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Shoots und Worked Shoots

Wenn das Wrestling der Wirklichkeit zu nahe kommt: in dieser Rubrik findet Ihr eine Auflistung von 62 der berühmtesten Shoots im Wrestlingbusiness. Shoots kommen extrem selten vor und werden auch normalerweise von Wrestlern vermieden, da sie das Karriereende bedeuten können, wenn ein Promoter den betreffenden Wrestler wegen des Shoots nicht weiter beschäftigt. Herzstück unserer Rubrik ist ein ausführlicher bebilderter Bericht von der Wrestling-Kriminalgeschichte schlechthin: dem Montral Screwjob.
Kapitel

26. Juli 2000: Pseudo Shoots in der WCW
Im Sommer 2000 schaffte es die WCW einfach nicht, Interesse bei den Fans zu wecken. Selbst der Russo/ Hogan-Shoot(siehe ebenfalls in dieser Rubrik) hatte nicht geholfen. WCW Head Booker Vince Russo versuchte also, mit Worked Shoot-Interviews die Ratings wieder zu verbessern. Da diese Interviews jedoch vorher angekündigt wurden ("Nash will bei Nitro Klartext reden"), rissen sie niemanden vom Hocker und nervten die Fans eher. Außerdem waren die Interviews viel zu unshootig und storylinebezogen. Insgesamt wurden drei Pseudo-Shoot-Interviews gegeben:

Das erste war von Bill Goldberg beim Thunder vom 26.07.2000. Scott Hudson führte das Interview. Es seien höhere Motive gewesen, warum er Scott Hall für seine Karriere opfere. Hall würdige die Fans nicht. Hall sei sowohl im Ring, als auch außerhalb des Ring ein Jerk. Ihm gefalle es nicht, den Heel zu spielen und ob sein Heelturn eine gute Idee war, wisse er auch nicht. Er habe nie danach gestrebt, ein Professional Wrestler zu werden. Es sei einfach so gekommen, daß er ein Fan Favorite wurde. Im Wrestling könne er etwas bewegen, was er in der NFL nicht geschafft habe. Bill sagte, Kevin Nash habe schon recht, wenn er sage, daß er nicht für den Sport lebe, weil er einfach viel zu viele Leute im Business nicht leiden könne. Er liebe es aber, Kinder auf dem Sterbebett zu besuchen und noch ein Lächeln auf ihrem Gesicht hervorrufen zu können. So zahle es sich aus, nicht nur 20 Dollar für einen Indy-Auftritt zu haben. Nash könnte seinen Hintern küssen, er sei ein absoluter Witz. Als er in der NFL war, sei Nash in Europa gewesen und habe mit anderen Basketballspielern Händchen gehalten. Zwei Wochen, nachdem Nash seinen Hintern ins Booking Committee gehievt habe, sei er der erste gewesen, der ihn besiegt habe. Er wolle den Gürtel wieder um seine Hüften tragen, aber er wolle, daß Nash für die Schädigung seines Rufes bezahle. Der einzige Weg, wie Nash das Match bei New Blood Rising gewinnen könne, sei der, daß er sich ins Booking Committee mogelt. Nashs Hintern werde versohlt werden und er könne nichtmal auf seinen kaputten Knien davor weglaufen.

Das zweite Interview war von Kevin Nash am 31.07.2000 bei Nitro. Nash nahm sich ein Mikro und sagte, er wolle mal ein wenig über Shoots reden. Er sei nun seit zwölf Jahren Wrestler. In all diesen Jahren habe er sich professionell verhalten, bis auf ein einziges Mal in Montreal, als so ein kanadischer Typ nicht kooperieren wollte (er vergaß natürlich all die Male zu erwähnen, in denen er sich weigerte, seine Gegner gut aussehen zu lassen). Am nächsten Abend habe er diesem Typen in Quebec City den Hintern versohlt. Er sei früher Basketballer gewesen und schon damals hätten sich Basketballer und Footballer immer geschlagen. Er sei ein Kämpfer und könne Goldberg nicht garantieren, daß er sich in Vancouver professionell verhalten werde. Wenn Goldberg ihn herausfordere, müsse er auch damit rechnen, daß Nash ihm mit seinem kaputten Knie die Nase ins Hirn treten werde. Dann wandte er sich ans WCW Office: Er werde nicht aufhören zu verlangen, daß Scott Hall in die WCW zurückkomme.

Das letzte Interview kam von Vince Russo bei Nitro am 07.08.2000. Es sollte eigentlich schon die Woche davor bei Thunder ausgestrahlt werden, wurde dann aber zurückgezogen, weil es angeblich zu brisante Aussagen enthalte. Man muß sich jedoch fragen, was daran brisant sein soll. Tony Schiavone führte das Interview. Russo sagte, irgendwann werde er seine Aktionen vom Bash at the Beach (der Hogan Shoot) schon erklären, aber jetzt gehe das noch nicht. Er habe die WWF verlassen, weil er dachte, sie habe mit ihm den Gipfel des Erfolges erreicht und WCW sei eine große Herausforderung für ihn. Er wollte den Nachwuchswrestlern helfen, sich gegen die Backstageintriegen der Altstars durchzusetzen. In der WCW gebe es eine Bewegung, die verhindern wolle, daß sich die Jugend durchsetzt. Die meisten der Leute, die die Jugend unten gehalten hätten, wären inzwischen entfernt worden. Er habe es in drei Monaten geschafft, die Ratings von 2.8 auf 3.4 zu bringen. In 10 Monaten werde die WCW auf dem Platz stehen, den sie verdient habe. Er sei bereit, alles zu tun, was zu tun ist, um der Company zu helfen. Deshalb trete er heute auch vor der Kamera auf. Die neuen Wrestler hätten jetzt ihre Chance. Ab sofort gehe es für die Wrestler nicht mehr um "mich", sondern um das Team. Das, was beim Three Way Match zwischen Nash, Scott Steiner und Goldberg im Ring passieren werde, werde schon das Beste für die Promotion sein.

Man sieht, bei diesen Worked Shoots wurde groß aufgetrumpft, aber eigentlich gab es nur heiße Luft.
 
 
 
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