesProphecyZuschauerpotentiale
ÜbersichtBios von A bis ZTrainerHalloween HavocFlimmerkisteMatchrekorde
Die "großen Vier"Biografie suchenMask MatchesEinstige HeldenMonatliche Best OfsKonstellationen
US-Independent-LigenBilanzen nach LigaHair MatchesMontagskriegeKolumnenübersicht 
Kanadische LigenBilanzen nach OrtWrestler in FilmenEinflussreichste WrestlerPodcastsInternes
Oldschool-LigenSpezialbilanzenGB100Der Stable GuyGimmickmüll i.e.S.Showtippspiele
Japanische LigenKlickchartsBAMM15Die Four HorsemenSchrottplatzMeinungsmacher
Mexikanische Ligen Year End AwardsFamily TraditionDer schwarze KanalDas Genickbruch-Team
Andere lateinam. LigenUmfragenPWI500Der WWE TitleMüll der neunziger JahreGeschichte der Homepage
Europäische LigenUmfragenObserver-AwardsDie New World OrderZufallsinformationenBewerbung als Mitarbeiter
Sonstige Wrestlingligen Weitere AwardsDie Geschichte der XPWCelebrity DeathmatchImpressum & Rechtliches
Mixed-Martial-Arts-Ligen KommentatorenGimmickmatchesVideo-ReviewsLinks
   WeltbewegendesCD-Reviews 
Texteigentümer dieser Seite: Axel Saalbach          Genickbruch.com © by GB-Team (2001-17)          Programmierung © by Axel Saalbach (2006-17)