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Der Gimmick-Schrottplatz

Die Welt von Berlyn, Max Moon, Mr. T, Seven und Vinnie Vegas: Sammelstelle für weitere Unmöglichkeiten aus der Welt des Wrestlings. 156 Gimmicks und Geschichten von WCW, WWF, ECW, den Indyligen und geschmackliche Entgleisungen aus früheren Zeiten.
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The Widowmaker
Immer wenn es um schlechte WWF-Gimmicks geht, fällt der Begriff "The Widow Maker". Und das ist falsch.

Denn, abgesehen von dem dummen Namen, steckte gar nicht viel Gimmick dahinter. Es war schlicht und ergreifend Barry Windham, wie man ihn immer kannte. Er war kein Autorennfahrer, er war kein Clown und er kam auch nicht vom Internal Revenue Service. Er war einfach Barry Windham. Vielleicht wollte man ihm ganz einfach ein Cowboygimmick geben und erinnerte sich daran, dass Widowmaker der Name des Pferdes des legendären Pecos Bill war. Aber das ist eher zu weit hergeholt.

Na gut, die WWF kehrte vollkommen unter den Tisch, dass Windham bereits in der Liga gewesen war, und dass er zudem sogar schon Träger des WWF Tag Team Titles gewesen war (mir Mike Rotunda als U.S. Express). Aber das war vollkommen normal zu dieser Zeit. Das Widowmaker-Gimmick blieb nicht sehr lang. Die Sache, die den Namen Widowmaker am bekanntesten machte war die Tatsache, dass er bei der Survivor Series in Randy Savages Team von Canadian Earthquake (später nur noch Earthquake) ersetzt wurde.

Windham kehrte danach zur NWA zurück und gewann eine ganze Reihe Titel. Viele Jahre später war er noch mal in der WWF zu sehen, man probierte eine ganze Menge Gimmicks aus. Zum Beispiel den Stalker, Blackjack Windham und einen Invasor aus der NWA.
Willow the Whisp
Sieht der Typ irgendwie bekannt aus? Denkt mal wirklich RICHTIG hart nach. Härter. Hardy. Ups.

Jepp, dieses maskierte Wunder ist niemand anderes als Jeff Hardy, seines Zeichens Spotmaschine der WWF und Inhalt feuchter Träume präpubertärer Mädchen. In der Zeit, in der Jeff und Matt Hardy bei Omega kämpften, gab man ihnen eine ganze Reihe Gimmicks, so zum Beispiel eben auch dieses. Matt kam als Surge noch relativ ungeschoren davon, Jeff dagegen wurde in dieses unsinnige Outfit gestopft. Es wurde sogar noch erweitert, er bekam so etwas wie einen Glam-Rock-Haarschnitt hinzu. Und man verkaufte ihn als Australier. Zwischenzeitlich fehdete er mit Matt.

Matt und Jeff bekam noch ein weiteres dummes Gimmick: die Jinx Brothers, Wildo und Ingus. Es gibt ein glaubwürdiges Gerücht, dass während einer Verletzungspause von Matt Paul Diamond (Kato, Max Moon) dessen freien Platz einnahm.
The Wolfman
Irgiendwelche Booker gaben Willie Farkas (alias Farquas) dieses Gimmick. Als ein geborener Ungar, der nach Nordamerika kam, um eine Fußballkarriere anzustreben, endete Willie stattdessen als Wrestler. Anstatt ihm jedoch ein stereotypes "Ausländer"-Gimmick zu geben, das seinem Aussehen und Akzent angemessen gewesen wäre, steckte man ihn in ein Werwolf-Gimmick.

Jepp. Willie hier war mit Wölfen aufgewachsen und kleidete sich wie eine Steinzeitausgabe von Bruiser Brody. Er war für einige Zeit in der WWWF und nutzte einen Hanging Neckbreaker als Finisher. Gern biss er seine Gegner.

Eine Story am Rande: in den Siebzigern gab es einen Talkshow-Master namens Mike Davis, der bei seiner Show ein Wrestlingmatch veranstaltete. An der Seite von Comedyking Jerry Lewis sollte es gegen zwei mysteriöse Gegner gehen, und diese entpuppten sich als André the Giant und der Wolfman.
Wrestling Women vs. The Aztec Mummy
Während der Phase des großen Luchador-Hype in den Sechzigern, als El Santo und der Blue Demon in jedem Film auftauchten, der aus Mexiko kam, hatte jemand die brilliante Idee, eine Serie von Filmen mit weiblichen Luchadores zu drehen. Der einzige Unterschied? Im Gegensatz zu Santo und den anderen waren die Stars dieser Filme Schauspielerinnen, die nicht wrestlen konnten und dafür Stuntdoubles brauchten. Oh, und die Filme waren so langweilig, dass alle davor flüchteten.

Hier gehts um den zweiten Film der Serie. Dabei traten zwei Wrestlerinnen auf: Loretta Venus und The Golden Ruby, im richtien Leben Lorena Valasquez und Elizabeth Campbell. Die Handlung dreht sich um einen Oberkriminellen namens Black Dragon, der sich die Macht der alten Azteken aneignen wollte. Ehe wir uns versehen konnten waren die Wrestlerinnen mitten drin im Geschehen, und ebenso Tezumuc, die aztekische Mumie (die sich in einen Baseballschläger und eine Spinne verwandeln konnte).

Um es kurz zu machen, die Bad Guys wurden besiegt, Tezumuc kehrte in sein Grab zurück und die Wrestlerinnen wurden noch in zwei weiteren solcher Trashfilme zu Hauptdarstellerinnen.

Später gab es dann sogar einen Wrestler, der das Outfit der Aztec Mummy in seinen Matches trug. Da Tezmumuc in ein paar weiteren Filmen mitspielte, war er sehr populär zu der Zeit.
Yoshi Kwan
Es ist kein seltener Fall, dass ein absolut unasiatischer Wrestler in ein asiatisches Gimmick gesteckt wurde. Aus Phil Hickerson machte man PY Chu-Hi. Savio Vega war als "Kwang The Ninja" zu sehen. Und dann haben wir hier Chris Champion, der alle möglichen Martial Arts Gimmicks wie ein Fratzenmagnet anzog.

Zum ersten Mal im Rampenlicht stand Chris als eine Hälfte der New Breed zusammen mit Sean Royal. Die beiden hätten Superstars werden können, aber nach diversen Problemen wurde nichts daraus. Als nächstes nahm sich Champion ein Gimmick, das auf den Karate-Kid-Filmen basierte. Es war das erste in einer Reihe von Martial Arts Gimmicks. Kurzzeitig trat er dann wieder als Chris Champion an und teamte mit seinem Bruder Mark Starr als "Wild Side" (was auch sehr viel Potential hatte, das ungenutzt blieb). Als nächstes machte man Cowabunga aus ihm. Auch das hielt nicht lange vor.

Und dann kam Yoshi Kwan, vielleicht das Gimmick, für dass Champion am berühmtesten wurde, abgesehen von der New-Breed-Phase. Yoshi war ein bizarr aussehender Charakter, der an den The Great Kabuki und Kendo Nagasaki angelehnt war. In den frühen Neunzigern sprang Yoshi durch die USWA und andere Regionen. Auch in der WCW war er kurzzeitig, wo er ein PPV-Match gegen Cactus Jack hatte.

Danach verschwand er wieder in der Independentszene. Seitdem hat man nicht mehr viel von ihm gehört. Einige Zeit sprang er zwischen dem Champion und dem Yoshi Gimmick hin und her, ehe er dann in der NWA landete und dort zu Sinn wurde.
Yulie Brynner
Zu den am absonderlichsten aussehenden Wrestlern aller Zeiten gehört Yulie Brynner, zumal sie eine Frau ist. Mit dem kahlen Kopf und den psychisch gestört wirkenden Gesichtszügen war Yulie ein Unikum unter den Wrestling-Charakteren.

Brynner, die ihren Namen vom Schauspieler Yul Brynner übernahm, wrestelte in den Sechziger Jahren. Leider gibt es nicht mehr über sie zu berichten, wenn jemand mehr Informationen haben sollte, kann man sie uns gerne schicken.
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