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Wrestlingskandale

In dieser Rubrik findet ihr eine Zusammenstellung von 31 Skandalen, die die Wrestlingwelt in mehr oder weniger großem Umfang erschüttern ließen. Geordnet sind sie absteigend nach dem Zeitpunkt ihrer Eintragung in unsere Datenbank.
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Das kurzlebige Radio-Interview mit Alex Wright
Zum Deutschlandstart des Kinofilms "The Wrestler", in dem Mickey Rourke den alternden Wrestler Randy "The Ram" Robinson Ramzinski verkörpert, der nach einem Hardcore-Kampf einen Herzinfarkt erleidet, ist das Medienecho recht groß. Auch "Radio Fritz", die Jugendwelle des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) widmete sich diesem Film im Rahmen der Personality-Show "Ab 18" mit Tommy Wosch (und Co-Moderatorin Kathrin Thüring). Wosch ist auch über die Grenzen des Sendegebietes durch seinen intelligenten, oft aber auch grenzwertigen schwarzen Humor bekannt. In Interviews seiner Radioshow (werktäglich zwischen 18 und 19 Uhr) geht er immer mit recht viel Vorurteilen zu Werke - so auch beim Interview am vergangenen Donnerstag. Am Telefon zum Thema "The Wrestler" wurde niemand anders als Deutschlands Wrestlingstar Alex Wright ins Studio geschalten. Das Interview endete in einem kleinen Eklat um den ehemaligen WCW-Gladiatoren aus Nürnberg.

Doch der Reihe nach: Nachdem Tommy Wosch erst in einem "Puff" (oder wie es in der Sendung hieß: einem "Buff") als Paulo Pinkas (Michel Friedman) anrief, kam Alex an die Reihe. Man spielte zunächst seine alte "Techno"-Entrance-Musik ein. Kathrin Thüring amüsierte sich über seine "Schlüpfer", die er bei World Championship Wrestling als Wunderkind trug, nachdem sie sich zuvor via YouTube über ihn informiert hatte. Dann spielte man Alex Wrights erste WCW-Promo als "böser Deutscher" mit Mean Gene Okerlund ein. Alex musste den Moderatoren seine halbe Vita herunterleiern. Leider wollten Tommy und Kathrin (Alex war recht überrascht, dass noch jemand im Studio moderiert - klar, denn "Ab 18" dürfte er in Nürnberg kaum bis nie hören) nicht wirklich verstehen und wahrhaben, dass Wrestling nicht restlos durchchoreographiert ist. Und Alex wollte und konnte natürlich nicht preisgeben, dass Wrestling "abgesprochen" ist. Postwendend echauffierte man sich darüber, dass Alex immer wieder - anstatt Sport oder Show - den Begriff "Sports Entertainment" nutze. Wright wollte daraufhin erklären, dass Wrestling sehr wohl Schmerzen bereitet und man dafür hart trainieren muss, weshalb er ansprach, dass er in Nürnberg Nachwuchstalente trainiert. Daraufhin wurde er einfach aus der Leitung geworfen.

Beide Moderatoren amüsierten sich noch kurz über das Interview, denn es kam noch nie vor, dass ein Gast aus der Leitung geworfen wurde. Tommy und Kathrin bezeichneten Alex als einen "Niemand", bevor es dann mit der Aktion "Ab 18 sucht die Superthüring" weiterging.

Alex Wright äußerte sich gegenüber den Usern von Genickbruch.com nun zu dem Radiovorfall:

Hallo liebe Genickbruch-Leser!

Ich möchte auch ein kleines Statement zu dem gestrigen Interview machen.

Das Radio-Interview gestern war wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wenn bestimmte Leute festgefahrene Vorurteile zum Wrestling haben, kann man machen was man möchte. Egal, was man diesen Personen versucht zu erklären, sie wollen es nicht verstehen und einen auch nicht die Zeit geben es zu erklären.

Dass Pro Wrestling in Deutschland nicht gerade einen guten/einfachen Stand hat, vor allem bei den Medien, weiß jeder!

Da ich aber diesen schönen Sport Wrestling liebe und mir sicher bin, dass die Meisten von Euch da draußen die gleiche Leidenschaft wie ich für das Wrestling empfinden, bin ich stets bemüht sehr viel positive Public Relations - Arbeit zu machen. Leider klappt das nicht immer, wegen der o. g. Vorurteile.

Es ist sehr schade, da ich weiß, dass sehr viele Leute am Wrestling interessiert sind und viele es auch gerne erlernen wollen.

Auch wenn ab und zu solche Situation wie gestern entstehen, möchte ich trotzdem nach meinem möglichem Ermessen dem deutschen Pro Wrestling weiterhelfen und mit meiner PR-Arbeit fördern.

Es wird Zeit das Pro Wrestler von der breiten Öffentlichkeit für Ihre hohen sportlichen Leistungen und für das einzigartige faszinierende Entertainment respektiert und geschätzt werden und der Sport nicht immer runter reduziert wird auf die eine Frage.

Bleibt alle dem Wrestling treu! Der Sport braucht Euch!

Viele Grüße

Alex Wright


Die Wrestlingschule von Alex Wright findet ihr hier: www.prowrestlingschool.de.
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