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Alt 17.01.2018, 18:19   #126
Carolus Rex
Genickbruch
 
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Beiträge: 14.717
Also die Folge diese Woche fand ich richtig stark!

War sehr rund und hat mir Alles in Allem sehr gut gefallen, auch die Plot und Charakterentwicklung hat mir richtig gut gefallen.
Und jetzt kennt man auch den unbekannten Imperator ... Interessante Wahl muss ich sagen.
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Alt 19.01.2018, 01:02   #127
Coach CoC
Schädelbasisbruch
 
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Was für eine Folge, großartig. Bis jetzt ist das Spiegeluniversum fantastisch; es wird sogar wundervoll benutzt um die völlig unabhängige Hauptstory voranzubringen. Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Serie so gefallen könnte, wird immer besser.
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Alt 22.01.2018, 14:34   #128
Nani
Höllen-Rentner
 
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Gestern habe ich endlich die zweite Folge im Spiegeluniversum gesehen. Hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich hatte zwar das Gefühl, dass es nur eine Übergangsfolge war, aber dafür gab es zwei sensationelle Enthüllungen.

Spoiler:
- Ash Tyler ist Vog: Da ich nicht erkannt habe, dass Shazad Latif der Schauspieler von Voq ist, habe ich diese Wendung ewig lang nicht kommen sehen. Erst in der Winterpause hatte ich einen Verdacht, aufgrund Tylers sexuellen Beziehung zu L'Rell und da Voq ab seinem Erscheinen nicht mehr zu sehen war. Richtig geiles Writing!

- Philippa Georgiou ist Imperatorin: War meine erste Vermutung, gefällt mir aber sehr gut. Ich bin extrem gespannt auf die nächste Folge.

- Dass Tilly Stamets mit den Sporen "heilt", finde ich eine super Entwicklung. Da bin ich ebenfalls sehr neugierig, was da noch passiert. Hoffentlich schafft es Stamets in Staffel 2. Ich liebe den Charakter.



Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, auf mich wirkte das mit dem Spiegeluniversum schon bei Enterprise so als wären die Autoren einfach nur einfallslos. Wenn einem nix einfällt nimmt man dieses "Star Trek Universum", schickt sie irgendwie in ein anderes wo jeder Charakter einfach nur das komplett Gegenteil seiner selbst darstellt. Mehr is es ja nicht. Dabei hat dieses Star Trek Universum doch genug Möglichkeiten spannende Geschichten zu spinnen.
Die entscheidende Frage ist doch, ob die Serie den Plot mit dem "Spiegeluniversum" gut umsetzen. Und das haben sie bisher immer gemacht, sowohl bei DS9 und Enterprise, als auch jetzt bei Discovery. Ich finde die Detailarbeit dabei sogar immer stärker.

Ich gebe Dir zwar recht, dass mir das Mirror Universe etwas zu früh kommt, aber bevor ich das verurteile, warte ich erstmal auf die Auflösungen. ;-)


Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Gerade da Discovery düsterer und ernster daherkommt, passt das Spiegeluniversum gut rein. Ich stell mir das auch für die Schauspieler amüsant vor, wenn sie ihre Rolle mal komplett "Out of Character" präsentieren können. Bei Lorca hatte ich das Gefühl, dass er sogar zu Hause angekommen ist. Mit der Vernichtung der Rebellenkolonie um die Tarnung zu wahren hatte er ja keine Schmerzen.
Ich habe sogar den Verdacht, [Achtung! Spoiler!]

Spoiler:
...dass Lorca aus dem Spiegeluniversum kommt und die letzten Jahre einfach in "unserem" Universum gestrandet war. Im Spiegeluniversum ist er ja verschollen. Und es gibt schon seit Beginn der Serie jede Menge Andeutungen, dass Lorca Stamets dahin manipulieren will die Discovery ins MU zu befördern.

Außerdem würde das das frühe Auftauchen des Spiegeluniversums in der Serie erklären, ebenso wie seine vielen ungewöhnlichen Artefakte die eigentlich nicht typisch sind für das Standard Universum (Waffen, der Tribble).
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Geändert von Nani (22.01.2018 um 14:35 Uhr).
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Alt 23.01.2018, 09:57   #129
Sirius
Genickbruch
 
Registriert seit: 04.12.2002
Ort: Fördestadt Flensburg
Beiträge: 24.599
1.12 Blindes Verlangen

Wie in den letzten Folgen werde ich das Meiste wieder in Spoilertags packen, da sonst zu viel verraten werden würde. Die Folge teilt sich in drei Teile auf (Saru, L'Rell & Voq/Tyler + Lorca, Burnham & Giorgiou + Stamets, Stamets & Culver). Der beste Teil ist ganz klar der um Lorca, Burnham und der Imperatorin. Er erläutert das Verhältnis zwischen Burnham und Giorgiou im Spiegeluniversum und lässt die bisher größte Bombe platzen:

Die Discovery ist nicht nur deshalb im Spiegeluniversum, weil die Autoren keine Ideen hatten.

Spoiler:

Stamets ist nicht alleine im Myzelnetzwerk. Er trifft auf sein imperiales Gegenstück, welches sich schon viel länger im Netzwerk aufhält. Zu dem darf sich Stamets hier ordentlich von Culver verabschieden.

L'Rell erzählt Saru von der Prozedur mit der Tyler und Voq sozusagen vereinigt wurden. Ich bin mal gespannt wie sie das auflösen. Bisher ergibt ihr Plan nicht viel Sinn oder er geht gerade komplett nach hinten los.

Burnham wurde im Spiegeluniversum nicht von Sarek und Amanda, sondern von Imperatorin Giorgiou aufgezogen. Die Imperatorin durchschaut Burnham, so dass Michael ihr den Plan verrät, wie die Discovery zurück ins Prime-Universe fliegen soll. Die Interphase durch welche die Defiant das Universum wechselte scheint als Rückweg aber ausgeschlossen zu sein. Durch die Lichtempfindlichkeit der Imperatorin erkennt Burnham, dass die Discovery nicht durch bloßen Zufall im Spiegeluniversum gelandet ist.

BTW: Immer wenn man denkt, die Terraner hätten den Boden der Niedertracht erreicht setzen sie noch einen drauf. Ganz wie echte Menschen.


Natürlich ergeben sich nach dieser Folge weitere Fragen:

Spoiler:

Wo ist der echte Lorca? Starb er an Bord der USS Buran?

Wird es noch eine Folge über die ISS Disovery geben, die ja eigentlich jetzt durch das Prime-Universe schippern müsste?

Überlebt Ash Tyler die Prozedur oder gewinnt die Persönlichkeit von Yoq?

Schmeckt Saru nach Hühnchen und kann Burnham den echten Saru jemals wieder in die Augen sehen?
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Geändert von Sirius (23.01.2018 um 10:28 Uhr).
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Alt 25.01.2018, 04:47   #130
Fräulein Söckchen
Moderator
 
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Ort: Taipei, Taiwan
Beiträge: 13.405
Ich will jetzt nicht ungerecht sein und sagen, dass mir die Geschichte nicht gefällt - die Richtung, die die Storyline nimmt, finde ich sehr spannend, und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Discovery macht also zumindest das richtig. Ich mag es auch, wenn Tabus gebrochen werden.
Spoiler:
Ich geb zu, die Saru-zum-Abendessen-Szene war mir fast ein bisserl zu viel des Bösen..

Nachdem ich The Expanse gesehen habe, kann ich auch nicht mehr sagen, dass die Macher zuviel Fokus auf Optik legen. Das ist mir noch immer zu viel des Guten, eine Serie braucht nicht auszusehen wie ein Kinofilm, aber offensichtlich erwartet der durchschnittliche SciFi-Serien-Konsument heutzutage so einen Stil. Also soll sein.
Die Klingonen finde ich noch immer schrecklich, die Geschichte um Tyler interessiert mich wenig, aber auch hier bin ich neugierig, wie es weitergeht.
Als mein Lieblingscharakter hat sich von Anfang an sehr schnell Lorca herauskristallisiert, und da haben wir jetzt ein Problem:
Spoiler:
Grundsätzlich bin ich absolut begeistert von der Idee, dass Mirror-Lorca das reguläre Universum infiltriert hat und wir bis jetzt nur ihn gesehen haben und keine Ahnung haben, wo der reguläre Lorca ist.
Vermutlich ist das auch der Grund, warum sein Charakter für mich von Anfang an am interessantesten war (der Rest der Partie reißt mich nämlich immer noch nicht sehr vom Hocker, mit Ausnahme von Tilly vielleicht). Dass da "mehr dahinter" ist, konnte man direkt spüren. Das haben die Writer also echt gut gebookt.
ABER: Wenn das heißt, dass uns Lorca als Charakter vielleicht dauerhaft verlorengeht, dann wäre ich echt sauer.
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Glotz.
ಠ_ಠ
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Alt 25.01.2018, 16:01   #131
Carolus Rex
Genickbruch
 
Registriert seit: 14.07.2008
Ort: Bingen am Rhein im Land der Tausend Hügel (Rheinhessen)
Beiträge: 14.717
Also bezüglich dem Abendessen muss ich Fräulein söckchen zustimmen, aber das war trotzdem einfach nur super arrangiert.
Insgesamt hat mich die Gesamtstory jetzt wieder komplett abgeholt und ich muss sagen, am MO war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich es verflucht habe jetzt bis Montag wieder warten zu müssen.
Und wenn der punkt erreicht ist, dann ist die Serie für mich absolut top und gelungen. (Das schaffen aktuell Discovery & The Expanse)
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Alt 27.01.2018, 02:11   #132
Califax
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 23.02.2002
Beiträge: 595
Ich kann mich mit der neuen Staffel überhaupt nicht anfreunden. Geschichten über Parallelwelten in denen exakt die gleichen Leute vorkommen, die von ihren Eltern genauso genannt wurden, ansonsten aber ganz andere Rollen und Charaktere haben, haben einfach immer etwas total Unsinniges an sich. Alle Leute sind anders, die ganzen Rassen sind anders ausgerichtet, leben woanders, aber es haben sich natürlich trotzdem immer die gleichen Eltern ineinander verguckt denn sonst würden die Figuren ja nicht existieren und so weiter. Das ist alles noch hirnrissiger und unlogischer als viele Zeitreisegeschichten. Und alles was mit den fast schon magischen Sporen passiert ist auch seeeeeeehr fragwürdig. Das finde ich alles sehr schade, denn von dem ganzen Personensetting her gefiel mir die Serie vom Anfang an eigentlich ganz gut.
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Alt 27.01.2018, 14:55   #133
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 02.12.2003
Ort: Berlin
Beiträge: 10.729
YAAAAY! Ich hatte recht mit Lorca! =D

Grandiose Geschichte! Ich bin mega gespannt, wie es weiter geht.

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass das Spiegeluniversum u.a. deshalb so eine tolle künstlerisch Plattform ist, weil unsere Welt eher das Spiegeluniversum ist, und die "gute" Föderation der Spiegel wie wir in einer besseren Welt sein könnten. =)


Zitat:
Zitat von Califax Beitrag anzeigen
Ich kann mich mit der neuen Staffel überhaupt nicht anfreunden. Geschichten über Parallelwelten in denen exakt die gleichen Leute vorkommen, die von ihren Eltern genauso genannt wurden, ansonsten aber ganz andere Rollen und Charaktere haben, haben einfach immer etwas total Unsinniges an sich. Alle Leute sind anders, die ganzen Rassen sind anders ausgerichtet, leben woanders, aber es haben sich natürlich trotzdem immer die gleichen Eltern ineinander verguckt denn sonst würden die Figuren ja nicht existieren und so weiter. Das ist alles noch hirnrissiger und unlogischer als viele Zeitreisegeschichten. Und alles was mit den fast schon magischen Sporen passiert ist auch seeeeeeehr fragwürdig. Das finde ich alles sehr schade, denn von dem ganzen Personensetting her gefiel mir die Serie vom Anfang an eigentlich ganz gut.
Also sind für Dich auch TOS, DS9 und Enterprise grundsätzlich lächerlich?

Mal im ernst... Wenn Du sensibel auf Unlogik reagierst, dann kannst Du Star Trek genauso vergessen wie Star Wars und nahezu alle anderen kreativen Serien, insbesondere im Genre SciFi.

Deine Gedanken hatte ich übrigens bereits also ich die allererste Folge mit dem Spiegeluniversum gesehen. Weiß nicht, ob das schon in den 80ern oder erst in den 90ern war. Weil das aber einfach GEIL ist, habe ich mich schon damals entschieden, über die Unlogik hinwegzusehen. Genau wie bei Zurück In Die Zukunft. Die Hard. Und all die anderen tollen Stories, die nicht so schön wären, wenn nicht irgendwelche unlogischen Handlungen stattfänden.
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Alt 30.01.2018, 18:54   #134
Sirius
Genickbruch
 
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Auf ins Finale des Spiegeluniversum-Vierteilers:

Spoiler:

Lorca hat sich befreit, seine getreuen Soldaten um sich gesammelt und plant Imperatorin Georgiou abzusetzen. Relativ schnell gelingt es den Meuterern die imperialen Truppen zu überwältigen bis sich alle Auge in Auge gegenüberstehen. Hier siegt Lorca, aber Georgiou kann mit einem Notfalltransporter fliehen. Burnham findet und verbündet sich mit der Imperatorin gegen Lorca. Lorca selbst enthüllt seine Pläne. Er will Georgiou absetzen, da sie ihm zu weich geworden ist und er das Imperium mit noch strengerer Hand regieren will. Währenddessen berichtet Stamets der Crew der Discovery, dass die Terraner, das Metzylnetzwerk ausnutzen und ihm Energie abzapfen, was das Ende des Metzylnetzwerks und allen Lebens in allen Universen zur Folge haben würde. Die Discovery muss also nicht nur Metzylgenerator des imperialen Flaggschiffs vernichten, sondern auch Burnham retten und einem Weg nach Hause finden. Auf der Charon kommt es zum entscheidenden Zweikampf zwischen Burnham und Lorca, welcher gehofft hat Burnham auf seine Seite zu ziehen. Nachdem sich Lorca durchsetzen konnte schafft die Discovery den Sprung nach Hause. Doch sie sind neun Monate in der Zukunft und die Klingonen haben den Krieg gewonnen.


So stellen sich natürlich neue Fragen:

Spoiler:

Ist Lorca wirklich tot und wo ist sein Prime-Ich?

Wer regiert jetzt das terranische Imperium? Das große Chaos scheint aus zubleiben, da es in wenigen Jahren immer noch eine Großmacht darstellt. (TOS: "Ein Parallel-Universum")

Was geschah in den vergangenen neun Monaten?

Wo war Ash Tyler in dieser Folge?
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Alt 31.01.2018, 12:12   #135
PrinceDevitt
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Also ich bin froh das der Zauber mit dem Spiegeluniversum nun vorbei ist. Die letzte Folge fand ich nun sogar recht ansprechend. Aber was uns nun erwartet finde ich viel interessanter.
Spoiler:
Man ist "wieder zuhause" aber 9 Monate zu spät und die Klingonen haben den Krieg gewonnen. Die Discovery ist nun umzingelt von feindlichen Klingonen. Das wird spannend. Der "echte" Lorca muss noch irgendwo sein und auch Ash wird weiter dabei sein, auch wenn man Ihn in der letzten Folge nicht sah. Er befindet sich ja immer noch in Gefangenschaft auf der Discovery. Also ich freue mich auf die nächsten Folgen sehr.
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Alt 31.01.2018, 12:47   #136
Nani
Höllen-Rentner
 
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Was für eine geile Folge...

Star Trek Discovery ist gerade ganz großes Kino. Ich fand die Folge super spannend, abwechslungsreich und dabei trotzdem logisch.

Spoiler:
Einerseits freue ich mich über Lorcas Tod, weil der den verdient hat. Andererseits bedauere ich seinen Verlust und habe auch Mitgefühl für ihn, aufgrund seiner tiefen Loyalität zu Michael.

Die Discovery ist jetzt zwar wieder zurück im Alpha-Universum, aber dafür läuft der Krieg mit den Klingonen offenbar richtig schlecht. Also auf in das nächste Drama. Einerseits finde ich das langsam etwas zu viel Nervenkitzel, andererseits war das einfach noch ein "Loose End".

Dass die Klingonen nach der schweren Niederlage und der Vernichtung ihres Generationenschiffs sich jetzt nicht auf den Rücken rollen und den Bauch kraulen lassen, war eigentlich klar. Außerdem sind die militärisch offenbar ja einfach überlegen. Dazu kommt, dass der Tyler/Voq/L'Rell-Plot ja noch seinen Höhepunkt finden muss.
Ich bin jedenfalls mega gespannt auf die finalen zwei Episoden. =)


@Sirius:
1. Ich würde sagen, dass Lorca physisch tot ist. Aber es könnte natürlich sein, dass sein Bewusstsein irgendwie im Netzwerk konserviert wurde. So wie die Serie im Moment verläuft, würde ich sogar fast davon ausgehen, dass wir ihn wiedersehen. Beziehungsweise hoffe ich das. ;-)
Der andere Lorca könnte damals mit seinem Schiff explodiert sein. Aber da ist natürlich auch noch alles offen...

2. Ich glaube, dass das erst einmal nicht relevant wird. Vermutlich gibt es da jetzt einen Machtkampf, wo der größte Mistkerl am Ende Imperator wird. Also wie in den echten USA. ;-)
Von den Machtverhältnissen her ist da ja auch nicht viel passiert. Die Rebellen wurden zum größten Teil vernichtet und jetzt haben die Terraner ihr Flaggschiff verloren. Aber das heißt ja nicht, dass die Terraner nicht noch größere militärische Kapazitäten haben oder die rebellischen Tendenzen beendet sind.
Zu viel Spiegeluniversum möchte ich persönlich auch gar nicht haben. Wenn das irgendwann mal wieder kurz auftriff, hätte ich natürlich kein Problem.

3. Da freu ich mich schon drauf. Ich kann mir übrigens auch vorstellen, dass die Klingonen komplett gewonnen haben und Discovery jetzt noch das Zeitsprung-Thema aufgreift, um den "Defekt" in der Vergangenheit durch das eigene Verschwinden wieder zu reparieren. Das ist ja auch ein altes Star Trek-Thema.

4. Auf der Krankenstation. Da er gesundheitlich noch ziemlich kaputt sein dürfte und man ihn für diese Story nicht gebraucht hat, finde ich das auch okay. Die Frage ist für mich eher, ob Voq oder Tyler am Ende die dominierende Person in dem Körper wird.
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Alt 31.01.2018, 12:54   #137
Coach CoC
Schädelbasisbruch
 
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Ich lese keine Nani Spoiler mehr zu Vermutungen. Bis jetzt ist immer alles richtig und ich fühle mich ehhh gespoilert wenn es in der Serie passiert.
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Alt 05.02.2018, 19:59   #138
PrinceDevitt
Schädelbasisbruch
 
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Die aktuelle Entwicklung wieder im heimischen Universum ist nun wieder völlig nach meinem Geschmack. Ich freue mich tierisch darauf wie es weiter geht.
Spoiler:
Der Krieg gegen die Klingonen ist nahezu verloren, man entschließt sich Kronos an zu greifen, was eigentlich einem Himmelfahrtskommando gleich kommt. Da man nicht weiß wie, versucht man die falsche Giorgio ein zu binden im Tausch gegen Ihre Freiheit. Die Frage: Führt die falsche Giorgio die Mission auf Kronos zum Erfolg? Oder betrügt sie die Sternenflotte

Ich bin nun wieder heiß wie Frittenfett.
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Geändert von PrinceDevitt (05.02.2018 um 19:59 Uhr).
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Alt 06.02.2018, 12:52   #139
Sirius
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich bin nun wieder heiß wie Frittenfett.
Irgendwie haben wir einen unterschiedlichen Geschmack. Nach der Zeitschleifen-Folge fand ich diese bisher am schwächsten, weil...

Spoiler:
... man sich offenbar damit abgefunden hat in der nahen Zukunft gestrandet zu sein. Statt einen irren Plan zu erfinden, wie man sich per Metzylantrieb ins Innere von Qo'noS begibt, sollte man überlegen, in die eigene Zeit zurückzuspringen um mit den gesammelten Informationen den Krieg zu gewinnen.

Während sich die meisten Trekkies über das Aussehen der Klingonen aufregen, überraschen mich eher ihre Handlungen. Aus den einstigen Kriegern, die so viel auf ihre Ehre geben, scheint ein Volk von Schlächtern und Terroristen geworden zu sein. Worf würde sich im Mutterleib umdrehen.

Man hätte Georgiou auch als Consultant einsetzen können. Ihr gleich das Kommando über das Schiff zu geben ist bestensfalls fahrlässig. Aber die psychische Eignung ihrer Kommendanten hat bei der Sternenflotte noch nie die allerhöchste Prio gehabt.
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Geändert von Sirius (06.02.2018 um 23:20 Uhr).
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Alt 06.02.2018, 22:36   #140
PrinceDevitt
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Irgendwie haben wir einen unterschiedlichen Geschmack. Nach der Zeitschleifen-Folge fand ich diese bisher am schwächsten, weil...

Spoiler:
... man sich offenbar damit abgefunden hat in der nahen Zukunft gestrandet zu sein. Statt einen irren Plan zu erfinden, wie man sich per Methylantrieb ins Innere von Qo'noS begibt, sollte man überlegen, in die eigene Zeit zurückzuspringen um mit den gesammelten Informationen den Krieg zu gewinnen.

Während sich die meisten Trekkies über das Aussehen der Klingonen aufregen, überraschen mich eher ihre Handlungen. Aus den einstigen Kriegern, die so viel auf ihre Ehre geben, scheint ein Volk von Schlächtern und Terroristen geworden zu sein. Worf würde sich im Mutterleib umdrehen.

Man hätte Georgiou auch als Consultant einsetzen können. Ihr gleich das Kommando über das Schiff zu geben ist bestensfalls fahrlässig. Aber die psychische Eignung ihrer Kommendanten hat bei der Sternenflotte noch nie die allerhöchste Prio gehabt.
Naja, ich sehe es positiv. Es gibt Folgen die Dir gefallen und welche die mir gefallen.
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Alt 12.02.2018, 13:08   #141
Sirius
Genickbruch
 
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.. und dann noch das Finale der 1. Staffel:

Spoiler:
Der Krieg gegen die Klingonen endet dann doch etwas abrupt. Der Part in der orinischen Spelunke auf Qo'noS war gut und natürlich hatte Spiegel-Georgiou einen extremen Plan. Das die Sternenflotte diesen Völkermord noch unterstützt zeigt die Verzweiflung, immerhin steht eine klingonische Flotte direkt vor der Erde.

Am Ende wurden alle befördert und Burnham rehabilitiert. Auf dem Weg nach Vulkan erhält die Discovery einen Notruf. Der Indentifikationscode des Schiffs lautet NCC-17...
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Alt 12.02.2018, 20:05   #142
Ivanhoe
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So, nun auch die restlichen Folgen und heut das Finale gesehen. Was soll ich sagen, mit der zweiten Halbstaffel hat mich die Serie nun doch gewonnen. Das hätte ich, ehrlich gesagt, nie erwartet. Ich hatte mit "Discovery" fast schon abgeschlossen, zum Glück bin ich dran geblieben.

Und dann die letzte Szene der letzten Folge. Da kritisiere ich und kritisiere ich und dann reicht dieser Anblick, um mich quasi von jetzt auf gleich endgültig mit allem zu versöhnen.

Eigentlich haben mich gegen Ende hin nur zwei Dinge gestört:

Spoiler:

1. Klar, der Krieg ist praktisch verloren, alles ist im Eimer. Aber das ist ja kein Grund, der terranischen Imperatorin das Kommando über eines der letzten Schiffe zu geben. Und sogar wenn man davon ausgeht, dass nur sie ohne Bedenken den unmoralischen Plan durchführen wird - Saru und Burnam hätten sich dem mE nicht fügen dürfen. Denn auch, wenn die Situation kritisch ist, ist das Risiko, eine dermaßen verschlagene Person auf die Brücke zu setzen, grob fahrlässig.

2. Nagut, man kann das am Ende mit L'Rell schon so lösen. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn man nicht vorher schon gesehen hätte, dass die Klingonen praktisch in Schussweite zur Erde waren. Unglaubwürdig, dass L'Rell die 24 Häuser so schnell zum Rückzug bewegen konnte. Wirkte irgendwie überhastet auf mich.


Abgesehen davon bin ich sehr positiv überrascht. Der düstere Charakter der Serie gefällt mir (dass ein Angehöriger einer intelligenten Spezies gegessen wird ist wohl das Ärgste, was bisher in Star Trek zu sehen war) und die immer wieder sichtbaren, kleinen Details und Anspielungen auf Vorgängerserien sind grandios.

Bin richtig geil auf die nächste Staffel.
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Geändert von Ivanhoe (13.02.2018 um 20:42 Uhr).
Ivanhoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2018, 23:55   #143
PrinceDevitt
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Ich fand die letzte Folge etwas langatmig. Die Sequenz auf Kronos war gut aber für eine finale Folge einer Staffel war sie recht Ereignisarm. Und die letzte Stelle war ganz nett, da bin ich aus anderen Serien aber ganz andere Cliffhanger gewohnt die einen um den Verstand bringen, auch hier war die Folge dahingehend mau. Alles in allem für mich eine gute Serie, eine gute erste Staffel abgesehen von wenigen Folgen die nicht so mein Fall waren und dem Fehlen eines finalen Monster Cliffhangers um die zweite Staffel gar nich abwarten zu können.
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Geändert von PrinceDevitt (12.02.2018 um 23:56 Uhr).
PrinceDevitt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 08:47   #144
Ivanhoe
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich fand die letzte Folge etwas langatmig. Die Sequenz auf Kronos war gut aber für eine finale Folge einer Staffel war sie recht Ereignisarm. Und die letzte Stelle war ganz nett, da bin ich aus anderen Serien aber ganz andere Cliffhanger gewohnt die einen um den Verstand bringen, auch hier war die Folge dahingehend mau. Alles in allem für mich eine gute Serie, eine gute erste Staffel abgesehen von wenigen Folgen die nicht so mein Fall waren und dem Fehlen eines finalen Monster Cliffhangers um die zweite Staffel gar nich abwarten zu können.
Tatsächlich gab es stellenweise ein bisschen Blabla zu viel, das bestreite ich nicht. Aber der Cliffhanger... ich weiß nicht, was du hier gern gesehen hättest, aber das ist doch zumindest genau das, was man als Trekkie, der von der Serie aufgrund fehlenden "Star Trek-Feelings" (was auch immer...) noch nicht so angetan war, sehen wollte. Von daher hat man das und auch das Setting im Spiegeluniversum genau richtig gemacht. Finde ich.
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Ivanhoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2018, 09:46   #145
PrinceDevitt
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Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
Tatsächlich gab es stellenweise ein bisschen Blabla zu viel, das bestreite ich nicht. Aber der Cliffhanger... ich weiß nicht, was du hier gern gesehen hättest, aber das ist doch zumindest genau das, was man als Trekkie, der von der Serie aufgrund fehlenden "Star Trek-Feelings" (was auch immer...) noch nicht so angetan war, sehen wollte. Von daher hat man das und auch das Setting im Spiegeluniversum genau richtig gemacht. Finde ich.
Spoiler:
Hätte ich Bruce Greenwood am Ende auf dem Bildschirm gesehen, halb zerfetzt und fast im sterben liegend und er hätte eine Bombe platzen lassen, das die Enterprise von dem oder dem angegriffen worden wäre, dann wäre es ein guter Cliffhanger gewesen aber einfach nur so die Enterprise und das wars. Das ist zwar nett aber kein Monster Cliffhanger wo ich mir das Hirn zermartere und es nicht abwarten kann wie es weiter geht. Ein guter Cliffhanger wäre es gewesen als Ash Tyler den Dokter getötet hat oder als die Enterprise sprang und merkte das sie gar nicht mehr in "Ihrem" Universum waren oder als man merkte das Lorca gar nicht "Ihr" Captain ist. Das wären gute Monster Cliffhanger für das Ende einer ganzen Stafel gewesen.
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Alt 13.02.2018, 09:52   #146
umimatsu
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Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Inhalt wurde mittlerweile in einen Spoilertag verpackt.
Vielen Dank für all die Spoiler. Ich hole die Staffel gerade nach.
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Punko ist so niedlich, dass ich mir sicher bin, sein Gesicht wurde von einem Kinderserienanimateur gezeichnet. - Kliqer

One of the best movies of all time. Before films got full of CGI bullshit to make up for a crap storyline and bad acting. - YT-User Ryan Banks über Heat

Geändert von umimatsu (13.02.2018 um 10:35 Uhr).
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Alt 19.02.2018, 11:03   #147
Nani
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Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
So, nun auch die restlichen Folgen und heut das Finale gesehen. Was soll ich sagen, mit der zweiten Halbstaffel hat mich die Serie nun doch gewonnen. Das hätte ich, ehrlich gesagt, nie erwartet. Ich hatte mit "Discovery" fast schon abgeschlossen, zum Glück bin ich dran geblieben.

Und dann die letzte Szene der letzten Folge. Da kritisiere ich und kritisiere ich und dann reicht dieser Anblick, um mich quasi von jetzt auf gleich endgültig mit allem zu versöhnen.

Eigentlich haben mich gegen Ende hin nur zwei Dinge gestört:

Spoiler:

1. Klar, der Krieg ist praktisch verloren, alles ist im Eimer. Aber das ist ja kein Grund, der terranischen Imperatorin das Kommando über eines der letzten Schiffe zu geben. Und sogar wenn man davon ausgeht, dass nur sie ohne Bedenken den unmoralischen Plan durchführen wird - Saru und Burnam hätten sich dem mE nicht fügen dürfen. Denn auch, wenn die Situation kritisch ist, ist das Risiko, eine dermaßen verschlagene Person auf die Brücke zu setzen, grob fahrlässig.

2. Nagut, man kann das am Ende mit L'Rell schon so lösen. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn man nicht vorher schon gesehen hätte, dass die Klingonen praktisch in Schussweite zur Erde waren. Unglaubwürdig, dass L'Rell die 24 Häuser so schnell zum Rückzug bewegen konnte. Wirkte irgendwie überhastet auf mich.


Abgesehen davon bin ich sehr positiv überrascht. Der düstere Charakter der Serie gefällt mir (dass ein Angehöriger einer intelligenten Spezies gegessen wird ist wohl das Ärgste, was bisher in Star Trek zu sehen war) und die immer wieder sichtbaren, kleinen Details und Anspielungen auf Vorgängerserien sind grandios.

Bin richtig geil auf die nächste Staffel.
Spoiler:
1. Dass Burnham und Saru da trotz ihrer Bedenken nicht meutern, finde ich eigentlich sehr konsequent. Immerhin wurde die ganze Staffel hindurch die Meuterei von Burnham als riesiger Skandal thematisiert (immerhin die erste Meuterei in der Geschichte der Sternenflotte). Am Ende finden sie dann einen Weg ohne zu meutern, indem sie Cornwell von einer humaneren Alternative überzeugen.
Ich fand es zwar extrem, dass die Sternenflotte den Völkermord an den Klingonen absegnet. Aber eigentlich geht es bei Star Trek-Folgen meistens ja genau darum... In extremen Situationen erscheint eine "böse" Handlung als einzige Lösung. Andere Captains oder Admiräle sind aus Angst bereit das durchzuziehen. Und die "gute" Föderations-Crew findet dann doch einen friedlichen Weg.

2. Das ist auch das einzige, was mich logisch etwas gestört hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass L'Rell so schnell die dickköpfigen Oberhäupter der anderen Familien überzeugen kann den Krieg zu beenden. Das Druckmittel ist mir dafür zu schwach. Erstens würde sie niemals ihre eigene Heimatwelt sprengen. Darum wäre jede Drohung in dieser Richtung ein leicht durchschaubarer Bluff. Zweitens würden klassische klingonische Krieger wie ich sie kenne zwar die Stärke der Föderation respektieren eine Bombe in ihre Heimatwelt zu schmuggeln. Aber wenn die Föderation diesen Trumpf pazifistisch-verweichlicht (halt typisch menschlich) aus der Hand gibt, wäre das für Klingonen nur eine weitere Bestätigung, dass die Menschen schwach sind und dass man sie erobern muss.



Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich fand die letzte Folge etwas langatmig. Die Sequenz auf Kronos war gut aber für eine finale Folge einer Staffel war sie recht Ereignisarm. Und die letzte Stelle war ganz nett, da bin ich aus anderen Serien aber ganz andere Cliffhanger gewohnt die einen um den Verstand bringen, auch hier war die Folge dahingehend mau. Alles in allem für mich eine gute Serie, eine gute erste Staffel abgesehen von wenigen Folgen die nicht so mein Fall waren und dem Fehlen eines finalen Monster Cliffhangers um die zweite Staffel gar nich abwarten zu können.
Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
Tatsächlich gab es stellenweise ein bisschen Blabla zu viel, das bestreite ich nicht. Aber der Cliffhanger... ich weiß nicht, was du hier gern gesehen hättest, aber das ist doch zumindest genau das, was man als Trekkie, der von der Serie aufgrund fehlenden "Star Trek-Feelings" (was auch immer...) noch nicht so angetan war, sehen wollte. Von daher hat man das und auch das Setting im Spiegeluniversum genau richtig gemacht. Finde ich.
Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Spoiler:
Hätte ich Bruce Greenwood am Ende auf dem Bildschirm gesehen, halb zerfetzt und fast im sterben liegend und er hätte eine Bombe platzen lassen, das die Enterprise von dem oder dem angegriffen worden wäre, dann wäre es ein guter Cliffhanger gewesen aber einfach nur so die Enterprise und das wars. Das ist zwar nett aber kein Monster Cliffhanger wo ich mir das Hirn zermartere und es nicht abwarten kann wie es weiter geht. Ein guter Cliffhanger wäre es gewesen als Ash Tyler den Dokter getötet hat oder als die Enterprise sprang und merkte das sie gar nicht mehr in "Ihrem" Universum waren oder als man merkte das Lorca gar nicht "Ihr" Captain ist. Das wären gute Monster Cliffhanger für das Ende einer ganzen Stafel gewesen.
Das Finale war tatsächlich die am wenigsten aufregende Folge, an die ich mich erinnere. Nach den Intrigen, Wendungen und Toten geht die erste Staffel sehr viel star trek-mäßiger zu Ende als sie verlaufen ist, nämlich eher philosophisch, diplomatisch und gewaltfrei. Ich glaube, es gab in der ganzen Folge keinen einzigen Toten. Ein Novum. ;-)

Ich finde aber gerade das gut, denn dramatische Highlights und schockierende Wendungen gab es davor schon genug. Die Serie geht zur Abwechslung mal etwas vom Gas. Das finde ich viel besser als unnötige Effekthascherei durch einen "halb zerfetzten Christopher Pike". Für die nächste Staffel würde ich mir übrigens wünschen, dass die ähnlich spannend geschrieben ist wie Season 1, aber noch ein-zwei zusätzliche "ruhige" Folgen hat. Das gehört zu Star Trek dazu und hebt die Serie von den Trash-Formaten ab, wo man einfach nur versucht eine Sensation nach der anderen zu verheizen.

Nicht ganz so gut fand ich lediglich die Logik dahinter die Klingonen diplomatisch so "billig" von einem Ende des Krieges zu überzeugen. Das hätte viel stärker verkauft werden müssen. Zum Beispiel indem L'Rell den Familien einen verbalen Einlauf verpasst und das größte Großmaul direkt martialisch tötet, um als neue Imperatorin anerkannt zu werden.

Den Cliffhanger finde ich hingegen super. Es muss nicht immer einen hochdramatischen Cliffhanger geben, wo man ein halbes Jahr um das Leben der Besatzung bangt. So einen Teaser finde ich viel charmanter. Ich bin jetzt super neugierig, ärgere mich aber nicht darüber. Man stößt die Tür zur nächsten Staffel auf und macht neugierig auf die Enterprise unter Pike.

Ich weiß spontan gar nicht, ob Spock schon dabei sein dürfte. Dafür kann man sich da super an der Vorlage aus der TOS-Pilotfolge "The Cage" austoben, da dort viele Charaktere bereits im ST-Canon etabliert wurden. - Die allererste ST-Folge sollte man übrigens auf jeden Fall mal gesehen haben. Schon allein wegen Spock, der beim Anfassen einer Blume dämlich grinst, weil die Spezies Vulkanier da noch nicht als "emotionslos" definiert ist. =D

Bruce Greenwood möchte ich da übrigens unter keinen Umständen sehen! Der ist VIEL zu alt für den Christopher Pike zur damaligen Zeit. Da sollen sie lieber jemand neues casten, der sich am jungen Original orientiert (Jeffrey Hunter). Und der darf dann auch gern als wiederholender Charakter auftauchen. Immerhin ist auch Pike ein legendärer Captain im Star Trek-Universum.

Außerdem würde ich mich wie ein Kind darüber freuen, wenn die nächste Staffel noch mehr klassische Völker thematisiert, wie die Andorianer, Anticaner/Selay, Rigelianer oder sogar Romulaner. Wobei letztere ja leider wohl rausfallen müsse, da der romulanisch-irdische Krieg in dieser Zeit schon lange her ist und es bis zu "Spock unter Verdacht" keinen direkten Kontakt mehr zu ihnen gab.
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Wir Leverkusener sind die, die schön tanzen, aber an Ende ohne Mädchen nach Hause gehen. Und das wissen wir auch.

Geändert von Nani (19.02.2018 um 11:19 Uhr).
Nani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2018, 11:59   #148
Sirius
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Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Spoiler:
Ich weiß spontan gar nicht, ob Spock schon dabei sein dürfte. Dafür kann man sich da super an der Vorlage aus der TOS-Pilotfolge "The Cage" austoben, da dort viele Charaktere bereits im ST-Canon etabliert wurden. - Die allererste ST-Folge sollte man übrigens auf jeden Fall mal gesehen haben. Schon allein wegen Spock, der beim Anfassen einer Blume dämlich grinst, weil die Spezies Vulkanier da noch nicht als "emotionslos" definiert ist. =D
Spoiler:
Da "The Cage" zeitlich zwei Jahre vorher spielt wäre es logisch, dass Spock zur Besatzung gehört. Will man Spock umgehen, kann es genug Gründe geben, warum er sich gerade nicht auf dem Schiff befindet. Hier lässt der Canon genug Spielraum, da nie gesagt wurde, dass Spock durchgehend zur Besatzung der Enterprise gehörte.
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Alt 19.02.2018, 12:48   #149
Nani
Höllen-Rentner
 
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Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Spoiler:
Da "The Cage" zeitlich zwei Jahre vorher spielt wäre es logisch, dass Spock zur Besatzung gehört. Will man Spock umgehen, kann es genug Gründe geben, warum er sich gerade nicht auf dem Schiff befindet. Hier lässt der Canon genug Spielraum, da nie gesagt wurde, dass Spock durchgehend zur Besatzung der Enterprise gehörte.
Spoiler:
Aha. Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. =)

Wobei ich mir gar nicht sicher bin, ob die Geschichte wirklich so erzählt wird. Gab es nicht zu Beginn der Staffel mal eine Szene, in der Michael darüber reden dass Spock für die Enterprise im Gespräch ist? Das klang nicht so, als ob er bereits seit zwei Jahren Offizier dort ist. - Aber vielleicht verwechsle ich da auch was.

Dass sie ihn billig rausschreiben - z.B. via Landurlaub oder temporärer Versetzung auf ein anderes Schiff - glaube ich nicht. Das passt nicht zum bisherigen Stil der Serie. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass er Offizier in niedrigerer Stellung ist, und in der Staffel z.B. zum Ersten Offizier befördert wird.
Ich würde also schon davon ausgehen, dass wir eine junge, neu-gecastete Version von Spock sehen. Immer gehört da ja mit zur Burnhams Adoptivfamilie, hat also das Potenzial zum wiederkehrenden Nebencharakter.

Außerdem ist meines Wissens noch nicht eindeutig im Canon geklärt, wie Pike sich seine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat. Das könnte man also auch im Rahmen der Serie erklären. Andererseits übernimmt Kirk die Enterprise ja direkt von Pike, im Jahr 2265. Das ist also erst ein paar Jahre nach "Discovery". Wobei man die Zeitlinie natürlich geringfügig umschreiben könnte.
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Alt 19.02.2018, 14:08   #150
Sirius
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Außerdem ist meines Wissens noch nicht eindeutig im Canon geklärt, wie Pike sich seine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat.
Doch das wurde geklärt. Verantwortlich war ein Unfall mit Deltastrahlung 2266. Damals war Pike auch schon nicht mehr Captain der Enterprise. Man müsste diesen Unfall also zeitlich und räumlich "verlegen".

Bis auf Talos IV ist die Enterprise-Zeit unter Pike aber ein weißes Blatt. Da können sich die Autoren so richtig austoben.
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Geändert von Sirius (19.02.2018 um 14:12 Uhr).
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