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Der Stable Guy

In unregelmäßigen Abständen geschehen mit unseren Mitarbeitern seltsame Dinge: sie mutieren, und plötzlich sind sie nicht mehr die allseits beliebten Genickbruchler - sie werden dann zu den Stable Guys! Die Stable Guys leiden unter einem inneren Zwang: sie müssen den Genickbruch-Usern in aller Ausführlichkeit von Stables aus der Wrestlinggeschichte berichten. Bisher taten sie das 29mal. Hier könnt ihr die Ergebnisse ihrer bisherigen Metamorphosen nachlesen.
Kapitel

Team Canada (TNA)
Früher war alles besser. Fragt mal einen Wrestling-Promoter, der kann es euch bestätigen. Da konnte man einfach einen Wrestler aus der Nachbarstadt nehmen, ihm ein paar Sterne auf den Bauch malen und hatte flugs einen afrikanischen Heel gezaubert. Oder man nahm einen waschechten Texaner, nannte ihn Fritz und ein böser Ausländer war am Start. Aber in der heutigen, vom bösen Internet vergifteten Welt geht so etwas nicht mehr. Möchte man z.B. aus einem Wrestler mit afrikanischer Herkunft einen Jamaikaner machen, murrt die Internetgemeinde sofort. Echte Ausländer kosten aber Geld, sprechen oft die Sprache nicht oder wrestlen einen anderen Stil. Will man aber trotzdem den nie endenen Nationalstolz seines Publikums ansprechen, indem man die eigenen Leute gegen böse Ausländer stellt, bietet sich ein Land an: Kanada. Das dachte sich auch NWA-TNA und rief Team Canada [2] ins Leben, den vielleicht langlebigsten Stable der bisherigen TNA-Geschichte.

Anlass hierfür war ein Konzept, dass die X-Division in den Vordergrund stellen und das internationale Profil TNAs betonen sollte: der America's X Cup. Dabei handelte es sich um ein Turnier, bei dem Teams zweier Länder gegeneinander antraten. In der ersten Auflage hatte sich Team Mexiko durch einen Sieg gegen Team USA den Cup geholt und wurde beim PPV am 18. Februar von Scott D'Amore zu einem Wettkampf gegen Team Canada unter seiner Führung herausgefordert. Der Kanadier D'Amore war Agent bei TNA und Inhaber der kanadischen Promotion Border City Wrestling, von wo aus seitdem regelmäßig neue Talente bei TNA ausprobiert und oftmals auch unter Vertrag genommen wurden. Seinen Worten liess Petey Williams eine Woche später Taten folgen, als er in einem 3-Way die Captains von Team USA und Mexiko, Jerry Lynn und Juventud Guerrera besiegte und damit schlagartig sich und sein Team auf die TNA-Landkarte beförderte. Am 10. März bekamen die Kanadier dann ihre geforderte Chance auf den Pokal. Außer Williams bestand das Team aus Johnny Devine, Teddy Hart und Jack Evans. Nachdem die ersten beiden Runden 3 Siege und 3 Niederlagen brachten, musste die Entscheidung im abschliessenden Elimination-Match fallen. Hier konnten sich die Mexikaner erneut durchsetzen und schafften die Titelverteidigung.

Für die nächste Auflage wurden Name und Konzept des Turniers verändert. Teams mehrerer verschiedener Länder traten nun gleichzeitig an. Beteiligt sein sollten Teams aus den USA, Mexiko, Kanada und Japan, die Veranstaltung hieß fortan World´s X Cup. Personell kam es im Lager der Kanadier dabei zu zwei Umbesetzungen. Hart und Evans wurden gegen Bobby Roode und Eric Young ausgetauscht. Gegen Team USA kamen diese vier in einem Preview Match zu einem Sieg gegen Team USA am 5. Mai, als D' Amore seinen Eishockeyschläger auf dem Rücken Jerry Lynns zerbrach. Eine Woche später besiegten Williams und Roode auch noch Héctor Garza und Abismo Negro von Team Mexiko und konnten sich damit als Favoriten etablieren. Wieder hatten die Kanadier dabei aber Hilfe ihres Coachs bekommen, was Jerry Lynn nicht so stehen lassen wollte. Er einigte sich mit D'Amore auf ein Match gegen Roode in der nächsten Woche. Sollte er Roode besiegen, würde er 5 Minuten im Ring mit Coach D'Amore bekommen, sollte er aber verlieren, müsste er als Kapitän seines Teams zurücktreten. Lynn gewann sein Match gegen Roode, bevor er aber viel Schaden gegen D'Amore anrichten konnte, kam es zu einem Brawl von Team Canada und Team USA.

Am 26. Mai 2004 war es dann soweit, der erste World's X Cup stand auf dem Programm. Im ersten Match, einem 16-Mann Gauntlet-Match blieben die Kanadier noch ohne Punkte und nach einer Niederlage gegen Christopher Daniels und Elix Skipper im folgenden Tag-Team Match sah es schon düster aus. Doch Eric Young konnte ein 4-Mann-Leitermatch gewinnen und somit qualifizierte sich Team Canada für das abschliessende Ultimate X Match. Dort konnte sich aber Chris Sabin durchsetzen und für Team Canada blieb nur der dritte Rang. Die Teilnehmer des World's X Cup trafen auch danach noch mehrfach aufeinander. Roode und Williams konnten am 2. Juni zumindest ein wenige Rache an Team USA und Team Mexiko üben, indem sie Jerry Lynn und Heavy Metal in einem Tag-Team Match besiegten. Zwei Tage später waren sie natürlich auch bei der allerersten Ausgabe von TNA Impact dabei, verloren aber gegen Hector Garza, Sonjay Dutt und The Amazing Red. Nashville lag den Kanadiern wohl eher als Orlando, denn zurück im Asylum fanden sie wieder auf die Siegerstraße. Mit Hilfe von Coach D'Amore besiegten sie Team USA sogar in einem Flag Match. Die dauernden Auseinandersetzungen zwischen Jerry Lynn und Scott D'Amore gipfelten schliesslich in einem Match bei der 2nd Anniversary Show. Lynn pinnte D'Amore mit seinem Cradle Piledriver und konnte dieses Kapitel damit schliessen.

Im Gegensatz zu den an den diversen X Cups teilnehmenden Japanern, Briten und Mexikanern (ausgenommen Hector Garza) blieb Team Canada ein fester Bestandteil der Shows von TNA und fand seinen Weg auch ins reguläre Geschehen ausserhalb dieser Turniere. Am 21. Juli griffen die Kanadier in ein TNA World Tag-Team Titlematch zwischen den The Naturals und America's Most Wanted ein und waren mitverantwortlich für die Niederlage von AMW. Die Strafe folgte zwei Wochen später in Form einer Niederlage gegen Harris und Storm in einem Country Whippin' Match.

Seinen ersten großen Erfolg feierte Team Canada in Person von Petey Williams am 11. August 2004, als dieser ein 22-Mann Gauntlet-Match gewinnen und sich damit den vakanten TNA X-Division Title sichern konnte. Nachdem bekannte Namen wie Jerry Lynn, AJ Styles, Chris Sabin und Nigel McGuinness ausgeschieden waren, konnte Williams seinen Canadian Destroyer gegen Amazing Red zeigen und zum ersten Champion in Reihen seines Teams werden. Da konnte man auch die Niederlage von Young und Devine in einem #1 Contenders Tag-Team Match gegen 3 Live Kru verschmerzen. Zwei Wochen später gelang die Revanche, da Dusty Rhodes gegen die Kanadier eingriff und die eigentliche Niederlage nachträglich in einen Sieg umgewandelt wurde. Rhodes wurde dafür suspendiert, kehrte aber eine Woche später unter einer Maske als Midnight Rider zurück und gewann zusammen mit der Krew gegen Team Canada. Petey Williams verteidigte unterdessen erfolgreich seinen X-Division Titel gegen Sonjay Dutt.

Bei Impact am 9. September besiegten Johnny Devine und Bobby Roode in einem Non-Title Match die amtierenden TNA Tag Team Champions Chris Harris und Elix Skipper. Dies war vorerst der letzte Auftritt Devines, der danach verletzungsbedingt pausieren musste. So waren es Roode und Eric Young, die schliesslich die Tag-Team Titel nach Kanada holten, als sie bei Impact am 12. Oktober James Storm und Christopher Daniels besiegen konnten. Mit Petey Williams in der X-Division und Johnny Devine auf dem Krankenbett waren die Kanadier gegen die 3 Live Kru in Unterzahl und so kam Ruffy Silverstein zu zwei Aufritten als Aushilfsmitglied. Bei Impact setzte es eine Niederlage gegen AJ Styles, Jeff Hardy und Ron Killings und Silverstein musste wieder heim nach Kanada. Auch ohne ihn stellte sich kein Erfolg ein, und beim ersten 3-Stunden-Sonntags-PPV Victory Road mussten sie die Titel an die Krew, vertreten durch BG James und Konnan abgeben.

Immerhin blieb Petey Williams weiter erfolgreich, er verteidigte seinen Titel gegen AJ Styles. Im Vorfeld hatte Coach D'Amore gedroht bei einer Niederlage Peteys TNA zu verlassen. Mit diesem Sieg inspirierte er offenbar seinen Teamkollegen, die beim nächsten PPV Turning Point die Titel zurückholten, tatkräftig unterstützt vom zurückkehrenden Johnny Devine. Auch Petey behielt seinen Titel gegen Chris Sabin, sodass Team Canada wieder 2 von 3 Titlen bei TNA hielt.
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