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Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
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The Thrillbillies
Hillbillies waren immer Spaßwrestler. Es gab sie seit der Zeit von Haystacks Calhoun, und es wird noch lange dauern, bis die Leute die Godwinns vergessen haben. Sie mussten nie technische Experten sein oder Körper wie Charles Atlas haben. Und es gibt in etwa 5 Billionen von ihnen in den Independent-Ligen.

Zum Beispiel die Thrillbillies hier. Ox und Jed werden nie wrestlerisch auch nur annähernd an Chris Benoit oder Dean Malenko herankommen, aber sie taten ihr bestes, um den Fans eine gute Show abzuliefern. Dazu entwickelten sie phantastische, vorher nie dagewesene Moves. Bei einem zum Beispiel hingen sowohl sie als auch ihre Gegner auf einem Haufen in der Ringecke.

Man wundert sich immer wieder, wieso manche Leute ihr Geld in eine Wrestlingausbildung stecken, stimmts?
Toad
Das schöne am Independent-Wrestling ist, dass viele Wrestler nie ihren Sinn für Humor im Bezug auf ihre Gimmicks verlieren. Toad hier ist ein gutes Beispiel. Es gibt außerhalb des Wrestlingbusiness wohl niemanden, der in sich in solch einem Outfit aus seinen eigenen vier Wänden heraustrauen würde. Toad war independent eine Zeitlang ein großer Name. Oft teamte er mit einem noch weitaus bekannten Partner namens Brad Cain. Gemeinsam nannten sie sich die Dangerous Minds. Brad werden einige unter uns vielleicht eher als Lodi kennen.

Nun, was abgesehen von sehr starken, wirksamen Drogen würde jemanden dazu bringen, sich so in der Öffentlichkeit anzuziehen? Was auch immer es war, es funktionierte, Toad und Lodi scharten einen Haufen Fans um sich. Toad wrestlete später sogar ganz kurz unter dem Namen Frog in der WCW. Er hatte sogar Valets mit Namen Lilly Pad und Pollywog! Das Gerücht, dass Eddie Guerrero den Frog Splash von ihm gestohlen hat, ist eher unglaubwürdig.
Tonya Harding
Nein, das ist kein Fehler. Tonya Harding gehört wirklich auf diese Seite hier. Im Sommer 1994 war Tonya noch vielen Leuten ein Begriff. Der Eislaufskandal, den sie verursacht hatte, war nicht aus den Köpfen verschwunden. Für die Leuchten, die jetzt nur Bahnhof verstehen: Harding hatte einen Typen beauftragt, das Knie ihrer größten Rivalin Nancy Kerrigan zu zertrümmern. Jedermann wollte nun einen Teil vom großen Kuchen abhaben. Angeblich bot ihr eine japanische Wrestlingliga über eine Million Dollar, falls sie für sie angetreten wäre. Sie lehnte ab.

Wie auch immer, ein Promoter aus Oregon rief sie an und Harding stimmte zu, bei ihm als Managerin anzutreten. Es wurde die vielleicht bizarrste Show im Wrestlinggeschäft bis zu diesem Zeitpunkt. Okay, eine kurze Zusammenfassung. Die Show fand in Oregon statt, aber im Lucha-Libre-Stil. In Oregon. Lucha. Zu einem Zeitpunkt während der Show teamte Billy Jack Haynes mit Rey Misterio Jr. und CW Bergstrom gegen Colonel DeBeers, Ryuma Go und Psicosis. Das wäre gar nicht mal so schlecht, bis man folgendes festgestellt hätte:

1. Babyface Billy Jack hatte schon am gleichen Abend als Black Blood gekämpft, ein Heelgimmick. Während dieses Matches gab es haufenweise "Go Billy!"-Gesänge.

2. Allein der Gedanke, Haynes und Rey Misterio würden teamen...

3. DeBeers, dessen Gimmick das eines Nationalisten war, teamte mit dem mexikanischen Psicosis und dem japanischen Go. Und als ob das nicht genug sei, kamen sie zu einem KISS-Song zum Ring ("I love it loud").

Nach einer Reihe Matches kam es zum Main Event: Konnan, Blue Panther und Perro Aguayo gegen Eddie Guerrero, "Love Machine" Art Barr und Bruiser Brian. Natürlich managte Harding die Bad Guys. Die Heels kamen zum Ring, Tonya lief eine Runde durch den Ring, und dann ging sie wieder und setzte sich in gehöriger Entfernung auf einen Stuhl. Höh?

Nun, wegen der ultra-strikten Regeln der Kommission in Oregon durfte sie nicht während des Matches am Ring erscheinen, da sie keine legale Managerlizenz besaß. Somit musste Distanz gehalten werden. Und wie gesagt, es war eine bizarre Nacht. Tonya wirkte die ganze Zeit gelangweilt und schien darüber nachzudenken, wie sehr sie doch wünschte, sie sei woanders. Die Krönung war, dass Eddie und Art (Los Gringos Locos) zu ihr kamen, um sie um "Rat" zu bitten. Wieder wirkte sie desinteressiert.

Lange Rede kurzer Sinn, es blieb ein einzelner Auftritt. Der nächste Sport, in dem sie sich probierte, war acht Jahre später Boxen. Und wenn ihr die hier beschriebene Show nicht auf einem Tape findet, gibt es immer noch Tonyas "anderes" Wrestling-Match...
The Trooper
In der Wrestlingwelt war Del Wilkes immer ein Bürger, der für Recht und Ordnung stand. Die meisten kennen ihn als den Patriot, ein maskierter Mann, dessen Karrierehöhepunkt ein Pinfall gegen Bret Hart bei Raw war. Vor dieser Zeit hatte er das gleiche Amerikanergimmick bereits in Japan, in der WCW und in der GWF.

Noch viel früher jedoch war er eine Hälfte der Träger der AWA World Tag Team Titles. Er war... der Trooper. Der Trooper war einer der wenigen hell leuchtenden Sterne, als die AWA im Sterben lag, und Dels Potential schien unermeßlich. Del lebte für sein Gimmick, nach Siegen stellte er jedes Mal triumphierend seinen Fuß auf den geschlagenen Gegner. Del ist mittlerweile aus dem Sport zurückgetreten und hat sein Patriot-Gimmick weitergegeben an "Sal Sincere" Tom Brandi weitergegeben.
Vampire Warrior
Diese Augenbrauen muß man einfach lieb haben. Jepp Leute, das hier ist Gangrel. Und Jepp Leute, wir wissen dass es ein Risiko ist, den Herren auf den Gimmick-Schrottplatz zu packen. Medea lauert überall. Und ein gewisser Herr Martini hatte ja auch was für ihn übrig, wenn mich die Erinnerung nicht verlassen hat. Aber bitte, für einen Moment: hier geht es nicht um Gangrel. Hier geht es um den Vampire Warrior. Gangrel, der in der WWF nie über die Midcard hinauskam, hatte wenigstens ein halbwegs vernünftiges Aussehen. Vampire hier dagegen... David Heath ist ein sehr unterbewertetes Talent. Gangrel ist ein sehr unterbewerteter Charakter. Aber Vampire Warrior hier hat es verdient, nie groß rauszukommen.
Vinnie Vegas
Ein altes Sprichwort sagt: alle guten Dinge sind drei. Oft wird es von Leuten bei Wetten oder Glücksspielen verwendet in der Hoffnung, dass sie einiges davon, was sie verloren haben, wieder zurückgewinnen können. Ironischerweise war Kevin Nashs drittes WCW-Gimmick das eines Glücksspielers.

Nachdem er weniger als einen Monat Teil der Master Blasters war, und dann als Oz regelrecht aus den Hallen gebuht wurde, war der spätere Gründer der New World Order zu einem praktisch unvermarktbaren Wrestler geworden. In einem weiteren Versuch, den großen Mann over zu bringen, gab man Nash ein weiteres neues Gimmick, diesmal hieß er Vinnie Vegas. Und wie der Name schon sagt hatte er einen Hang zum Glücksspielen, gekleidet war er in einem "coolen" Las Vegas-Outfit.

Wie seine vorherigen Auftritte schon befürchten liessen, wurde aus Vinnie Vegas rein gar nichts. Sein Wahnsinnsfinisher hieß "Snake Eyes", dabei klatschte er den Kopf seiner Gegner auf den Turnbuckle. In der Phase teamte Nash mit einigen anderen Midcard-Heels der WCW, so zum Beispiel Diamond Dallas Page, Scotty Flamingo und Big Sky. Dann packte er seinen Rucksack und verließ die WCW in Richtung WWF.
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