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Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
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Sinn
Nachdem er jahrelang hübsche Jungs, Ninja Turtles und orientalische Krieger (Yoshi Kwan) dargestellt hatte, tauchte Chris Champion in der NWA als Sinn auf. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, ist Sinn ein riesiger Schritt weg von dem alten New-Breed-Aussehen. Weg waren die kindischen Gimmicks und Kung-Fu-Charaktere. Nun sah Champion aus, als würde er eher irgendeiner Black-Metal-Band angehören als Teil des Wrestlinggeschäfts zu sein. Man sollte mal Cowabunga und Sinn vergleichen und dann eine Weile über die Entwicklung nachdenken, die dieser Mann gemacht hat. King Diamond wäre stolz auf ihn.
Steve Wilkos
"Steve! Steve! Steve!" - falls jemand von den Lesern jemals die Jerry-Springer-Show gesehen haben sollte, werden ihm diese Rufe bekannt vorkommen. Sie sind für Jerrys Sicherheitschef Steve Wilkos, ein Polizist, der ein wenig Ruhm dadurch errungen hat, dass er Jerrys Bodyguard bei der Show spielt. Warum aber ist er auf dieser Seite?

Hier ist der Grund: im März 2002 forderte "Gillberg" Duane Gill bei Maryland Championship Wrestling zwei MCW-Heels heraus, nämlich Chad Bowman und Dino Divine. Und dann stellte er seinen Überraschungs-Tag-Team-Partner vor. Jepp, ein weiterer Promi betrat die Wrestlingbühne. Das Match selbst war unterhaltsam, aber nicht spektakulär. Gillberg wurde fast die ganze Zeit verprügelt, dann schaffte er das Hot Tag zu Wilkos. Der bekam sofort die gleichen "Steve!"-Rufe wie in der Springer Show. Dann räumte er auf. Und zwar mit ein paar Clotheslines und einem Sleeperhold. Nach dem Match zeigten er und Gillberg ihre bestmögliche Austin Imitation und tranken ein paar Bier im Ring. Alles in allem, nicht schlecht für das Debüt eines untrainierten Promis. Wer die Aussage anzweifelt, sollte es mit Jay Lenos Auftritt vergleichen.
Super Porky
Gibt es eigentlich ein Gesetz, das verlangt, dass die schwergewichtigen Wrestler heutiger Tage tanzende Idioten sein müssen? Da gibt es zum Beispiel natürlich Rikishi. Big Show hat es versucht. Tank Abbott hat es versucht. Ob Buddy Rose jemals getanzt hat ist nicht bekannt, aber hoffentlich nicht.

Und dann war da Súper Porky. Alias Brazo de Plata (das ist spanisch und bedeutet "silberner Arm"). Der Mann ist im Lucha-Libre-Fernsehen eine feste Größe. Und er wurde als "Super Porky" angekündigt. "Natürlich, er ist fett." werdet ihr sagen. "Wo liegt also das Problem?"

Gut, fassen wir zusammen. Er ist nur knapp eins siebzig. Er ist also so groß wie Tazz, wiegt aber so viel wie die meisten Super-Heavyweights! Das ist aber nicht schlimm, wir werfen ihm hier nicht sein Gewicht vor. Nein, Leute. Er ist eine Comedyfigur, also muss er tanzen. Sehr viel. Und er zeigt den Bronco Buster. Und ihr dachtet, Pat Patterson oder Mae Young würden krank aussehen, wenn sie das versuchen...
Superstar Billy Grahams Kung-Fu-Jahre
Niemand kann bestreiten, dass Superstar Billy Graham einer der Größten seiner Zeit war. Stellt euch einen facettenreicheren Scott Steiner zwanzig Jahre zurück in der Vergangenheit vor, und ihr habt ein ungefähres Bild davon, was der Superstar für einer war. Steiner kupferte eine ganze Menge des Gimmicks von Graham ab, eine Weile nach seinem Heelturn nannte er sich sogar Superstar Scott Steiner. Graham ist ein früherer Träger des WWWF World Heavyweight Title. Er ist eine Legende in dem Sport. Warum also ist er hier? Hier ist der Grund:

Die Sache ist die, dass Graham für zwei oder drei Jahre aus der WWF verschwand. Als er zurückkam, war er nicht mehr der Superstar, für den die Leute früher gezahlt hatten, um ihn auszubuhen. Nein, er hatte nun plötzlich ein Kung-Fu-Gimmick.

"Naja", werdet ihr sagen, "so schlimm ist das doch nicht." Nun, dann stellt euch folgendes vor: Stone Cold kehrt nach längerer Pause in die WWF zurück, hat nun plötzlich wieder volles Haar, trägt Hippiekleidung und tanzt. Und nun dreht das Bild zurück und ersetzt es durch ein Kung-Fu-Gimmick. Es war eine Schande für Billy Graham.

Immerhin war es noch besser als das, was noch kommen sollte: Billy verlor seinen Kampf mit dem Steroidmißbrauch und mußte aus dem Geschäft zurücktreten.
Ta-Gar, Lord of the Volcano
Genossinen und Genossen, Paradelinke und linkslinke Grantler, das hier ist Ta-Gar. Bei der Continental Wrestling Association gab es eine ganze Reihe schlechter Gimmicks, aber Ta-Gar stach noch heraus. Er war der Lord of the Volcano. Er schrie laut, und er schoss Flammen aus seinen Handschuhen. Nein, er ist nicht mit Kane verwandt. Ta-Gars Augen glühten mysteriös. Nach ein paar kurzen Gefechten mit The King ging Ta-Gar schnell den gleichen Weg wie die Christmas Creature und der Dragon Master.
The Tasmaniacs
Die Fans von World Wrestling Entertainment kennen Tazz in erster Linie als Kommentator von Smackdown. Jüngere Fans der richtigenen ECW kennen ihn als Taz, einen der dominantesten Träger des ECW World Heavyweight Title. Aber alteingesessene ECW-Fans werden ihn als den Tasmaniac in Erinnerung behalten. Und noch viel alteingesessenere Fans werden ihn als Teil eines Tag Teams namens Tasmaniacs nie vergessen.

Als Tazz zum ersten Mal im Wrestlinggeschäft auftauchte, war eines seiner ersten Gimmicks das des "Tasmanic Devil". Und natürlich spielte er es so wie der Name sagt, wie ein Wilder. Er verkürzte später den Namen auf Tasmaniac (Warner Brothers sollte schließlich nicht hellhörig werden), und er teamte mit seinem Cousin Jack Chetti (der Bruder von Chris Chetti) in einem tasmanischen Team.

Der Gangster aus Brooklyn war noch Meilen entfernt. Stattdessen hatten wir hier einen Typen, der Fell trug und Gesichtsbemalung. Außerdem passte er von seinem Verhalten eher in einen Tarzan Film als in den Red Hook District. Das Gimmick war der Ursprung von Tazz' Erfolgsstrecke, aber es bleibt auf jeden Fall ein dummes Gimmick.
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