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Alt 11.09.2017, 10:27   #2376
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Ort: Z'ha'dum
Beiträge: 15.635
Wenn man ein Geschichtsbuch sucht ... Tolkien ist ein Historiker, das merkt man, darin ist er gut. Aber er ist kein guter Geschichtenerzähler. Er und der o. g. Tad Williams sind dafür verantwortlich, dass ich kaum Fantasy lese.
__________________
Claudia Wolfshead
31.07.1980 - 25.05.2011
Ruhe in Frieden, Schwesterherz
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Alt 11.09.2017, 11:52   #2377
Ivanhoe
Moderator
 
Registriert seit: 27.03.2008
Ort: ein Kärntner in Wien
Beiträge: 7.180
Zitat:
Zitat von Kain Beitrag anzeigen
Wenn man ein Geschichtsbuch sucht ... Tolkien ist ein Historiker, das merkt man, darin ist er gut. Aber er ist kein guter Geschichtenerzähler. Er und der o. g. Tad Williams sind dafür verantwortlich, dass ich kaum Fantasy lese.
Beim "Silmarillion" kann ich die Problematik schon irgendwie verstehen. Bei "Der Herr der Ringe" sehe ich das allerdings anders. Ja, das Buch hat seine Schwächen (v. a. weil das Gut-Böse-Schema so rigoros ist), aber das ist doch eine angenehm zu lesende, flotte und schöne Geschichte. Noch dazu gewinnt sie gerade in Kombination mit dem "Silmarillion" eine Tiefe, die sie für sich genommen eigentlich nicht hat. Kurzum: Wie dieses Buch dich von Fantasy abhält, kann ich nicht nachvollziehen. Außer, du hättest es erst als Erwachsener, der schon viele, viele andere Bücher gelesen hat, zum ersten Mal gelesen. Wenn das bei mir der Fall gewesen wäre, würde ich vielleicht auch anders drüber denken.

Zu Tad Williams kann ich nichts sagen, außer dass ich die "Otherland"-Reihe auf dem Stapel der zu lesenden Bücher habe, bisher aber nicht dazu gekommen bin.
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"Ja, aber so ist das... Als Chef in meiner Position, da bist du so einsam wie... Gott!"
(- B. Stromberg... oder wars doch V. McMahon?)

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Alt 11.09.2017, 14:42   #2378
Thomas Jay
ECW
 
Registriert seit: 06.02.2002
Beiträge: 5.295
Es ist ewig her, dass ich den Herrn der Ringe gelesen habe, damals hat er mir sehr gut gefallen auf jeden Fall.
Die Osten Ard Saga von Tad Williams lese ich jetzt erst als Erwachsener, finde zwar, dass es Passagen gab, die etwas langatmig waren, das ist finde ich aber kein Problem, da ich sowas gerne vor dem Einschlafen lese. Insgesamt erzählt er finde ich gut und erschafft eine schön große Welt.
Das Silmarillion hatte ich als Jugendlicher angefangen und dann weggelegt. Mal sehen, ob ich es irgendwann noch mal zur Hand nehme. Otherland hat mein Schwiegervater gelesen, er jedenfalls findet es großartig.
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Alt 11.09.2017, 16:49   #2379
berghutzen
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 23.08.2011
Ort: Emsland
Beiträge: 806
Zitat:
Zitat von Thomas Jay Beitrag anzeigen
Ich lese gerade ab und zu Das Geheimnis der Großen Schwerter, auch Die Saga von Osten Ard*genannt, bin gerade beim dritten Band "Die Nornenkönigin".
Später mal, wenn ich die Bücher und die Harry Potter Hörbücher durch habe, vielleicht mal über die Hörbuch Version nachdenken, ist sehr gemütlich, enthält Elemente der Heldenreise / coming of age Story in einer reich ausgestalteten Welt mit vielen Charakteren.
Ich liebe Osten Ard. Simon, Miriamel, Pryrates, Tiamak... Es ist wie Herr der Ringe, nur nicht so schwerfällig, und leider ohne den ausgearbeiteten mythischen Hintergrund (besser: Der Hintergrund ist jedenfalls nicht in ein weiteres Buch gepackt), aber eine tolle und meines Erachtens auch unterbewertete Fantasysaga.

Gerade vor ein paar Tagen ist die Fortsetzung auf den Markt gekommen "Die Hexenholzkrone". Der erste Teil einer weiteren, großen Saga.
Dazu kam vor ein paar Monaten noch eine weitere Geschichte - alleinstehend - raus: "Das Herz der verlorenen Dinge".

Otherland habe ich auch gelesen, das ist auch eine ganz besondere Serie, die ihren Charakter noch besser ausspielt, wenn man sie ein zweites Mal liest.
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Geändert von berghutzen (11.09.2017 um 16:50 Uhr).
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Alt 11.09.2017, 22:04   #2380
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Ort: Z'ha'dum
Beiträge: 15.635
Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
Beim "Silmarillion" kann ich die Problematik schon irgendwie verstehen. Bei "Der Herr der Ringe" sehe ich das allerdings anders. Ja, das Buch hat seine Schwächen (v. a. weil das Gut-Böse-Schema so rigoros ist), aber das ist doch eine angenehm zu lesende, flotte und schöne Geschichte. Noch dazu gewinnt sie gerade in Kombination mit dem "Silmarillion" eine Tiefe, die sie für sich genommen eigentlich nicht hat. Kurzum: Wie dieses Buch dich von Fantasy abhält, kann ich nicht nachvollziehen. Außer, du hättest es erst als Erwachsener, der schon viele, viele andere Bücher gelesen hat, zum ersten Mal gelesen. Wenn das bei mir der Fall gewesen wäre, würde ich vielleicht auch anders drüber denken.

Zu Tad Williams kann ich nichts sagen, außer dass ich die "Otherland"-Reihe auf dem Stapel der zu lesenden Bücher habe, bisher aber nicht dazu gekommen bin.
Ist schon etwas länger her, dass ich das gelesen habe. Heute bin ich noch viel kleinlicher als damals. Darunter hatte dann auch das "Silmarillion" zu leiden. Das ich das gelesen habe, ist erst gut 19 Jahre her. Ich halte Tolkien einfach nicht für einen guten Autoren. Die Sprache der Elben, die Historie von Mittelerde und der Weltentwurf waren ihm offensichtlich wichtiger und da hat er sicher auch gute Arbeit geleistet. Wobei letzterer mich in der Blaupause doch arg an Robert Howards Hyperborea erinnert. Auch wenn ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, dass Tolkien "Conan" gelesen hat. Ich finde, dass man Tolkiens Schwächen als Autor auch an den Lesern bemerkt. Wenn Du Dich in entsprechenden Foren umsiehst oder in Spartenbuchhandlungen mit Leuten über das Buch sprichst, wirst Du ganz oft lesen/hören, dass die Hauptfigur Frodo ist (gefolgt von Aragorn und dann Frodo und Aragorn).
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Claudia Wolfshead
31.07.1980 - 25.05.2011
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